DE853364C - Seilkarabiner, insbesondere fuer Kletterseile - Google Patents

Seilkarabiner, insbesondere fuer Kletterseile

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DE853364C
DE853364C DEM9950A DEM0009950A DE853364C DE 853364 C DE853364 C DE 853364C DE M9950 A DEM9950 A DE M9950A DE M0009950 A DEM0009950 A DE M0009950A DE 853364 C DE853364 C DE 853364C
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DE
Germany
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rope
leg
carabiner
carabiners
climbing ropes
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Expired
Application number
DEM9950A
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English (en)
Inventor
Sebastian Mariner
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B45/00Hooks; Eyes
    • F16B45/02Hooks with pivoting or elastically bending closing member
    • F16B45/023Hooks with pivoting or elastically bending closing member the closing member pivoting about an axis perpendicular to the plane of the hook

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung. betrifft einen Seilkarabiner, insbesondere für Kletterseile.
  • Die bisherigen Kletterseilkarabiner (Fig. i) hatten den großen Nachteil"daß sie trotz des relativ hohen Gewichtes und starken Querschnittes eine zu geringe Festigkeit aufweisen. Die dadurch besonders bei Abstürzen eintretenden Brüche haben. schon viele Menschenleben gekostet. Der Mangel liegt darin, daß der mit dem gefederten Schnapper a versehene, also unterbrochene Schenkel b der gleichen Beanspruchung unterworfen isst wie der andere, ohne Unterbrechung durchlaufende Schenkel c, weil das Seil immer in der Mitte der die beiden Schenkel b und c verbindenden Rundung liegt, so daß sich also die entstehende Zugkraft auf die beiden Schenkel gleichmäßig aufteilt. Im Schenkel b bestehen aber im Gelenkzapfen e und an der Stelle f des Schnappers Querschnitte, die viel kleiner sind. als -der Querschnitt an den Schenkeln a und b, die daher bei einem Absturz zuerst abgerissen bzw. abgeschert werden. Damit ist aber der Schenkel b .völlig unterbrochen, und die ganze Kraft wirkt an dem Hebelarm h als Biegemoment auf den Schenkel c, was unvermeidlich zu einer Aufbiegung und zum Abgleiten des Zugorgans aus dem Karabiner und damit zum Absturz führt.
  • Bei dem Kletterse.ilkarabiner nach .der Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Vermöge seiner neuartigen Formgebung hält dieser bei gleichem Gewicht eine mehrfach höhere Beanspruchung aus. Erfindungsgemäß ist der dixrchlaufende Schenkel des Karabiners so weit nach innen ausgebaucht, daß die Achse des Seilzuges durch diesen Mittelteil hindurchgeht und vorzugsweise mit dessen: Mittelachse identisch is.t. Die zwischen deren Mittelteil und dien Seilangriffssitellen liegenden Teil des durchlaufenden Schenkels besitzen. dabei, in der von Seilhaken bekannten Art, ovalen oder keilförmigen, gegen innen verdickten Querschnitt. Der ganze Karabiner besitzt also die Form zweier, um eine zum Seilzug quer liegende Achse symmetrisch aneinander geschlossener Seilhaken, deren offene Seiten :durch einen federnden Schnapper überbrückt sind, welcher auf diese Weise völlig entlastet ist.
  • In- der Zeichnung ist- in Fig. 2 und 3 ein, Ausführungsbeispiel eines Seilkarabiners nach der Erfindung dargestellt, wobei die Querschnitte in Fig. 4 und 5 gezeigt sind. Wie man sieht, ist der durchlaufende Schenkel im Mittelteil i nach innen ausgebaucht, so daß die Achse A-A des Seilzugs durch dessen Querschnitt hindurchgeht. Während hier der Querschnitt des Schenkels über die ganze Breite gleichmäßig dick ist, ist der Querschnitt in den anschließenden krarrhakenartig gebogenen Teilen 2 und 2' oval mit Verdickung gegen innen. Der federnde Schnapper 4 kann an einem beliebig klein dimensiions:erten Zapfen 5 sitzen und braucht am freien Ende nicht in den Schenkel 6 einzurasten, da er keinerlei Zugkräfte aufnimmt. Auch der Schenkel 6 kann aus diesem Grunde klein dimensioniert werden. Der Seilzug belastet ausschließlich den Querschnitt des Mittelteils i auf Zug und die, nach Art von Kramhaken dimensionierten Teile 2 und 2' auf Biegung.
  • Durch Dimensionierung dieser Teile nach den vorstehend angeführten Grundsätzen ist es gelungen, einen Karabiner mit einem Gesamtgewicht von 170 g herzustellen, der eine Bruchlast von 2ooo kg aushält, während ein in, der bisher üblichen Bauart (Fig. i ) hergestellter Karabiner mit einem Gewicht von 16o g eine Bruchlast von 38o kg ergab. Es ergibt: sich also eine Erhöhung der Bruchlast auf das Fünffache, wodurch selbst bei :schweren Abstürzen an langen Seilen völlige Bruchsicherheit gewährleistet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Seilkarabiner, insbesondere für Kletterseile, dadurch gekennzeichnet, daß der &rchlaufende Schenkel im Mittelteil (i) so weit nach innen ausgebaucht ist, daß die Achse des Seilzuges durch diesen Mittelteil hindurchgeht und vorzugsweise mit dessen Mittelachse identisch ist.
  2. 2. Seilkarabiner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Mittelteil und dien Seilangriffsstellen liegenden Teile (2,2') des durchlaufenden Schenkels ovalen oder keilförmigen, gegen innren verdickten Querschnitt besitzen.
DEM9950A 1950-06-22 1951-06-20 Seilkarabiner, insbesondere fuer Kletterseile Expired DE853364C (de)

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DE853364C true DE853364C (de) 1952-10-23

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