DE845309C - Verfahren zum Bedrucken von Strassenflaechen und hierzu geeignete Vorrichtung - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Strassenflaechen und hierzu geeignete Vorrichtung

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DE845309C
DE845309C DEF5319A DEF0005319A DE845309C DE 845309 C DE845309 C DE 845309C DE F5319 A DEF5319 A DE F5319A DE F0005319 A DEF0005319 A DE F0005319A DE 845309 C DE845309 C DE 845309C
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DE
Germany
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ribbon
pressure rollers
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road
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DEF5319A
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Richard Fischhoeder
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/22Advertising or display means on roads, walls or similar surfaces, e.g. illuminated
    • GPHYSICS
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    • G09F19/228Ground signs, i.e. display signs fixed on the ground

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Straßenflächen und hierzu geeignete Vorrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Straßenflächen, beispielsweise zum Anbringen von Reklametexten auf Fahrbahnen, wobei der zu druckende Text mit Hilfe eines auf einem Fahrzeug angeordneten, umlaufenden, endlosen Farbbands laufend auf die Straßenfläche aufgetragen wird.
  • Außerdem umfaßt die Erfindung eine hierzu geeignete Vorrichtung, die aus einem Fahrzeug, beispielsweise einem Motorfahrzeug, besteht, das mit einem endlosen, umlaufenden Farbband ausgerüstet ist. Dieses Farbband wird über eine oder mehrere schwenkbar gelagerte, über die Fahrbahn rollende Walzen und eine am Chassis des Wagens erhöht gelagerte Führungswalze geleitet. Damit die über die Fahrbahn rollenden Walzen etwaigen Unebenheiten nachgeben können, sind diese Walzen vorzugsweise an Blattfedern elastisch gelagert. Dabei können diese `'falzen zur Erleichterung der Führung des Farbbands paarweise miteinander verbunden sein.
  • Die schwenkbare Lagerung ermöglicht ein Ableben der Walzen von der Fahrbahn, was beispielsleise mittels Druckluft erfolgen kann. Um eine Beschädigung des Farbbands und der Walzen durch etwa auf der Fahrbahn liegende Steine, Glassplitter u. dgl. zu verhüten, ist den Walzen vorteilhaft ein Räumer vorgeschaltet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Hierbei zeigt Fig. i die Vorrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 ist eine Rückansicht, wobei das Farbband Zttni gi-o13en Teil weggebrochen ist; Fig.3 ist eine Draufsicht ebenfalls mit zum großen 'heil weggebrochenem Farbband.
  • :1ttt CIi1»IS 25 des Fahrzeugs sind wie üblich die Laufräder 20 befestigt. Gleichzeitig trägt das Chassis auf einem Lagerbock 27 die Achse der Führungswalze 2 für das Farbband. Auf der gleichen Achse ist eine Riemenscheibe 5 befestigt, über die ein .@iitriebsriernen .4 zu einer Riemenscheibe 6 läuft, die auf der Achse des Laufrads 26 befestigt ist. :\uf diese Weise wird die Walze 2 des Farbbands während der Fahrt dauernd angetrieben. Um N@i Fahrbeginn oder beim plötzlichen Auftreten von \\'iderst:inden eine Beschädigung des Farbbands durch (@eilsung oder Druckstöße zu vermeiden, ist außerdem auf der Achse der Führungswalze 2 eine Srltleifkul>plung 7 bekannter Bauart vorgesehen.
  • An dein Walzenbock 27 sind in Schwenklagern i i die Lagerarme 9 drehbar befestigt, die an ihrem unteren Ende durch die Achse 8° miteinander verbunden sind. An dieser Achse sitzen mit Hilfe der Blattfedern 8 elastisch die Druckwalzen 3, die, wie aus der Zeichnung ersichtlich, paarweise miteinander verbunden sind. Hierdurch hat das Farbband die Möglichkeit, allen Unebenheiten der Fahrbahn sich elastisch anzupassen.
  • Der 'Schwenkarm 9 ist mit Hilfe der Spannvorrichtung io in seiner Länge veränderlich, so daß sich der Abstand der Führungswalze 2 und der Druckwalzen 3 stets derartig einstellen läßt, daß das um die genannten Walzen umlaufende Farbband i stets gespannt gehalten werden kann.
  • Der Farbauftrag auf das Farbband erfolgt durch die Farbauftragswalze 13, die ihrerseits von der in einem Farbstoffbehälter 12 angeordneten Speisewalze 14 ständig mit Farbstoff versorgt wird. Druckfedern 15 und 16 sorgen für das Anpressen der Farbauftragswalze 13 an das Farbband i bzw. das Anpressen der Speisewalze 14 an die Farbauftragswalze 13. Beide Walzen werden durch Reibung von dem umlaufenden Farbband mitgenommen. Uni einen gleichmäßigen Farbstoffauftrag auf dem Farbband i zti erzielen, kann die Oberfläche der Atiftragswalze 14 schwach gerillt sein.
  • Soll kein Druck auf der Fahrbahn erfolgen, s0 kann die Druckwalze 3 durch Schwenken des :\rins 9 von der Fahrbahn abgehoben werden. Dies kann beispielsweise mit Hilfe des Druckluftzylinders 17 geschehen, der beispielsweise von dem Luftdrucksteuerventil 23 vom Führerstand aus bedient werden kann. Zum Niedersetzen der Druckwalze 3 kann wiederum das Luftdrucksteuerventil 23 vom Fiihrerstand bedient werden: Statt dessen kann die Einrichtung auch so getroffen sein, daß, sich das Farbband i selbständig nach beendetem Druck von der Straße abhebt bzw. bei Beginn des Drucktextes selbständig auf die Fahrbahn niederfällt. Zu diesem Zweck können an dem Farbband Steuerkontakte 21, 22 vorgesehen sein, die auf das Luftdruckventil 18 einwirken und hiermit eint selbsttätiges Aufundabschwenken des Schwenkarms 9 und damit der Druckwalze 3 herbeiführen. Die Druckluft selbst kann beispielsweise aus einer Druckluftflasche 20 entnommen werden, die \nit Hilfe eines kleinen Kompressors t9 selbsttätig w;ihren<I der Fahrt ständig aufgeladen wird.
  • Zur Schonung des Fai-I>Is:ini(ls i und der Druckwalze 3 kann unmittelbar vor diesen ein Räumer 24 angeordnet sein, der unmittelbar über die Fahrbahn streicht und etwaige, liier liegende bewegliche Hindernisse beiseite schielst.
  • Mit Hilfe der neuen Vorrichtung ist es ohne weiteres möglich, )eden beliebigen Druck auf der Fahrbahn im fließenden Straßenverkehr vorzunehmen, wobei die Geschwindigkeit der neuen Druckwalze innerhalb der .üblichen Fahrzeuggeschwindigkeiten liegen kaniti. Besonders bewährt hat sich die Einrichtung für das Drucken von Reklametexten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bedrucken von Straßenflächen, dadurch gekennzeichnet, claß der zu druckende Text finit Hilfe eines auf einem Fahrzeug angeordneten, umlaufenden, endlosen Farbbands auf die Straßenoberfläche aufgetragen wird.
  2. 2. Fahrzeug zum Bedrucken von Straßenflächen, gekennzeichnet durch ein endloses Farbband (i), welches um eine oder mehrere schwenkbar gelagerte, die Fahrbahn berührende Druckwalzen (3) und eine ain Chassis des Wagens erhöht gelagerte Führungswalze (2) unilaufend angeordnet ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 2. dadurch gedadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (3) paarweise miteinander verbunden sind.
  4. Fahrzeug nach <len Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalzen (3) paarweise miteinander verbunden sind.
  5. 5. Fahrzeug nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, claß die Druckwalzen (3) von der Fahrbahn beispielsweise mit Hilfe von Druckluft abhebbar sind.
  6. 6. Fahrzeug nach den Ansprüchen 2. bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Druckwalzen (3) ein Räumer (24) vorgeschaltet ist.
DEF5319A 1950-12-28 1950-12-28 Verfahren zum Bedrucken von Strassenflaechen und hierzu geeignete Vorrichtung Expired DE845309C (de)

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