DE840403C - Einrichtung zur Richtungsbestimmung - Google Patents
Einrichtung zur RichtungsbestimmungInfo
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Description
Die l>ekannten Anordnungen zur eindeutigen Richtungsbestimmung durch Feststellung der Ankunftsrichtung
eines empfangenen Zeichens bestehen gewöhnlich aus einer Antenne oder einem sonstigen Empfangsorgan mit ausgeprägter Richtcharakteristik,
einer Vorrichtung zum Drehen der Antenne und Mitteln zum Aufzeichnen der Empfangscharakteristik
der Antenne auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre oder einer anderen Anzeigevorrichtung.
Um die gesuchte Richtung direkt ablesen zu können, hat man mit dem Bildschirm der
Röhre eine mechanische Kompaßteilung verbunden. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß man
die Kompaßskala jedesmal einstellen muß, wenn die Röhre ausgewechselt wird oder die Mittellage
ihres Strahles sich ändert.
Zwecks Vermeidung dieser vorgenannten Nachteile wurde vorgeschlagen, einen Steueroszillator
zur Steuerung der Drehung der Antenne und zur Erzeugung von vorbestimmten Richtungen zügeordneten
Bezugszeichen am Schirm der Kathodenstrahlröhre zu verwenden. Hierbei ergibt sich jedoch
der Nachteil, daß diese Bezugszeichen nicht unbedingt in dem richtigen räumlichen Verhältnis
zu dem rotierenden Bild der Empfangscharakteri- »5 stik der Antenne stehen. Dies beruht darauf, daß die
Einrichtung zur Erzeugung der Bezugszeichen nicht unmittelbar durch die Drehung der Empfangs-
charakteristik der Antenne synchronisiert ist und daher störende Unstimmigkeiten entstehen können.
Die vorgenannten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das Bezugszeichen
durch Phasenvergleichung zwischen einer Bezugsschwingung von im Verhältnis zur Frequenz der
Abtastbewegung des Empfangsorgans hoher Frequenz und einer aus dieser Bezugsschwingung abgeleiteten
Hilfsschwingung erzeugt wird, deren
ίο Phasenverhältnis zur Bezugsschwingung von der
Abtastbewegung abhängt und deren Frequenz oberhalb derjenigen der Abtastbewegung, jedoch unterhalb
derjenigen der Bezugsschwingung liegt.
Die Erfindung wird an Hand ihres in der Zeich-
'5 nung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die in den Fig. ι und 2 dargestellte Einrichtung
zur Richtungsbestimmung enthält eine vertikale Dipolantenne io, ii, der durch einen Reflektor 12
eine ausgeprägte Richtcharakteristik erteilt ist. Die Dipolantenne samt Reflektor wird über eine durch
die Linie 14 angedeutete Antriebsachse durch einen Motor 13 in Drehung versetzt. An die Antenne ist
ül>er zwei miteinander induktiv gekoppelte Schleifen 18, 19, von denen die Schleife 18 sich mit der
Antenne zusammen dreht, ein Hochfrequenzverstärker 20, eine Überlagerungsstufe 21, ein Zwischenfrequenzverstärker
2.2 und ein Gleichrichter 23 angeschlossen.
Ferner enthält die Einrichtung eine Kathodenstrahlröhre 15 mit einem Bildschirm 16 und Ablenkwicklungen
24 und 25, welche unter der Einwirkung der ihnen zugeführten Spannungen den Kathodenstrahl derart ablenken, daß er auf dem
Bildschirm einen Kreis beschreibt.
Ferner enthält die Einrichtung Mittel zum Synchronisieren der Kreisbewegung des Kathodenstrahles
mit der Drehung der Antenne. Diese bestehen aus einem mit der Antenne zusammen drehbaren
permanenten Magneten 26, der innerhalb von zwei festen Wicklungen 27 und 28 angeordnet ist,
die rechtwinklig zueinander stehen. Diese Wicklungen sind mit den Ablenkwicklungen 24 und 25
der Kathodenstrahlröhre über Radiusmodulatoren 29 und 29' sowie über Verstärker 30 und 30' verbunden.
Unter dem Ausdruck Radiusmodulator wird hierbei ein Modulator verstanden, der den Radiusvektor
der vom Kathodenstrahl auf dem Bildschirm 16 beschriebenen Kurve bestimmt. Den Radiusmodulatoren
wird auch die Ausgangsspannung des Gleichrichters 23 über einen Schalter 93 zugeführt,
um die Ablenkspannungen der Kathodenstrahlröhre gemäß den empfangenen Zeichen zu
modulieren.
Um die genaue Richtungsbestimmung zu erleichtern, sind ferner Mittel zum periodischen Versetzen
des Kathodenstrahles vorgesehen, so daß sich auf dem Bildschirm der Röhre das Bild zweier
ül>erlapp€nder Richtcharakteristiken ergibt, deren Schnittlinie die Richtung des empfangenen Signals
genau angibt. Diese Mittel bestehen aus einer am Hals der Röhre 15 vorgesehenen Wicklung 60, die
durch einen Sinuswellenoszillator 61 gespeist wird, dessen Frequenz hoch im Verhältnis zur Frequenz
der Antennendrehung ist. An den Oszillator 61 ist eine Steuerspannungsquelle 65 angeschlossen, die
der Steuerelektrode der Röhre 15 über einen Schalter 94 positive Spannungsimpulse zuführt. Die Frequenz
dieser Spannungsimpulse ist das Doppelte derjenigen des Oszillators 61 und die Impulse werden
der Steuerelektrode der Röhre 15 so zugeführt, daß sie die normalerweise vorhandene Sperrung der
Röhre aufheben, sobald der Kathodenstrahl durch die Wicklung 60 seine größte Ablenkung erfährt.
Da die Antenne 10, 11 eine Richtcharakteristik
hat, deren Richtung in bezug auf die Empfangsrichtung der empfangenen Zeichen veränderlich
ist, hängt die Ausgangsspannung des Gleichrichters 23 sowohl vom " augenblicklichen Verhältnis zwischen
der Lage der Richtcharakteristik der Antenne und der Empfangsrichtung der empfangenen
Zeichen als auch von der durchschnittlichen Feldstärke ab, mit welcher das empfangene Zeichen
empfangen wird. Um auf Änderungen der durchschnittlichen Empfangsfeldstärke zurückzuführende,
unerwünschte Amplitudenänderungen der empfangenen Zeichen auszuschalten, ist eine von
der Empfangsfeldstärke beeinflußte Regeleinrichtung vorgesehen. Diese umfaßt eine vorzugsweise
ungerichtete Antenne 45, die auf dem Reflektor 12 angebracht ist und mit ihm rotiert. An die Antenne
45 ist über einen aus einer drehbaren Platte 46 und einer festen Platte 47 bestehenden Kondensator ein
Hochfrequenzverstärker 48, eine Überlagererstufe 49, ein Zwischenfrequenzverstärker 50, ein Demodulator
51, ein Niederfrequenzverstärker 52 und ein Tonwiedergabegerät 53 angeschlossen. Der
Demodulator 51 liefert'über die mit A. V. C. bezeichnete
Leitung eine Schwundregelspannung an eine oder mehrere der Einheiten 20 bis 22 und
48 bis 50.
Beim Betriebe der Einrichtung dreht der Motor 13 den permanenten Magneten 26 und erzeugt dadurch
sinusförmige Spannungen in den Wicklungen 27 und 28, die infolge der räumlichen Lage dieser
Wicklungen um 900 gegeneinander phasenverschoben sind und den Kathodenstrahl der Röhre 15 dazu
veranlassen, eine mit der Drehbewegung der Antenne 10, 11 synchrone Kreisbewegungen auszuführen.
Beim Empfang eines Zeichens durch die Antenne 10, 11 ergibt sich im Gleichrichter 23 eine
Ausgangsspannung, deren Amplitudenvariationen die Richtcharakteristik der Antenne in bezug auf
die Empfangsrichtung angeben. Diese Ausgangsspannung moduliert in den Radiusmodulatoren 29
und 29' die den Ablenkwicklungen 24 und 25 der Röhre 15 zugeführten Ablenkspannungen, so daß
der Kathodenstrahl die Richtcharakteristik der Antenne auf dem Bildschirm 16 der Röhre 15 aufzeichnet.
Während dieses Vorganges wird der Kathodenstrahl durch die Wicklung 60 periodisch versetzt,
so daß am Bildschirm 16 die in Fig. 8 dargestellten, einander überlappenden Richtcharakteristiken
H, H' entstehen. Die auf vorbestimmte Stellungen der Antenne 10, 11 bezeichnende Bezugszeichen
bezogene Lage der Schnittlinie der am
Bildschirm erscheinenden beiden Richtcharakteristiken ergibt eine scharfe Empfangsanzeige der
Empfangsrichtung des empfangenen Zeichens.
Die Mittel zur Erzeugung der vorgenannten Bezugszeichen umfassen zwei zueinander rechtwinklige
Wicklungen 66 und 67 sowie eine innerhalb von ihnen drehbare Sekundärwicklung 68. Diese
Sekundärwicklung wird vom Motor 13 über ein Getriebe 69, 70 angetrieben, und zwar mit einer
Drehzahl, welche das 24fache der Drehzahl der Antenne
10, 11 beträgt. Die Wicklung 66 ist mit einem Oszillator 75 zur Erzeugung von Bezugsschwingungen
verbunden, deren Frequenz hoch im Verhältnis zur Frequenz der Drehung der Sekundärwicklung
68 ist. An diesen Oszillator ist auch die Wicklung 67 angeschlossen, und zwar über ein Gerät
76, das eine Phasenverschiebung von 900 bewirkt, so daß also die den Wicklungen 66 und 67
zugeführten Bezugsschwingungen gegeneinander um 900 phasenverschol>en sind. Während der Drehung
der Sekundärwicklung 68 werden in ihr Schwingungen induziert, deren Phasenverhälttiis
zu den Bezugsschwingungen des Oszillators 75 sich stetig mit der gegenseitigen Lage der Wicklungen
66, 67, 68 ändert, so daß also die Veränderung der jeweiligen Lage der Antenne 10, 11 und ihrer
Richtcharakteristik entspricht. Von den in der Wicklung 68 induzierten Vergleichsschwingungen
werden die Bezugszeichen über eine Einrichtung Jj
abgeleitet. Diese enthält einen Impulsdetektor 78 zum Vergleichen der Bezugsschwingungen und der
Vergleichsschwingungen und zum Ableiten eines einzigen Bezugszeichens in jedem Zeitpunkt, in
welchem diese Schwingungen ein vorbestimmtes Phasenverhältnis haben, zum Beispiel gleichphasig
sind. Ein Eingangskreis dieses Detektors ist direkt mit dem Oszillator 75 verbunden, während ein
anderer Eingangskreis des Detektors mit der Sekundärwicklung 68 üIxt induktiv gekoppelte Schleifen
88 und 89 verbunden ist, von denen die Schleife 89 fest steht, während die Schleife 88 zusammen
mit der Sekundärwicklung 68 rotiert, wie dies die strichpunktierte Linie 71 andeutet.
Es ist offenbar, daß im Falle der Multiplikation der Frequenz sowohl der Bezugsschwingungen als
auch der Vergleichsschwingungen mit einem Faktor, beispielsweise mit dem Faktor n, die relative
Phase der multiplizierten Bezugs- und Vergleichsschwingungen sich η-mal so schnell ändert wie die-
jenige der ursprünglichen Schwingungen. Durch Vergleich der Schwingungen mit der multiplizierten
Frequenz kann eine Folge von Bezugszeichen abgeleitet werden, deren Wiederholungsfrequenz
das «-fache der Wiederholungsfrequenz von durch einen Vergleich der ursprünglichen Bezugs- und
Vergleichsschwingungen abgeleiteten Bezugszeichen hat. Tatsächlich ist es nur erforderlich, die
Frequenz der einen Schwingung, beispielsweise der Bezugsschwingung, zu multiplizieren, um Bezugszeichen
höherer Wiederholungsfrequenz zu erhalten.
Diese Erscheinung wird erfindungsgemäß aus- ! genutzt, um auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre
eine /Kompaßskala mit feiner Teilung zu erhalten. Zu diesem Zweck enthält die Einrichtung
γγ miteinander in Reihe geschaltet an den
Oszillator 75 angeschlossene Frequenzvervielfacher 86 und 87, die die ihnen zugeführte Frequenz mit
dem Faktor 3 bzw. 5 multiplizieren. Die Frequenz der Vergleichsschwingungen wird durch die an die
Schleife 89 angeschlossenen Frequenzvervielfacher 86' und 87' in der gleichen Weise vervielfacht. Weiterhin
enthält die Einrichtung 77 Impulsdetektoren 79 und 80. Die beiden Eingangskreise des Impulsdetektors
79 sind mit dem Frequenzvervielfacher 86 bzw. mit der Schleife 89 verbunden, während die
beiden Eingangskreise des Impulsdetektors 80 an je einen der Frequenzvervielfacher 87 und 87' angeschlossen
sind. Die Impulsdetektoren 78 bis 80 sind gleich ausgebildet. Jeder enthält, wie in Fig. 3
dargestellt, Begrenzer 81 und 82, die die Bezugsbzw. Vergleichsschwingungen durch symmetrische
Begrenzung in rechteckige Impulse umformen, weiterhin einen Differenzierkreis 83, einen Impulsbegrenzer
84 und einen kombinierten Spitzengleichrichter und Tiefpaßfilter 85.
Die in der Einrichtung JJ erzeugten Bezugszeichen werden der Kathodenstrahlröhre 15 so zugeführt,
daß auf ihrem Bildschirm eine erste Folge der Bezugszeichen eine gröbere Teilung und eine go
zweite Folge der Bezugszeichen eine feinere Teilung erfordert.
Die genannte erste Folge der Bezugszeichen wird der Kathodenstrahlröhre über einen Modulator 90
zugeführt, der von einem Oszillator 91 hochfrequente Schwingungen erhält. Ein zweiter Eingangskreis
des Modulators 90 wird mit der kombinierten Ausgangsspannung der Impulsdetektoren 78 und
79 gespeist. Die Ausgangsspannung des Modulators 90 gelangt über den Schalter 93 zu den Radiusmodulatoren
29, 29' und moduliert hier den Ablenkspulen 24 und 25 der Kathodenstrahlröhre zugeführte
Ablenkspannungen so, daß durch den Kathodenstrahl auf dem Bildschirm der Schirm die
vorgenannte grobe Teilung erhält. Den Radiusmodulatoren 29, 29' wird aus einer Gleichstromquelle
92 eine positive Gleichspannung zugeführt, um während derjenigen Zeiträume, während welchen
die Bezugszeichen wirksam sind, den Halbmesser des durch den Kathodenstrahl beschriebenen Kreises
zu vergrößern, damit die Teilungsstriche der Skala in der Nähe des Umfanges des Bildschirmes
der Röhre erscheinen.
Zwecks Erzeugung der feinen Skalenteilung wird eine vom Impulsdetektor 80 herrührende
zweite Folge von Bezugszeichen über den Schalter 94 der Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre
zugeführt. Diese Bezugszeichen, die die Form positiver Spannungsimpulse haben, heben die normalerweise
vorhandene Sperrung der Röhre auf und führen auf diese Weise das Aufzeichnen der Teilstriche
der feinen Teilung durch den Kathodenstrahl auf dem Bildschirm der Röhre herbei.
Die Schalter 93 und 94 haben den Zweck, der Kathodenstrahlröhre während vorausbestimmter
Perioden der Drehung der Antenne abwechselnd
die Bezugszeichen und die Ausgangsspannung des Gleichrichters 23 zuzuführen. Diese Schalter
sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Drehschalter ausgebildet und werden über
das Getriebe 69, 95 und über die Wellen 96 und 98 mit einer Geschwindigkeit gedreht, die
der halben Drehgeschwindigkeit der Antenne 10, 11 gleicht. Der Schalter 93 hat zwei Teile 97
und 97'. Jeder dieser Teile besteht zur Hälfte aus leitendem und zur anderen Hälfte aus
isolierendem Stoff. Am Schalterteil 97 liegen zwei einander diametral gegenüberliegend angeordnete
Bürsten an, von denen die eine mit dem Gleichrichter 23 und die andere mit dem Modulator 90 verbunden
ist. Eine dritte Bürste, die ständig an einem leitenden Teil des Schalterteiles 97 schleift, steht
mit den Radiusmodulatoren 29 und 29' in Verbindung. Am Umfang des Schalterteiles 97' liegt nur
eine Bürste an, die mit dem Oszillator 61 in Ver-
ao bindung steht. Eine weitere, ständig an einem leitenden Teil des Schalterteiles 97' schleifende
Bürste verbindet diesen Schalterteil mit der Spannungsquelle + B. Der Schalter 94 hat nur einen
einzigen rotierenden Teil 99, der ebenso ausgebildet ist wie die Schalterteile 97 und 97' des Schalters
93. An seinem Umfang schleifen ebenfalls zwei Bürsten, von denen die eine mit der Steuerspannungsquelle
65 und die andere mit dem Impulsdetektor 80 verbunden ist. Die dritte, ständig auf
dem leitenden Teil des Schalterteiles 99 schleifende Bürste steht mit der Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre
15 in Verbindung.
Bei der Drehung der Antenne 10, 11 entstehen
in der sich gleichzeitig drehenden Wicklung 68 Vergleichsschwingungen, deren Phasenverhältnis zu
den Bezugsschwingungen des Oszillators 75 mit der Drehung der Antenne und ihrer Richtcharakteristik
veränderlich ist. Dies veranschaulicht die Fig. 4, in welcher der Vektor Θο die in der Wicklung
68 in dem Augenblick erzeugten Vergleichsschwingungen veranschaulicht, in welcher diese
Wicklung in der Ebene der Primärwicklung 66 liegt. Hierbei sind die Vergleichsschwingungen
gleichphasig mit den Bezugsschwingungen, die der Wicklung 66 zugeführt werden. Der Vektor Q1 gibt
die Phase der Vergleichsschwingungen in dem Augenblick an, in dem die Sekundärwicklung 68
sich um 900 verdreht hat und infolgedessen in der Ebene der Primärwicklung 67 liegt. Hierbei sind
die Vergleichsschwingungen gleichphasig mit den der Wicklung 67 zugeführten Schwingungen und
sind daher gegenüber den durch den Vektor Θο dargestellten
Vergleiichsschwingungen um 900 phasenverschoben. Der Vektor Θ.2 stellt die Phase der Vergleichsschwingungen
nach einer weiteren Drehung der Wicklung 68 um 900 dar. Jetzt befindet sich
die Sekundärwicklung 68 wieder in der Ebene der Primärwicklung 66, sie ist jedoch gegenüber ihrer
früheren ähnlichen Stellung um i8o° verdreht, so daß die Vergleichsschwingungen jetzt gegenüber
den Bezugsschwingungen um i8o° phasenverschoben sind. Das Verhältnis zwischen den Bezugsschwingungen und den Vergleichsschwingungen
kann also durch einen rotierenden Vektor dargestellt werden, dessen Drehgeschwindigkeit derjenigen
der Sekundärwicklung 68 entspricht. Mit anderen Worten, die induktive Koppelvorrichtung
66, 67, 68 stellt einen Modulator dar, der die Ausgangsspannung des Oszillators 75 entsprechend der
Drehung der Wicklung 68 phasenmoduliert, wobei also diese Phasenmodulation in Übereinstimmung
mit der Drehung der Richtcharakteristik der Antenne erfolgt. Daher ist das augenblickliche Phasenverhältnis
zwischen den Bezugsschwingungen und den Vergleichsschwingungen ein Maß für die augenblickliche Lage der Richtcharakteristik der
Antenne.
Jeder der Impulsdetektoren der Einrichtung 77
bewirkt einen Vergleich der Bezugsschwingungen und der Vergleichsschwingungen und erzeugt ein
einzelnes Bezugszeichen, sobald diese beiden Schwingungen im wesentlichen gleichphasig sind.
Dieser Vorgang ist durch die Kurven der Fig. 5 und 6 veranschaulicht. In Fig. 5 stellt die Kurve A
die dem Differenzierkreis 83 zugeführten, kombinierten Bezugs- und Vergleichsschwingungen in
einem Zeitpunkt dar, in welchem zwischen diesen beiden Schwingungen ein Phasenunterschied besteht.
Die Kurve B stellt die Ausgangsspannung des Differenzierkreises dar, die dem Impulsbegrenzer
84 zugeführt wird. Da die Spitzenwerte der durch die Kurve B dargestellten Spannung den Schwellenwert
des Impulsbegrenzers 84, der durch die Linie C dargestellt ist, nicht übersteigen, wird diese
Spannung im Impulsbegrenzer 84 unterdrückt und liefert daher keine Bezugszeichen. Fig. 6 stellt die
Verhältnisse für den Augenblick dar, in welchem die Bezugssohwingungen und die Vergleichsschwingungen
gleichphasig sind. Hierbei Qrhält der Zwischengleichrichter 85 über den Impulsbegrenzer
84 eine Folge von Impulsen, da die Frequenz der Bezugsschwingungen viel höher ist als die
Drehfrequenz der Sekundärwicklung 68. Die Zeitkonstante des Belastungskreises des Spitzengleichrichters
ist groß im Verhältnis zur Wiederholungsfrequenz der .dem Spitzengleichrichter zugeführten
Impulse, aber klein im Verhältnis zum zeitlichen Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Impulsfolgen.
Die Zeitkonstante des mit dem Spitzengleichrichter 85 vereinigten Tiefpaßfilters ist so
gewählt, daß die sich in diesem Belastungskreis ergebenden Impulse integriert werden und jede Impulsfolge
daher einen einzigen Gleichstromimpuls ergibt. Daher liefert also jeder Impulsdetektor ein
einziges Bezugszeichen, jedesmal, wenn die Bezugsschwingungen und Vergleichsschwingungen
während der Drehung der Wicklung 68 gleichphasig sind.
Die Kurven D, E und G der Fig. 7 stellen die in jedem der Impulsdetektoren der Einrichtung yj erzeugten
Bezugszeichen dar. Jeder Impuls in diesen Kurven stellt das einzelne Bezugszeichen dar, das
sich infolge der Spitzengleichrichtung einer Impulsfolge ergibt, die einem der Detektoren innerhalb
eines gewissen Zeitraumes zugeführt wird, in welchem die Bezugsschwingungen und die Ver-
gleichsschwingungen gleichphasig sind. Es sei bemerkt,
daß die Zeitachse der Fig. 5 und 6 zwecks Erzielung einer größeren Deutlichkeit viel kleinere
Zeit zeigt als die Zeitachse der Fig. 7. Die Kurve D der Fig. 7 zeigt die Ausgangsspannung
des Detektors 78. Da die Drehzahl der Sekundärzahl 68 das 24fache der Antennendrehzahl
beträgt, sind die dem Detektor 78 zugeführten Bezugs- und Vergleichsschwingungen in Zeitabständen
gleichphasig, die Drehungen der Antenne um 150 entsprechen. Infolgedessen bezeichnen die in
diesem Detektor erzeugten Bezugszeichen Stellungen der Richtcharakteristik der Antenne, die um
je 150 auseinanderliegen. Im Impulsdetektor 79 werden durch Vergleich der ihm vom Frequenzvervielfacher 86 zugeführten Bezugsschwingungen
mit den aus der Schleife 89 herrührenden Vergleichsschwingung die durch die Kurve E dargestellten
Bezugszeichen erzeugt. Da die Frequenz der vorgenannten Bezugsschwingungen das Dreifache
der ursprünglichen Frequenz der Bezugsschwingungen l>eträgt, bezeichnen die durch E dargestellten
Bezugszeichen Stellungen der Richtcharakteristik der Antennen, die um je 50 auseinanderliegen.
Die dem Impulsdetektor 80 zugeführten Bezugs- und Vergleichsschwingungen haben je
eine I5fache Frequenzvervielfachung erfahren und infolgedessen bezeichnen die in diesem Detektor
erzeugten, durch die Kurve G dargestellten Bezugszeichen Stellungen der Richtcharakteristik der
Antenne, die um je i° auseinanderliegen.
Die Ausgangsspannungen der Detektoren 78 und 79 werden miteinander vereinigt, so daß der Modulator
90 die durch die Kurve F der Fig. 7 dargestellten Bezugszeichen erhält. Bei der dargestellten
Lage des Schalters 93 gelangt die Ausgangsspannung des Modulators 90 zu den Radiusmodulatoren
29, 29' und verursacht eine starke radiale Ablenkung des Kathodenstrahles der Röhre 15 in Zeiträumen,
die einer Drehung der Antenne 10, 11 um
je 50 entsprechen. Eine besonders große radiale Ablenkung des Kathodenstrahles ergibt sich in
Zeitpunkten, die einer Antennendrehung um je 150 entsprechen, da in diesen Zeitpunkten die Ausgangsspannung
der Detektoren 78 und 79 ihre maximale Amplitude hat. Auf diese Weise ergibt sich also am Bildschirm der Kathodenstrahlröhre
eine Kompaßskala mit einer Teilung von 50, wobei jeder dritte Teilungsstrich langer ist als die
übrigen.
In der dargestellten Stellung des Schalters 94 wird die Ausgangsspannung des Detektors 80 der
Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre 15 zugeführt, um am Bildschirm der Röhre eine feine Teilung
von i° zu i° zu erzeugen. Da die Wiederholungsfrequenz
der in dem Ausgangskreis der Detektoren 78 bis 80 erscheinenden Impulse in einem bestimmten Verhältnis steht, ruft der Detektor
80 den Kathodenstrahl hervor, sobald der Modulator 90 und die mit ihm verbundenen Kreise den
Strahl radial ablenken, um auf dem Bildschirm die grobe Kompaßteilung zu erzeugen. Die auf dem
Bildschirm erscheinende gesamte Teilung ist in Fig. 8 dargestellt. Die Teilstriche der feinen Teilung,
die auf dem Bildschirm als kleine leuchtende Punkte erscheinen, sind durch den Kreis 100 dargestellt.
Die Teilstriche der groben Teilung liegen natürlich symmetrisch zu beiden Seiten dieses
Kreises, jedoch erhält man durch Abdecken des außerhalb des Kreises 100 liegenden Teiles des
Bildschirmes das in Fig. 8 dargestellte Bild.
Die Schalter 93 und 94 bewirken, daß auf dem Bildschirm während aufeinanderfolgender voller
Drehungen der Antenne 10, 11 abwechselnd das
Bild der Skalenteilung und das Bild der beiden Richtcharakteristiken erscheint. Bei Verwendung
eines Bildschirmes mit langer Nachleuchtzeit erhält man jedoch beide Bilder gleichzeitig auf dem
Bildschirm.
Es ist offenbar, daß man die Sekundärwicklung auch mit derselben Drehzahl rotieren lassen
kann wie die Antenne. In diesem Fall kann man durch entsprechende Frequenzvervielfachung der
Bezugs- und Vergleichsschwingungen noch eine Feinteilung erreichen. Es ist vorteilhaft, wenn die
Winkellage der Wicklungen 66, 67 und 68 in bezug auf die Antenne einstellbar ist, damit man eine
Gleichphasigkeit der Bezugs- und Vergleichsschwingungen hervorrufen kann, wenn die Richtcharakteristik
der Antenne in eine bestimmte Rich- go tung, beispielsweise in die Nordrichtung, weist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Einrichtung zur Richtungsbestimmung mit einem zur Ausführung von Abtastbewegungen geeigneten Empfangsorgan mit ausgeprägter Richtcharakteristik, einer Anordnung zur Erzeugung eines eine vorbestimmte Stellung des Empfangsorgans kennzeichnenden Bezugszeichens sowie einer Anzeigevorrichtung zur Anzeige der beim Empfang eines aus der gesuchten Richtung kommenden Zeichens gegebenen Stellung des Empfangsorgans im Verhältnis zu seiner genannten vorbestimmten Stellung, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugszeichen durch Phasenvergleichung zwischen einer Bezugsschwingung von im Verhältnis zur Frequenz der Abtastbewegung des Empfangsorgans hoher Frequenz und einer aus dieser Bezugsschwingung abgeleiteten Ver- no gleichsschwingung erzeugt wird, deren Phasenverhältnis zur Bezugsschwingung von der Abtastbewegung abhängt und deren Frequenz oberhalb derjenigen der Abtastbewegung, jedoch unterhalb derjenigen der Bezugsschwingung liegt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Frequenzvielfacher zur Multiplikation der Frequenz sowohl der Bezugs- . schwingungen als auch der Vergleichsschwin- iao gung vorgesehen sind, und daß Bezugszeichen durch Phasenvergleichung zwischen den Schwingungen mit der multiplizierten Frequenz oder zwischen der einen Schwingung mit Schwingungen, die ein Vielfaches der anderen 1*5 Schwingung sind, abgeleitet werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung eine normalerweise gesperrte Kathodenstrahlröhre enthält, deren Sperrung aufgehoben wird, wenn der Röhre ein Bezugszeichen zugeführt wird.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, der der Röhre abwechselnd die Bezugszeichen und die empfangenen Zeichen zuführt.
- 5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rezugsschwingung und eine in bezug darauf 900 phasenverschobene Schwingung zwei rechtwinkligen Windungen zugeführt werden, wodurch in einer innerhalb von ihnen zusammen mit dem Empfangsorgan drehbaren Wicklung Schwingungen induziert werden, deren Phasenverhältnis zu den Bezugsschwingungen sich stetig mit der Lage des Empfangsorgans ändert.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Wicklung über ein Getriebe angetrieben wird mit einer Drehzahl, welche ein ganzes Vielfaches der Drehzahl des Empfangsorgans beträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5038 5.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH6209A Expired DE840403C (de) | 1943-09-20 | 1950-10-03 | Einrichtung zur Richtungsbestimmung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE840403C (de) |
| FR (1) | FR938712A (de) |
-
1946
- 1946-10-25 FR FR938712D patent/FR938712A/fr not_active Expired
-
1950
- 1950-10-03 DE DEH6209A patent/DE840403C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR938712A (fr) | 1948-10-22 |
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