DE854040C - Verfahren und Vorrichtung zum Hochfoerdern von Foerdergut, insbesondere von Bergeversatz aus Strebkettenfoerderern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Hochfoerdern von Foerdergut, insbesondere von Bergeversatz aus Strebkettenfoerderern

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Publication number
DE854040C
DE854040C DEE3134A DEE0003134A DE854040C DE 854040 C DE854040 C DE 854040C DE E3134 A DEE3134 A DE E3134A DE E0003134 A DEE0003134 A DE E0003134A DE 854040 C DE854040 C DE 854040C
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DE
Germany
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channel
ramp
conveyor
chain conveyor
conveying
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Expired
Application number
DEE3134A
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English (en)
Inventor
Felix Pollmeier
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Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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Publication of DE854040C publication Critical patent/DE854040C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/66Fixed platforms or combs, e.g. bridges between conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Hochfördern von Fördergut, insbesondere von Bergeversatz aus Strebkettenförderern Im Strebbau dienen Kettenförderer, insbesondere solche mit zwei an den Rinnenseitenwänden umlaufenden Ketten und dazwischen in Abständen angeordnetenM itnehmerquerstegen,zumWegfördern der Kohle und zum Heranschaffen von Ausbaustoffen. Beim Einbringen von Versatzbergen erfordert die Entnahme dieses Fördergutes das Herausheben der Ketten aus der Rinne und die Abnahme einer Rinnenseitenwand. Diese Maßnahmen sind umständlich.
  • Nach der Erfindung werden sie entbehrlich, indem an der Entnahmestelle eine in den Kettenförderer eintauchende, in Förderrichtung rampenartig ansteigende Rinne von den Mitnehmern bzw. Kratzstegen des Förderer stoßfrei und mit mäßiger, die Haftreibung zwischen dem auf die Rampenrinne gelangten Fördergut nicht durdhbrechender Beschleunigung auf ihre ganze Länge gleichmäßig in schräg ansteigender Richtung angehoben und danach freigegeben wird so daß sie unlbehindert durch die Mitnehmer unter der Wirkung ihrer eigenen Schwere sowie einer während ilhres Anhubes gespannten Feder in ihre tiefste Lage zurückscihnellt. Zweckmäßig ist hierbei der Rinnenboden in an sich bekannter Weise mit einem im Längsschnitt Sägezahnform zeigenden Belag versehen oder in entsprechende Form gebracht.
  • Bei der durch die Mitnehmer und die gespannten Federn bewirkten Rinnenbewegung wird das durch den Schub der Mitnehmer auf die Rinne gelangte Versatzgut mit ihr angehoben und verweilt etwas in der auf jedem Anhub erreichten Höhenlage, während durch die Feder die Rinne unter ihm rasch in die Ausgangslage zurückgezogen wird. Das Versatzgut gelangt zuerst wieder auf den Rinnenboden, jedoch an einer relativ höheren Stelle, von welcher es stegen der Sägeform des Rampenbodens nicht oder nur unwesentlich zurückrutscht.
  • Um die Förderbewegung in der Rampenrinne von der Häufigkeit der Mitnehmer unabhängig zu machen, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der durch diese bewirkten Hubbewegung eine kurz- oder schnelihübige Rüttelbewegung überlagert werden.
  • Zur Ausübung dieses Verfahrens ist die Rampenrinne auf einem verschiebbaren Gestell mittels schräggestellter und zweckmäßig gleich langer Pendelstützen derart gelagert, daß die Rampenrinne sich mit ihrer unteren Aufnahmekante auf dem Kratzfördererboden in der untersten Lage aufstützt und an jedem ihrer Punkte auf einem Kreisbogen geführt ist, dessen Sehne mit der Förderrichtung des Kratzförderers einen größeren, in Förderrichtung offenen Winkel bildet als der Rampenrinnenboden mit dem Kratzrinnenboden. An der unteren Aufnahmekante ist der Rampenboden nach abwärts gekrümmt. An den Seitenwänden geht die Aufnahmekante in Führungskanten über, welche mit den Mitnehmern in der Weise zusammenwirken, daß die Mitnehmer stoßfrei, also unter einem sehr spitzen Winkel, auf die Führungskante auftreffen und die Rampenrinne mit mäßiger Beschleunigung anheben. Sobald der Mitnehmer unter der Aufnahmekante hinweggeglitten ist, kann die Rinne zurückfallen, ohne den freigebenden Mitnehmer wieder zu berühren, weil die Hohlseite des an der Aufnahmekante abwärts gekrümmten Bodens genügend Raum bietet. Auf diese Weise kann die Rampenrinne bereits den Kratzrinnenboden wieder berühren, wenn der hinter die Aufnahmekante gelangte Mitnehmer sich nur wenige Zentimeter hinter ihr befindet. Es wird somit nur wenig Fördergut von der Aufnahmerampe ausgelassen. Der Hauptteil wird von den vor ihr befindlichen Mitnehmern auf sie geschoben. Im wesentlichen wird also das Hochschieben in der Rampenrinne von den Mitnehmern bewirkt, während'der beschriebene Bewegungsvorgang das Zurückrutschen des Fördergutes während der Ausweic'hbewegung verhindert oder auf ein Mindestmaß beschränkt.
  • Zur Entlastung der Mitnehmerschubarbeit und xur Verminderung der von der Rampenrinne nicht erfaßten Fördermenge dient die Rütteleinrichtung, indem rechts und links an der Rampenrinne in zwei etwa parallel zur Hubbewegung gerichteten Führungszylindern zwei Massen beispielsweise durch gesteuerte Druckluft in schneller Folge hin und her bewegt werden. Diese Massenbewegung übt entgegengesetzte Impulse von kurzen Hublänge auf die Rampenrinne aus. Die Aufnahmerinne fördert das Gut bis auf eine gewisse Höhe und trägt es dann auf einen Querförderer aus, der zugleich als Versatzschleuder ausgebildet sein kann. Des weiteren kann mit dem verschiebbaren Gestell über eine federnde Verbindung eine Klinke verbunden sein, die die ganze Entladevorrichtung verfährt, sobald die Klinke in den Bereich der Kratzstege gebracht wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung gezeigt, welche zwei Ausführungsbeispiele, und zwar in Abb. I und 3 in Seitenansicht und in Abb. 2 und 4 in Draufsicht darstellt.
  • Bei den dargestellten Einrichtungen ist die Aufnahmerinne I auf einem Gleitgestell 2 mit Pendelstützenpaaren 3 und 4 derart über dem Kettenförderer 11 gelagert, daß sich jeder ihrer Punkte auf gleichen Kreisbögen bewegen kann, wobei die Steigung der Aufnahmerinne I unverändert bleibt. Seine in der tiefsten Lage der Aufnahmerinne I den Förderrinnenboden 5 berührende Aufnahmekante 6 befindet sich am untersten abwärts gebogenen Abschnitt 7 der Aufnahmerinne 1. Die an die Aufnahmekante 6 anschließenden Seitenwandkanten 8 verlaufen in einer mit der Steigung gegen die ankommenden Kratzstege g gerichteten Führungskurve.
  • Das Austragende IO der Aufuahmerinne 1 bewegt sich oberhalb eines quer über dem Förderer II angeordneten Schleuderbandes 12. Der Boden der Aufnahmerinne I ist mit einem sägezahnförmigen Belag 19 ausgefüttert oder entsprechend geformt.
  • An der Unterseite der Aufnahmerinne I greift bei der Ausführung nach Abb. I und 2 eine an einen Druckzylinder I3 oder eine Druckfeder angeschlossene Druckstange I4, welche die Aufnahmerinne I aus ihrer'höchsten Lage in die untere Ausgangslage zurückwirft, sobald die Oberkante des Kratzstegesg hinter die Aufnahmekante 6 auf die konkave Seite des Abschnittes 7 gelangt ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 sind an den Seitenwänden der Aufnahmerinne I Rüttelzylinder 15 angeordnet, welche der Aufnahmerinne I kleine rasche Schwingungen um eine durch die Feder I6 einstellbare Gleichgewichtslage erteilen, so daß sich das in die Aufnahmerinne gelangte Fördergut auch ohne den von dem durch die Kratzstege ausgeübten Schub aufwärts bewegt.
  • Am vorderen Ende des Schlittens 2 befindet sich die in Abb. 3 und 4 dargestellte, mittels Handhebel 17 einschwenkbare AnschlagstützeI8, welche sich gegen einen Kratzsteg des Kettenförderers legt, wenn der Schlitten 2 durch den Kettenförderer in Längsrichtung verfahren werden soll.Zweckmäßigerweise ist diese Vorrichtung über eine nicht dargestellte Feder mit dem Schlitten 2 verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRZ'CHE: I. Verfahren zum Hochfördern von Versatzgut aus einem Kettenförderer mittels einer in ihn eintauchenden und in Förderrichtung rampenartig ansteigenden Rinne, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer des Kettenförderers auf die Seitenkanten der Rampenrinne stoßfrei auftreffend mit mäßiger, die Haftreibung zwischen Fördergut und Rampenrinne nicht durchbrechender Beschleunigung in schräg ansteigen- der Richtung anheben und danach die Rinne freigeben, worauf sie durch die Mitnehmer unbehindert unter der Wirkung ihrer Schwere und einer während ihres Anhubes gespannten Feder in ihre tiefste Lage zurücksohnellt.
  2. 2. Verfahren zum Hochfördern nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Mitnehmer bewirkten Hubbewegung der Rampenrinne eine kurz- und schnellhubige Rüttelbewegung überlagert wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch I an beliebiger Stelle des Kettenförderers, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf oder über dem Förderer verfahrbaren Gestell (2) eine rampenartig ansteigende Rinne auf schräg stehenden, untereinander etwa gleich langen Pendelstützen in Förderrichtung geführt ist und an ihrer unteren in der tiefsten Lage den Kratzfördererboden berührenden Aufnahmekante einen abwärts gebogenen Boden und an ihren Seitenwänden je eine kurvenförmige Führungsunterkante zum Zusammenwirken mit den Mitnehmern (Kratzstegen) des Kettenförderers aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach 'Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine die Rückführung der Rampenrinne(I) in ihre tiefste Lage unterstützende Druckfeder bzw. einen Druckzylinder.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Pendelstützen (3, 4) verlagerte Aufnahmerinne (i) mit einer Rüttelvorrichtung (I5) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Austragende(Io) der Aufnahmerinne (i) über einem quer zum Kettenförderer (I I) angeordneten Querförderer (I2) liegt, der auch als Versatzschleuderband ausgebildet sein kann.
  7. 7. Vorrichtung zum Austragen von Fördergut nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schlitten (2) über Federn ein mit den Kratzstegen (g) des Kettenförderers zusammenwirkender Anschlag(I8) für die Längsverschiebung ausrückbar angeordnet ist.
DEE3134A 1950-12-20 1950-12-20 Verfahren und Vorrichtung zum Hochfoerdern von Foerdergut, insbesondere von Bergeversatz aus Strebkettenfoerderern Expired DE854040C (de)

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