DE855129C - Schalter und Abschwaecher - Google Patents
Schalter und AbschwaecherInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/24—Frequency- independent attenuators
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, mit dem eine erste Klemme mit einer aus einer Anzahl
anderer Klemmen beliebig zu wählenden Klemme elektrisch leitend verbunden werden kann, und auf
einen Abschwächer, bei dem dieser Schalter zur Verwendung kommt.
Die vorgenannten Schalter werden manchmal Wählschalter genannt. Die erstgenannte Klemme
ist der Entnahmekontakt, die übrigen Klemmen sind nachstehend als Wählkontakte bezeichnet.
Bei Verwendung von Schaltern dieser Art kommt es häufig vor, daß die Spannungen, welche die verschiedenen
Wählkontakte führen, in ihrer Frequenz oder in ihrer Größe oder in beiden Werten sehr verschieden
sind. Verbindet man den Entnahmekontakt mit einem der Wählkontakte, so tritt am Entnahmekontakt
neben der gewünschten Spannung, die vom letztgenannten Wählkontakt stammt, außerdem
noch eine unerwünschte Spannung auf. Diese wird durch die Kopplung des Entnahmekontaktes und des ao
mit diesem verbundenen Wählkontaktes-mit den anderen Wählkontakten über die im Schalter vorhandenen
parasitären Kapazitäten herbeigeführt. Ferner kann sich auch die Kopplung zwischen den
nicht verwendeten Wählkontakten störend aus- »5 wirken.
Es ist bekannt, dieser Kopplung dadurch entgegenzuwirken, daß der Entnahmekontakt und der
mit diesem verbundene Wählkontakt zusammen mit der zwischen diesen bestehenden Verbindung, die
meistens aus einem drehbaren Arm besteht, von einer Abschirmung umgeben wird. Wird mit einem
anderen Wählkontakt eine Verbindung hergestellt, so muß diese Abschirmung also ihre Lage ändern,
z. B. der Bewegung des drehbaren Armes folgen. Durch die besondere Bauart ist ein derartiger Schalter
aber kostspielig.
ίο Es ist ebenfalls bekannt, die nicht mit dem Entnahmekontakt verbundenen Wählkontakte zu erden.
Es ist klar, daß hierdurch die schädliche Wirkung der vorhandenen parasitären Kapazitäten zwischen
den Wählkontakten und dem Entnahmekontakt ebenfalls behoben wird. Eine derartige Erdung ist aber
häufig nicht durchführbar, ohne andere Nachteile für diejenigen Teile der mit dem Schalter verbundenen
Schaltungen, die die Spannungen für die Wählkontakte liefern, in Kauf nehmen zu müssen.
Die Erfindung schafft einen Schalter, bei dem die erwähnten Nachteile vermieden werden.
Zu diesem Zweck wird von einem Schalter ausgegangen, mit dem der Entnahmekontakt A elektrisch
mit einem aus einer Anzahl Wählkontakte B »5 beliebig wählbaren Wählkontakt verbunden werden
kann, wobei die nicht mit dem Entnahmekontakt A verbundenen Wählkontakte B elektrisch mit Erde
verbunden sind.
Der Schalter nach der Erfindung weist das Merkmal auf, daß die Wählkontakte B über je eine Impedanz
mit einer Anzahl Klemmen C verbunden sind, wobei Mittel vorgesehen sind zur Verbindung
des Entnahmekontaktes A mit einer aus den Klemmen C beliebig zu wählenden Klemme und zur Verbindung
der nicht mit dem Entnahmekontakt A verbundenen Klemmen C mit Erde, und daß eine
elektrostatische Abschirmung vorgesehen ist, auf deren einer Seite die Wählkontakte B und die Impedanzen
und auf deren anderer Seite der Entnahmekontakt A sowie die Klemmen C angeordnet sind.
Hierbei sind also sämtliche nicht verwendeten Wählkontakte B über je eine Impedanz geerdet,
während der verwendete Wählkontakt B ebenfalls über eine Impedanz mit der Klemme A verbunden
ist. Im allgemeinen erweist es sich als möglich, diese Impedanzen derart zu wählen, daß einerseits die
Erdung der nicht verwendeten Wählkontakte B hierüber keine Schwierigkeiten mit sich bringt,
andererseits die zwischen dem verwendeten Wählkontakt B und dem Entnahmekontakt A vorhandene
Impedanz ebensowenig der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung hindernd im Wege
steht. Die zwischen den nicht mit dem Entnahmekontakt A verbundenen Klemmen C und dem Entnahmekontakt
A auftretenden parasitären Kapazitäten sind hier unschädlich, da diese Klemmen C
keine Spannung führen. Auf derjenigen Seite der Abschirmung, auf der sich der Entnahmekontakt A
befindet, sind also keine anderen Spannungen als diejenigen an dem Entnahmekontakt A und an der
mit diesem verbundenen Klemme C vorhanden. Es werden zwar die auf der anderen Seite der Abschirmung
angeordneten Wählkontakte B und die mit diesen verbundenen Impedanzen parasitäre Kapazitäten
gegeneinander aufweisen, aber in diesem Teil des Schalters brauchen keine beweglichen Verbindungen
vorhanden zu sein, so daß die Behebung der schädlichen Wirkung dieser parasitären Kapazitäten
eine leichte Aufgabe darstellt. Sie kann in einer zu diesem Zweck an sich bekannten Weise gelöst werden.
Es leuchtet ein, daß sich der Schalter nach der Erfindung vorteilhaft überall dort verwenden läßt, wo
in Wählschaltern auftretende parasitäre Kapazitäten hindernd im Wege stehen. Dies ist insbesondere
der Fall bei Abschwächern mit stufenweise mittels eines Wählschalters einstellbarer Abschwächung.
Hierbei liegen ja an den verschiedenen Wählkontakten Spannungen, die hinsichtlich ihrer Höhe voneinander
sehr verschieden sein können, und andererseits darf die bei diesen Abschwächern häufig
angestrebte Genauigkeit des Abschwächungswertes durch die im Wählschalter vorhandenen parasitären
Kapazitäten nicht verringert werden. Bei Verwendung des Schalters nach der Erfindung bei einem
elektrischen Abschwächer der erwähnten Art ist eine Vereinfachung erzielbar, indem man die Impedanzen,
die die Wählkontakte B mit den Klemmen C verbinden, einen Teil des Abschwächernetzwerkes bilden
läßt.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
In dieser Zeichnung stellen die Fig. 1, 2 und 3 Schalter nach der Erfindung dar.
In Fig. 4 ist ein nach der Erfindung ausgebildeter elektrischer Abschwächer dargestellt.
Mit dem Schalter nach Fig. 1 kann der Entnahmekontakt
A elektrisch mit einem der Wählkontakte B1, B2, B3 und S4 verbunden werden. Die Wählkontakte
sind zu diesem Zweck mittels der Impedanzen Z1,
Z2, Z3 und Z4 mit den Klemmen C1, C2, C3 bzw. C4
verbunden. Mittels der Schalter S1, S2, S3 und S4
kann eine dieser Klemmen mit dem Entnahmekontakt A verbunden werden, während die anderen
Klemmen geerdet sind. Zwischen den Impedanzen Z und den Klemmen. C ist eine elektrostatische Abschirmung
1 vorgesehen, die ebenfalls geerdet ist. In der dargestellten Lage der Schalter ist der Entnahmekontakt
A unmittelbar mit der Klemme C3 und mittels der Impedanz Z3 elektrisch mit dem
Wählkontakt B3 verbunden. Die Klemmen C1, C2
und C4 sind geerdet. Die Wählkontakte B1, B3 und
B4 sind nicht unmittelbar geerdet, was sich, wie bereits
bemerkt, nachteilig auswirken könnte, sondern über die Impedanzen Z1, Z2 und Z4 mit Erde verbunden.
Wenn man nunmehr den Entnahmekontakt A ζ. B. elektrisch mit dem Wählkontakt B1
zu verbinden wünscht, müssen die Schalter S1 und S3
umgeschaltet werden. Hierdurch wird der Entnahmekontakt A unmittelbar mit der Klemme C1
verbunden und die Klemme C3 geerdet.
In den anderen Figuren sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Schalters nach der Erfindung dargestellt. Hierbei
sind die nicht mit dem Entnahmekontakt A ver- 1*5 bundenen Klemmen C unmittelbar mit der Abschir-
mung ι verbunden. Es hat sich erwiesen, daß dies
häufig etwas bessere Ergebnisse als die in Fig. ι dargestellte Erdung ergibt.
Beim Schalter nach den Fig. ι und 2 war es erforderlich,
die Schalter Sv S2, S.t und 5"4 getrennt
zu betätigen oder die Betätigung gemeinschaftlich mittels einer Nockenscheibe oder ähnlicher Steuereinrichtungen
durchzuführen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist zur Verbindung des
ίο Entnahmekontaktes A mit den Klemmen C eine Anzahl
identischer, mechanisch gekuppelter Wählschalter wS\, S.,, S% und Si vorgesehen, deren Zahl
gleich der Anzahl der Klemmen C ist und im vorliegenden Fall also vier beträgt. Jeder dieser Wählschalter
besitzt vier Wählkontakte, von denen einer mit dem Entnahmekontakt A verbunden ist. Die drei
übrigen Wählkontakte sind geerdet oder, was gleichbedeutend ist, mit der geerdeten Abschirmung 1 verbunden.
Die vier Entnahmekontakte dieser Schalter ao sind je mit einer der Klemmen C verbunden. Die
Schalter sind derart gekuppelt, daß in jeder Stellung nur eine der Klemmen C mit dem Entnahmekontakt A
verbunden ist, während die übrigen Klemmen C geerdet sind. Für die Schalter S können im vorliegen-
»5 den Fall Wählschalter üblicher Art verwendet werden,
da sich die vorhandenen parasitären Kapazitäten nicht störend auswirken.
Wenn keine Wählschalter, wie oben erwähnt, sondern die elektrisch etwas verwickeiteren, zum Umschalten
des Wellenbereiches in Radiogeräten an sich bekannten Schalter verwendet werden, ist es möglich,
die Anzahl Schalter, die im gegebenen Beispiel vier betrug, herabzusetzen, so daß man in manchen
Fällen sogar mit einem einzigen Schalter auskommt. In Fig. 4 ist ein nach der Erfindung ausgebildeter
Abschwächer dargestellt, bei dem der Wählschalter entsprechend Fig. 3 ausgebildet ist. Dieser Abschwächer
besitzt zwei Endklemmenpaare 2, 3 und A, 4, die je als Eingangsklemmen oder als Ausgangsklemmen
verwendbar sind. Der Abschwächer enthält die in Reihe geschalteten Impedanzen Z34, Z.,3
und Z1.,. Diese Reihenschaltung ist in der dargestellten
Weise mit den Parallelimpedanzen Z1, Z2.
Z3 und Z4 verbunden. Die Anzahl der zwischen den
beiden Endklemmenpaaren dieses Abschwächers wirksamen, von den erwähnten Impedanzen gebildeten
Abschwächerzellen ist mittels Schalter einstellbar. Die Klemme 2 ist mit der Reihenschaltung
verbunden, die Klemmen 3 und 4 sind geerdet. Es ist an sich bekannt, die Klemme A mittels eines
Wählschalters mit einem der Punkte B des Abschwächernetzwerkes zu verbinden, wobei sämtliche
Punkte C geerdet sind. Hierbei wirken sich, wie oben gesagt, die im Schalter auftretenden parasitären
Kapazitäten störend aus. Vorteilhaft kann man hierbei den Schalter nach der Erfindung verwenden.
Eine Vereinfachung entsteht, wenn die ohnehin im Abschwächer vorhandenen Impedanzen Z1, Z2, Z3
und Z4 für die beim Schalter nach der Erfindung zur Verbindung der Punkte B und C erforderlichen Impedanzen
verwendet werden. Der Teil von Fig. 4 rechts von der Abschirmung 1 zusammen mit den
Impedanzen Z1, Z.,, Z3 und Z4 ist dann auch der
Fig. 3 vollkommen identisch. Einer der Punkte C in der dargestellten Lage der Schalter, der Punkt C3,
ist mit der Klemme A verbunden, die übrigen Punkte C sind geerdet. Die Schaltung dieses Abschwächers
ist also etwas von der üblichen verschieden, da immer einer der Punkte C nicht geerdet
ist. Dem soll bei der Wahl der Größe der Ab-Schwächerimpedanzen Rechnung getragen werden,
und es kann gewünschtenfalls, ebenso wie bei den üblichen Schaltungen, eine konstante Eingangsoder Ausgangsimpedanz oder beides erreicht werden.
Sollten die Kapazitäten zwischen den Punkten B und den Impedanzen links von der Abschirmung 1
stören, so können zu ihrer Beseitigung an sich bekannte Maßnahmen getroffen werden.
Schalter nach der Erfindung sind auch in der Telefonie anwendbar, um die als Übersprechen bezeichnete
gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen einzuschaltenden Leitungen zu verhindern.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Schalter, mit dem ein Entnahmekontakt (A) mit einem aus einer Anzahl von Wählkontakten (B) beliebig wählbaren Wählkontakt elektrisch leitend verbunden werden kann, wobei die nicht mit dem Entnahmekontakt (A) verbundenen Wählkontakte elektrisch leitend mit Erde verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählkontakte (B) über je eine Impedanz mit einer Anzahl Klemmen (C) verbunden sind, wobei Mittel vorgesehen sind zur Verbindung des Entnahmekontaktes (A) mit einer aus den Klemmen (C) beliebig zu wählenden Klemme und zur Verbindung der nicht mit dem Entnahmekontakt (A) verbundenen Klemmen (C) mit Erde, und daß eine elektrostatische Abschirmung vorgesehen ist, auf deren einer Seite die Wählkontakte (B) und die Impedanzen und auf deren anderer Seite der Entnahmekontakt (A) sowie die Klemmen (C) angeordnet sind.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht mit dem Entnahmekontakt (A) verbundenen Klemmen (C) unmittelbar mit der Abschirmung verbunden sind.
- 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Ent- »« nahmekontaktes (A) mit den Klemmen (C) eine Anzahl identischer, mechanisch gekuppelter Wählschalter vorgesehen ist, deren Zahl gleich der Anzahl der Klemmen (C) ist, wobei jeder Wählschalter eine wenigstens mit dieser Anzahl übereinstimmende Anzahl Wählkontakte besitzt, von denen einer mit dem Entnahmekontakt (A) verbunden ist, während die übrigen Wählkontakte der Wählschalter geerdet sind, und daß die Entnahmekontakte der Wählschalter je mit iao einer der Klemmen (C) verbunden und die Schalter derart gekoppelt sind, daß in jeder Stellung nur eine der Klemmen (C) mit dem Entnahmekontakt (A) verbunden ist.
- 4. Elektrischer Abschwächer mit einem Schalter nach einem der vorangehenden Ansprüche,bei dem die die Wählkontakte (B) mit den Klemmen (C) verbindenden Impedanzen einen Teil des Abschwächernetzwerkes bilden.
- 5. Elektrischer Abschwächer nach Anspruch 4 mit einer Anzahl in Reihe geschalteter Impedanzen, wobei die Reihenschaltung in ihren beiden Endpunkten und in jedem Verbindungspunkt zweier Impedanzen mit je einer Klemme von einer gleichen Anzahl weiterer Impedanzen verbunden ist und die Anzahl der zwischen zwei Endklemmenpaaren des Abschwächers wirksamen von den Reihen- und den weiteren Impedanzen gebildeten Abschwächerzellen ' mittels Schalter derart einstellbar ist, daß eine Klemme des einen Endklemmenpaares mit der Reihenschaltung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemme des anderen Endklemmenpaares beliebig mit einer der nicht mit der Reihenschaltung verbundenen Klemmen der weiteren Impedanzen, deren Anzahl mindestens zwei beträgt, verbunden werden kann, und eine Abschirmung zwischen den Schaltern einerseits und den Reihen- und weiteren Impedanzen andererseits vorgesehen ist, die weder mit der Reihenschaltung noch mit der mit der letztgenannten Endklemme verbundenen Klemme der weiteren Impedanzen und auch nicht mit den erwähnten Klemmen der Endklemmenpaare verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5465 10.52
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1949
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- 1949-09-28 US US118392A patent/US2558707A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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|---|---|
| US2558707A (en) | 1951-06-26 |
| NL142598B (nl) |
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