DE83701C - - Google Patents

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DE83701C
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DENDAT83701D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/06Shaping thick-walled hollow articles, e.g. projectiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Verfahren dient zur Herstellung von Hohlkörpern aus schmiedbarem Material mit genau dimensionirtem Innenraum und. kleiner Zugangsöffnung.
Durch Pressen, Schmieden, Walzen u. dergl. werden Hohlkörper α von der in Fig. 9 dargestellten Form hergestellt. In diese Körper a wird der ein- oder mehrtheilige Körper b eingesetzt, welcher in Fig. 4, 5 und 8 besonders dargestellt ist. Dieser ist aus einem leicht schmelz- oder zerstörbaren Material hergestellt und entspricht der Form, welche der Innenraum des Körpers α erhalten soll.
Der Körper α wird bis zur Schmiedbarkeit erwärmt. Hierauf wird derselbe mit dem Körper b in ein Gesenk gebracht, welches sich unter dem Hammer oder in der hydraulischen Presse u. dergl. befindet. Durch Pressen oder Schlagen wird nun ein Druck entweder in der Längsrichtung oder in der Querrichtung oder in beiden Richtungen auf den Hohlkörper ausgeübt, wodurch derselbe gleichmäfsig an allen Stellen an den Körper b angedrückt und vollständig oder so weit geschlossen wird, dafs nur eine kleine Oeffnung bleibt. Fig. 1 stellt das Verfahren dar, bei welchem der Schlag oder Druck in der Längsrichtung auf den Körper α ausgeübt wird. Derselbe ist hier mit dem Hohlkörper b in ein Gesenk eingesetzt und mit einer Scheibe d bedeckt worden. Da das Gesenk die äufsere Form des Hohlkörpers hat und unten zugespitzt ist, so wird hier das Material vollständig zusammengeprefst, so dafs es den Hohlkörper einschliefst.
Fig. 6 und 7 stellen das Verfahren dar, durch welches der Körper α gleichzeitig in der Quer- und in der Längsrichtung bearbeitet wird. Das Werkstück wird in horizontaler Lage in das Gesenk c gebracht, und durch den Stempel c2 zusammengeprefst. Gleichzeitig mit dem Stempel c2 wird der Stempel c3 senkrecht zu der Bewegungsrichtung desselben bewegt, so dafs der Hohlkörper ebenfalls in der Längsrichtung verschoben und gleichzeitig in derselben Weise, wie bei der in Fig. 1 gezeichneten Einrichtung geprefst wird. Falls keine Oeffnung in dem zusammengeprefsten Theil geblieben ist, wird eine solche angebracht. Hierauf wird der Körper so weit erhitzt, dafs der Kern b schmilzt oder zerstört wird, so dafs er durch die kleine Oeffnung entfernt werden kann. Der Körper b kann gleichzeitig, wie Fig. ι ο bis 13 zeigen dazu dienen, einen Einsatz e zu halten, welcher aus einzelnen Theilen besteht. Diese werden um den Kern b herumgesetzt und können auch durch beliebige Vorrichtungen an demselben gehalten werden. Nach dem Schliefsen des Körpers α und nach Entfernung des Körpers b wird der mehrtheilige Einsatz durch den ersteren allein gehalten, da, wie Fig. 12 zeigt, die einzelnen Theile nach innen verjüngt sind.
Das Verfahren hat nicht nur den Vortheil, Hohlkörper aus schmiedbarem Material mit genau dimensionirtem Innenraum in jeder Gröfse leicht und billig herstellen zu können, sondern es kann auch dazu dienen, den Hohlkörper α mit einem aus einzelnen Theilen be-
stehenden hohlen Einsatz zu versehen, der ebenfalls einen genau dimensionirten Innenraum hat.
Als Material zur Bildung des Kerns eignet sich dasjenige, dessen Schmelzpunkt oder Verbrennungsgrad nahe dem Temperaturgrade liegt, in welchem sich der zu bildende Hohlkörper schmieden läfst.
Bei Stahl, Flufseisen und Schmiedeisen ist beispielsweise der hellrothe, zum Schmieden geeignete Zustand bei iooo° C. erreicht. Als Kernmaterial wäre Rothgufs von einem Schmelzpunkt von 10500 C. zu wählen. Um den eingeschlossenen Kern auszulösen, wäre das Werkstück auf iioo0 C. zu erwärmen. Bei dieser Wärme wird sich der hergestellte Hohlkörper selbst nicht auflösen. Für Hohlkörper aus Kupfer wird, da der Grad der Schmiedbarkeit bei 5000 C. liegt, als Kernmaterial sich Aluminium eignen, dessen Schmelzpunkt bei 600° C. Das Werkstück wäre
den Kern
liegt.
8oo° C.
zu erwarmen, um
auf 700 ° bis auszulösen. Da der Schmelzpunkt des Kupfers bei 10500 C. liegt, wird der gebildete Hohlkörper dann selbst noch nicht schmelzen.
Im Uebrigen bestätigen Versuche, dafs für den Kern Material verwendet werden kann, dessen Schmelzpunkt weit. unter dem Temperaturgrad der Schmiedbarkeit des Hohlkörpermaterials liegt. Bei Stahl läfst sich beispielsweise auch ein Bleikern von 33 5 ° C. Schmelzpunkt verwenden. Auch ein Hartholzkern, dessen Oberfläche mit Natronwas.serglas imprägnirt ist, findet Verwendung.
Bei den letzterwähnten Materialien ist eine geschickte und schnelle Handhabung erforderlich, um das Schliefsen des Werkstückes eher zu erwirken, als der Kern die Temperatur zu seiner -Auflösung annimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern mit oder ohne mehrtheiligen Einsatz mit genau dimensionirtem Innenraum und kleiner Zugangsöffnung zu letzterem, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem cylindrischen, einerseits geschlossenen Körper α α1 durch Schmieden oder Pressen in erwärmtem Zustande ein Körper eingeschlossen wird, der die Form .des gewünschten inneren Hohlraumes hat, und leichter schmilzt oder zerstört wird, als das Material des äufseren Körpers, um ihn durch die kleine Zugangsöffnung des Hohlkörpers beseitigen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT83701D Active DE83701C (de)

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DE (1) DE83701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116035B (de) * 1956-07-31 1961-10-26 Du Pont Verfahren zum Verengen des Hohlschaftes von Sprengnieten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116035B (de) * 1956-07-31 1961-10-26 Du Pont Verfahren zum Verengen des Hohlschaftes von Sprengnieten

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