DE8408012U1 - Wärmedämmelement - Google Patents

Wärmedämmelement

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DE8408012U1
DE8408012U1 DE19848408012 DE8408012U DE8408012U1 DE 8408012 U1 DE8408012 U1 DE 8408012U1 DE 19848408012 DE19848408012 DE 19848408012 DE 8408012 U DE8408012 U DE 8408012U DE 8408012 U1 DE8408012 U1 DE 8408012U1
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/762Exterior insulation of exterior walls
    • E04B1/7641Elements for window or door openings, or for corners of the building

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Description

:.BR: SOtE!& ZAPF
Zugelassene Vertreter beim Europaiscnen Patentamt Wuppertal · München European Patent Attorneys
05.03.1985 4010 G/II/R G 84 08 012.4
Udo Jodeit, Sonnenschein 70, 5650 Solingen 19
\ 'rtr'3dan"nelement /
Die Erfindung betrifft ein Wärmedämmelement für Wär.ueputz- oder Verblendelementbeschichtungen von äußeren Gebäudeflächen und -teilen.
Es ist ein Wärmedämmsystem für Wärmeputz- oder Verblendelementbeschichtungen von äußeren Gebäudeflächen bekannt, das folgende Systemkomponenten aufweist:
Dämmplatten,
alkali- und schiebefestes Glasfasergewebe, und Klebespachtelmasse.
Diese Systemkomponenten werden handwerklich wie folgt verarbeiteti
Die Dämmplatten erhalten rückseitig für ihre Klebbefestigung Schiebeweiche 20· Posllach 130113 · D66O0 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Oipl.-Ing. A. Soll (München)
Teiälofl(0202)44DO96/45i226 .ΤβΙθ(β«(02Ο6)«<22β·. .{ .··, Patentanwalt Dipl.-lne. Chr. Zaol (Wuppertal) hielt: 8691273 SO« '..".. I j,..,; j .·
entweder ganzflächig eine Beschichtung aus Klebespachtelmasse oder einen sogenannten, aus Klebespachtelmasse bestehenden Randwulst. Danach werden die Dämmplatten im Verbund auf der zu dämmenden Wand unter leichtem Andruck verlegt. Bei 'unsicheren' Untergründen, die die Haltbarkeit des Klebens infrage stellen, werden die Dämniplatten zusätzlich mit Dübeln und Befestigungselementen an der Wand befestigt. Die Stoßnähte der Dämmplatten sind entweder stumpf, mit Nut und Feder oder mit Stufenfalz ausgebildet. Auf die Dätnmplattenoberfläche des Dämmplattenverbundes wird anschließend eine erste Schicht aus Klebespachtelmasse mit Hilfe sines Glätters manuell aufgetragen. Dann werden Glasfaserbewebebahnen, die etwa 1 m breit sind, in längeren Stücken von einer entsprechenden Rolle abgeschnitten und horizontal oder vertikal mit etwa 10 cm Überlappung auf die Klebespachtelmasse aufgelegt so daß sich das Glasfasergewebe an der Oberfläche der ersten Klebespachtelschicht befindet. Anschließend wird eine zweite Schicht aus Klebespachtelmasse mit einem Glätter naß in na3 auf die Glasfasergewebebahnen aufgetragen. Durch das Auftragen von insgesamt zwei Klebespachtelschichten wird das Glasfasergewebe etwa mittig in der Klebespachtelmasse eingebettet. Die Klebespachtelschicht mit dem eingebetteten Glasfasergewebe bildet eine Beschich-* tungsträgerschicht für eine Endbeschichtung. Diese Beschichtungsträgerschicht wiru auch als Druckausgleichsschicht bezeichnet. Beim Auftragen der zweiten Klebespachtelschicht muß eine möglichst glätte Oberfläche erzielt werden, weil die Endbeschichtung, in der Regel ein sehr dünn aufzutragender Putz, insbesondere Kuniitharzputz, nur dann fachgerecht verarbeitet werden kann. Dabei muß pin Glätten der Oberfläche der zweiten Klebespachtel-SGhicht, mehrfach erfolgen, da die Kanten des Glätters Spuren hinterlassen. Als Endbeschichtung kommen auch vorgefeitigte Elemente, z.B. Flachverblender infrage.
Häufig wird auf die Besehichtungsträgersehicht vor dem Aufbringen der Endbeschichtung noch ein Grundanstrich ale Haftvermittler, Sperrdrund und Farbgeber aufgetragen.
S Die zuvor beschriebenen Arbeitegänge dee Aufbringen^ der Besohichtungeträgerechicht sind sehr zeitaufwendig und verlangen ein hohes Maß handwerklichen Könnens, so daß hierfür nur qualifizierte Spö2ialmonteure eingesetzt werden können. Durch kühle und/oder feuchte Witterung verlängern sieh die Arbeitsgänge, da die Klebespachtelmasse gegen hohe Luftfeuchtigkeit (-? 80% relative Luftfeuchtigkeit) und niedrige Temperaturen ( «s, 5% Celsius ) anfällig sind und sich dann großflächig nur mühevoll, eventuell auch gar nicht mehr verarbeiten lassen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wärmedämmelement für Wärmeputz- oder Verblendelementbeschichtungen von äußeren Gebäudeflächen und -teilen anzugeben, das schnell und einfach unter Erzielung einer glatten Oberfläche aufgebracht werden kann und hierfür kein besonders handwerkliches Geschick erfordert..
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch mehrere vorzugsweise im Verbund verlegte Dämmelemente, die jeweils aus einem Dämmstoffkörper und einer Beschiehtungsträgerschicht bestehen, welche eine Armierungslage aufweist, die mindestens aber einen Hand des Dämmstoffkorpers mit einem Überlappungsstreifen hinausragt und unter Freilassung einer Randzone für die Aufnahme eines überlappungs- Streifens eines angrenzenden Dämmelementes .mit'dem Dämmstoff korper verbunden ist. Die Dämmelentente des erfindungsgemäßen '.Wärmedämmelement * weisen somit herstellungsraäßig
bereits eine einen Großteil der Oberfläche der Dämmstoffkörper abdeckende BeschichtungstrMgerschicht auf, so daß auf der Baustelle nur noch ein relativ kleiner Anteil der Beschichtungsträgerschicht, nämlich in den Randzonenbereichen, die vorzugsweise nur eine Breite von etwa 10 cm aufweisen, manuell aufgetragen zu werden braucht. Hierbei ist insbesondere von Vorteil, daß das Auftragen des größten Anteils der vorzugsweise aus der Armierungslage und einer Klebespachtelschicht bestehenden Beschichtungsträgerschicht (insbesondere ca. 65 %) maschinell bei der Vorfertigung der Dämmelemente witterungsunabhängig in geschützten Räumen und mit einer sehr glatten Oberfläche erfolgen kann. Der Überlappungsstreifen der Armierungslage, die nach einer Weiterbildung der Erfindung als Glasfasergewebe ausgebildet ist, dient dem festen Halt der einzelnen, aneinandergrenzenden Dämmelemente untereinander. Jeweils der über den Rand eines ersten Dämmelementes hinausragende Überlappungsstreifen überdeckt die Stoßnaht zu einem benachbarten zweiten Dämmelement und ragt in die klebespachtelschichtfreie Randzone des zweiten Dämmelementes hinein. Der Überlappungsstreifen wird dann in bekannter Weise im Randzonenbereich in einer manuell aufgebrachten Klebespachtelschicht eingebettet. Diese Arbeit ist jedoch schnell und einfach auszuführen, da die geometrischen Abmessungen der Randzonen sehr klein im Vergleich zu der gesamten, mit Dämme leinen ten zu dämmenden Gebäudefläche sind. Das Aufbringen der Klebespachtelschicht im Bereich der Randzone ist besonders einfach, weil hierbei die bereits auf den Dämmelementen herstellungsmäßig vorhandenen Beschichtungstragerschichten als Auflagefläche eines Rakels (Glatters) benutzt werden kann, wobei ein Rakel verwendet wird,der breiter
• ·
-5-
als der Randzonenbereieh zweier aneinandergrenzender Dämme leimen te ist, so daß der Rakel einendig auf der vorgefertigten Beschichtungstfrggersehisht des einen und anderendig auf der vorgefertigten Besehichtungsträgerschicht des anderen Dämmelementes aufliegt. Hierdurch kann die manuell aufzubringende Xlebespaohtelschicht auf einfache Weise mit gleichmäßiger Dicke aufgetragen werden.
Weisen zwei benachbarte Dämmelemente an ihrer aneinander-* grenzenden Stoßnaht jeweils einen Überlappungsstreifen auf, so wird der Überlappungsstreifen des einen Dämm·* el ententes in die kl ebespachtel schicht freie Randzone des anderen Dämmelementes eingebracht und der überlappungs streifen des anderen Dämme 1 einentes ragt in die klebe- spachtelschichtfreie Randzone des einen Dämmelementes, wobei die beiden Überlappungsstreifen eine ubereinander*- liegende Position in den Randzonenbereichen einnehmen. Die beiden überlappungs streifen werden dann - wie oben beschrieben - in einer manuell in den Randzonenbereichen aufzubringenden Klebespachtelschicht eingebettet.
Durch den Überlappungsetreifen und dessen Einbetten in der Klebespachtelschicht eines benachbarten Dämmelementes werden die aneinandergrenzenden Dämmelemente kraftschlüssig miteinander Verbünden, so daß eine große mechanische Festigkeit erreicht wird.und darüber hinaus eine homogene Uärmedämmbeschichtung. Es können unterschiedliche Dämmelemente verwendet werden,
die je nach Verwendungszweck eingesetzt werden. Für ebene Gebäudeflächen sind Dämme1entente vorgesehen, die als Dämmstoffkorper eine Platte aufweisen.
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Für Dämmbesehichtungen von Gebäudeecken und dgl. ist
der Dämmstoffkörper als Dämmeckprqfil ausgebildet. Ferner sind u.a. spezielle Dämmelemente für den Abschluß von Gebäuderändern und zur Auskleidung von Fenster- und Türöffnungen vorgesehen.
Erfindungswesentlich ist, daß alle Dämmelernente bereits eine bei ihrer Herstellung aufgebrachte Beschichtungs trägerschicht und mindestens an einem Rand einen über- lappungsvtreifen sowie eine klebespachtelschichtfreie Randzone aufweisen. Hierdurch sind alle erfindungsgemäßen Dämmelemente in aneinandergrenzender Position kombinierbar t wobei durch die Überlappung ein fester Verbund zwischen ihnen hergestellt wird und die relativ schmalen Randzonen nur verhältnismäßig geringe Spachtelarbeiten erfordern.
Aus der DE-OS 1 659 332 sind wärmedämmende Plattenelemente zum Herstellen einer Flachdachdeckung bekannt, die eine Dämmplatte aufweisen, die einseitig mit einer Dichtungsbahn (Aluminiumfolie und Juteanlagen, Bitumendachbahn und Kunststoffolie) und andererseitig mit einer Belüftungsschicht (Trägerplatte aus Asbest- Zelluloid mit Bitumen und Kies beschichtet) versehen ist. Die Dichtungsbahn und die Belüftungsschicht weisen jeweils die Ränder eines Plattenelementes überragende Streifen auf, die bis auf ein benachbartes Plattenelement reichen. Hierbei dient der Überlappungsstreifen der Belüftungsschicht dazu, daß die Belüftung der Dachfläche, auf der die Platten elemente angeordnet sind, an αέη jeweiligen Stoßfugen aneinandergrenzender Plattenelemente nicht unterbrochen wird. Die Überlappungsstreifen der Dichtungsbahn wird
-7-
mit einer Flamme mit dem benachbarten Plattenelement quell-verschweißt und dient der Abdichtung gegen Feuchtigkeitseintritt in die Stoßfuge. Die bekannten Plattenelemente weisen gegenüber den erfindungsgemäßen Dämmelementen einen völlig anderen Aufbau auf, sind nur für Dachabdeckungen, nicht aber für Putz- oder Verblendbeschichtungen von Gebäudeflächen geeignet, und besitzen Überlappungsstreifen, die nicht- wie erfindungsgemäß vorgesehen -der mechanischen, homogenen Verbindung, sondern Belüftungs- und Dichtungszwecken dienen,so daß hierdurch keine Hinweise auf den Erfindungsgegenstand gegeben werden können.
Aus dem DE-GM 1 869 831 ist eine aus mindestens einer Kunststoffschicht und Dämmstoffschicht bestehende Wärme- und schallisolierende Platte bekannt, die zur Herstellung von schall- und wärmeisolierenden Decken, Fußböden und Wänden von Gebäuden und auch als Trennwand von Fahrzeugen (Motor-Innenraum usw.) geeignet sein soll. Ein Uberlappungsstreifen ist nicht vorgesehen; auch weist die bekannte Platte gegenüber dem Erfindungsgegenstand einen anderen Aufbau und auch keine Beschichtungsträgerschicht auf, so daß dem Fachmann keine Hinweise auf die erfindungsgemäßen Dämmelemente gegeben werden.
Das maschinelle Auftragen der Beschichtungsträgerschicht auf die einzelnen Dämmelemente
erfolgt folgendermaßen:
Zur Erzielung einer exakten Randausbildung und einer gleichmäßigen Schichtstärke der Klebespachtelschicht wird ein der gewünschten Schichtstärke entsprechend dicker Rahmen, vorzugsweise aus Metall, auf das zu beschichtende Dämmelement aufgepreßt, auf dan zuvor die entsprechend zugeachnittene Armierungelage Jiiufgelebt wurde. Anschließend
wird Klebespachtelmasse mit Hilfe eines Rakels innerhalb der Rahmenöffnung auf das Dämmelement aufgetragen.Nach diesem ersten Auftragen von Klebespachtelmasse wird die Armierungslage mit Hilfe von Haken, die in die Armierungslage eingreifen, an die Oberfläche der aufgetragenen ersten Klebespachtelschicht gezogen, so daß keine Berührung mehr mit dem Dämmstoffkörper besteht. Anschließend wird eine zweite Schicht Klebespachtelmasse mit Hilfe des Rakels innerhalb der Rahmenöffnung auf die Armierungslage aufgetragen, wobei die äußeren Rakelbereiche auf den Rahmenkanten aufliegen. Durch Entlangziehen des Rakels auf den Rahmenkanten und entsprechender Dosierung der Klebespachtelmasse wird der Rahmen bis zu seinem oberen Rand mit Klebespachtelmasse aufgefüllt und eine gleichmäßig dicke, mit glatter Oberfläche versehene Beschxchtungstragerschicht erzielt. Durch das zweimalige Auftragen von Klebespachtelmasse wird die Armierungslage etwa mittig in der Schichtdicke der Klebespachtelschicht eingebettet. Für die eben beschriebenen Arbeitsabläufe können mechanische Vorrichtungen und Maschinen verwendet werden, da diese Arbeitsabläufe sich periodisch und völlig gleichartig wiederholen.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Überlappungsstreifen der erfjndungsgemäßen Wärmedämmelemente eine Breite χ und die Randzone eine Breite b aufweist. Damit der Überlappungsstreifen eines Dämmelementes ohne Überstand oder Faltenbildung in die Randzone eines benachbarten Dämmelementes eingelegt v/erden kann, muß die Bedingung eingehalten werden, daß die Breite der Randzone ebenso groß oder größer als die Breite des überlappungsstreifene ist.
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-9-
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Zeichnungen veranschaulichen die·Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele, und zwar zeigt:
Fig. la, b eine perspektivische Ansicht und eine Seitenansicht eines Dämmelementes mit plattenförmigem Dämmstoffkörper,
10
Fig. 2a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht
eines Dämmelementes mit als Dämmeckprofil ausgebildetem Dämmstoffkörper;
Fig. 3a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht
des Dämmelementes gemäß der Fig. 2a, b mit Eckschiene;
Fig. 4a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Dämmelementes gemäß der Fig. 2a, b
mit stufenförmig ausgebildeten Längsrändern;
Fig. 5a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Dämmelementes gemäß der Fig. 4a, b mit Eckschiene;
Fig. 6a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht
eines als Abschlußelement ausgebildeten
Dämme1emtentes;
30
Fig. 7a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht
eines weiteren Ausführungsbeispieles eines
Abschlußelementes;
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Fig. 8a, b eine Draufsicht und eine Seitenansicht
eines mit Trqpfleiste ausgebildeten Abschlußelementes;
Fig. 9a, b eine perspektivische Ansicht und eine
Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Äbschlußelementes;
Fig. 10 eir„a perspektivische Ansicht eines Abschlußelementes mit zwei Eckschienen;
Fig. 11a,b perspektivische Ansichten von als Laibungen ausgebildeten Dämmelementen für die Wärmeisolierung von Fenster- und Türöffnungen; 15
Fig.l2a-d Einzelansichten und eine Gesamtansicht eines Laibungseckverbindungselementes;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines Laibungseckverbindungselementes mit Eckschiene;
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht eines Sturzelementes für die Isolierung von Fenster- und Türöffnungen;
25
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer mit
erfindungsgemäßen Dämmelementen verkleideten Fensteröffnung;
Fig.16a, b eine perspektivische Ansicht und eine
Seitenansicht eines Dämmelementes, wobei die Klebespachtelschicht in mehrere Abschnitte aufgeteilt ist;
Fig. 17a, b eine perspektivische Ansicht und eine Längsseitenansicht eines anderen Ausführungsbeispieles· gemäß der Fig. 16a, b;
Fig. 18a, b eine perspektivische Ansicht und eine Längsseitenansicht eines als Dübelplatte ausgebildeten Dämmelementes;
Fig. 19 ein erfindungsgemäßes Befestigungslement, das an--seiner Kopfplatte eine Armierungslage
aufweist; und
Fig. 20 eine Seitenansicht eines auf 'unsicherem' Untergrund befestigten Dämmelementes.
Das erfindungsgemäße Wärmedämmelement dient der Isolierung von Gebäudeflächen und -teilen, insbesondere von außenliegenden Flächen und feilen.
Jedes Dämmelement 1 besteht aus einem
Dämmstoffkörper 2, auf dem eine Beschichtungstragerschicht 9 für eine Endbeschiehtung, insbesondere eine Wärmeputzoder Verblendelementbeschichtung, angeordnet ist. Die Beschichtungsträgerschicht 9 besteht aus einer Klebespachtelschient 3 und einer teilweise in der Klebespachtelschicht 3 eingebetteten Armierungslage 5, die vorzugsweise als f.
Glasfasergewebe ausgebildet ist. Die Einbettung erfolgt « vorzugsweise mittig zur Dicke der Klebespachtelschicht 3'. Für den Dämmstoff kör per 2 kommen bekannte Isolierstoffe, vorzugsweise Styropor, zum Einsatz* In den Fig. ist zu dessen besserer Lesbarkeit die Armierungslage 5 gestrichelt
-12-
und 'durchsichtig1 dargestellt.
Die Fig. la, b zeigen einDämmelement 1, bei dem der Dämmstoff körper 2 als rechteckige Dämmplatte 6 ausgebildet ς ist, und daher insbesondere für die Wärmedämmung ebener Oebäudeflachen geeignet ist. Auf einer Seite der Dämmplatte
6 ist die Klebespachtelschicht 3 derart angeordnet, daß sich eine umlaufende, klebespachtelschichtfreie Randzone
7 ergibt. Die Riebespachtelschicht 3 ist rechteckig ausgebildet (Fig. la) und in ihren Abmessungen den Abmessungen der Dämmplatte 6 derart angepaßt/ daß die umlaufende Randzone 7 überall die gleiche Breite b aufweist. In die Klebespachtelschicht 3 ist die Armierungslage 5 (alkali- und schiebefestes Glasfasergewebe) mit ihrem mittleren Bereich eingebettet. Die Abmessungen der rechteckigen Armierungslage
5 sind größer als die der Dämmplatte 6, so daß die Armierungslage 5 allseitig über den Rand der Dämmplatte
6 mit einem Überlappungsstreifen 8 hinausragt. Die Breite χ des Überlappungsstreifens 8 ist allseitig gleich groß.
Bei einer Dämmplatte mit den Abmessungen 1000 χ 500 mm hat sich eine Breite b der Randzone 7 von ?0 mm und eine Breite χ des Überlappungsstreifens 8 von ebenfalls 5o mm als günstig erwiesen. Es können jedoGh auch beliebig andere Maße der Dämmplatte 6 gewählt werden, z.B. auch eine quadratische Form, und auch andere Breiten b bzw. χ vorgesehen sein. Zur Erzielung eines optimalen Verbundes aneinandergrenzender Dämmplatten 1 sind - wie vorstehend schon erlätatert - die Breiten b und χ in ihrer Größe aufeinander abgestimmt. Vorteilhafterweise ist b 3£ x ausgebildet.
Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der
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-13-Er findung kann vorgesehen sein, daß der Überlappungsstreifen 8 der Armierungslage 5 nicht allseitig an dem Dämmelement 1 und/oder die klebespaehtelschichtfreie Randzone 7 nicht umlaufend an der Dämmplatte 6 ausgebildet ist bzw. sind.
Mach einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, daß die Dämmplatte eine Kantenausbildung mit Stufenfalz oder Nut und Feder aufweist. Hierdurch wird eine zusätzliche Verbindung zwischen aneinandergrenzenden Dämmplatten 6 erzielt.
Auch bei den nachfolgend beschriebenen Dämmelementen 1 sünd im Rahmen der Erfindung liegende Abweichungen von den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen hinsichtlich der Lage, Ausbildung und Anzahl der Randzonen 7, der Überlappungsstreifen 8 sowie der Kantenausbildung der Dämmstoffkörper 2 möglich.
vorzugsweise gilt auch bei den folgenden Ausführungskaispielen, daß die Breite b der Rändzone 7 größer oder mindestens ebenso groß wie die Breite χ des Überlappungsstreifens ist.
Die Fig. 3a, b zeigen ein Dämmelement 1, bei dem der Dämmstoffkörper 2 als Dämmeckprofil 10 ausgebildet ist und daher insbesondere für die Wärmeisolierung von Gebäudeecken geeignet ist. Das Dämmeckprofil 10 weist eine Außenseite 11 auf, auf der die Klebespaehtelschicht 3 unter Freilassung einer umlaufenden Randzone 7 angeordnet ist. Die Randzone 7 ist allseitig gleich groß (Breite b). In die Klebespachtelschicht 3 ist die Armierungslage 5 mit ihrem mittleren Bereich eingebettet und überragt allseitig die Außenseite
des Dämmeckprofile 10 mit einem Überlappungsetreifen 8
der Breite x. Bei der Montage ■' wird bei der Isolierung einer Gebäudeecke
an dieser zunächst ein mit Dämmeckprofil 10 versehenes Dämmelement 1 befestigt und anschließend beidseitig an dieses plattenförmige Dämmelemente 1 angesetzt. Die Länge
des Dämmeckprofils 10 ist vorzugsweise größer als die ; Höhe daran anschließender, plattenförmiger Dämmelernente
:· 1, so daß sich ein Dämmeckprofil 10 über mehrere überein-
10 ander angeordnete Reihen von plattenförmigen Dämmelementen 1 erstreckt.
ti Die Fig. 3a, b zeigen ein Dämmelement 1, das sich von
den der Fig. 2a, b dadurch unterscheidet, daß es eine vor- 15 zugsweise aus Metall bestehende Eckschiene 12 aufweist, die als Kantenschutz dient und die Außenecke 16 des Dämmeckprofils 10 übergreift. Die Eckschiene 12 ist zwischen dem Dämmeckprofil 10 und der Armierungslage 5 angeordnet. Die Breite der beiden Schenkel der Eckschiene 10 ist kleiner als die Breite des jeweils zugehörigen Bereiches der Klebespachtelschicht 3; die Länge der Eckschiene 12 ist ebenso groß wie die Länge des Dämmeckprofils 10.
^. Die Fig.4a,b zeigen ein Dämmelement 1, das sich von dem der Fig. 2a, b dadurch unterscheidet, daß in die Längsränder 13 des Dämmeckprofils 10 jeweils mehcere, vorzugsweise zwei, gleich große, rechteckförmige Ausnehmungen 14 eingebracht sind, wodurch sich ein 'gezahntes' Dämmeckprofil Io ergibt. Die Länge jedes sich an eine Ausnehmung 14 anschließenden Randbereiches 15 des Dämmeckprofils 10 ist ebenso groß wie die Länge einer Ausnehmung 14 und ebenso groß wie die Höhe einas plattenförmigen Dämmelementes
-15-
gemäfi der Fig. la,b. Hierdurch ergibt sich bei der Montage
eine Verleguug der
an das gezahnte Dämmeckprofi. 1 10 seitlich angrenzenden plattenförmigen Dämmelemente 1 im Verbund,, wobei die ent sprechenden plattenförmigen Dämmeleraente 1 in die Ausnehmungen 14 eingreifen. Die Verbundverlegung führt zu einem besonders festen Zusammenhalt der einzelnen Dämmelemente 1.
Die Fig. 5a, b zeigen ein Dämmelement 1, das ein gezahntes Dämmeckprofil 10 und eine Eckschiene 12 aufweist. Insofern stellt dieses Dämmelement 1 eine 'Kombination' der Dämmelemente der Fig. 3a, b und Fig. 4a, b dar, so daß sich eine nähere Beschreibung erübrigt. ^
Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dämmelementes kann dieses auch als Inneneckelement ausgebildet sein. Das Inneneckelement dient der Wärmedämmung von mit Innenecken versehenen Gebäudebereichenuer Aufbau eines derartigen Dämmelementes ist dem Außeneckelement der Fig. 2a,b vergleichbar, wobei die Beschichtungsträgerschicht jedoch nicht auf der Außenseite, sondern auf der Innenseite des Dämmeckprofils angeordnet ist. Bei dem Inneneckelement kann ebenfalls zum Schutz eine Eckschiene (Inneneckschlene) und darüber hinaus auch ein gezahntes Dämmeckprofil vorgesehen sein.
Die Fig. 6a, b zeigen ein Dämmelement 1, bei dem der Dämmstoffkörper 2 als langgestreckter Quader ausgebildet ist,und
, als Abschlußelement 20 eingesetzt wird. Der Dämmstoffkörper 2 weist eine Außenfläche 21, eine Seitenfläche 22 und zwei parallel zueinander verlaufende Stirnseiten 32 auf. Die Seitenfläche 22 ist über ihre gesamte Breite zwischen einer Sekkante 26 und einer Ab-
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und auch der Bereich der Klebespachtelschicht 3 der Außenfläche 21 in den Bereich der Klebespachtelschicht 3 der Seitenfläche 22 ineinandezr' übergehen.In der Klebespachtelschicht 3 ist die im Zuschnitt rechteckförmig ausgebildete
Armierungslage 5 derart eingebettet, daß sie einseitig
mit der Abschlußkante 27 des Dämmstoffkörpers 2 abschließt, um die Eckkante 26 herum verläuft und mit ihren drei anderen Seiten über den Dämmstoffkörper 2, wie in den Fig. 6a, b dargestellt, unter Bildung von entsprechenden Über lappungsstreifen 8 hinausragt. Das Abschlußelement 20 wird bei der Montage
an den Rändern von Gebäudeflächen befestigt, und zwar derart, daß die Abschlußkante 27 bündig mit dem Rand der Gebäudefläche abschließt. An die der Seitenfläche 22 gegen überliegende Seitenfläche 28 können sich dann entsprechend andere Dämmelernente 1 anschließen..
Die Fig. 7a, b zeigen ein als Abschlußelement 30 ausgebildetes Dämmelement 1, das sich von dem in den Fig. 6a, b gezeigten dadurch unterscheidet, daß auf der Seitenfläche 22 keine Klebespachtelschicht 3 angeordnet ist und die Armierungslage 5 die Abschlußkante 27 mit einem Überlappungsstreifen 8 überragt. Dieser Uberlappungsstreifen 8 kann im Bereich des Randes der Gebäudefläche befestigt und mit einer Klebespachtelschicht 3 versehen werden.
Sowohl das Dämmelement 1 der Fig. 6a, b als auch das Dämmelement 1 der Fig. 7a, b können nach nicht dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung mit einer Eckschiene (siehe entsprechend Fig. 3a, b) als Kantenschutz versehen sein. Die Eckschiene ist dann jeweils in die Eckkante 26 übergreifender Position an dem DämmstoffKörper 2 befestigt.
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-17-
Die Fig.8a,b zeigen ein als Abschlußelement 35 ausgebildetes Dämmelement 1, das sich von dem der Fig. 6a, b dadurch unterscheidet, daß es eine Tropfleiste 36 aufweist. Die Tropfleiste 36 wird dadurcfe gebildet, daß die Armierungslage 5 ausgehend von der Außenfläche 21 die Eckkante 26 mit einem Überstand 37 überragt, dann um 180° geknickt ist und in entgegengesetzter Richtung bis kurz vor die Eckkante 26 zurückverläuft sowie anschließend eine 90°- Abbiegung aufweist, um parallel zur Seitenfläche 22 bis zur Abschlußkante 27 zu verlaufen. Der Überstand 37 ist in die Klebespachtelschicht 3 eingebettet, wodurch die Tropfleiste 36 gebildet wird. Ein derartiges Abschjußelement 35 mit Tropfleiste 36 wird
auf horizontalen bzw. auf zur Horizontalen geneigten Gebäudeflächen, z.B. Fenstersimse, angeordnet. Die Tropfleiste 36 bewirkt bei Niederschlagen, daß das Wasser nicht an der unterhalb des Abschlußelementes 35 gelegenen Oberfläche anderer Dämmelemente 1 herunterläuft, sondern definiert an der Tropfleiste 36 abtropft.
Die Fig. 9a, b zeigen ein als Abschlußelement 40 ausgebildetes Dämmelement 1, das sich von dem der Fig. 6a, b dadurch unterscheidet, daß der Dämmstoffkörper 2 nicht als langgestreckter Quader, sondern als Dämmplatte 6 ausgebildet ist und ferner die Klebespachtelschicht 3 einschließlich der Armierungslage 5 mit einem Umgreifungsstreifen 41 um die Abschlußkante 47 herumgezogen ist, auf der Bodenfläche 42 des Dämmstoffkörpers 2 befestigt ist und mit einer Stirnfläche 43 endet. Das Abschlußelement 40 wird derart an einer Randecke einer Gebäudefläche
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-18-
befestigt, daß es sowohl mit seiner Bodenfläche 42 als auch mit der Stirnfläche 43 an der Randecke anliegt. Die Gebäudefläche wird dadurch ^-mit einem gewissen überstand/ nämlich der Breite des Umgreifungsstreifens 41 isoliert. Nach einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Abschlußelement 40 auch an der Eckkante 26 und/ oder Abschlußkante 27 mit einer als Kantenschutz wirkenden Eckschiene versehen sein.
Die Fig. 10 zeigt ein als Abschlußelement 45 ausgebildetes Dämmelement 1, das sich von dem der Fig. 9a, b dadurch unterscheidet, daß es an der E£kkante 26 und an der Abschlußkante 27 jeweils eine Eckschiene 12 aufweist, und daß kein Umgreifungsstreifen vorgesehen ist, wodurch die Klebespachtelschicht 3 mit eingebetteter Armierungslage 5 an der Abschlußkante 27 der Dämmplatte 6 endet.
Die in den Fig. 11a,b; 12a,b,c,d; 13 und 14 dargestellten Bauteile
dienen der Isolierung von Fenster- und Türöffnungen, die bündig mit der Außenfläche des Däninsystems der Fassadenfläche eines Gebäudes abschließen.
Die Fig. 11a zeigt ein Dämmelement 1, das als linke Leibung 50 für Fenster- und Türöffnungen vorgesehen ist.Es weist einen Dämmstoffkörper 2 auf,der als Dämmplatte 6 ausgebildet ist und eine Oberseite 51 sowie eine Seitenfläche 52 aufweist, die unter Bildung einer Kante 53 aneinandergrenzen. Die Kante 53 ist mit einer Eckschiene 12 abgedeckt. Auf der Oberseite, 51 ist unter Freilassung einer Randzone 7 im oberen Bereich der Dämmplatte 6 (Fig. Ha) die Klebespachtelschicht 3 angeordnet, in der die Armierungslage 5 eingebettet ist, die die gesamte Oberseite 51,ohne diese zu überragen, abdeckt, um die Kante 53 herumgezogen ist, die Seitenfläche 52 abdeckt und eine
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Absehlußkante 2? der Seitenfläche 52 mit einem Überlappungsstreifen θ überragt.
Die Fig. 11b zeigt ein Dämmelement 1/ des als rechte Laibung 55 für Fenster- und Türöffnungen vorgesehen ist und I gegenüber dem Dämme leinen t 1 der Pig. lla spiegelverkehrt I aufgebaut ist.
Die Fig. 12d zeigt ein Laibungseckverbindungeelement 60,
das aus einem
Kopfstück 68 und einem Eckatück 69 besteht und deren Herstellung anhand der Fig . 12a, b und e erläutert wird. Die Fig. 12a zeigt das Kopfstück 68, das als quadratische Armierungslage 5 (verstärktes Glasfasergewebe) auegebildet ist, die von einer Ecke 61 diagonal bis etwa zur Mitte einen Einschnitt 62 aufweist. Die beidseits des Einschnitts 62 gelegenen Bereiche 63, 64 werden unter Bildung von dreieckförmigen Befestigungslappen 65, 66 um 90° um die gestrichelt eingetragenen FaItlinien 67 geknickt, die parallel zu den entsprechenden Randern der quadratischen Armierungslage 5 verlaufen, so daß sich die in der Fig. 12b gezeigte Form ergibt. Die Fig. 12c zeigt das Eckstück 69, das als Armierungslage 5 ausgebildet ist, ebenfalls aus verstärktem Glasfasergewebe besteht und eine Eckkante 73 aufweist. Zur Herstellung des Läibungseckverbindungselementes 60 wird das Eckstück 69 im Bereich seines einen Endes 70 mit seinen Schenkeln 71 und 72 an den Befestigungslappen 65, 66 des Kopfstückes 68 befestigt (Fig. 12d).
Mach einen anderen, in der Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiels eines Laibungseckverbindungselementes 80 ist
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die Eckkänte 73 mit einer Eckschiene 12 verstärkt/ ansonsten entspricht der Aufbau des Laibungseekverbindungselementee 80 dam dee Laibungseekverbindungsel ententes
S Die Fig. 14 zeigt ein Dämmelement, das als Sturzelement 85 für Fenster- und Türöffnungen von Gebäuden vorgesehen ist. es weist einen plattenförmigen Dämmstoffkörper 2 auf, der eine Oberseite 86 und eine Stirnseite 87 besitzt, die an einer Längskante 89 zusammenstoßen. Auf der Ober seite 86 ist unter Freilassung zweier endseitiger Seiten bereiche 88 eine Klebespachtelschicht 3 angeordnet. In die Klebespachtelschicht 3 ist eine im Zuschnitt viereckige Armierungslage 5 teilweise eingebettet, die mit einem Rand 90 der Oberseite 86 abschließt, um die Längskante 89 herum verläuft, an der Stirnseite 87 anliegt und einen Längsrand 91 der Stirnseite 87 unter Bildung eines über» lappungsstreifens 8 überragt, zum Schütze der Längskante 89 ist zwischen dem Dämmstoffkörper 2 und der Armierungsiage 5 eine Eckschiene 12 vorgesehen, die ebenso lang wie die Breite der Armierungsiage 5 ist. Die Breite c der Armierungslage 5 ist größer als die Breite d der Klebespachtelschicht 3, so daß diese beidseitig mit einem jeweils gleich großen Randstreifen 92 der Armierungslage 5 überragt wird. Ferner weist der Dämmstoffkörper 2 eine Länge 1 auf, die größer als die Breite c der Armierungslage 5 ist, so daß die Enden 93 des Dämmstoffkörpers 2 die Armierungslage 5 überragen.
Die Fig. 15 zeigt eine Fensteröffnung eines Gebäudes» die mit dem erfindungsgemäßen Dämmelement isoliert ist.
In der Fig. 15 ist auf die linke Wandung der Fensteröffnung
•i · :
eine linke Laibung SO und auf die rechte Wandung der Feηrsteröffnung eine rechte Laibung 55 geklebt. Kopfseitig ist auf jeder Laibung 50, 55 ein Sturzelement 85 angeordnet/ das an die obere Wandung der Fensteröffnung geklebt ist. Das Sturzelement 85 weist eine Länge auf, die ebenso groß ist wie die Breite der Fensteröffnung. Die Höhe der Laibungen 50 und 55 ist derart bemessen« daß sie der Höhe der Fensteröffnung abzüglich der Dicke des Sturzelementes 85 entspricht. Die Tiefe der Laibungen 50 und 55 und des Sturzelementes 85 entsprechen der Tiefe der Fensteröffnung plus der Dicke des DHmmelements der Fassadenfläche, so daß die Überlappungsstreifen 8 der Laibungen 50 und 55 und des Sturzelementes 85 in der gleichen Ebene wie die Außenfläche des Dämmelements der Fassadenfläche des Gebäudes liegen. In der linken oberen Ecke der Fensteröffnung (Fig. 15) ist ein Laxbungeeckverbindungselement 80 angeordnet, wobei das Kopfstück 68 auf der Randzone 7 des benachbarten Dämmelementes bzw. auf entsprechenden Teilen der überlappungsstreifen 8 der Laibung 50 und des Sturzelementes 85 aufliegt und hier mittels Riebespachtelmasse befestigt werden kann. Da die Laibung 50 in ihrem Kopfbereich u&d das Sturzelement 85 im Bereich seiner Enden 93 keine Klebespacht el schicht 3 aufweisen, ist das Laibungseckverbindungselement 80 in einem klebespachtelschichtfreien Bereich angeordnet, der erst nach Montage aller für die Isolierung der Fensteröffnungen notwendigen Dämmelemente 1 mit Klebespachtelmasse verspachtelt wird, wobei die Dicke der aufzubringenden Klebespachtelschicht der Dicke der bereits auf den Dämmelementen vorhandenen Klebespaehtelschicht 3 entspricht. In der rechten oberen Ecke der Fensteröffnung wird im Zuge der Montage
ebenfalls ein Laibungseckverbindungselement 80 installiert (nicht dargestellt).
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Die Fig. 16a, b zeigen ein Dämmelement 1, das eich von dem der Fig. la, b dadurch unterscheidet, daß auf der Dämmplatte 6 die Klebespachtelschicht 3 zwei Abschnitte 100, 101 aufweist, deren Dicke der Klebespachtel schichtdicke in den Fig. la, b entspricht, und daß zwischen den Abschnitten ein BereiOh 106 der Klebespachtelschicht 3 ausgebildet ist, der eine reduzierte Klebespachtelschicht* dicke aufweist. Die Klebespachtelschicht ist hier nur zwischen der Dämmplatte 6 und der Armierungslage 5 10 ausgebildet. Beide Abschnitte 100, 101 sind rechteekförmig und gleich lang ausgebildet und jeweils im Bereich der
'; Längsränder 102 der Dämmplatte 6 angeordnet, wobei sieh
jeweils ihre längere Seite in Längsrichtung der rechteck-
ί förmigen Dämmplatte 6 erstreckt. Der Abschnitt 100 verläuft
ί 15 etwa bis zur Mitte der Quererstreckung der Dämmplatte 6 und ist breiter als der Abschnitt 101 ausgebildet. In
,! beiden Abschnitten 100 und 101 ist die Armierungslage
5 eingebettet.
Die Fig. 17a, b zeigen ein Dämmelement 1, das sich von dem der Fig. la, b ebenfalls dadurch unterscheidet, daß auf der Dämmplatte 6 zwei Abschnitte 103 und 104 mit vollständiger Klebespachtelschichtdicke angeordnet sind, zwischen denen sich ein Bereich 106 mit - wie oben beschrieben - entsprechend reduzierter Klebespachtelschichtdicke befindet. Im Gegensatz zu den Abschnitten 100 und 101 des Dämmelementes 1 der Fig.16a, b befinden sich die Abschnitte 103, 104 jedoch nicht im jeweiligen Bereich der Längsränder 102 der Dämmplatte 6, sondern im Bereich deren Querränder 105. Die Abschnitte 103, 104 sind gleich breit; die in Längsrichtung der Dämmplatte 6 verlaufende Abmessung des Abschnitts 103 erstreckt sich etwa bis zur Mitte der Längserstreckung der Dämmplatte 6 und ist größer als die entsprechende Abmessung des Ab-Schnitts 104.
Die Däiranelemente 1 der Fig. 16a, b und 17a, b werden dann eingesetzt, wenn ein zu isolierender Bereich einer Gebäudefläche eine Abmessung aufweist, die kleiner als die Länge bzw, die Breite einer in den.Fig. la, b dargestellten Däitunplatte 6 ist. Innerhalb der Bereiche 106 zwischen den Abschnitten 100 und 101 bzw. 103 und 104 ist ein einfaches, z.B. mit einer Säge durchführbares Durchschneiden der Dämmplatte 6 und damit ein 'Auf Maß schneiden und Anpassen1 an den zu isolierenden Bereich möglich, da hier nur eine einlagige Klebespachtelschicht 3 angeordnet ist. Die unterschiedlichen Abmessungen der verschiedenen Abschnitte 100 und 101, 103 und 104 bieten Variationsmöglichkeiten für eine optimale Anpassung an die zu isolierende Stelle derart, daß im Zuge der weiteren Montagearbeiten nur ein möglichst kleiner Bereich nachträglich mit Klebespachtelmasse zu versehen werden braucht. Das Dämmelement 1 der Fig. 16a, b eignet sich insbesondere für Schnittlagen, die im wesentlichen parallel zu den Längsrändern 102 der Dämmplatte 6 verlaufen, während das Dämmelement 1 der Fig. 17a, b für im wesentlichen parallel zu den Querrändern 105 verlaufenden Schnittlagen vorbereitet ist.
In den Fig. 18a, b ist ein als Dübelplatte 110 ausgebildetes Dämmelement 1 dargestellt, das sich von dem in den Fig. la, b dadurch unterscheidet, daß die Klebespachtelschicht 3 oberhalb der Armierungslage 5 (Fig. 18b) durch einen streifenförmigen Zwischenraum 111 unterbrochen ist,der etwa mittig zur Längserstreckung der Dämmplatte 6 in dessen Querrichtung verläuft. In dem Zwischenraum 111 ist mittig zu dessen Längserstreckung eine kreisförmige, klebespachtelechicht- und/oder armierungslagefr<6ie Ausnehmung ausgebildet. Die Ausnehmung 112 dient der Aufnahme eines kreisförmigen, plattenförmigen Kopfes 113
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eines Befestigungsei ententes 114, das in der Fig. 19 dargestellt ist und mit dessen Hilfe die Dübelplatte 110 an Fassadenflächen befestigt werden kann, wenn eine Klebung allein keinen ausreichend festen Halt gewährleistet. Dieses kann z.B. der Fall sein, wenn die Klebung auf alten Anstrichen, relativ lockerem Untergrund o.dgl. erfolgt.
Das Befestigungselement 114, das als Spezialdübel ausgebildet ist, weist den Kopf 113 und einen Schaft 115 auf.
Der Schaft 115 wird axial von einer Bohrung 116 durchsetzt, die auch den Kopf 113 zentral durchgreift. In der Bohrung 116 ist längsverschieblich ein Spreizstift 117 angeordnet. Der Schaft 115 kann vorzugsweise Längsschlitze aufweisen (nicht dargestellt). An den Kopf 113 ist eine Armierungslage
1,5 5 (Glasfasergewebe) befestigt. Die Armierungslage 5 ist quadratisch ausgebildet und weist eine Kantenlänge auf, die größer als der Durchmesser des Kopfes 113 ist.
Die Befestigung des als Dübelplatte 110 ausgebildeten Dämmelementes 1 mit Hilfe des Befestigungselementes 114 erfolgt folgendermaßen: Zunächst wird die Dübelplatte 110 an die entsprechende Gebäudefläche mittels Klebespachtelmasse ο .dgl. geklebt. Anschließend wird mittig zur Ausnehmung 112 eine Bohrung in die Gebäudewand eingebracht, deren Durchmesser etwas größer als der Durchmesser des Schaftes 115 des Befestigungselementes 114 ist. Anschließend wird der Schaft 115 des Befestigungselementes 114 in die Bohrung eingeschoben, derart, daß der Kopf 113 auf der Dämmplatte 6 aufliegt. Dann wird mittels eines Schlag-Werkzeuges der Spreizstift 117 in die Bohrung 116 eingeschlagen, wodurch der Schaft 115 gespreizt wird und sich das Befestigungeelement 114 in der Bohrung festklemmt. Die Armierungslage 5 des Befestigungselementes 114 kann dann mittels Klebespachtelmasse
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an der Dübelplatte 110 und da im Zwischenraum 111 befestigt werden. Durch diese Befestigungsart wird ein fester Halt zur Gebäudewandung und auch zwischen Befestigungselement 114 und dem Dämmelement 1 geschaffen. 5
Eine alternative Befestigungsart, die noch kürzere Montagezeiten wie die eben beschriebene erfordert, ist in Fig. 20 dargestellt. Auf die Gebäudefläche wird zunächst mittels Befestigungselementen 114 eine Armierungslage 5 aufgedübelt. Dann wird Klebespachtelmasse 121 auf die Dämmplatte 6 des Dämmelementes 1 aufgetragen und/oder auf die aufgedübelte Armierungslage 5 aufgetragen und die Dämmplatte 6 mit der aufgedübelten Armierungslage 5 verklebt. Hierdurch wird ein sicherer Halt des Dämmelementes 1 auf 'unsicheren1 Untergründen geschaffen. Die Fig. 20 zeigt darüber hinaus, daß au., die aus Klebespachtelschicht 3 und Armierungslage 5 bestehende Beschichtungstragerschicht 9 eine Grundierung 122 aufgetragen ist, auf der eine Endbeschichtung 123 (z.B. Kunststoffputz) angeordnet ist.
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Claims (1)

  1. 2APF
    Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Wuppertal · München
    European Patent Attorneys
    05.03.1985 4410 G/II/R G 84 08 012.4
    iido Jodeit, Sonnenschein 70,
    Solingen 19
    Neue Ansprüche
    1. Wärmedämmelement für Wärmeputz- oder Verblendelementbeschichtungen von äußeren Gebäudeflächen und -teilen, gekennzeichnet durch einen Dämmstoffkörper (2) und eins Beschichtungsträgerschicht (9), welche eine Armierungslage (5) aufweist, die mindestens über einen Rand des Dämmstoffkörpers (2) mit einem Überlappungsstreifen (8) hinausragt und unter Freilassung einer Randzone (7) von der Breite des Überlappungsstreifens (8) mit dem Dämmstoffkörper (2) verbunden ist.
    2. Wärmedämmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsträgerschicht (9) aus einer auf dem Dämmstoffkörper
    (2) angeordneten Klebespachtelschicht (3) besteht, in die die Armierungslage (5) eingebettet ist.
    Schlossbleiche 20 Posllacn 130113 - 0-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. DlpWng, A. Soll (München)
    Telefon (02 02) 44 50 96/4512 26 Telefax (02 02) 4512 26 Patentanwalt Dlpl.-lng. Chr. Zapf (Wuppertal)
    Telex:8591273sow .". ί .".."..·*. .'. .".
    3. Wärmedämmelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungslage (5) etwa mittig in der Dicke der Klebespachtelschicht (3) eingebettet ist.
    4. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungslage (5) ein Glasfasergewebe ist.
    5. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randzone (7) die Breite (b) und der Überlappungsstreifen (8) die Breite
    (x) aufweist, wobei b >. χ ist.
    6. Wärmedämmelement nach Anspruch 5, dadurch gekennz eichnet, daß der überlappung,3-streifen (8) eine Breite (x) von 5 bis 20 cm, vorzugsweise 10 cm, besitzt.
    7. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge.kennzeichnet, daß der Dämmstoffkörper (2) als Dämmplatte (6) ausgebildet· ist,
    die eine viereckige Grundfläche besitzt und auf der einseitig unter Freilassung einer umlaufenden, klebespaehtelschiefatfreien Randzone (7) die Klebespachtelschicht <3) angeordnet ist, in der die Armierungslage (5) ..dt allseitig über die Ränder der Dämmstoffplattβ (6) hinausragenden Überlappungsetreifen (8) eingebettet ist.
    8. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g,e. k. e η " -zeichnet, da0 der Dämmstoffkörper (2) ;
    als Dämmeckprofil (10) ausgebildet ist,
    dad das DÄrmeckprofil (10) eine k
    Außenecke (16), eine Innenecke 0.6a)und zwei Schenkel (17) be» f
    sitzt, auf deren winkelförmig verlaufenden Außenseite (U) .
    oder Innenseite (Ua) die Klebespachtelschicht t3! unter Frei- ?
    lassung einer umlaufenden, klebespaehtelschichtfreien
    Randaone (7) angeordnet ist/ in der die Armierungs- $
    lage (5) mit allseitig über die Ränder der Außenseite (11) bzw. Innenseite (lla) hinausragenden überlappungs- | streifen (Θ) eingebettet ist. 1
    9* Wärmedämmelement nach Anspruch 8, dadurch ge- 1J
    kennzeichnet, daß eine die Außenecke (16) bzw. die |
    Innenecke (16a) des Danroeckprofils (10) übergreifende Eckschiene |
    (12) als Eckenschutz zwischen dem Dämmeckprofil ": (10) und der Armierungslage (5) angeordnet ist.
    10. Wärmedämmelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene (12) die gleiche Länge wie das Dämmeckprofil (10) aufweist.
    11. Wärmedämmelement nach einem öder mehreren der Ansprache 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dammeckprofil (10) zwei Längsränder (13) besitzt, die jeweils mindestens eine Ausnehmung
    (14) zur teilweisen Aufnahme eines benachbarten Dämmeleroentes (1) aufweisen, und daß an jeder Ausnehmung (14) mindestens ein Randbereich (15) des entsprechenden Längsrandes (13) angrenzt, dessen Länge ebenso groß wie die Lange der Ausnehmung (14) ist.
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    • 1 · ·
    • ·
    12. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche \ bis 6, dadurch qoken.nzeichnet, daß der Dämmstoffkörper (2) quaderförmig bzw. mit viereckiger Qrnnd fläche versehen plattenförmig auegebildet ist
    und zwei parallel zueinander verlaufende Stirnseiten (32), eine Außenfläche (21) und eine unter Bildung einer Eckkante (26) daran angrenzende Seitenfläche (22) aufweist, die der Eckkante (26) gegenüberliegend eine Abschlußkante (27) besitzt.
    13. Wärmedämmelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
    " daß seine Seitenfläche (22) über ihre gesamte Breite zwischen der Eckkante (26) und dor Abschlußkante (27) unter Freilassung von beidendigen Randzonen (7) mit einem Bereich der Klebespachtel schicht (3) versehen ist, die um die Eckkante (26)' herum bis auf die Außenfläche (21) unter Freilassung einer dreiseitigen Randzone (7) verläuft, daß die in die Klebespachtelsehieht (3) eingebettete Armierungslage (5) derart ausgebildet ist, daß sie bis zu der Abschlußkante (27) verläuft und die Stirnseiten (32) des Dämmstoff körpers (2) sowie eine der Sekkante (26) parallel gegenüberliegende Kante (29) der Außenfläche (21) mit jeweils eines Obus» iappungsstreifen (8) überragt«*
    14. Uärmedämmelement nach Anspruch 12, dadurch geke nnzeichnet, -daß die Klebespachtelschicht (3) mit einem die Eckkante
    JJ t · · · 4 4 4 4
    (26) Überragenden überstand (31) auf der Außenfläche (21) unter Freilassung einer dreiseitigen Randzone (7) angeordnet ist, und dad die in die Klebespachtelschicht (3) eingebettete Armierungs lage (5) derart um die Eckkante (26) herumgeführt ist, daß sie die Abschlußkante (27), die Stirn" Seiten (32) des Dämmstoffkörpers (2) sowie eine der Eckkante (26) parallel gegenüberliegende Kante (29) der Außenfläche (21) mit jeweils einem
    Überlappungestreifen (8) überragt.
    15. Wärmedämmelement nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Eckkants (26) und/oder die Abschlußkante (27) des Dämmstoffkörpers (2) übergreifende Eckschiene (12) als Kantenschutz zwischen dem Dämmstoff körper (2) und der Armierungslage (5) angeordnet ist.
    16. Wärmedämmelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckschiene (12) die gleiche Länge wie der Dämmstoffkörper (2) aufweist.
    17. Wärmedämmelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebespachtelschicht (3) der Außenfläche (21) mit einer von ihr gebildeten Itopfleiste (36) die Sekkante (26) überiagt, und daß die Armierungslage (S) in der Tropfleiste (36) als schläufenfönniger überstand (37) eingebettet ist.
    • · ϊ *
    IB. Wärmedämmelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bereich der Klebespaehtelaehicht (3) um die AbschluGkante (27) herum verläuft und auf einer parallel zur Außenfläche (21) verlaufenden Bodenfläche (41) des Dämmstoffkärpers (2) als ein UmgreiFungastreifen (41) ausgebildet ist, und daß die Armierungslage (5) ebenfalls um die Abschlußkante (27) herum bis zu einer Stirnfläche (43) des.Umgreifungsstreifens (41) mit die Stirnseiten (32) des DMmmstoffkörpers (2) überragenden überlappungeatreifen (B) verläuft.
    19. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch einen quaderförmigen Dämmstoffkörper
    (2) mit einer Oberseite (51) und einer unter Bildung einer Kante (53) daran angrenzenden Seitenfläche (52), wobei die Oberseite (51) über ihre gesamte Breite unter Freilassung einer einendigen Randzone
    (7) mit der Klebespachtelschicht (3) versehen ist, und die in die Klebespachtelschicht (3) eingebettete Armierungslage (5) derart ausgebildet ist, daß si,.; die Oberseite (51) randschlüssig abdeckt, um die Kante (53) herum verläuft, mit rechtwinklig zu der Kante (53) verlaufenden Rändern (54) der Seitenfläche (52) bündig abschließt und einen der Kante (53) parallel gegenüberliegenden Rand (56) mit iineni übeflappungsstreifen (8) übertagt.
    Φ9 9 » 9 Φ 9* m 9 0 9 0 β 99t» 9 9 · * Φ 9 0 *
    t r
    20. Wärmedämmelement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Kante (53) des Dämmstoffkörpers (2) übergreifende Eckschiene (12) als Kantenschutz zwischen dem Damm-
    S stoffkörper (2) und der Armierungslage (5) angeordnet ist.
    21. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch einen quaderförmigen Dämmstoffkörper (2) mit einer Oberseite (86) und einer unter Bildung einer Längskante (89) daran angrenzenden Stirnseite (87), wobei auf der Oberseite (86) unter Freilassung zweier endseitiger Seitenbe reiche (88) die Klebespachtelschicht (3) mit einer Breite (d) angeordnet ist, daß die Oberseite (86) einen parallel zur Längskante (89) verlaufenden Rand (90) besitzt, von dem ausgehend die in die Klebespachtelschicht (3) eingebettete Armierungs lage (5) über die Oberseite (86) hinweg um die Längskante (89) herum verläuft und einen der Längskante (89) parallel gegenüberliegenden Längsrand (91) der Stirnseite (07) mit einem Überlappungsstreifen (8) überragt, und daO die Armierungelage
    (5) eine Breite (c) besitzt, die größer als die Breite (d) der Klebespachtelschicht (3) ist und dem Abstand zweier zugeordneter, in einer Fenster- bzw. Türöffnung montierter Laibungen (50, 55) entspricht .
    22. WarmedMmmelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet . daß die Klebeepach-
    telschicht (3) mehrere, voneinander beabstandete Abschnitte (100, 101, 103, 104) aufweist, zwischen denen mindestens ein Bereich (106) der Klebespachtelschicht (3) mit reduzierter Dicke, vorzugsweise mit einer nur zwischen der Dämmplatte (6) und der Armierungslage (5) ausgebildeten Klebespachtelschichtdicke, angeordnet ist.
    23. Uärmedämmelement nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (100, 101, 103, 104) unterschiedlich groß sind.
    24. Uärmedämmelement nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (100, 101, 103, 104) parallel zu den Rändern der Wärmedämmplatte (6) verlaufende Beendungen aufweisen.
    25. Wärmedämmelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebespachtelschicht (3) einen streifenförmigen, vorzugsweise parallel zu einem der Ränder der Dämmplatte (6) verlaufenden Zwischenraum (111) mit reduzierter Klebespachtelechichtdicke aufweist, in den eine klebespechtelschicht- und/oder armierungelagefreie, vorzugsweise kreisförmige Ausnehmung (112) für die Aufnahme eines Befestigungselements (114) angeordnet ist.
    26. Wärmedämmelement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämmstoffkörper (2) an seinen Rändern Stufenfalze oder Nut- bzw. Feder-Ausbildungen aufweist.
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