DE84152C - - Google Patents
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- DE84152C DE84152C DENDAT84152D DE84152DA DE84152C DE 84152 C DE84152 C DE 84152C DE NDAT84152 D DENDAT84152 D DE NDAT84152D DE 84152D A DE84152D A DE 84152DA DE 84152 C DE84152 C DE 84152C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
- D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
- D06B3/08—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Färben oder sonstigen Behandeln
von Garnen und Vorgespinnsten mit Flüssigkeiten, bei welchen das zu behandelnde Material auf Rahmen aufgespannt wird, die mit
einem in einer halbcylindrischen Kufe drehbaren Gestell verbunden sind. Zweck der
Erfindung ist die Verbesserung derartiger Vorrichtungen. Auf beiliegender Zeichnung sind:
Fig. ι und 2 rechtwinklig gegen einander geführte Schnitte durch die Vorrichtung;
Fig. 3 ist die Darstellung eines Einzeltheils derselben in gröfserem Mafsstabe.
Die Kufe A hat die Form eines Halbcylinders, in dessen Achse eine horizontale WeJIe B in
den Lagern C der Kufe angeordnet ist. Der Antrieb der Welle B erfolgt durch ein Schneckenrad
D, welches mit einer geeignet anzutreibenden Schnecke in Eingriff steht. Auf der
Welle B sind nahe den Stirnwänden der Kufe zwei vierarmige Hauptrahmen E angebracht,
die an den freien Enden der Arme Lagerungen zur Aufnahme von vier kleineren Rahmen erhalten.
Jeder dieser kleineren Rahmen besteht aus zwei Mittelstücken F, welche mit Zapfen
versehen sind, die sich in den genannten Lagerungen drehen; jedes Mittelstück ist aufserdem
mit T- Stücken G an den Enden ausgestattet, die verstellt werden können, um die Strähne u. s. w. zu spannen. Es geschieht dies
mittelst einer Spindel U, die rechts- und linksgängiges Gewinde hat. Die Strähne werden
durch Stangen J (oder Rohre) gehalten, die nach dem Aufreihen der Strähne in Löcher
oder Hülsen der Tragestücke G eingeführt werden; die Löcher auf der einen Seite sind
dabei blind, während die auf der anderen Seite durch die T-Stücke hindurchgehen, um
die Einführung der Stäbe etc. zu gestatten. Nach dem Einstecken können die Stäbe oder
Rohre durch Vorstecker oder andere zweckmäfsige Vorrichtungen festgelegt werden. Die
T-Stücke G sind durch Zugstangen T verbunden und mit SchutzbUgeln U versehen,
welche verhindern, dafs die Strähne den Mittelstücken F und T-Stücken G zu nahe kommen.
Es wird nach der Erfindung eine Einrichtung getroffen, um jeden kleinen Rahmen in
geeigneten Intervallen zu drehen, damit die Strähne, welche bei der einen Stellung des
Rahmens am weitesten nach aufsen lagen, nunmehr am weitesten nach innen zu liegen
kommen, und umgekehrt. Durch diesen Lagenwechsel wird eine gleichmäfsige Einwirkung
der Färbe- oder anderen Flüssigkeit auf alle Strähne gesichert.
Auf einem Zapfen jedes Strähnrahmens wird zur Veranlassung der Bewegung desselben ein
Zahnrad K mit abgerundeten Zähnen angebracht und aufsen an jedem dieser Zahnräder sind
zwei Stifte L oder Knaggen mit abgerundeten Seiten angebracht. Aufsen an dem Gestell E,
an derjenigen Seite des Apparates, an welcher die Zahnräder K angebracht sind, ist ein concentrischer
Ring M vorgesehen, der sich mit dem Gestell E oder gegen dasselbe drehen oder auch
dagegen festgelegt werden kann, während sich das Gestell dreht. Die Aufsenfläche des Ringes M
ist cylindrisch, ausgenommen an einem Theil. Nur wenn ein kleiner Strähnrahmen eine
Drehung nicht erfahren soll, liegen die Stifte L oder Knaggen des Zahnrades K gegen den
cylindrischen Theil des Ringes an, wodurch eine Drehung des Zahnrades verhindert wird.
Aus Fig. 3 ist derjenige Theil des Ringes M ersichtlich, welcher von der cylindrischen Form
abweicht; das punktirt eingezeichnete Zahnrad nimmt bei fortgesetzter Bewegung des Gestells
E die in vollen Linien dargestellte Lage ein, d. h. eine Lage, wonach dasselbe eine
Vierteldrehung ausgeführt hat. An der Stelle des Ringes M, wo diese Drehung stattfindet,
ist eine Einbiegung P oder Aussparung angeordnet, welche einen der Stifte oder Knaggen L
bei Drehung des Zahnrades K eintreten läfst. Auf der inneren Seite des Ringes sind Zähne Q.
angebracht, die mit den Zähnen des Rades K in Eingriff treten, so dafs dadurch eine Drehung
des Rades und des mit demselben verbundenen Strähnrahmens veranlafst wird.
Um einen regelmäfsigen Eingriff der Zähne Q. und des Zahnrades zu sichern, ist der erste
der Zähne Q abgestumpft, wie aus Fig. 3 ersichtlich.
Wenn der Ring M mittelst eines mit Griff versehenen Bolzens R festgestellt wird, während
die Welle B ihre Drehung fortsetzt, so wird jeder kleine Strähnrahmen um i8o° gedreht,
sobald sein Zahntrieb B mit den festen Zähnen Q in Eingriff kommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Färben u. s. w. von Garnen oder Vorgespinnsten mittelst eines in einer offenen Kufe umlaufenden Gestells (E), bei welcher die Strähnträger aus stellbaren Stangenrahmen (G) gebildet werden, die bei der Drehung des Gestells zum Zweck einer gleichmäfsigen Einwirkung der Flüssigkeit auf das Material dadurch eine Theildrehung erhalten, dafs an den Strähnträgerzapfen angebrachte Zahnräder (K) periodisch mit Zähnen (QJ eines feststehenden Ringes (M) in Eingriff kommen, wobei auf dem cylindrischen Umfange des Ringes laufende und die Strähnträger an einer Drehung verhindernde Knaggen (L) in eine Aussparung (P) des Ringes treten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84152C true DE84152C (de) |
Family
ID=356409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84152D Active DE84152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84152C (de) |
-
0
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