DE8403C - Stellbare Balancier-Haue - Google Patents

Stellbare Balancier-Haue

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DE8403C
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DENDAT8403D
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C. ZIEGLER, Mühlenbaumeister, in Guben
Publication of DE8403C publication Critical patent/DE8403C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

1879.
Klasse 60.
CARL ZIEGLER in GUBEN. Stellbare Balancier-Haue.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1879 ab.
Die Stellvorrichtung an der Haue hat den Zweck, den Mühlstein bei ungleicher Schwere in seiner Masse an der Mahlfläche genau horizontal zu bringen "und auch während des Ganges in solcher Lage zu erhalten, was dadurch erreicht wird, dafs die beiden, den Stein tragenden, rechtwinklig zu einander liegenden Axen in ihren Lagerstellen der Längenrichtung nach stellbar sind.
In beiliegender Zeichnung ist eine Balancier-Haue mit einer diesem Zweck entsprechenden Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι horizontaler Schnitt nach A-B der Fig. 2;
Fig. 2 verticaler Schnitt nach C-D der Fig. 1; Fig. 3 verticaler Schnitt nach E-F der Fig. 2;
Fig. 4 frei gelegter Treiber von oben gesehen ;
Fig. 5 und 5 a verticaler Querschnitt der Lager nach J-K und J'-K' mit der Vorderansicht der Platten //, den Bolzen b b, der runden Oeffnungen e e und den durch punktirte Linien angedeuteten, excentrischen Stiften c c;
Fig. 6 horizontaler Schnitt nach G-H der
Rg. 5;
Fig. 6 a verticaler Schnitt nach J-K der Fig. 2 mit der Vorderansicht des Keiles r\
Fig. 6 b der Keil r von höher Kante gesehen ;
Fig. 7 Ansicht des Lagers von der Vorderseite mit dem Bolzen b und der Schraube e, unter Weglassung der Platte /, mit der in der Hinterwand befindlichen vertieften Fläche r' für die Aufnahme des Keiles r;
Fig. 8 Längenschnitt des Bolzens b;
Fig. 9 Hinteransicht des Bolzens b mit dem excentrischen Stifte c und der runden Oeffnung e' für die Schraube e;
Fig. 10 Längenschnitt der Stellschraube e;
Fig. 11 Unteransicht der Schraube s mit der Gegenmutter h und dem excentrischen Stifte α; Fig. 12 Schnitt nach L-M der Fig. ί ι.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Gegenstände.
Das Stellen bezw. Verschieben des Mittels der Haue in der Längenrichtung der Axe des Treibers wird durch Drehung der Schrauben s s, in Fig. 3, 11 und 12 dargestellt, vermittelst der an den unteren Enden der Schrauben s s befindlichen excentrischen Stifte α α bewirkt, welche letzteren genau in die Vertiefungen α' α1, Fig. 4, passen. Die Schrauben s s sind an den betreffenden Stellen in den Obertheil der Haue eingeschnitten, wie Fig. 3 darstellt. Die Gegenmuttern h h dienen dazu, die Schrauben s s nach geschehener Regulirung festzustellen, um ein willkürliches Verschieben des Obertheiles der Haue auf den Zapfen des Treibers zu verhindern.
Das Stellen bezw. Verschieben des Obertheiles der Haue in der Längsrichtung der Zapfen wird hier durch die Keile rr bewirkt, welche mit ihrer geraden Hinterfläche gegen die Lagerwand, mit ihrer konischen Vorderfläche aber gegen die Rückseiten der Platten// drücken, mit denen sie genau zusammengearbeitet sind, so dafs durch ein Auf- und Abschieben der Keile r r ein Vor- und Zurückschieben der Platten // entstehen mufs; da nun letztere den beiden Zapfen des Obertheiles der Haue für die Längsrichtung als Stützpunkt dienen, so mufs ein Stellen bezw. Verschieben des Mittels in der Längsrichtung herbeigeführt werden.
Die erforderliche Bewegung erhalten die Keile r r durch die an den hinteren Enden der Bolzen b b excentrisch befindlichen Stifte c c, welche in den Einschnitt c' der Keile r, Fig. 6 a, eingreifen und durch Drehung der Bolzen b die Keile rr auf- und abwärts schieben.
Das durchschnittene linke Lager der Fig. 2 und 5 zeigt den Keil in seinem höchsten Stande; durch diese Stellung von r ist die Platte / am meisten vorgeschoben, wogegen das Lager rechts derselben Figur und Fig. 5 a den Keil r in seiner tiefsten Stellung darstellt, wo diese Platte / am meisten zurücktritt. ■
Um ein willkürliches Verschieben der Keile r r zu verhindern, sind die Bolzen b b nach ihrer Längenaxe durchbohrt. In das Bohrloch e' ist die Schraube e eingepafst, welche durch den Keil r hindurchgeht; das Muttergewinde derselben ist in die Hinterwand des Kastens ein; geschnitten, wo jene durch Anziehen den Keil r gegen die Hinterwand des Lagers prefst.
Die an den Vorderflächen von b und c befindlichen Einschnitte ermöglichen mittelst passenden Schlüssels sowohl die Drehung des Bolzens b, als. auch die Handhabung der Schraube e..
Damit beim Anheben des Steines die Platten p p nicht aus ihren Lägerstellen herausfallen können, sind in die Vorderflächen der Keile r r schwalbenschwanzartige Nuthen ο ο eingearbeitet, in welche die an den Rückseiten der.Platten// angearbeiteten Federn o1 o'.passen, so dafs wohl ein Auf- und Abwärtsschieben der Keile, nicht aber ein Herausfallen der Platten// stattfinden kann.
Durch richtige Handhabung der vorbeschriebenen stellbaren Balancier-Haue in der Längsrichtung ihrer beiden Axen wird es leicht ermöglicht, den Stein selbst bei ungleicher Schwere in seiner Masse auf seiner Mahlbahn genau abzulehren und ebenso genau zu führen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellten Stellvorrichtungen an Balancier-Hauen, bestehend erstens in den Schrauben ί mit excentrischen Zapfen, zweitens in den Schrauben b mit excentrischen Zapfen, in Verbindung mit den Keilen r und den Druckplatten p.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8403D Stellbare Balancier-Haue Active DE8403C (de)

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