DE855355C - Verfahren zur Herstellung von schokoladeaehnlichen Erzeugnissen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von schokoladeaehnlichen Erzeugnissen

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DE855355C
DE855355C DEF1965D DEF0001965D DE855355C DE 855355 C DE855355 C DE 855355C DE F1965 D DEF1965 D DE F1965D DE F0001965 D DEF0001965 D DE F0001965D DE 855355 C DE855355 C DE 855355C
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DEF1965D
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Wolfgang Fiebig
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/042Manufacture or treatment of liquids, creams, pastes, granules, shreds or powders
    • A23G1/047Transformation of liquids, pastes, creams, lumps, powders, granules or shreds into powders, granules or shreds; Manufacture or treatment of powders

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von schokoladeähnlichen Erzeugnissen Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, aus einheimischen natürlichen und künstlich hergestellten Stoffen ein Erzeugnis zu gewinnen, das im Geschmack und Aussehen kakaohaltigen Erzeugnissen ähnlich ist und gleichzeitig hohen Nährwert besitzt.
  • Die Erfindung betrifft demgemäß ein Verfahren zur Herstellung von schokoladeähnlichen Erzeugnissen und kennzeichnet sich dadurch, daß man getrocknete Hülsenfrüchte röstet und das zerkleinerte Röstprodukt so lange mit verdaulichenVerbindungen höherer Fettsäuren verreibt, bis eine pulvrige Grundmasse entsteht. Es hat sich gezeigt, daß Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Linsen, Hirse und vorzugsweise Erbsen, bei richtig geleiteter Röstung ein Produkt ergeben, das im Geschmack recht kakaoähnlich , ist und sich wie Kakaopulver mit größeren Mengen fettartiger Stoffe zu einer pulvrigen, leicht genießbaren und verdaulichen Masse vereinigen läßt. Als fettartige Stoffe können entweder natürlich vorkommende pflanzliche oder tierische Fette oder in besonderer Ausgestaltung der Erfindung die im Handel erhältlichen, künstlich hergestellten verdaulichen Verbindungen höherer Fettsäuren, beispielsweise synthetische Stearinsäureester, verwendet werden.
  • Die Herstellung der pulvrigen Grundmasse aus dem Röstprodukt und den fettartigen Stoffen erfolgt mit der in der Schokoladenherstellungstechnik üblichen Apparatur, beispielsweise mittels Walzentische. je nach der Zähigkeit der verwendeten Fettsäureverbindungen erfolgt die Vermischung bei gewöhnlicher oder vorzugsweise höherer Temperatur. Die fertige Grundmasse stellt eine feinpulvrige, sich fettig anfühlende und leicht backende Masse dar, die bezüglich Färbung und Verteilungszustand dem Kakaopulver ähnlich ist und sich wie dieses zu allen möglichen schokoladeähnlichen Erzeugnissen verarbeiten läßt. Beispielsweise kann man aus dem Pulver durch Aufkochen im Wasser oder Milch kakaoähnliche Getränke herstellen. Man kann andererseits die Masse nach den Methoden der Schokoladentechnik auch zu Blöcken, Nugat, Trüffeln oder zu Umhüllungsmasse für Konfekt, wie Pralinen, Kognakbohnen USW., verarbeiten.
  • Zur Gewinnung solcher formbarer Masse wird die Grundmasse, der man gegebenenfalls bereits bei der Herstellung Kohlehydrate, wie Zucker, oder Albumine, wie Eipulver, Magermilchpulver, oder beide Stoffe zugesetzt hat, mit weiteren Mengen von Fettsäureverbindungen in der Wärme homogen vermischt und dann auf den üblichen formgebenden Maschinen zu Blöcken usw. verarbeitet. Beispiel Ein Gemisch von 27 Gewichtsteilen durch Rösten (Erbsen werden bei einer Temperatur von 120 bis i 50° etwa 1/x Stunde lang geröstet) von geschälten Erbsen gewonnenes Röstmehl, 15 Teilen synthetischen Stearinsäureester, 33 Teilen Puderzucker und io Teilen Magermilchpulver wird auf einem auf etwa 45° erwärmten Walzentisch so lange, beispielsweise etwa i Stunde, verrieben, bis eine gleichmäßige pulvrige Grundmasse entsteht. Dieser Grundmasse 'werden beispielsweise auf ioo kg 5,5 g Vanillin und Zoo Tropfen käufliches, sogenanntes Schokoladearoma zugesetzt, und dann wird die Masse mit weiteren 15 Teilen Stearinsäureester im Knetwerk oder auf dem Walzentisch zunächst homogen vermischt und anschließend längere Zeit, beispielsweise 48 bis 96 Stunden, im Wasserbad bei etwa 8o° weiterbehandelt. Im Sinne der Erfindung liegt es, u. a. der Masse nicht nur Aromastoffe, sondern auch an sich bekannte Genuß- und Anregungsstoffe, wie Kola, Dextroenergen, Koffein usw., zuzusetzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von schokoladeähnlichen Erzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, daß man getrocknete Hülsenfrüchte röstet und das zerkleinerte Röstprodukt so lange mit verdaulichen Verbindungen höherer Fettsäuren verreibt, bis eine pulvrige Grundmasse entsteht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man der Mischung Kohlehydrate und/oder Eiweißstoffe vor oder während der Verarbeitung zusetzt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2 zur Gewinnung formbarer Massen, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmasse mit weiteren Mengen von Fettsäureverbindungen in der Wärme homogen vermischt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß geschälte Hülsenfrüchte als Ausgangsmaterial verwendet werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Erbsen als Ausgangsmaterial verwendet werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß synthetische Stearinsäureester als Ausgangsmaterial verwendet werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch von 27 Gewichtsteilen geröstetem Erbsmehl, 15 Teilen Stearinsäureester, 33 Teilen Puderzucker und io Teilen Magermilchpulver zur Grundmasse verarbeitet und die Grundmasse mit weiteren 15 Teilen Stearinsäureester und den erforderlichen Mengen an Aromastoffen oder sonstigen Zusätzen homogen vermischt wird.
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