DE840965C - Vorgarnstrecke fuer Baumwolle und aehnliche Faserstoffe - Google Patents

Vorgarnstrecke fuer Baumwolle und aehnliche Faserstoffe

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DE840965C
DE840965C DED7216A DED0007216A DE840965C DE 840965 C DE840965 C DE 840965C DE D7216 A DED7216 A DE D7216A DE D0007216 A DED0007216 A DE D0007216A DE 840965 C DE840965 C DE 840965C
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DE
Germany
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roving
sliver
cotton
groove
pair
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Expired
Application number
DED7216A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Von Dipl-Ing Grossmann
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Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Deutsche Spinnereimaschinenbau AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorgarnstrecke für Baumwolle und ähnliche Faserstoffe.
  • Es ist bekannt, (las Streckenband auf besonderen Maschinen ohne bleibende Drehung mit der für das Verspinnen notwendigen Festigkeit zu versehen, um so bei der Erzeugung von Vorgarn die bisher erforderlichen Flyer enbbehrlich zu machen. Auf diesen Maschinen durchläuft das Streckenband mindestens eine der an sich bekannten Verdichtungsvorrichtungen, z. B. Drehröhrchen und/oder N itschelwerke, bevor es zu einem Kreuzwickel aufgewickelt wird. Da hierdurch das Vorgarn noch nicht die nötige Festigkeit erreicht und das Faserband nach dem Austritt aus dem Streckwerk in die Breite gezogen ist, so daß die Randfasern frei vorstehen und nur lose mitgenommen werden, also an den Abzugswalzen auch leicht wickeln können, hat man schon hinter dem Streckwerk ein an sich bekanntes Drehröhrchen angeordnet, aus dem das Faserland mit Hilfe von Abzugswalzen einem N itschelwerk zugeführt wird. Hierdurch wird das Faserband zunächst gerundet bzw. werden die abstehenden Fasern an den Faserkörper angelegt und durch das N itschelwerk noch besonders verdichtet. Der Aufwand an technischen Mitteln ist für dieses Vorrichten des Faserbandes jedoch beträchtlich, so (laß eine einfachere Lösung dieses Problems notwendig ist. Außerdem reicht die durch Drehröhrchen und/oder Nitschelung erreichbare Erhöhung der Haftfestigkeit des ungedrehten Faserbandes nicht aus, um genügend feste Spulen zu erzeugen und um diese ohne Schwierigkeit wieder abwickeln zu können.
  • Gemäß der Erfindung ist hinter dem Streckwerk ein Rillenwalzenpaar angeordnet, dessen Unterwalze eine Rille und dessen Oberwalze einen in die Rille eingreifenden Ring enthält und dessen Oberwalze mit einstellbarem Druck das durch die Rille der Unterwalze laufende Band ohne falschen Draht so verdichtet, daß es die durch diese Rille gegebene Querschnittsforin ganz oder angenähert beibehält. Nach demVerlassen desRillenwalzenpaares wird das Faserband einer an sich bekannten Auf-Nvickelvorrichtung zugeleitet.
  • Rillenwalzenpaare sind an sich bekannt und sind im allgemeinen in normalen Streckwerken zwischen Streckwalzenpaaren oder Streckwalzengruppen angeordnet. Ihre beanspruchte Anordnung am Ausgang des Streckwerkes einer Vorgarnstrecke gewährleistet ein qualitativ besseres Vorgarn, das mit den an Vorgarnstrecken bekannten Anordnungen entweder gar nicht oder nur unter Aufwand erheblicher technischer Mittel zu erreichen ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird gegebenenfalls vor dem Rillenwalzenpaar noch ein Drehröhrchen oder Verdichter zum Zusammenführen des Faserbandes angeordnet. Es ist jedoch nicht zwingende Voraussetzung für die Wirksamkeit des Erfindungsgegenstandes.
  • In der Zeichnung ist einAusführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i ein Streckwerk nach der Erfindung und Fig. 2 eine Vorderansicht eines Rillenwalzenpaares.
  • Das aus einer nicht dargestellten Kanne kommende Band i läuft in Pfeilrichtung durch das beispielsweise aus vier Zylinderpaaren 2, 3, q, 5 'be-#stehende Streckwerk, in dem es entsprechend dem eingestellten Verzug verstreckt wird. Das Vorgarn läuft zunächst durch ein Drehröhrchen 6 und wird von diesem aus zwischen ein Rillenwalzenpaar 7, 8 geleitet. Die Oberwalze 7 greift mit dem Ring 9 in die Rille io der Unterwalze 8 ein und wird in Richtung des Pfeiles i i zusätzlich derart belastet, daß das Faserband i die durch die Rille io gegebene Querschnittsform beibehält und sich ohne Schwierigkeit aufwickeln und später wieder abwickeln läßt. Nach dem Verlassen des Rillenwalzenpaares 7, 8 wird das gestreckte Faserband mit Hilfe der Wickelwalzen 12, 13 zu, einem Wickelkörper 1.4 aufgerollt. Der üblicherweise vor den Wickelwalzen angeordnete Fadenführer ist nicht dargestellt.
  • Fig. 2 zeigt das Rillenwalzenpaar 7, 8 in Vorderansicht und läßt erkennen, wie der Ring 9 in die Rille io eingreift.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorgarnstrecke für Baumwolle und ähnliche Faserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Streckwerk vor der Aufwickelvorrichtung ein an sich bekanntes Rillenwalzenpaar angeordnet ist, dessen Oberwalze mit einste11baremDruck das durch dieRille derUnterwalze laufende Faserband verdichtet, so daß es die durch die Rille gegebene Querschnittsforrn ganz oder angenähert beibehält.
  2. 2. Vorgarnstrecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Rillemr-alzeennpaar ein Drehröhrchen oder Verdichter zum Zusammenführen des Faserbandes angeordnet ist.
DED7216A 1950-10-31 1950-10-31 Vorgarnstrecke fuer Baumwolle und aehnliche Faserstoffe Expired DE840965C (de)

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