DE856476C - Quecksilberschaltroehre - Google Patents

Quecksilberschaltroehre

Info

Publication number
DE856476C
DE856476C DED3820A DED0003820A DE856476C DE 856476 C DE856476 C DE 856476C DE D3820 A DED3820 A DE D3820A DE D0003820 A DED0003820 A DE D0003820A DE 856476 C DE856476 C DE 856476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
pot
interrupter
filling
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED3820A
Other languages
English (en)
Inventor
Rupert Daxberger
Otto Dipl-Ing Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Zug GmbH
Original Assignee
Demag Zug GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Zug GmbH filed Critical Demag Zug GmbH
Priority to DED3820A priority Critical patent/DE856476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE856476C publication Critical patent/DE856476C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container
    • H01H29/22Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container wherein contact is made and broken between liquid and solid

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Description

  • Das Patent 833 523 grifft eine Quecksilberschaltröhre, die durch Drehung oder Neigung eine Schaltung mit Verzögerung ausführt. Die Verzögerung wird durch Drosselung des Querschnittes zwischen zwei Kammern der Quecksilberröhre erzielt, gegebenenfalls kann die Ausbildung so erfolgen, daß die Verzögerung in der einen Richtung größer ist als in der anderen. Weiter arbeitet das Hauptpatent mit einem Sonderraum, der einen bestimmten Anteil der Quecksilbermasse zurückhält, wenn das übrige Quecksilber von einer Kammer in die andere übertritt.
  • Die vorliegende Erfindung bildet die Röhre nach dem Hauptpatent weiter. Ein Hauptgedanke der zusätzlichen Erfindung besteht darin, daß die beiden Quecksilberteile, welche durch die Einführung dies Sonderraumes entstehen, im Augenblick ihrer Trennung je mit einer der Elektroden, verbunden sind. Dadurch wind erreicht, daß die Unterbrechung des elektrischen Stromes zwischen Quecksilber und Quecksilber erfolgt, so daß die Elektroden weitgehend geschont werden. Es kann daher auch nicht durch Verdampfung der Elektroden Fremdgas entstehen, das sich chemisch auf das Quecksilber, z. B. im Sinne der Amalgamierung, auswirken könnte.
  • Weiter besteht die zusätzliche Erfindung därin, die Elektroden in, beiden Kammern, der Röhre anzuordnen und zumindest, die eine von ihnen ringförmig und keilförmig, korbartig, netzförmig oder topfartig auszubilden. Der Sonderraum für das zurückzuhaltende Quecksilber kann ebenfalls topfartig ausgebildet werden; und zwar wird gemäß der weiteren Erfindung vorgeschlagen, diesen topfairbigen Sonderraum durch ein keramisches Einsatzstück in der Röhre zu bilden. Damit erhält man, den. Vorteil, daß die hohen Abschalttemperaturen keine schädll-ichen Einflüsse auf das Glas ausüben können, so daß die Röhren eine hohe Lebensdauer haben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung im Schnitt dargestellt.
  • Die beiden Elektrodemg und io sind,nicht wie beim Hauptpatent in derselben Kammer untergebracht, sondern in zwei verschiedenen Kammern. Diese Kammern werden durch ein topfartiges, keramisches Einbaustück 21 voneinander getrennt, dias mit einer Reihe von Off nungen 22 an seinem Umfang versehen ist. Die Elektrode io läuft in einen kort- oder topfartigen Teil 23 aus, welcher das keramische Einbaustück 21 umgibt. Die Elektrode 9 ist bei 24 kreisringförmig ausgebildet, so daß die Röhre praktisch ebenfalls rotationssymmetrisch ist und im jeder Drehlage beirr Kippen in gleicher Weise arbeitet. Wird die Röhre waagerecht gehalten, so befindet sich die Quecksilberfüllung zum Teil in der Kammer 7, zum Teil in der Kammer B. Sie hat einesteils mit dem Ring 24 der Elektrode 9 und .andererseits mit dem korbartigen, Teil 23 der Elektrode io Kontakt. Es fließt also ungehindert Strom von einer Elektrode zur arideren. Wird nun. die Röhre allmählich geneigt, so fließt das Quecksilber beispielsweise von. der Kammer 7 zur Kammer 8, und zwar durch die öffn.ungen 22 des Einbaustückes 21 und die Schlitze und sonstigen Durchtrittsöffnungen im Korb 23. Ist die in Abb. 2 gezeigte Lage erreicht, so zerteilt sich die Quecksilberfüllung. Der größere Teil befindet sich in der Kammer 8, der kleinere Teil in dem durch den Topf 21 gebildeten Sonderraum 12. jeder dieser Teile der Quecksilberfüllung ist mit einer der Elektroden verbunden. Der Abreißfunken entsteht also zwischen Quecksilber und Quecksilber bei 25. Bei noch weitergehender Kippung der Röhre verbleibt der Quecksilberrest im Sonderraum 12. Einerneuter Kontakt kann nicht entstehen. Beim Rückdrehen der Röhre erfolgt sinngemäß der umgekehrte Vorgang, nur daß der Stromschluß sehr schnell erfolgt, während er bei. der anfangs beschriebenen Drehung durch das langsame Durchlaufen des Quecksilbers verzögert wird.
  • Damit nicht etwa oberhalb des keramischen Einbaustückes 21 ein Quecksilberrest verbleibt, der zu Nachzündungen führen, kann, ist oberhalb des Einbaustückes eine Eimschn,ürung 28 in der Röhre vorgesehen., an der das Quecksilber ablaufen muß. Sie könnte auch durch einen besonderen keramischen Ring ersetzt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Quecksilberschaltröhre mit Sonderraum oder einer ähnlichen Teilung der Quecksilberfüllung nach Patent 833 523, gekennzeichnet durch eine Elektrodenanordnung, durch welche hei Neigung der Röhre im Augenblick der Trennung der Quecksilberfüllung jeder der Teile dieser Füllung Kontakt mit einer der beiden Elektroden hat.
  2. 2. Quecksilberschaltröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sonderraum als zentral angeordneter Topf ausgebildet ist, der von einer Elektrode z. B. gitterartig, kort- oder topfartig umschlossen ist.
  3. 3. Quecksilberschaltröhre nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, daß der Sonderraum für einen Teil der Quecksilberfüllung durch ein keramisches Einbaustück gebildet wird.
  4. 4. Quecksilberschaltröhre nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbaustück Durchlässe aufweist, durch welche das Quecksilber von der einen Kammer in die andere gelangt.
  5. 5. Quecksilberschaltröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von denbeiden nElektroden jede in eine andere Kammer einragt.
  6. 6. Quecksilberschaltröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des topfartigen Einbaustückes eine Einschnürung zum Ablaufen dies Quecksilbers vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 419 37b.
DED3820A 1950-06-20 1950-06-20 Quecksilberschaltroehre Expired DE856476C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED3820A DE856476C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Quecksilberschaltroehre

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED3820A DE856476C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Quecksilberschaltroehre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE856476C true DE856476C (de) 1952-11-20

Family

ID=7030706

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED3820A Expired DE856476C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Quecksilberschaltroehre

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE856476C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE419376C (de) * 1925-10-08 Friedrich Muth Quecksilber-Drehschaltroehre

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE419376C (de) * 1925-10-08 Friedrich Muth Quecksilber-Drehschaltroehre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0177714A2 (de) Druckgasschalter
DE856476C (de) Quecksilberschaltroehre
DE1298598B (de) Vakuumschalter
DE506447C (de) Vorrichtung zum schnellen Loeschen des Unterbrechungslichtbogens an Hochspannungsluftschaltern
DE944024C (de) Schalteinrichtung, insbesondere zum Schutz elektrischer Stromkreise gegen UEberstroeme
DE285738C (de)
DE459912C (de) OElschalter fuer hohe Spannungen
DE1293282B (de) OElarmer Schalter
DE966717C (de) Lichtbogenschutzeinrichtung an den Kappen von Isolatoren, Durchfuehrungen od. dgl.
DE822854C (de) Leistungsschalter fuer hochgespannte Stroeme
DE2128138C3 (de) Funkenstreckenanordnung
DE639204C (de) UEberlastungstraege, geschlossene Schmelzsicherungspatrone
DE659915C (de) Hochspannungs-Fluessigkeitssicherung
DE539887C (de) Schalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas
DE488282C (de) Schieberschalter, dessen bewegliches, mit Rasten fuer die Kontaktfedern versehenes Kontaktstueck unter Federwirkung stehend in Richtung der Schalterachse auf dem Schalterbolzen verschiebbar ist
DE849141C (de) Loeschfunkenstrecke fuer UEberspannungsableiter
DE886624C (de) Selbstschalter in Form einer Sicherungspatrone
DE1946413C3 (de) Funkenstrecke für Überspannungsableiter
DE699616C (de) Waagerechte, starr angeordnete Quecksilberschaltroehre
DE561918C (de) Entladungsvorrichtung fuer hohe Spannungen aller Art, insbesondere UEberspannungsableiter
DE890536C (de) Geraeuschloser Installationsschalter
DE665199C (de) Loeschkammerschalter
DE684293C (de) Vorrichtung zum Loeschen des Unterbrechungslichtbogens bei elektrischen Installationsselbstschaltern
DE856766C (de) Einrichtung zur kittlosen Befestigung des Sockels an dem das Elektrodensystem umschliessenden, vorzugsweise aus Glas bestehenden Gefaess von Elektronenroehren
DE969478C (de) Angabenspeicherentladungsroehre