DE85204C - - Google Patents

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DE85204C
DE85204C DENDAT85204D DE85204DC DE85204C DE 85204 C DE85204 C DE 85204C DE NDAT85204 D DENDAT85204 D DE NDAT85204D DE 85204D C DE85204D C DE 85204DC DE 85204 C DE85204 C DE 85204C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/84Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Erhöhung der Elasticität der Kratzenzähne ohne Beeinträchtigung der Haltbarkeit derselben. Die erhöhte Elasticität bedingt ein besseres und sanfteres Bearbeiten des Krempelmaterials.
Dieser Zweck wird erreicht durch eine theilweise Formveränderung des Drahtquerschnittes, indem die Zahnschenkel von der Stelle, wo sie- aus dem fe.sten Grundstoff austreten, je nach der Verwendung der Kratze, auf ein mehr oder weniger langes Stück geplättet sind, wie die in den Fig. 1 bis 4 in zwei Ansichten gezeichneten beiden Kratzendoppelzähne zeigen. Wie aus den Querschnitten der geplätteten Stellen in Fig. 1 hervorgeht, erfolgt der Uebergang der Querschnittsänderung vom runden bis zu dem am stärksten geplätteten Querschnitt in' der Weise allmälig, dafs die Widerstandsfähigkeit des Zahnes an jeder Stelle der Plättung zu ihrer Beanspruchung auf Abbrechen in demselben Verhältnis steht, wie dies an der am meisten auf Bruch beanspruchten Austritts-' stelle des Zahnes am Grundstoff der Fall ist, wohingegen ohne diese Plättung der Zahnschenkel an den höher als die Oberfläche des Grundstoffes gelegenen Stellen auf Kosten der Elasticität der Kratze eine unnöthig grofse Bruchfestigkeit vorhanden ist. Es tritt also eigentlich durch die Plättung nur ein Verschieben des Materials ein, wodurch die Elasticität jedes einzelnen Zahnschenkels bedeutend erhöht wird, ohne die Gefahr des Abbrechens desselben zu erhöhen. Hieraus folgert, dafs man zur Erreichung einer bestimmten Elasticität gegenüber dem gewöhnlich dazu verwendeten Draht mit gleichbleibendem Querschnitte an dieser Stelle eine stärkere Nummer verwenden kann, indem die dem gröberen Drahte zukommende geringere Elasticität durch die erwähnte neue Formgebung erhöht und infolge der Verwendung des stärkeren Drahtes gröfsere Haltbarkeit des Kratzenbeschlages erreicht wird. Aus demselben Grunde würde bei Verwendung eines gleich starken Drahtes gröfsere Elasticität erzielt werden. Wählt man den Mittelweg dieser beiden Fälle, indem man .den Vortheil der gröfseren Haltbarkeit (Stärke) des Beschlages nicht ganz ausnutzt und die Zähne, in weniger grofs vorstehende- Löcher des Kratzenstoffes fester einsetzt, so erhält man eine Kratze, welche bei gleicher Elasticität doch noch gröfsere Haltbarkeit neben gröfserer Standfestigkeit der Zähne besitzt. Eine solche Kratze zeichnet sich aus durch gleichmäfsigere Elasticität während der ganzen Dauer ihrer Benutzung, da der gröfsere Theil der Elasticität in den Draht selbst gelegt wird und dieselbe weniger mehr von dem Kratzengrundstoff abhängig ist, der infolge seiner Beschaffenheit allmälig an Fähigkeit einbüfst, die Kratze elastisch zu erhalten.
Insbesondere bietet die Neuerung einen wesentlichen Vortheil für Volantbeschläge, da sich bei Verwendung dieser neuen Volantbeschläge aufser dem Vortheil eines an und
für sich schon vortheilhafteren Beschlages das Stauben und Werfen derselben bedeutend verringert, ohne dafs ihre Arbeitsfähigkeit durch die Neuerung beeinträchtigt würde, indem die Zähne infolge der neuen Formgebung mit gröfserer Krümmung den Tambourbeschlag verlassen.
Die Anwendung der beschriebenen Neuerung in der Fabrikation von Rauhkratzen verleiht diesen in hohem Grade die guten Eigenschaften der Naturrauhkarde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kratzenbeschlag, bei welchem zwecks Erhöhung der Elasticität die einzelnen Zähne von ihrer Austrittsstelle aus auf einen Theil ihrer Länge zur Spitze zu zunehmend quer zur Arbeitsrichtung geplättet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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