DE855424C - Elektrisches Schaltgeraet, insbesondere Geraetestecker mit Schiebeschalter - Google Patents

Elektrisches Schaltgeraet, insbesondere Geraetestecker mit Schiebeschalter

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DE855424C
DE855424C DEST1281A DEST001281A DE855424C DE 855424 C DE855424 C DE 855424C DE ST1281 A DEST1281 A DE ST1281A DE ST001281 A DEST001281 A DE ST001281A DE 855424 C DE855424 C DE 855424C
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FRANZ STAUCH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/06Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H15/16Driving mechanisms
    • H01H15/18Driving mechanisms acting with snap action

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Description

  • Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker mit Schiebeschalter Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Schaltgerät, bei dem das Schaltorgan aus einem die Kontaktbrücken tragenden Schieber besteht, welcher in einem die ortsfesten Kontaktlamellen enthaltenden Gehäuse mit Hilfe von Druckstiften verschiebbar ist. Das mit einem solchen Schiebeschalter versehene Schaltgerät kann in an sich beliebiger Weise ein selbständiges Elektrogerät, ein Einbauteil, ein Gerät zum Anschließen bzw. Verbinden von Leitungen oder ein sonstiges Installationsmittel sein. Vorzugsweise jedoch betrifft die Erfindung sogenamite Gerätestecker oder Gerätesteckdosen und ähnliche Gegenstände, wie z. B. Leitungszwischenschalter, Fassungsschalter od. dgl., weil die Anwendung der Erfindung bei derartigen Gegenständen besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist. Die Erfindung wird daher in der nachfolgenden Beschreibung an dem Beispiel eines Geräte-Steckers erläutert, ohne daß dadurch andere Ausführungsformen ausgeschlossen sein sollen.
  • Bei Gerätesteckern oder ähnlichen Schaltgeräten mit Schiebeschaltern 'üblicher Art ist es äußerst nachteilig, wenn die beweglichen, an dem Schieber sitzenden Kontakte von den im Gehäuse befestigten Kontakten beim Ausschalten zu langsam getrennt bzw. beim Einschalten mit letzteren zu langsam in Berührung kommen. Dadurch wird ein Verschmoren und Verbrennen der Kontaktteile sowie eine schädliche Kohlebildung auf dem Schaltweg verursacht. Man hat zwar schon vorgeschlagen, den Schieber mit Spannfedern zu kuppeln und in seinen Endstellungen mittels Rasten festzuhalten, welche erst nach Erreichen einer bestimmten Federvorspannung ausgelöst werden, so daß der Schaltvorgang ruckartig erfolgt und die nachteilige Lichtbogenbildung usw. vermindert wird. .Die bekannten Einrichtungen dieser Ast funktionieren aber vor allem nach einer gewissen Betriebsdauer nicht mehr genügend sicher und einwandfrei, weil die Verschiebung des hin und her beweglichen Schiebers nicht schnell und kräftig genug geschieht und auch die Rastenorgane nach einiger Zeit erlahmen. Diese Mängel sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung wird darin erblickt, daß die den Schieber betätigenden, seitlich aus dem Schaltgehäuse herausragenden Druckstifte mit besonderen Winkelhebeln zusammenarbeiten, welche in dem Schieber schwenkbar gelagert und mit Sperrklinken versehen sind, die wechselweise mit starren, im Schaltgehäuse vorgesehenen Rasten in Eingriff gelangen, aus denen sie durch eine von dem jeweils eingedrückten Druckstift beim Erreichen einer bestimmten Spannfedervorspannung bewirkte Schwenkbewegung des zugehörigen Winkelhebels lösbar sind. Die Winkelhebel sind vorzugsweise auf einer gemeinsamen Schwenkachse in der Mitte des Schiebers drehbar gelagert und können zweckmäßig unter der Wirkung einer gemeinsamen Hebelfeder stehen, welche die Sperrklinken in ihre Einraststellung zu bringen sucht. Die starren Rasten können in beliebiger Weise an der den Winkelhebeln des Schiebers gegenüberliegenden Innenwand des zweckmäßig aus zwei Hälften zusammensetzbaren Schaltgehäuses angebracht sein, z. B. mit der aus Preßstoff od. dgl. bestehenden Gehäusewand aus einem Stück bestehen. In besonders günstiger Weise werden die Rasten von den Kanten einer entsprechend zugeschnittenen :Metallplatte gebildet, welche an der entsprechenden Innenwand in das Gehäuse eingelegt ist. Durch diese Winkelhebel in Verbindung mit den starren Rasten des Gehäuses wird. ein unbedingt zuverlässiger Eingriff der Sperrklinken und die erforderliche plötzliche Lösung derselben auf die Dauer gewährleistet, weil ein Erlahmen der starren Rasten nicht eintreten kann. Die Sperrklinken werden bis zum letzten Moment sicher in den Rasten gehalten, so daß unbedenklich eine starke Vorspannung der Spannfedereinrichtung gewählt werden kann, wodurch wiederum die gewünschte ruckartige Schaltbewegung entsprechend beschleunigt wird. Eine Abnutzung dieser Sperrklinken und Rastenorgane tritt praktisch nicht ein.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung, welches in Verbindung mit den vorstehend genannten Winkelhebeln Bedeutung hat, besteht darin, daß an Stelle von zwei verschiedenen, beiderseits im Schieber angeordneten Spannfedern eine einzige, durchgehende Spannfeder im Schieber untergebracht ist, welche sich mit ihren Enden gegen die inneren Anschlagteller der in den Schieber eindrückbaren Druckstifte abstützt. Diese Spannfeder kann zweckmäßig' in der Längsachse der Druckstifte durch den freien Schieberinnenraum zwischen den beiden Winkelhebeln, dem Schieberboden und der Winkelhebelschwenkachse verlaufen, wodurch der Schieberinnenraum gut ausgenutzt ist und der Schieber sehr gedrängt gebaut werden kann. Eine solche durchgehende Spannfeder kann eine doppelt so große Vorspannungskraft speichern wie eine nur die halbe Länge aufweisende geteilte Feder, und sie kann in dem durchgehenden Innenraum des Schiebers entsprechend kräftig ausgeführt sein. 'Dadurch erhält man ein kräftiges Federorgan, welches nach erfolgter Auslösung ein sehr schnelles Schalten bewirkt und eine große Haltbarkeit besitzt, so daß ein Federbruch oder eine Ermüdung praktisch nicht eintreten kann.
  • Gerätestecker oder ähnliche Einrichtungen mit Schiebeschaltern werden im allgemeinen aus einem zweiteiligen Gehäuse aus Preßstofl od. dgl. hergestellt, dessen Oberteil mit dem Unterteil lösbar durch Schrauben verbunden ist. Zwischen den beiden ,Gehäuseteilen ist quer zur Steckerlängsachse der Schiebeschalter angeordnet, während in den beiderseits in Steckerlängsachse vorspringenden Gehäuseenden die Kontaktanschlüsse vorgesehen sind.
  • Um nun z. B. bei einem solchen Gerätestecker die Drahtenden der Zuleitung mit den Kontaktanschlüssen zu verbinden, wurde bisher der obere Gehäuseteil vollständig von dem unteren Gehäuseteil abgenommen, weil nur dadurch die Kontaktanschlüsse zugänglich wurden. Infolgedessen wurde auch das Schiebeschaltergehäuse mit dem Schieber und allen zugehörigen Organen freigelegt, so daß der Schieber oder andere Teile des Schalters herausfallen konnten. Es war dann sehr umständlich und für einen Laien meist unmöglich, den Schiebeschalter wieder richtig einzusetzen, und es konnten dabei auch leicht Schalterbestandteile verlorengehen. Die weitere Funktion des Schalters konnte durch unrichtiges Montieren oder durch Beschädigungen gefährdet werden.
  • Um dies zu vermeiden, ist gemäß vorliegender Erfindung der Gehäuseoberteil oder die Deckplatte des Gehäuses derart geteilt, daß der über den Kontaktanschlüssen befindliche Deckelteil getrennt und unabhängig von den übrigen, den Schieber usw. abdeckenden Deckelteil abnehmbar und wieder aufsetzbar ist. Bei einem Gerätestecker, ffür den diese Erfindung vorzugsweise gedacht ist, genügt es also, den Deckelteil an der Leitungsanschlußseite getrennt abnehmbar auszubilden. Der übrige Deckelteil kann ständig auf dem Unterteil des Gehäuses bleiben, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, diesen Teil des Gehäuses, insbesondere den Schalterteil, gegen unbefugte oder unnötige öffnung zu sichern, indem z. B. die Schraubenlöcher oberhalb der Schraubenköpfe nach der Montage vergossen oder plombiert werden. Diese Erfindung kann vorteilhaft in Verbindung mit einem Gerätestecker oder einem ähnlichen Gegenstand mit einem Schiebeschalter der im vorstehenden erläuterten neuen Art verwendet werden. Darüber hinaus aber erstreckt sich das Anwendungsgebiet dieser Erfindung auch auf alle sonstigen Gerätestecker oder Einrichtungen mit beliebigen anderen Schalteinrichtungen, bei denen bisher die gesamte obere Deckplatte des Gehäuses zwecks Anschließens der Leitung abgenommen werden mußte, da auch bei solchen anderen Gegenständen der in Rede stehenden Art durch die Teilung der Deckelplatte ein wesentlicher technischer Fortschritt erzielt wird.
  • In der Zeichnung sind die vorstehend genannten Erfindungsmerkmale an Hand eines Gerätesteckers beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen kompletten Gerätestecker mit Schiebeschalter in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 zeigt den Gerätestecker von oben gesehen mit geschlossenem Oberteil; Fig.3 zeigt den Gerätestecker nach Abnahme des getrennten hinteren Deckelteiles; Fig. 4 stellt den abgenommenen hinteren Deckelteil für sich dar; Fig.5 zeigt einen quer zur Steckerlängsachse verlaufenden Schnitt durch das 'Schaltgehäuse und den Schieber; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den Gerätestecker nach Entfernung der beiden Deckelteile; Fig. 7 zeigt die beiden abgenommenen Deckelteile von innen gesehen; Fig.8 zeigt einen Schnitt entsprechend Fig. 5 mit den Schaltorganen kurz vor dem Schalten; Fig. 9 zeigt eine Draufsicht ents@preehen@d Fig. 6 ,in der Schaltstellung der Fig. 8 ; Fig. io zeigt einen Schnitt entsprechend Fig. 5, jedoch in der entgegengesetzten Schaltstellung; Fig. i i zeigt eine Draufsicht entsprechend Fig. 6 in der Schaltstellung der Fig. io; Fig. 12 zeigt in Seitenansicht den Schieber mit den Schaltstiften fÜ@r sich herausgezeichnet, und Fig. 13 schließlich zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 12 durch den Schieber.
  • Der in der Zeichnung veranschaulichte Gerätestecker besteht, rein äußerlich gesehen, aus einem einteiligen Gehäuseunterteil 14 und einem zweiteiligen Gehäuseoberteil, welches sich aus einem größeren Hauptdeckelteil 15 und einem kleineren Nebendeckelteil 16 zusammensetzt. Aus dem aus diesen Teilen gebildeten, vorzugsweise aus Preßstoff hergestellten Gehäuse ragt vorn ein die Steckerhülsen enthaltendes Isolierstück 17, während hinten ein als Leitungsschutz dienendes Spiraldrahtstück 18 angeordnet ist. Aus dem den Schiebeschalter enthaltenden mittleren Gehäuseteil ragen links und rechts Druckstifte i9 und 2o, welche vorteilhaft einen rechteckigen Querschnitt besitzen können und zweckmäßig verschiedenartig, z. B. rot und schwarz, gefärbt sind. Der Hauptdeckelteil 15 wird vorn durch eine Schraube 21 mit dem Gehäuseunterteil 14 verbunden und schließt zusammen mit dem entsprechenden Teil des letzteren den Vorderteil des Gehäuses und den mittleren Teil, welcher den Schiebeschalter enthält, vollständig nach außen ab. Der hintere, die zur Zuleitung führenden Kontaktanschl-ü;sse 22 tragende Fortsatz des Gehäuseunterteiles 14 ist durch den unabhängigen, besonderen Nebendeckelteil 16 für sich abdeckbar. Dieser Nebendeckel 16 wird auf dem Unterteil 14 mittels einer Schraube 23 festgehalten, welche zugleich auch den Hauptdeckel 15 mittels eines vorspringenden Ansatzes 24 desselben festhält, wenn der Nebendeckel 16 aufgesetzt und festgeschraubt ist. Wie aus den Fig. i bis 4 klar erkennbar ist, braucht zwecks Montage der Zuleitungsdrähte an dem Gerätestecker lediglich der hintere Nebendeckel 16 abgeschraubt werden, wodurch der hintere Teil des Gehäuseunterteiles 14 mit den Anschlußschrauben oder sonstigen Befestigungsorganen 22 vollständig freigelegt wird, während der übrige Teil des Gehäuses verschlossen bleibt.
  • An den hinteren Kontaktanschlüssen 22 sitzen die hinteren Kontaktlamellen 25, während die gegenüberliegenden vorderen Kontaktlamellen 26 über die Schrauben mit den im Isolierstück 17 befindlichen Steckerh'ülsen verbunden sind. Mit diesen voneinander isolierten und im Gehäusemittelteil einander gegenüberliegenden Kontaktlamellen 25 und 26 arbeiten die Kontaktbrücken 27 zusammen, welche am Boden eines im Querschnitt (Fig. 13) U-förmigen Schiebers 28 mittels Niete 29 derart befestigt sind, daß die Enden der Kontaktbrücken 27 beiderseits des Schiebers 28 federnd vorstehen.
  • Der Schieber 28 ist in dem Innenraum 3o des Gehäuses quer zur Längsachse des Gerätesteckers verschiebbar gelagert. Die aus dem Gehäuse seitlich herausragenden Druckstifte i9 und 20 sind ihrerseits auch in dem Schieber 28 in der gleichen Richtung verschiebbar gelagert. Sie tragen im Innern des Schiebers bundartige Anschlagteller 31 und können auf einer gemeinsamen, durchgehenden Führungsstange 32 nochmals geführt sein. Zwischen den Anschlagtellern 31 ist, von der Führungsstange 32 gegebenenfalls geführt, eine einzige, durchgehende Spannfeder 33 eingespannt, welche also sowohl beim Eindrücken des linken als auch des rechten Druckstiftes i9 bzw. 2o entsprechend zusammengedrückt wird.
  • In der Mitte des Schiebers 28 ist eine quer zur F'übrungsstange 32 verlaufende Achse 34 befestigt, auf welcher zwei an den beiden Innenseiten des Schiebers 28 lose anliegende Winkelhebel 35, 36 schwenkbar gelagert sind. Die inneren Hebelarme der Winkelhebel 35, 36 sind mit Anschlagteilen 37 versehen, welche mit den Anschlagtellern 31 der Druckstifte i9, 2o zusammenarbeiten können. Die äußeren Hebelarme der Winkelhebel 35, 36 tragen Sperrklinken 38, welche in starre, an der Innenseite des Hauptdeckels 15 vorgesehene Rasten 39, 40 eingreifen können. Diese Rasten 39, 40 liegen entsprechend der distanzierten Anordnung der Winkelhebel 35, 36 beiderseits der Schieberlängsachse bzw. der Gehäusequerachse. Die Rasten 35, 36 können z. B. in der Innenseite des Hauptdeckels 15 eingepreßt sein oder in sonstiger Weise angebracht werden. Vorteilhaft werden sie von den entsprechend eingeschnittenen Kanten einer Metallplatte 41 gebildet, die in die Innenseite des Hauptdeckels 15 eingesetzt ist, wie Fig. 5 und 7 erkennen lassen. Die Winkelhebel 35, 36 stehen unter der Wirkung einer Feder 42, welche in einfacher Weise als Schraubenschenkelfeder auf der Drehachse 34 zwischen den beiden Winkelhebeln sitzt und mit ihren freien Schenkelenden gegen die Innenseiten der Anschlagteile 37 drückt. Dadurch werden die die Sperrklinken 38 tragenden äußeren Hebelarme der Winkelhebel 35,36 nach oben gegen die Rasten-
    platte 41 gedrückt bzw. mit den Sperrklinken in die
    Rasten 3g 40 eingelegt, solange keine entgegen
    a@e Druckstelle. a@@ a@e.@l@be@
    gesetzte y#zaAt dUC1A
    ausgeübt wird.
    Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist an Hand der Zeichnung ohne Weiteres verständlich. Wenn sich die Schaltorgane in der in Fig. 5 und 6 dargestellten Lage befinden, steht der Schieber 28 in seiner linken Endstellung, in der die Sperrklinke 38 des lVinkelhebels 35 in die Rast 39 der Rastenplatte 41 eingreift. Die Kontaktbrücken 27 des Schiebers 28 liegen hierbei an den ortsfesten Kontaktlamellen 25 und 26 an, so daß der Schiebeschalter eingeschaltet ist.
  • Drückt man nun den linken Druckstift 19 in das Gehäuse und damit auch in den Schieber 28 ein, so bleibt letzterer zunächst in seiner bisherigen Lage, und es wird nur die Spannfeder 33 zusammengedrückt, bis schließlich .der Anschlagteller 31 des Stiftes 19 gegen den Anschlagteil 37 des inneren Hebelarmes des Winkelhebels 35 stößt und letzteren um die Achse 34 dreht, so daß die Sperrklinke 38 aus der Rast 39 ausgehoben wird. Dieser Augenblick ist in Fig. 8 und 9 dargestellt. Nach vollständigem Lösen der Sperrklinke 38 aus der Rast 39 wird der Schieber 28 freigegeben, und die unter kräftiger Vorspannung stehende Spannfeder schleudert den Schieber plötzlich und mit großer Geschwindigkeit nach rechts in die in Fig. 1o und 11 veranschaulichte Tage. Hierbei legt sich die Sperrklinke 38 des rechten Winkelhebels 36 in die Rast 4o der Rastenpl:_'te 41 ein und hält den Schieber 28 an der rechten Gehäuseseite fest, während sich die Sperrklinke 38 des anderen Hebelarmes 35 von unten unter der Wirkung der Feder 42 gegen die Rastenplatte 41 legt. Die Spannfeder 33 ist wieder entspannt. Die Kontaktbrücken 2? des Schiebers 28 sind in dieser Lage seitlich neben die Kontaktlamellen 25, 26 verschoben, so daß der Schalter geöffnet ist.
  • Es ist klar, daß die Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile von dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel abweichen kann, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird. Wenn der Schiebeschalter gemäß der Erfindung in ein anderes Gerät eingebaut wird, so ist die Anordnung entsprechend den anderen Einbauverhältnissen verschieden von derjenigen des Gerätesteckers, ohne im Prinzip davon abzuweichen. Es können auch, z. B. bei einem in eine Leitung einsetzbaren Zwischenschalter, zwei Nebendeckelteile beiderseits des Hauptdeckelteils unabhängig von letzterem abnehmbar angeordnet werden, so daß an beiden Seiten des eigentlichen Schalters die Leitungsdrähte angeschlossen werden können, ohne das Schaltergehäuse selbst öffnen zu müssen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker od. dgl., bei dem das Schaltorgan aus einem die Kontaktbrücken tragenden Schieber besteht, welcher in einem die ortsfesten Kontaktlamellen enthaltenden Gehäuse mit Hilfe von Druckstiften unter der Wirkung einer SD`ä'@O@ö.@el@@'C,@,C,@ `CCSCLl@C@I@I@C ist, dadurch V
    kennzeichnet, daG die Druckstifte (19, 20) mit Winkelhebeln (35.36) zusammenarbeiten, welche in dem Schieber (28) drehbar gelagert und mit Sperrklinken (38) versehen sind, die wechselweise mit starren, im Schaltgehäuse vorgesehenen Rasten (39 bzw. 40) in Eingriff gelangen, aus denen sie durch eine von dem jeweils eingedruckten Druckstift (19 bzw. 2o) nach Erreichen einer bestimmten Spannfedervorspannung bewirkte Drehbewegung des zugehörigen Winkelhebels (35 bzw. 36) lösbar sind, um den Schieber (28) zur ruckartigen Verschiebung freizugeben.
  2. 2. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker mit Schiebschalter, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schieber (28) eine einzige, durchgehende Spannfeder (33) angeordnet ist, welche sich mit ihren Enden gegen die inneren Anschlagteller (31) der unabhängig voneinander in den Schieber (28) eindrückbaren -Druckstifte (19, 20) abstützt.
  3. 3. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker od. dgl. mit Schiebeschalter, nach Anspruch T oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber durch unabh'ingig voneinander in ihn eindrückbare Druckstifte (19, 2o) betätigt wird, welche mit Winkelhebeln (35, 36) zusammenarbeiten, die in dein Schieber (28) drehbar gelagert und mit Sperrklinken versehen sind, welche Sperrklinken (38) wechselweise mit starren, i in Schiebergehätise vorgesehenen Rasten (39 bzw. 4o) in Eingriff gelangen, aus denen sie durch eine Drehbewegung des zugehörigen Winkelhebels (35 bzw. 36) lösbar sind, wenn einer der Druckstifte (19 bzw. 2o) mit seinem inneren Anschlagteller (31) gegen den ihm gegenüberliegenden Arm des Winkelhebels (35 bzw. 36) stößt, wobei z-,vischen den inneren Anschlagtellern (31) der beiden Druckstifte (19, 2o) eine einzige, durchgehende Spannfeder (33) eingespannt ist.
  4. 4. Gerätestecker od. dgl. mit Schiebeschalter oder ähnlichem Schaltorgan und geteiltem, den Schalter und die :\iisclilüsse enthaltendem Gehäuse aus Preßstoff oder sonstigem Isoliermaterial, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Gehäuseunterteil (T4) aufschraubbare Gehäuseoberteil mindestens aus zwei voneinander trennbaren Deckelteilen besteht, von denen der über den Kontakt- und L eitungsa nschKissen (22) und der Leitungseinführung liegende Nebendeckel (16) getrennt und unabhängig von dem die Schaltorgane und sonstige nicht für Leitungsanschlüsse benötigte "Geile abdeckenden Hauptdeckel (T5) von dein Geliiuseuilterteil abnehmbar und auf denselhen aufsetzbar ist.
  5. 5. Gerätestecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptdeckel (15) den Schiebeschalter und die vorderen, zu den Kontakthül: ;en im Isolierstück (17) führenden AnschluGorgane abdeckt und durch eine vordere Schraube (21) auf den Unterteil (14) aufschraubbar ist, während der Nebendeckel (16) unabhängig von dem Hauptdeckel (15) auf den hinteren, die Leitungsanschlußorgane (22 USW.) tragenden Teil des Gehäuseunterteiles (14) mittels einer Schraube (23) aufschraubbar ist. welche gleichzeitig einen nach hinten vorspringenden Ansatz (24) des Hauptdeckels (15) mit festh-,ilt.
  6. 6. Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker od. dgl., nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (35, 36) auf einer gemeinsamen Achse (34) in der Mitte des 'Schiebers (28) drehbar gelagert sind und unter der Wirkung einer gemeinsamen Feder (42) stehen, welche die Winkelhebel im Sinne eines Einklinkens der Sperrklinken (38) gegen die die Rasten (39, 40) tragende Gehäuseinnenseite zu drücken sucht.
  7. Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker od. dgl., nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (39, 40) von den eingeschnittenen Kanten einer Metallplatte (41) gebildet werden, Nvelche in den Innenteil des Gehäusedeckels, vorzugsweise des gesonderten Hauptdeckelteiles (15), eingelegt ist. B.
  8. Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastenkanten (39, 4o) der Metallplatte (41) schneidenartig zugespitzt sind, indem sie mit der äußeren Fläche der Metallplatte (41) einen spitzen Winkel bilden, in den sich die hakenartig geformten Zähne der Sperrklinken (38) einlegen können.
  9. 9. Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker mit Schiebeschalter, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise im Querschnitt rechteckig geformten Druckstifte (19, 2o) auf einer gemeinsamen, durchgehenden Führungsstange (32) gleitbar gelagert sind, welche zugleich als Führung für die sie umgebende Spannfeder (33) dient. to. Schaltgerät, insbesondere Gerätestecker mit Schiebeschalter, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (33) in dem Innenraum des Schiebers (28) zwischen den voneinander distanzierten Winkelhebeln (35, 36) der Hebelachse (42) und dem Schieberboden durchgeführt ist. j i. Schaltgerät, inbesondere Gerätestecker mit Schiebeschalter, nach Anspruch to, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (35, 36) mit Anschlagteilen (37) versehen sind, welche innen mit den Enden einer auf der Achse (34) sitzenden Schraubenfeder (42) und außen mit den Anschlagtellern (31) der Druckstifte (19, 20) zusammenarbeiten. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 585 076, 704 533#
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585076C (de) * 1933-09-28 Hochkoepper & Co P Druckknopfschalter
DE704533C (de) * 1938-06-17 1941-04-02 Kautt & Bux Kg Elektrische Schaltvorrichtung mit einem laengs verschiebbaren Druckschieber

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