DE848855C - Herd, insbesondere mit emaillierten Waenden - Google Patents
Herd, insbesondere mit emaillierten WaendenInfo
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- DE848855C DE848855C DEN3531A DEN0003531A DE848855C DE 848855 C DE848855 C DE 848855C DE N3531 A DEN3531 A DE N3531A DE N0003531 A DEN0003531 A DE N0003531A DE 848855 C DE848855 C DE 848855C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/08—Foundations or supports plates; Legs or pillars; Casings; Wheels
Landscapes
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Description
- Herd, insbesondere mit emaillierten Wänden Die Frtindung betrifff einen Herd, dessen Körper aus vier Seitenwänden aufgebaut ist, von denen im allgemeinen drei. emailliert sind. Bei den bisherigen Ausführungsformen derartiger Herde besteht der Nacltthil, daß die Seitetiw-ände unmittelbar die äußere Fc»rtn des 1lerdes, und zwar auch ;in seinen l@anten bestitiiinen, so daß die einwandfreie Gestalt der Seitenwände Voraussetzung für eine allseits rechtwinkelige, von parallelen Wänden begrenzte Form des llerdkörpers ist. Da die emaillierten Teile einer nielirfachen Wärmebehandlung unterzogen werden müssen, verwerfen sie sich leicht. Dein kann nian nur dadurch entgegenwirken, daß man dickere Bleche verwendet, als aus Festigkeitsgrün<Icn erforderlich wären. Trotzdem läßt sich da: @eri@erfen der Seitenwände nicht völlig verhindern, so daß sich auch dann noch Schwierigkeiten für den einwandfreien Zusammenbau des Herdkörpers ergeben. Ein weiterer Übelstand liegt darin, daß die emaillierten Teile als tragende Bauteile verwendet werden und sowohl dadurch als auch beim Zusammenbau Spannungen auf Druck oder Biegung erfahren, die zum Absplittern des l,.niailiil>erzuges führen können.
- Die Erfindung lx,zweckt, diese Nachteile zu vermeiden, indem die Herdwände an ihren zweckmäßig nach innen abgesetzten senkrechten Rändern durch innerhalb der Herdaußenbegrenzung liegende mit den Rändern verschraubte rohe Eckleisten miteinander verbunden werden, an denen die vorzugsweise eniailliertenZierleisten befestigt werden, welche die l,:ckleisteti und Verb ndungsschrauben abdecken. Durch diese Gestaltung werden die Verbindungsstellen so gelegt, daß sie nach außen nicht sichtbar sind. Infolgedessen können die abgesetzten Ränder der Herdwände ohne Emailüberzug bleiben. Wenn sie aber emailliert sind und das Email beim Zusammenschrauben absplittert, sind solche Schäden von außen nicht mehr zu sehen. Die rohe Eckleiste, die keiner Wärmebehandlung unterworfen worden ist, gewährleistet eine gerade Linienführung und führt zu völligem Gleichlauf aller Eckkanten und zu einer vollkommen rechtwinkligen Gestaltung des Herdkörpers. Da sie außerdem den gesamten Herdaufbau trägt, kann für die Herdwände dünneres Blech als bisher verwendet werden. Es empfiehlt sich, die Eckleisten .bis unter den Unterrand der Herdwände zu erstrecken. Im besonderen Fall können die Eckleisten so weit nach unten geführt werden, daß sie als tragende Füße wirken. In jedem Fall werden dadurch die Zierleisten, auch wenn sie als Füße ausgebildet sind, entlastet, und es wird vermieden, daß sie an der Unterkante der Herdwände abknicken können. Dienen die Eckleisten als tragende Füße, dann haben die Zierleisten überhaupt keine Belastungen aufzunehmen und dienen nur zur Verkleidung. Bei Sockelherden empfiehlt es sich, die Eckleisten bis in den Sockel zu erstrecken.
- In der Zeichnung ist ein .Aus,führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Teilansicht eines Herdes gemäß der Erfindung mit einem aufgeschnittenen Fuß, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. i, Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Eckverbindung gemäß Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
- Der dargestellte Herd wist in üblicher Weise Seitenwände i auf, die, wie aus Fig. 3 deutlich zu ersehen ist, abgesetzte senkrechte Ränder 2 zeigen. Zur Verbindung je zweier eine senkrechte Herdkante bestimmenden Seitenwände dient eine Eckleiste 3, die an ihren abgebogenen Rändern 4 mit den Rändern 2 der Seitenwände i durch Schrauben 5 verbunden ist. Diese Verbindung wird durch eine entsprechend der gewünschten Außenform des Herdes gebogene Zierleiste 6 überdeckt, die mit der Eckleiste 3 in bekannter Weise durch Schrauben 7 verbunden wird, die in die Schlitze 9 der Befestigungslaschen 8 auf der Innenseite der Zierleiste 6 greifen.
- Wie Fig. i zeigt, können die Zierleisten 6 so tief geführt sein, daß sie als Füße dienen und den Herdkörper tragen. Dann ist es zweckmäßig, wie ebenfalls aus Fig, i ersichtlich ist, die Eckleiste 3 bis unter die Unterkante i o der Herdwände i zu führen, um die als Fuß dienende Zierleiste 6 an der gefährlichen Übergangsstelle abzustützen. Es ist aber auch möglich, wie in Fig. i gestrichelt eingezeichnet ist, die Eckleiste in einem Teil 30 so weit zu verlängern, daß sie den tragenden Fuß des Herdes bildet und die Zierleiste 6 keine Belastung aufzunehmen hat. Werden die Seitenwände i des Herdes in üblicher Weise emailliert, dann brauchen die abgesetzten Ränder 2 beim Verschrauben mit der Eckleiste3 nicht besonders vorsichtig .behandelt zu werden. Etwaige Stellen mit abgesplittertem Email werden durch die Zierleiste 6 überdeckt, deren emaillierte Oberfläche überhaupt keinen Beanspruchungen ausgesetzt ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Herd, insbesondere mit emaillierten Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdwände (i) an ihren zweckmäßig nach innen abgesetzten senkrechten Rändern (2) durch innerhalb der Herdaußenbegrenzung liegende mit den Rändern verschraubte rohe Eckleisten (3) miteinander verbunden sind, an denen die vorzugsweise emaillierten Zierleisten (6) befestigt sind, welche die Eckleisten und Verbindungsschrauben (5, 7) abdecken.
- 2. Herd nach Anspruch i mit als Füße ausgebildeten Zierleisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckleisten (3) sich unter den Unterrand (io) der Herdwände (i) erstrecken.
- 3. Herd nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckleisten (3) sich so weit (bei 30) nach unten erstrecken, daß sie als tragende Füße dienen.
- 4. Herd nach Anspruch i mit einem Sockel, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eckleisten (3) bis in den Sockel erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3531A DE848855C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Herd, insbesondere mit emaillierten Waenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3531A DE848855C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Herd, insbesondere mit emaillierten Waenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848855C true DE848855C (de) | 1952-09-08 |
Family
ID=7338080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN3531A Expired DE848855C (de) | 1951-02-22 | 1951-02-22 | Herd, insbesondere mit emaillierten Waenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848855C (de) |
-
1951
- 1951-02-22 DE DEN3531A patent/DE848855C/de not_active Expired
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