DE856490C - Zaehlrohranordnung zur Messung diagnostisch oder therapeutisch angewandter radioaktiver Stoffe - Google Patents

Zaehlrohranordnung zur Messung diagnostisch oder therapeutisch angewandter radioaktiver Stoffe

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DE856490C
DE856490C DEA3604A DEA0003604A DE856490C DE 856490 C DE856490 C DE 856490C DE A3604 A DEA3604 A DE A3604A DE A0003604 A DEA0003604 A DE A0003604A DE 856490 C DE856490 C DE 856490C
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counter tube
counter
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DEA3604A
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English (en)
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Hans Dr Billion
Friedrich Dr Phil Klauer
Hans-Joachim Dr Maurer
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Auergesellschaft GmbH
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Auergesellschaft GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/08Geiger-Müller counter tubes

Landscapes

  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Zählrohranordnung zur Messung diagnostisch oder therapeutisch angewandter radioaktiver Stoffe Bei Messungen radioaktiver Strahlung werden sowohl zu diagnostischen wie therapeutischen Zwecken die radioaktiven Strahlern (meist y-, seltener ß- und a-Strahlen) mittels verschiedener elektrischer Nachweisgeräte angezeigt. Eines der zur Zeit wichtigsten Nachweisgeräte ist neben dem Geigerschen Spitzenzähler das Geiger-Müller-Zählrohr mit angeschlossenem Impulsverstärker und Zählwerk bzw. mit Integratorschaltung, Die Geiger-hlüller-Zählrohre sind in bekannter Weise so ausgebildet, daß in einem evakuierten länglichen Hohlkörper axial ein dünner zylindrischer Draht ans beispielsweise Platin oder Nickel mit genauer Kalibrierung ausgespannt ist, der gegenüber der Rohrwandung zur Einleitung einer Stoßionisation beim Eintreten ionisierender Strahlung in das Innere des Zählrohres ein hohes elektrisches Potential erhält. Die Messung erfolgt im allgemeinen in der Weise, daß das Zählrohr in einer bestimmten Entfernung von dem zu prüfenden Objekt angebracht wird. Dessen Strahlungsintensität wird in bekannter Weise registriert. Um ein bestimmtes Organ oder Organteil in vivo zu prüfen, ist auch bekanntgeworden, das Zählrohr mit einem Schutzrohr aus Blei zu umgeben und in diesem ein Fenster bestimmter Größe auszusparen, durch welches allein die Strahlung eintreten und zur Messung gelanigen kann. Auf diese Weise erhält man je nach der speziellen Ausführungsform eine mehr oder weniger gute Richtwirkung.
  • Bei vielen Untersuchungen insbesondere strahlenbiologischer Art ist es jedoch von Vorteil, die Strah- Jung nicht nur in einer bestimmten Richtung zu messen, sondern nach Möglichkeit die gesamte von dem betreffenden Organteil ausgehende Strahlungsmenge zu erfassen. Dies ist gerade von Vorteil, wenn es sich um relativ schwache Aktivitäten handelt, wie sie für diagnostische Zwecke, z. B. bei der Indikatormethode, angewendet werden.
  • Es ist bekanntgeworden, daß verschiedene Forscher in einigen Fällen, z. B. bei der Messung am Halse oder an den Extremitäten, dazu übergegangen sind, mit mehreren (bis zu vier) Zählrohren mit je einem daran angeschlossenen Impulsverstärker und Anzeigegerät gleichzeitig zu messen, um sich dem Idealzustand, der Erfassung der Gesamtstrahlung, nach Möglichkeit anzunähern.
  • Diese Anordnung ist jedoch schon aus Gründen der Apparaturen und der Kosten umständlich, abgesehen davon, d'aß das Einrichten und justieren der einzelnen Rohre sehr umständlich ist.
  • Nach der Erfindung wird die Genaumessung der größtmöglichen Strahlenmenge gewährleistet und die bisher empfundenen Nachteile dadurch vermieden, daß das zur Messung verwandte Zählrohr als Ringraum ausgestaltet ist, so daß der zu untersuchende Körper oder Körperteil im Innern des von dem Ringraum umgebenen Hohlraumes Platz findet. Um den Körperteil, beispielsweise den Hals oder die Extremitäten, in dem Hohlraum unterbringen zu können, kann der Ringraum z. B. aus mehreren voneinander trennbaren Elementen bestehen, von denen jedes einzelne als Zählrohr wirkt. Die einzelnen Zählrohre bzw. Zählrohrelemente werden zweckmäßig an ein und demselben Impulsverstärker und das dazu gehörige Registriergerät angeschlossen und erhalten alle die gleiche Spannung, entweder in Parallel- oder Hintereinanderschaltung. In dein Fall, daß zwei als Zählrohr ausgebildete Halbringräume vorgesehen sind, können diese beispielsweise um ein Scharnier aufklappbar oder mit Verbindungsgliedern zusamtnensetzbar ausgeführt werden. Man kann selbstverständlich auch. die Anordnung aus mehreren einzelnen sektorförmigen Zählrohrelementen aufbauen und, wenn erforderlich, die Winkel der Sektoranordnung durch sich verändernde Zwischensektoren variieren. Diese Zwischensektoren brauchen nicht unbedingt als Zählrohrelemente ausgebildet zu sein, sondern sie können auch aus metallischen oder anderen Stoffen gefertigten Zwischenstücken bestehen. Es empfiehlt sich, die einzelnen Elemente der Gesamtanordnung durch mit elektrischen Atisclilußgliedern (Stecker oder Buchsen) versehene Ringe zusammenschließbar auszubilden. Um die Gesamtanordnung wird zur Vermeidung von Fremdstrahlung in an sich bekannter Weise ein Bleimantel angeordnet, der auch mehrteilig ausgebildet sein oder aus einer herumgewickelten Bleifolie bestehen kann,

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R C -C HE: i. Zählrohranordnung zur Messung diagnostisch oder therapeutisch angewandter radioaktiver Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrohr als Ringraum ausgestaltet ist, derart, daß der zu untersuchende Körper oder Körperteil im Innern des von dem Ringraum umgebenden Hohlraumes Platz findet.
  2. 2. Zählrohranordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum aus gegebenenfalls voneinander trennbaren Elementen besteht, von denen jedes einzelne als Zählrohr wirkt.
  3. 3. Zählrohranordnung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch zwei Halbringräume, jeder einzelne als Zählrohr ausgebildet, um ein Scharnier aufklappbar oder mit Verbindungsgliedern zusammensetzbar.
  4. 4. Zählrohranordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch zusammensetzbare Zählrohrefemnente mit Sektorquerschnitt.
  5. 5. Zählrohranordnung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch den Winkel der Sektoranordnung verändernde Zwischensektoren.
  6. 6. Zählrohranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne der Zwischensektoren als den Radius der Gesamtanordnung vergrößernde, nicht als Zählrohr ausgebildete Stücke gestltet sind.
  7. 7. Zählrohranordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Elemente durch mit elektrischen Anschlußgliedern (Stecker oder Buchsen) versehene Ringe zusammengeschlossen sind. B. Zählrohranordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtanordnung in an sich bekannter Weise von einem Bleimantel umgeben ist.
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