DE85307C - - Google Patents
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- DE85307C DE85307C DENDAT85307D DE85307DA DE85307C DE 85307 C DE85307 C DE 85307C DE NDAT85307 D DENDAT85307 D DE NDAT85307D DE 85307D A DE85307D A DE 85307DA DE 85307 C DE85307 C DE 85307C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
- B23D63/02—Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sawing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, mit welcher sich jede Säge
nicht allein bequem und verhältnifsmä'fsig rasch, sondern vor allem auch richtig schränken läfst.
Bei den bisher zum Schränken von Sägen benutzten Vorrichtungen wird nur die Spitze
des Sägezahnes zur Seite gedrückt, während der Zahn an . der Wurzel möglichst scharfkantig
angebogen werden mufs, wenn die Schränkung genau sein soll. Zur Erzielung eines sauberen Schnittes ist es ferner unerläfslich,
dafs die Schränkung durchweg genau gleichmäfsig ist.
Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung entspricht den an eine brauchbare Schränkvorrichtung
zu stellenden Anforderungen, indem bei derselben ein Widerlager von passender Form vorgesehen ist, mittels dessen nicht nur
die verlangte scharfkantige Umbiegung des Zahnes an der Wurzel des letzteren hergestellt,
sondern auch verhindert wird, dafs ein Zahn weiter umgebogen wird als ein anderer. Die
neue Vorrichtung gestattet ferner, auf einfache bequeme Weise den Grad der Schränkung
nach Belieben einzustellen, und ermöglicht das Schränken von Kreissägen jeder Gröfse ebenso
gut wie das jeder anderen Säge von beliebiger Breite und Zahnform.
In dem Rahmen α ist die mittels der Kurbel b1 drehbare Spindel b gelagert. Die
Mutter c dieser Spindel ist mit einem Gewindezapfen c1 ausgerüstet, welcher drei geränderte
Muttern d, e und f trägt. Durch Anziehen der Mutter d kann der Gewindezapfen c1 in jeder
beliebigen Stellung festgeklemmt werden. Die Muttern e und f bilden in Verbindung mit
einem in die ausgehöhlte Mutter f zu legenden Ringe g die Führung der Säge S. Bei Beginn
der Arbeit wird zunächst die Mutter e so weit vorgeschraubt, dafs deren vordere
Kante senkrecht unter der Unterkante des Widerlagers K des zu schrankenden Zahnes
steht. Dann wird die Mutter f der Mutter e um so viel genähert, dafs der Abstand zwischen
c und f der Stärke des Sägeblattes entspricht, und endlich wird durch die Klemmschraube
h, welche auf den Ring g stöfst, die Stellung der beiden Muttern und des Ringes g
gesichert. Bei Benutzung der Vorrichtung für Kreissägen mufs der äufsere Durchmesser des
Ringes g der Lochweite der Säge gleich sein. Es werden demgemäfs zweckmäfsig zu jedem
Apparat Ringe verschiedener Gröfse angefertigt (Fig. ι und 4).
Die Schränkung wird mit Hülfe des Hebels Z durch den in den Hebel / geschraubten
und durch Gegenmutter m in seiner jeweiligen Stellung gesicherten Bolzen / mit einer oder
mehreren Arbeitsflächen i1 bewirkt. Dies geschieht
in der Weise, dafs der Hebel / aufgehoben und der zu schränkende Zahn vor das Widerlager k geführt wird, was in Verbindung
mit der Bewegung des Hebels Z selbstthätig geschehen kann. Durch Niederdrücken des Hebels Z wird der Zahn seiner ganzen
Höhe nach bei Seite gedrückt (Fig. 1).
Die Form des Bolzens i wird durch die Zeichnung ausreichend verdeutlicht (Fig. 2 zeigt
denselben im Grundrifs). Durch Herauf- oder Herunterschrauben des Bolzens kann dieser für
Sägeblätter von verschiedener Stärke eingestellt werden. Beträgt die Steigung des Gewindes
des Bolzens ι mm und besitzt, wie in der Zeichnung beispielsweise gezeigt, der Bolzen
vier Antriebsflächen, so kann derselbe mit einer Genauigkeit von Y4 mm eingestellt werden.
Die Druckflächen ζ1 und ζ2 können an den beiden Enden des Bolzens für Sägezähne von
verschiedener Länge verschieden breit gemacht werden. Das Widerlager K, welches um den
Bolzen n, der gleichzeitig Achse des Hebels /
ist, drehbar ist, ist dem Grade der verlangten Schränkung entsprechend einstellbar, die Einstellung
und die Sicherung der Stellung erfolgt durch die Muttern ο und p. Da der
Hebel / und damit der Bolzen i und das Widerlager k eine gemeinschaftliche Achse
haben, so bleiben die arbeitenden Flächen bei jeder Stellung des Widerlagers k parallel.
Ein selbstthätiger Vorschub des Sägeblattes ist in der Zeichnung nicht vorgesehen. Die
Anbringung eines solchen unterliegt jedoch, da die erforderliche Bewegung durch den He
bel / gegeben ist, keinen besonderen Schwierigkeiten.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schränken von Sägen
jeder Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das Widerlager k und der Schränkhebel / eine
gemeinsame Drehachse η besitzen, so dafs bei beliebiger Verstellung des Widerlagers k
zwecks Veränderung des Schränkwinkels beide Theile stets Parallelstellung zu einander
erhalten.
2. Eine Vorrichtung zum Schränken von Sägen nach Anspruch ι mit einer regelbaren
Spannvorrichtung für die zu schränkenden Sägen, gekennzeichnet durch drei unabhängig
auf dem Spanndorn c verstellbare Backen d ef, welche in Verbindung mit
dem in Höhenrichtung einstellbaren Schränkbolzen
Sägen jeder Stärke ermöglichen.
Einstellbarkeit der Vorrichtung für
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85307C true DE85307C (de) |
Family
ID=357462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85307D Active DE85307C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85307C (de) |
-
0
- DE DENDAT85307D patent/DE85307C/de active Active
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