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Verfahren zum Bedrucken von Straßenflächen und hierzu geeignete Vorrichtung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Straßenflächen, beispielsweise
zum Anbringen von Reklametexten auf Fahrbahnen, wobei der zu druckende Text mit
Hilfe eines auf einem Fahrzeug angeordneten, umlaufenden, endlosen Farbbands laufend
auf die Straßenfläche aufgetragen wird.
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Außerdem umfaßt die Erfindung eine hierzu geeignete Vorrichtung, die
aus einem Fahrzeug, beispielsweise einem Motorfahrzeug, besteht, das mit einem endlosen,
umlaufenden Farbband ausgerüstet ist. Dieses Farbband wird über eine oder mehrere
schwenkbar gelagerte, über die Fahrbahn rollende Walzen und eine am Chassis des
Wagens erhöht gelagerte Führungswalze geleitet. Damit die über die Fahrbahn rollenden
Walzen etwaigen Unebenheiten nachgeben können, sind diese Walzen vorzugsweise an
Blattfedern elastisch gelagert. Dabei können diese `'falzen zur Erleichterung der
Führung des Farbbands paarweise miteinander verbunden sein.
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Die schwenkbare Lagerung ermöglicht ein Ableben der Walzen von der
Fahrbahn, was beispielsleise mittels Druckluft erfolgen kann. Um eine Beschädigung
des Farbbands und der Walzen durch etwa auf der Fahrbahn liegende Steine, Glassplitter
u. dgl. zu verhüten, ist den Walzen vorteilhaft ein Räumer vorgeschaltet.
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Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Hierbei zeigt
Fig.
i die Vorrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 ist eine Rückansicht, wobei das Farbband
Zttni gi-o13en Teil weggebrochen ist; Fig.3 ist eine Draufsicht ebenfalls mit zum
großen 'heil weggebrochenem Farbband.
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:1ttt CIi1»IS 25 des Fahrzeugs sind wie üblich die Laufräder 20 befestigt.
Gleichzeitig trägt das Chassis auf einem Lagerbock 27 die Achse der Führungswalze
2 für das Farbband. Auf der gleichen Achse ist eine Riemenscheibe 5 befestigt, über
die ein .@iitriebsriernen .4 zu einer Riemenscheibe 6 läuft, die auf der Achse des
Laufrads 26 befestigt ist. :\uf diese Weise wird die Walze 2 des Farbbands während
der Fahrt dauernd angetrieben. Um N@i Fahrbeginn oder beim plötzlichen Auftreten
von \\'iderst:inden eine Beschädigung des Farbbands durch (@eilsung oder Druckstöße
zu vermeiden, ist außerdem auf der Achse der Führungswalze 2 eine Srltleifkul>plung
7 bekannter Bauart vorgesehen.
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An dein Walzenbock 27 sind in Schwenklagern i i die Lagerarme 9 drehbar
befestigt, die an ihrem unteren Ende durch die Achse 8° miteinander verbunden sind.
An dieser Achse sitzen mit Hilfe der Blattfedern 8 elastisch die Druckwalzen 3,
die, wie aus der Zeichnung ersichtlich, paarweise miteinander verbunden sind. Hierdurch
hat das Farbband die Möglichkeit, allen Unebenheiten der Fahrbahn sich elastisch
anzupassen.
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Der 'Schwenkarm 9 ist mit Hilfe der Spannvorrichtung io in
seiner Länge veränderlich, so daß sich der Abstand der Führungswalze 2 und der Druckwalzen
3 stets derartig einstellen läßt, daß das um die genannten Walzen umlaufende Farbband
i stets gespannt gehalten werden kann.
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Der Farbauftrag auf das Farbband erfolgt durch die Farbauftragswalze
13, die ihrerseits von der in einem Farbstoffbehälter 12 angeordneten Speisewalze
14 ständig mit Farbstoff versorgt wird. Druckfedern 15 und 16 sorgen für das Anpressen
der Farbauftragswalze 13 an das Farbband i bzw. das Anpressen der Speisewalze 14
an die Farbauftragswalze 13. Beide Walzen werden durch Reibung von dem umlaufenden
Farbband mitgenommen. Uni einen gleichmäßigen Farbstoffauftrag auf dem Farbband
i zti erzielen, kann die Oberfläche der Atiftragswalze 14 schwach gerillt sein.
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Soll kein Druck auf der Fahrbahn erfolgen, s0 kann die Druckwalze
3 durch Schwenken des :\rins 9 von der Fahrbahn abgehoben werden. Dies kann beispielsweise
mit Hilfe des Druckluftzylinders 17 geschehen, der beispielsweise von dem Luftdrucksteuerventil
23 vom Führerstand aus bedient werden kann. Zum Niedersetzen der Druckwalze 3 kann
wiederum das Luftdrucksteuerventil 23 vom Fiihrerstand bedient werden: Statt dessen
kann die Einrichtung auch so getroffen sein, daß, sich das Farbband i selbständig
nach beendetem Druck von der Straße abhebt bzw. bei Beginn des Drucktextes selbständig
auf die Fahrbahn niederfällt. Zu diesem Zweck können an dem Farbband Steuerkontakte
21, 22 vorgesehen sein, die auf das Luftdruckventil 18 einwirken und hiermit eint
selbsttätiges Aufundabschwenken des Schwenkarms 9 und damit der Druckwalze 3 herbeiführen.
Die Druckluft selbst kann beispielsweise aus einer Druckluftflasche 20 entnommen
werden, die \nit Hilfe eines kleinen Kompressors t9 selbsttätig w;ihren<I der
Fahrt ständig aufgeladen wird.
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Zur Schonung des Fai-I>Is:ini(ls i und der Druckwalze 3 kann unmittelbar
vor diesen ein Räumer 24 angeordnet sein, der unmittelbar über die Fahrbahn streicht
und etwaige, liier liegende bewegliche Hindernisse beiseite schielst.
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Mit Hilfe der neuen Vorrichtung ist es ohne weiteres möglich, )eden
beliebigen Druck auf der Fahrbahn im fließenden Straßenverkehr vorzunehmen, wobei
die Geschwindigkeit der neuen Druckwalze innerhalb der .üblichen Fahrzeuggeschwindigkeiten
liegen kaniti. Besonders bewährt hat sich die Einrichtung für das Drucken von Reklametexten.