DE852940C - Schaufenster mit vergroesserter Schaustellungsmoeglichkeit - Google Patents

Schaufenster mit vergroesserter Schaustellungsmoeglichkeit

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DE852940C
DE852940C DET4217A DET0004217A DE852940C DE 852940 C DE852940 C DE 852940C DE T4217 A DET4217 A DE T4217A DE T0004217 A DET0004217 A DE T0004217A DE 852940 C DE852940 C DE 852940C
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DE
Germany
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paternoster
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trays
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Expired
Application number
DET4217A
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English (en)
Inventor
Theodor Traeger
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/08Show cases or show cabinets with arrangements for continuously or intermittently moving the merchandise

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  • Display Racks (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaufenster mit vergrößerter Schaustellungsmöglichkeit, bei welchem die bisher für die Schaustellung zur Verfügung stehende Fläche um ein Vielfaches vermehrt ist, so daß selbst Geschäfte mit nur kleinem Schaufenster eine große Warenmenge zur Schau stellen können.
  • Nach der Erfindung sind im Auslageraum des Schaufensters ein oder mehrere Paternosterwerke mit Auslagetabletts als Fahrkästen angeordnet. Hierbei kann der Abstand zwischen den einzelnen Tabletts mehr oder weniger groß sein. Ebenso können die Tabletts mehr oder weniger weit ausladen und gegebenenfalls auch unterschiedliche Au sladungsweiten haben. Das Paternosterwerk kann so ausgebildet sein, daß entweder der aufwärts fahrende Teil und der abwärts fahrende Teil nebeneinander- oder beide Teile hintereinanderliegen. Bei der Vorsehung mehrerer Paternosterwerke können die Paternosterwerke einander gegenläufig umlaufen. Auch die Anordnung eines Paternosterwerkes, welches das Schaufenster in der Länge des letzteren quert, ist möglich. Durch die Erfindung sind zahlreiche einzelne Auslageflächen auf engsten Raum zusammengefaßt und wandern die Auslageflächen nacheinander am Auge des Beschauers vorbei, wodurch dem Beschauer nicht nur erheblich mehr Waren als sonst gezeigt werden, sonderte auch infolge der Warenschaustellung in der Bewegung dem anzusprechenden Käufer ein besonderer Anreiz zum Betrachten des Schaufensters gegeben wird.
  • Es ist zweckmäßig, an den Enden des Auslageraumes je ein Paternosterwerk vorzusehen. Hierdurch verbleibt zwischen den Paternosterwerken noch ein Raum für eine andersgeartete Schaustellung, so daß sich die der Schaustellung eigene Note in mannigfacher Weise abwandeln läßt. Neben dem Paternosterwerk kann erfindungsgemäß noch ein drehbarer Ständer mit Auslagetabletts in verschiedenen Höhenlagen vorgesehen sein, wobei der Ständer seinen Antrieb vom Paternosterwerk ableitet. Durch einen solchen Ständer wird neben der vermehrten Auflagefläche die Schaustellung infolge der verschiedenartigen Bewegungen noch bewegter und anziehender.
  • Ist an den Enden des Schaustellungsraumes je ein Paternosterwerk angeordnet, so kann der drehbare Ständer zwischen beiden Paternosterwerken vorgesehen sein.
  • Es empfiehlt sich, daß eine oder beide Kehren vorgesehener Paternosterwerke in einem vom Auslageraum getrennten, die Auslagetabletts der Paternosterwerke zugänglich lassenden Raum liegen. Dies gibt die Möglichkeit, die Auslagen während des Umlaufes der Paternosterwerke ständig zu wechseln, indem in dem von dem Auslageraum getrennten Raum die Auslage auf jedem Tablett bei der Durchfahrtdes Tabletts durch den Raum gewechselt wird. So können beispielsweise die Paternosterwerke durch einen Kellerraum fahren, in welchem der Auslagewechsel vorgenommen wird. Bei der Schaustellung kleinerer Gegenstände können diese auf besonderen Tabletts gruppiert sein, die in dem abgetrennten Raum gegen andere Tabletts des Paternosterwerks ausgewechselt werden. Auf diese Weise läßt sich eine recht umfangreiche Schaustellung trotz beengtem Schaufensterraum vornehmen, welche die Käuferkreise für lange Zeit fesselt und eine sehr intensive Werbewirkung zeitigt.
  • Die Erfindung läßt sich auch im Innern von Ladenlokalen u. dgl. zu Schaustellungs- und Ausstellungszwecken verwenden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung. Abb. i gibt in getrennter Übersicht von vorn gesehen zwei Schaufensterpaternoster wieder, zwischen denen noch ein drehbarer Scliäüständer angeordnet ist; Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie I-I in Abb. i. An beiden Enden des Schaufensters ist je ein Paternosterwerk i und 2 angeordnet. Die Paternosterwerke sind mit Auslagetabletts 3 als Fahrkästen ausgerüstet. Bei dem Ausführungsbeispiel liegen die beiden Trume hintereinander. Vor dem dem Schaufenster zugewandten Trum sind seitliche Lampen 4 angeordnet. Naturgemäß können auch die Tablettfächer mit Beleuchtungskörpern ausgerüstet sein.
  • Zwischen den beiden Paternosterwerken i und 2 ist ein Schaustellungsständer 5 mit Auslagetabletts 6 in verschiedenen Höhenlagen angeordnet. Der Ständer ist drehbar. Die Drehbewegung des Ständers ist von dem Antrieb 7 der Paternosterwerke abgeleitet. An den Auslagetabletts des Ständers sind gleichfalls geeignete Beleuchtungskörper 8 vorgesehen. Die Größe der Auslagetabletts 6 nimmt nach oben ab.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel liegt die untere Kehre der Paternosterwerke in einem Kellerraum 9, in welchem die Auslagen gewechselt werden können.
  • Selbstverständlich können die Auslagefächer der Paternosterwerke auswechselbar sein, so daß sich den jeweiligen Bedarfsverhältnissen entsprechende Auslagefächer.verwenden lassen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaufenster mit vergrößerter Schaustellungsmöglichkeit, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslageraum des Schaufensters ein oder mehrere Paternosterwerke mit Auslagetabletts als Fahrkästcn angeordnet sind.
  2. 2. Schaufenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da-ß an den Enden des Auslageraumes je ein Paternosterwerk vorgesehen ist.
  3. 3. Schaufenster nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Paternosterwerk noch ein drehbarer Ständer mit Auslagetabletts in verschiedenen Höhenlagen vorgesehen ist, der seinen Antrieb vom Paternosterantrieb ableitet.
  4. 4. Schaufenster nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ständer zwischen beiden Paternosterwerken angeordnet ist.
  5. 5. Schaufenster nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Kehren von vorgesehenen Paternösterwerken in einem vom Auslageraum getrennten, die Auslagetabletts zugänglich lassenden Raum liegen.
DET4217A 1951-04-24 1951-04-24 Schaufenster mit vergroesserter Schaustellungsmoeglichkeit Expired DE852940C (de)

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DE (1) DE852940C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014007990B3 (de) * 2014-06-05 2015-11-12 Christel Kurig Waren - und Dienstleistungspräsentationssystem

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