DE841995C - Papiermaschine mit Glaettzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier - Google Patents
Papiermaschine mit Glaettzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem PapierInfo
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- DE841995C DE841995C DEZ1099A DEZ0001099A DE841995C DE 841995 C DE841995 C DE 841995C DE Z1099 A DEZ1099 A DE Z1099A DE Z0001099 A DEZ0001099 A DE Z0001099A DE 841995 C DE841995 C DE 841995C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
- B31F1/12—Crêping
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Es sind Papiermaschinen bekannt. die ab,#vechselnd zur Herstellung von einseitig glattem und von gekrepptem Papier verwendet werden. Zur Erzeugung eines Papiers von hoher einseitiger Glätte sind sie mit einem in der Regel größeren, an seiner Mantelfläche spiegelblank bearbeiteten Trockenzylinder aus Gußeisen besonderer Gattierung versehen, an welchen die feuchte Papierbahn durch Walzendruck derart angepreßt wird, daß ihre anliegende Seite im Lauf der Trocknung ein getreues Abbild der Zylinderglätte erhält.
- Soll auf einer solchen Maschine z. B. Krepppapier erzeugt werden, so nutzt man bisher die Haftung der am Glättzylinder angepreßten feuchten Papierbahn dazu aus, um ihr bei ihrer Abnahme von diesem Zylinder mit Hilfe eines an die Zylinderflüche angelegten Schabers Kreppfalten zu erteilen. Diese Kreppung wird in noch feuchtem Zustand des Papiers durchgeführt, da nur in diesem Zustand eine feine und gleichmäßige Kreppung erzielbar ist. Die in der gekreppten Bahn verbliebene Izestfeuchtigkeit wird in einer Nachtrockenpartie, die beispielsweise aus einem oder mehreren Trokkenzvlindern normaler Größe und Bauart besteht, entfernt.
- Das geschilderte abwechslungsweise Verfahren zur Papiererzeugung hat den Nachteil, daß die hohe Oberflächenglätte des Glättzylinders durch den zur Kreppung angelegten Schaber in Mitleidenschaft gezogen wird; denn es läßt sich nicht vermeiden, daß feine, aber harte und scharfe Sand-oder Staubteilchen am Schaberblatt hängenbleiben und die Zylinderfläche verkratzen. Die Folge davon ist, daß im Lauf der Zeit auch die Papierglätte leidet und daß dadurch der Wert des Produktes der Maschine herabgesetzt wird.
- Man kann zwar die Glätte des Zylinders durch Nachschleifen wiederherstellen, jedoch läßt sich dieses Wiederlterstellungsverfahren nicht oft wiederholen. weil bei jedem Schliff die Wandstärke des Zylinders geringer und das Material der Wandung weicher wird. Außerdem ist das Nachschleifen ein zeitraubender Vorgang, der mit einem entsprechenden Produktionsausfall verbunden ist.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die geschilderten Nachteile zu vermeiden. Sie besteht darin, daß in die Papiermaschine zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier zwischen Glättzylinder und Nachtrocken-Partie eine wahlweise einschaltbare Vorrichtung eingebaut ist, mit der die vom Glättzylinder kommende, noch feuchte Papierbahn ohne Zuhilfenahme eines Kreppschabers gekreppt werden kann, wonach sie in der Nachtrockenpartie nach Bedarf fertig getrocknet wird. Eine Vorrichtung zum Kreppen von Papier ohne Zuhilfenahme eines Kreppschabers ist beispielsweise durch die amerikanische Patentschrift 1 690411 bekanntgeworden. Jedoch können auch beliebige andere Vorrichtungen, die nicht auf das Festhaften des Papiers an dem Glättzylinder und die Anwendung eines Schabers angewiesen sind, verwendet werden. Sie können dazu dienen, die Papierbahn entweder nur in der Querrichtung oder auch in Quer- und Längsrichtung mit Kreppfalten zu versehen.
- Auf Grund der Erfindung ist es möglich, auf einer Papiermaschine, die wahlweise zur Herstellung von glattem und gekrepptem Papier verwendet wird, ohne Gefahr der Qualitätsverschlechterung einseitig glatte Papiere zu erzeugen, die in ihrer Glätte der unversehrten spiegelblanken Oberfläche des Glättzylinders entsprechen.
- In der Zeichnung ist ein einfaches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes .schematisch dargestellt. Darin bedeutet a das Papiermaschinensieb, b einen Abnahmefilz und c eine Preßwalze, mit deren Hilfe die nasse Papierbahn an die Oberfläche des Glättzylinders d angedrückt wird. Soll nicht gekreppt werden, so wird die Bahn über die Papierleitwalze e abgenommen und dem Rollapparat f zugeführt, wobei sie die bei g angedeuteten Nachtrockenzylinder je nach Bedarf mit ausnutzen oder umgehen kann. Soll die Papierbann gekreppt werden, so wird sie bei h vom Zylinder d abgenommen, über eine Leitwalze oder Streichleiste i der Kreppvorrichtung k zugeführt, nach -deren Verlassen sie bei g fertig getrocknet und ebenfalls bei f aufgerollt wird.
- Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß ein zweiter Rollapparat vor die Nachtrockner g eingebaut wird, der zur Aufwicklung des einseitig glatten Papiers dient, während der hinter den Nachtrocknern befindliche Rollapparat f nur für gekrepptes Papier Verwendung findet. Dadurch ist es möglich, für das Aufwickeln des Papiers Einrichtungen zu verwenden, die einerseits dem glatten, andererseits dem gekreppten Papier besonders angepaßt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i.. Papiermaschine mit Glättzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Glättzylinder (d) und Nachtrockenpartie (g) eine wahlweise einschaltbare Vorrichtung (h) eingebaut ist, mit der die vom Glättzylinder kommende, nur teilweise getrocknete Papierbahn ohne Zuhilfenahme eines Kreppschabers gekreppt werden kann, wonach sie in der Nachtrockenpartie nach Bedarf fertig getrocknet wird. a. Papiermaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Rollapparate, wobei der eine vor der Nachtrockenpartie (g) befindliche zum Aufwickeln des glatten Papiers, der andere hinter der Nachtrockenpartie befindliche (f) zum Aufwickeln des gekreppten Papiers dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ1099A DE841995C (de) | 1950-08-06 | 1950-08-06 | Papiermaschine mit Glaettzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEZ1099A DE841995C (de) | 1950-08-06 | 1950-08-06 | Papiermaschine mit Glaettzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE841995C true DE841995C (de) | 1952-06-23 |
Family
ID=7617986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ1099A Expired DE841995C (de) | 1950-08-06 | 1950-08-06 | Papiermaschine mit Glaettzylinder zur wahlweisen Erzeugung von einseitig glattem und gekrepptem Papier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE841995C (de) |
-
1950
- 1950-08-06 DE DEZ1099A patent/DE841995C/de not_active Expired
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