DE835577C - Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine - Google Patents

Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine

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DE835577C
DE835577C DEP24569A DEP0024569A DE835577C DE 835577 C DE835577 C DE 835577C DE P24569 A DEP24569 A DE P24569A DE P0024569 A DEP0024569 A DE P0024569A DE 835577 C DE835577 C DE 835577C
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DE
Germany
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basket
screw
shaft
piston
drive shaft
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Expired
Application number
DEP24569A
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English (en)
Inventor
Joseph Hertrich
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Western States Machine Co
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Western States Machine Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
    • B04B3/04Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19023Plural power paths to and/or from gearing
    • Y10T74/19126Plural drivers plural driven

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine.
Bei einer ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschine wird der Schleuderkorb, dem das zu behandelnde Gut fortlaufend zugeführt wird, in ständiger Umdrehung gehalten, während das bereits behandelte Gut den Korb ohne Unterbrechung an einer geeigneten Abführungsstelle verläßt. Eine bekannte Bauart solcher Maschinen besteht aus einer waagerecht liegenden
ίο Förderschraube in einem waagerechten zylindrischen Korb zusammen mit einer Vorrichtung zur ständigen Drehung des Korbes und der Schraube mit verschiedenen Drehzahlen. Durch die sich ergebende Drehzahldifferenz zwischen dem Korb und der Schraube wird das Gut durch den Korb gefördert und zur Abführungsstelle gebracht.
Bei einer anderen Bauart wird ein hin und her gehender Kolben verwendet, um das Füllgut an einer zylindrischen Korbwand entlang zu schieben, wobei nach jedem Kolbenhub der Zwischenraum zwischen dem Kolben und dem Füllgut mit frischem Material aufgefüllt wird. Solche Maschinen haben nur eine begrenzte Verwendbarkeit infolge der Gefahr der Zerquetschung des Füllgutes und der Anhäufung in der Nähe des Kolbens. Maschinen der ersterwähnten Bauform sind für die Behandlung verschiedener Chemikalien und Suspensionen verwendet worden.
Wo jedoch die zu behandelnden festen Stoffe verhältnismäßig schwer sind und leicht zerrieben werden können oder wenn sie sehr schwer zu bewegen sind oder hohe Fliehkräfte zur wirksamen Behandlung erfordern, wie dies bei Zucker und vielen anderen Mate-
rialien kristallinischer oder körniger Struktur der Fall ist, scheint die Verwendung von ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen wenig oder gar nicht erfolgreich gewesen zu sein. Viele Erfinder waren in ihren Anstrengungen, für diesen Zweck geeignete, ununterbrochen arbeitende Schleudermaschinen zu bauen, in der Hauptsache wegen des Widerstandes des Füllgutes gegen die Bewegung durch den Schleuderkorb erfolglos.
ίο Selbst bei der Behandlung von Materialien, die viel weniger schwierig zu behandeln sind als Zucker, bedingt dieser Widerstand manchmal eine Verschleißbelastung von mehreren hundert PS bei der die drehende Bewegung hervorrufenden Antriebsvorrichtung der Maschine, wodurch eine sehr schwere und kostspielige Konstruktion der Maschine erforderlich wird. Die bekannten, ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen sind auch in hohem Maße in den Drehzahlen beschränkt, bei der sie betriebssicher arbeiten
ao können, und in dem Wirkungsgrad, mit welchem sie die Arbeit leisten, für die sie gebaut sind.
Ein Gegenstand dieser Erfindung ist es, eine ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine zu schaffen, die mit einem höheren Wirkungsgrad arbeitet und bessere Ergebnisse liefert als die bisher bekannten Schleudermaschinen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, eine ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine zu schaffen, die für die Behandlung von Materialien kristallinischer oder körniger Struktur verwendet werden kann, welche durch die bekannten, ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen nicht in zufriedenstellender Weise behandelt werden können.
Weitere Ziele dieser Erfindung liegen in der Schaffung neuer und verbesserter Anordnungen zur Förderung des Füllgutes durch die ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine und in der Schaffung solcher Anordnungen, die eine Förderschraube in einem zylindrischen Schleuderkorb verwenden und trotzdem das Auftreten überstarker Drehmomente oder Abnutzungsbelastungen bei der Antriebsvorrichtung für die Förderschraube vermeiden.
Die Schleudermaschinen sind gemäß der Erfindung durch eine kombinierte periodische Bewegung einer sich drehenden Förderschraube mit Bezug auf einen sich ständig und gleichachsig dazu drehenden Schleuderkorb gekennzeichnet, die das Füllgut stufenweise entlang der Korbwand von einer Zuführungsstelle in der Nähe des hinteren Endes der Schraube zu einer Abführungsstelle in der Nähe des vorderen Endes der Schraube bringt und dies ohne übermäßige Drehmomentbelastungen der Maschine erreicht, wobei die Tendenz zur unerwünschten Quetschung oder Anhäufung des Füllgutes vermieden wird.
. Diese kombinierte Bewegung besteht aus periodischen hin und her gehenden Bewegungen in axialer Richtung und aus synchronisierten periodischen Drehungen des sich drehenden Korbes und der sich drehenden Schraube mit Bezug aufeinander.
Durch den Vorwärtshub bei jeder Hinundherbewegung befördert die Schraube das Füllgut volumenmäßig um eine Stufe in Richtung zur Abführungsstelle, und während dieses Hubes läßt man die Schraube im wesentlichen dieselbe Drehzahl wie der Korb erreichen oder veranlaßt sie zwangsläufig dazu. Sie wirkt daher wie ein Kolben mit der Ausnahme, daß ihre Windungen sich schraubenförmig durch das Füllgut erstrecken, wobei jede Windung nur einen Bruchteil des Gesamtfüllgutes bewegt. Nach jedem Vorwärtshub findet eine relative Rückwärtsbewegung zwischen der Schraube und dem Korb statt, um die Hinundherbewegung zu vervollständigen, und während dieses Rückwärtshubes drehen sich Korb und Schraube mit verschiedenen Drehzahlen, so daß die Schraube nicht nur eine relative Axialbewegung, sondern auch eine Drehbewegung mit Bezug auf den Korb und das Füllgut ausführt. Während dieser Differentialdrehung dreht sich entweder die Schraube oder der Korb schneller, je nachdem, ob der Korb sich im gleichen oder entgegengesetzten Sinne wie die Steigung der Schraubenwindungen dreht. In jedem Falle dient die Differentialdrehung letzten Endes dazu, die Schraubenwindungen aus dem Material im Korb während der axialen Rückwärtsbewegung der Schraube mit Bezug auf den Korb teilweise zurückzuschrauben, so daß der Rückwärtshub vor sich geht, ohne daß er durch das Füllgut behindert und ohne daß das Füllgut wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgebracht wird. Auch werden die Schraubenwindungen in ständiger Berührung mit dem Füllgut gehalten und in der Bereitschaft, das Füllgut eine weitere Stufe in Richtung zur Abführungsstelle zu befördern, wenn der nächste Vorwärtshub stattfindet.
Die Erfindung verbindet auf diese Weise einen sich drehenden Korb und eine sich dazu gleichachsig drehende Förderschraube mit einer Vorrichtung, die zwischen diesen relativ hin und her gehende Bewegungen in axialer Richtung hervorruft und mit einer periodisch wirksamen Vorrichtung, die eine differente Drehung zwischen Korb und Schraube während der Rückwärtshübe der hin und her gehenden Bewegung herbeiführt. Auf diese Weise kann die Arbeit zur Bewegung eines schweren Füllgutes durch einen sich ständig drehenden Schleuderkorb wirksam durch die Antriebsvorrichtung für die hin und-her gehende Vorrichtung allein geleistet werden, die von einer einfachen und doch kräftigen Bauart sein kann und dabei in der Lage ist, einen axialen Schub hervorzurufen, der weit größer ist als der Schub, der von einer Rotationsantriebsvorrichtung wirtschaftlicher Bauart im allgemeinen erzielt werden kann. Beispielsweise verwendet man vorzugsweise einen Druckzylinder, der durch Gas- oder Flüssigkeitsdruck betätigt wird, wobei der Zylinder selbst oder ein in diesem angeordneter Kolben durch das Druckmedium axial verschiebbar und mit der Welle der Förderschraube verbunden ist, um die Schraube axial mit Bezug auf den Korb zu verschieben. Der Korb und die Schraube können durch eine Antriebsvorrichtung beliebiger geeigneter Bauart in Drehung versetzt werden, wobei diese Antriebsvorrichtung so beschaffen sein muß, daß sie eine periodische Differentialdrehung zwischen Korb und Schraube erzeugt. Die erwähnte Antriebsvorrichtung ist mit einer Vorrichtung kombiniert, die zur Unterbrechung dieser Differentialdrehung während jeder Vorwärtsbewegung des Füllgutes oder, wenn gewünscht, zu einem anderen
Zeitpunkt während des ständigen Betriebes der Maschine dient.
Ein weiteres Kennzeichen einiger Ausführungsformen der Erfindung besteht in der Verwendung des zusätzlichen Widerstandes gegen die differente Drehung zwischen Korb und Schraube, der bei der Beförderung des Füllgutes längs des Korbes auftritt, als Mittel zur periodischen Unterbrechung der Differentialdrehung des Korbes und der Schraube. Dadurch
ίο werden automatisch die Perioden solcher Unterbrechung, d. h. die Umdrehungsperioden des Korbes und der Schraube mit gleicher Drehzahl, mit dem Vorwärtshub der hin und her gehenden Bewegung synchronisiert. Bei solchen Ausführungsformen kann beispielsweise der Korb und die Schraube von einer gemeinsamen Kraftquelle aus angetrieben werden, und zwar über Verbindungen, die eine Drehung mit verschiedenen vorbestimmten Drehzahlen bewirken, wenn nicht der zusätzliche Widerstand durch die Beförderung des Füllgutes wirksam wird, wobei eine elastische Vorrichtung, beispielsweise eine Drehmomentfeder, vorgesehen sein kann, um einen begrenzten Schlupf in einer der Antriebsverbindungen bei einem solchen zusätzlichen Widerstand zuzulassen. Dieser Schlupf läßt zu, daß sich Korb und Schraube während jedes Vorwärtshubes mit der gleichen Drehzahl drehen, während die Differentialbewegung des Antriebes während dieser Zeit von der Drehmomentfeder aufgenommen wird. Während des darauffolgenden Rückwärtshubes wird der zusätzliche Widerstand gegen die differente Drehung aufgehoben, wobei sich die Feder entspannt, um eine entsprechende differente Drehung des Korbes und der Schraube hervorzurufen. Diese differente Drehung zusammen mit derjenigen, die im gleichen Zeitraum durch den Differentialantrieb verursacht wird, macht die Schraube mit Bezug auf das Füllgut so weit frei, daß deren relative axiale Bewegung während des Rückwärtshubes ausgeglichen wird.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann eine Kupplung in der Differentialantriebsvorrichtung vorgesehen werden, die durch eine selbsttätige' Steuervorrichtung mit den relativen axialen Bewegungen des Korbes und der Schraube in der Weise synchronisiert wird, daß die Kupplung während der Rückwärtshübe kraftschlüssig ist, um die gewünschte differente Drehung zwischen der Schraube und dem Füllgut hervorzurufen, während die Kupplung während der Vorwärtshübe ausgerückt ist, um die differente Drehung zu unterbrechen.
Die Frequenz und die Amplitude der periodischen relativen Bewegungen zwischen Korb und Schraube kann beliebig und so gewählt werden, daß dem Füllgut in der Maschine jeder gewünschte Behandlungszeitraum vermittelt werden kann. Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung können diese Frequenzen so hoch sein, daß sie sich Vibratiorisbewegungen nähern.
Da die Umdrehungszahl der Maschine nicht durch die Geschwindigkeit begrenzt ist, mit welcher die Förderschraube das Füllgut durch Drehung durch den Schleuderkorb schieben kann, können die hier beschriebenen Maschinen betriebssicher mit höheren Drehzahlen und größeren Fliehkräften als die bekannten ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen betrieben werden.
Wegen des bei diesen Maschinen erzielbaren starken Förderschubes und weil die Windungen der Förderschraube sich schraubenförmig durch das ganze Füllgut im Korb erstrecken und diesen Schub gleichmäßig über eine große Angriffsfläche des Füllgutes verteilen, können die hier beschriebenen Maschinen für die Bearbeitung schwerer körniger oder kristallinischer Stoffe verwendet werden, die mit den bekannten, ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen nicht zufriedenstellend bearbeitet werden können, sowie für die wirksamere Bearbeitung von Materialien, für die die bisherigen Maschinen nicht ausreichten.
Diese Maschinen können mit verschiedenen bekannten Typen von Schleuderkorbbauformen verwendet werden, und zwar mit oder ohne die üblicherweise dazu verwendeten Zubehörteile, je nachdem, welches Material bearbeitet werden soll und welche Bearbeitungsvorgänge in diesen Maschinen ausgeführt werden sollen. Die verwendeten Körbe sind im allgemeinen von zylindrischer Form, wobei deren Achsen vorzugsweise horizontale Anordnung haben, obwohl auch andere Anordnungen verwendet werden können. Die Förderschraube besteht aus einem zylindrischen Körper oder einer Welle innerhalb des Korbes und hat einen schraubenförmigen Flansch oder Schaufeln, welche Schraubenwindungen bilden, die radial und so weit abstehen, daß sie bis nahe an die Innenfläche der zylindrischen Korbwand oder Korbsiebe heranreichen. Ein feststehendes Gehäuse, das den Korb umgibt, kann mit getrennten Abteilungen für die verschiedenen, beim Betrieb der Maschine sich ergebenden Materialien versehen sein.
Das zu behandelnde Material kann dem Korb entweder fortlaufend oder schubweise zugeführt werden, beispielsweise durch eine axiale öffnung am Füllungsende. Die dem vorderen Ende der Schraube zugeführten festen Stoffe können mittels Fliehkraft durch geeignete Auslässe in der Korbkonstruktion abgeführt werden.
Die vorstehend aufgeführten und andere Ziele, Kennzeichen und Vorteile dieser Erfindung werden aus der nachfolgenden eingehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen derselben und zusammen mit den diese Ausführungsformen darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Die neuen Kennzeichen der Konstruktion und der Arbeitsweise, die Gegenstand dieser Erfindung sind, sind in den nachstehenden Ansprüchen im einzelnen angeführt und sind nicht beschränkt auf die dargestellten und beschriebenen Formen oder Hilfsmittel.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine selbsttätige Steuervorrichtung für die periodischen Bewegungen der Förderschraube schematisch gezeigt ist;
Fig. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei der Teile
des Korbes, der Förderschraube und des Gehäuses weggebrochen sind, und
Fig. 5, 6 und η zeigen senkrechte Querschnitte nach den Linien 5-5, 6-6 und 7-7 der Fig. 4.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 besteht die dargestellte Schleudermaschine im wesentlichen aus einem waagerecht angeordneten Schleuderkorb 10, einer Förderschraube 20 innerhalb des Korbes, einem feststehenden Gehäuse 30, welches sowohl den Korb als auch die Schraube umschließt, einer eine Hinundherbewegung bewirkenden Vorrichtung 40 und einer Rotationsantriebsvorrichtung 50, um die gewünschten Bewegungen des Korbes und der Schraube hervorrufen zu können. Ein Gehäuseanbau32 am Gehäuse 30 umschließt die Antriebsvorrichtungen 40 und 50. Lagergehäuse 33 und 34 an den gegenüberliegenden Enden des Gehäuses enthalten Lager, in welchen die vordere bzw. hintere hohle Korbwelle 12 bzw. 14 gelagert sind. Die Welle 12 geht von der Rückwand 11 des Korbes aus. Die Welle 14 geht von der Vorderwand 15 aus. Ein zylindrischer, mit Bohrungen versehener Mantel 13 erstreckt sich von der Wand 11 zur Wand 15, endigt jedoch kurz vor der letzteren, damit radiale Auslässe 16 für die beim Betrieb der Maschine
as erfolgende Abführung der bearbeiteten festen Stoffe aus dem Korb entstehen.
Das Gehäuse 30 ist mit einer ringförmigen Trennwand 36 zwischen dem mit Bohrungen versehenen Mantel 13 und den Auslaßöffnungen 16 ausgebildet.
Diese Trennwand unterteilt das Gehäuse in ein Abteil A zur Aufnahme der durch die Fliehkraft aus dem Füllgut im Korb abgeschleuderten Flüssigkeit und in ein Abteil B zur Aufnahme der aus dem Korb austretenden festen Stoffe. Auslässe 37 bzw. 38 sind für das Austreten der Flüssigkeiten und der festen Stoffe aus den jeweiligen Abteilen vorgesehen.
Die Förderschraube 20 besteht, wie dargestellt, aus einer Trommel 22 mit einem daran angegossenen radialen Flansch oder einer Schaufel 24, die sich in schraubenförmigen Windungen vom hinteren bis zum vorderen Ende der Trommel erstrecken. Der Umfang der Schaufel liegt in der Nähe der Innenfläche des mit Bohrungen versehenen Mantels 13. Eine Welle 26 geht vom vorderen Ende der Trommel 22 aus durch die hohle Korbwelle 14 und über diese hinaus, wobei das Ende der Welle 26 gleitbar in einer Nabe 39 am vorderen Ende des Gehäuseanbaus 32 gelagert ist. Die Lager 27 zwischen der Schraubenwelle 26 und der Korbwelle 14 gestatten den beiden Wellen sowohl eine differente Drehbewegung als auch eine relative Axialbewegung zueinander.
Eine Hohlwelle 28 geht vom hinteren Ende der Trommel 22 durch die hohle Korbwelle 12, wo sie in einem Lager 29 zur relativen Axial- und Drehbewegung gelagert ist. Zwischen der Welle 28 und der Trommel 22 können radiale Leitungen 17 für die Zuführung des zu behandelnden Materials in den Schleuderkorb vorgesehen sein. In der Welle 28 kann ein in axialer Richtung verlaufendes Rohr 18 für die fortlaufende oder schubweise Zuführung des Materials zu den Kanälen 17 vorgesehen sein.
Bei dieser Ausführungsform wird der Korb in einer axial feststehenden Stellung in ständige Umdrehung versetzt. Die Schraube 20 wird mit Bezug auf den Korb in axialer Richtung hin und her bewegt, wobei die Schraube normalerweise eine etwas schnellere Drehung erfährt als der Korb, jedoch in ihren Antriebsverbindungen eine Torsionsfeder aufweist, die ihr während eines gewissen Umdrehungsabschnittes Drehzahlgleichheit mit dem Korb ermöglicht, wenn die Schraube schweres Füllgut im Korb vorwärts bewegen muß, d. h. während des Vorwärtshubes der Hinundherbewegung.
Die Vorrichtung für den Drehungsantrieb des Korbes besteht aus einer mit einem Keilzapfen 52 versehenen Welle 51, die durch geeignete Mittel angetrieben wird, aus einem auf der Welle 51 befestigten Zahnrad 53 und aus einem Zahnrad 54, das mit dem Zahnrad 53 im Eingriff steht und auf der Welle 14 befestigt ist.
Die Vorrichtung zur Hinundherbewegung der Förderschraube besteht aus einem Druckzylinder 41, der auf der Welle 26 außerhalb des Endes der Welle 14 befestigt ist, und aus einem Kolben 42 in der Druckkammer 43 des Zylinders. Der Kolben 42 ist in axialer Richtung unbeweglich und am Ende der Korbwelle 14 zwischen der Nabe des Zahnrades 54 und einer Ringmutter 44 befestigt. Der Zylinder 41 ist zusammen mit der Welle 26 und der Förderschraube axial beweglich angeordnet. Ein Kanal 45 im Zylinder mündet auf der linken Seite des Kolbens42 in die Kammer 43, und ein anderer Kanal 46 mündet auf der rechten Seite des Kolbens in die Druckkammer. Diese Kanäle stehen über Zuführungen in der Welle 26 und in der Nabe 39 mit den Leitungen 47 bzw. 48 in Verbindung, welchen wechselweise ein Druckmittel durch die Bewegung eines Ventils 49 zugeführt werden kann. Wenn das Ventil in der 5-Stellung ist, tritt das Druckmittel auf der linken Seite des Kolbens 42 in die Kammer 43 und bewirkt eine Axialbewegung des Zylinders 41 und der Förderschraube nach links, wodurch der Rückwärtshub der Schraube bewirkt wird. Wenn das Ventil in der F-Stellung ist, tritt die Druckflüssigkeit auf der rechten Seite der Kammer 43 ein und bewirkt eine Bewegung des Zylinders und der Förderschraube nach rechts, was dem Vorwärtshub der Schraube entspricht. Wenn eine Seite des Kolbens unter Druck steht, so wird die andere Seite durch das Regelventil freigegeben.
Wie ohne weiteres klar ist, kann das Ventil 49 durch irgendeine geeignete Vorrichtung in regelmäßigen Abständen mit einer im voraus bestimmten Frequenz betätigt werden, um eine Hinundherbewegung der Schraube während des Betriebes der Maschine zu erzielen. Die Amplitude und die Frequenz der Hinundherbewegungen werden so gewählt, daß sie die Förderzeit des Füllgutes von der Zuführungsstelle bei 17 zur Abführungsstelle bei 16 regelt, wodurch die Behandlungszeitdauer des Materials im Korb 10 bestimmt wird.
Die für den Drehantrieb der Förderschraube 20 vorgesehene Vorrichtung besteht aus einem mit dem Zylinder 41 fest verbundenen Zahnkranz 55, der seinerseits wieder mit der Welle 26 fest verbunden ist, sowie aus einem damit im Eingriff stehenden Zahnrad 56, das frei drehbar auf der Welle 51 gelagert ist, und aus
einer Torsionsfeder 57, die das Zahnrad 56 mit dem Zahnrad 53 verbindet. Eine genügende Breite des Zahnrades 56 gestattet eine Axialbewegung des Zahnkranzes 55 mit der Schraube, ohne daß er dadurch mit dem Zahnrad 56 außer Eingriff kommt.
Zwischen den Zahnrädern 56 und 55, die die Förderschraube antreiben, ist ein höheres Übersetzungsverhältnis vorgesehen als zwischen den Zahnrädern 53 und 54, die den Korb antreiben. Die Schraube muß sich daher mit einer höheren Durchschnittsdrehzahl drehen als der Korb. Unter normalen Betriebsbedingungen jedoch ist die Torsionsfeder nicht völlig gespannt und kann daher weiter gespannt werden, wenn der Widerstand gegen die differente Drehung zwischen Korb und Schraube zunimmt. Dieser erhöhte Widerstand tritt während der Förderhübe der Schraube auf, j wenn ihre Windungen stark gegen das Füllgut im ' Korb angepreßt werden und sich dabei die Zahnräder 53 und 56 gegeneinander verdrehen. Dies bewirkt
ao eine stärkere Spannung der Feder, so daß sichSchraube, Korb und das Füllgut im Korb alle mit der gleichen Drehzahl drehen können.
Wenn sich am Ende jedes Förderhubes die Schraube wieder rückwärts bewegt, wird der erhöhte Widerstand gegen die differente Drehung aufgehoben, so daß die in der Torsionsfeder vorhandene zusätzliche Energie ebenfalls frei wird und eine höhere Drehzahl der Schraube bewirkt. Dies zusammen mit der normalen Differentialdrehung, die durch den Antrieb verursacht wird, bewirkt, daß die Schraube zurückgeschraubt und gleichzeitig axial mit Bezug auf das Füllgut während des Rückwärtshubes bewegt wird.
Zu dieser Ausführungsform kann noch folgende Erklärung abgegeben werden: Die durchschnittliche Schraubendrehzahl ist größer als die Korbdrehzahl, so daß die Schraube normalerweise die Tendenz haben würde, das Füllgut durch ihre differente Drehung vorwärtszubewegen, wie es bei den bekannten, ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschinen der Fall ist, wenn nicht die Berücksichtigung des Widerstandes des Füllgutes, die Torsionsfeder und die axialen Hinundherbewegungen vorgesehen wären. Die Hinundherbewegungen treten mit einer Frequenz auf, durch die sich Geschwindigkeiten ergeben, die ausreichen, die höhere Durchschnittsdrehzahl der Schraube auszugleichen, wobei die Torsionsfeder eine Art Totgangverbindung im Schraubenantrieb darstellt, die periodisch die schnellere Umdrehung unterbricht. Sie ermöglicht es also, daß die Vorwärtshübe ohne differente Drehung zwischen Korb und Schraube stattfinden, während bei den Rückwärtshüben die tatsächliche Schraubendrehzahl höher ist als der Durchschnitt.
Beispielsweise, wenn die Maschine für eine Korb- ! drehzahl von 1000 Umdrehungen je Minute gebaut ist !
und die Schraube mit einer Durchschnittsdrehzahl von 1010 Umdrehungen je Minute angetrieben wird, macht j die Schraube zehn zusätzliche Umdrehungen je Minute, und wenn die Steigung der Schraubenwindungen 15 cm betragen würde, würde das Füllgut dem Korb ' entlang mit einer Geschwindigkeit von 15 cm mal I 10 = 150 cm je Minute gefördert werden oder 21Z2Cm ; je Sekunde. Um diese Axialbewegung des Füllgutes j mit einem axialen Hub der Schraube von 2V2 cm her- j vorzurufen, sind mindestens sechzig Hinundherbewegungen in der Minute und vielleicht eine höhere Zahl, um einen Sicherheitsfaktor vorzusehen, erforderlich. Unter Annahme von sechzig Hinundherbewegungen je Minute und einem schwer belasteten Korb würde sich die Schraube bei jedem Vorwärtshub mit dem Korb und dem Füllgut eine halbe Sekunde mit einer Drehgeschwindigkeit von 1000 Umdrehungen je Minute drehen, und die Feder würde sich um einen Bruchteil einer Umdrehung spannen, der gleich ist dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 55 und 56 mal 10Z120 oder etwas weniger als 1Z12 einer Umdrehung. Während jedes Rückwärtshubes, wenn der starke Widerstand des Füllgutes gegen die differente Drehung der Schraube aufgehoben ist, entspannt sich die Feder, um die Schraube von dem Füllgut um etwa 1Z12 einer Drehung loszulösen, und der schnellere Schraubenantrieb bewirkt eine weitere zusätzliche Schraubendrehung, die etwa gleich Y12 einer Umdrehung ist. Auf diese Weise würde eine differente Schraubendrehung von etwa V6 einer Umdrehung stattfinden, die bei einer Steigung von 15 cm eine halbe Sekunde wirksam wird zum Ausgleich für die 21Z2 cm Axialbewegung während des Rückwärtshubes und zur Verhinderung einer Rückwärtsbewegung des Füllgutes, und die tatsächliche Drehzahl der Schraube würde während des Rückwärtshubes etwa 1020 Umdrehungen je Minute betragen.
Die zweite, in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform hat die gleiche Arbeitsweise einer ununterbrochen arbeitenden Schleudermaschine wie die Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2, wobei gleichwertige Grund- kombinationen zusammen mit anderen, im nachfolgenden beschriebenen Kennzeichen verwendet werden. Die hin und her gehenden Bewegungen und die periodischen Umdrehungen der Förderschraube mit Bezug auf den Korb werden gesteuert und synchronisiert durch die Tätigkeit einer selbsttätigen Steuervorrichtung, die bei 60 schematisch dargestellt ist. Diese Steuervorrichtung wirkt auf eine Kupplung 62, um die differente Drehung der Schraube während ihrer das Füllgut vorwärts bewegenden Hübe selbsttätig zu unterbrechen.
Die Anordnung von Korb, Schraube und Gehäuse zueinander ist ähnlich die der Fig. 1. Der Korb io° hat Endwände iie und 151», einen zylindrischen, mit Bohrungen versehenen Mantel 13° und radiale Abführungsöffnungen i6°. Seine Hohlwellen 12" und 14" laufen in Lagern, die in Lagergehäusen 33° bzw. 34" eines Gehäuses 300 angeordnet sind. Eine Trennwand 36° unterteilt das Gehäuse in Abteile A und B für die im Korb getrennten flüssigen bzw. festen Stoffe. Die Schraube 200 besteht aus einer innerhalb des Korbes angeordneten Trommel 220 mit schraubenförmigen Flanschen oder Windungen 24°, die radial von dieser bis nahe an die Innenfläche des zylindrischen Korbmantels abstehen oder bis in die Nähe von Sieben, die iao an dem Mantel anliegen. Die Schraubenwelle 28" läuft in Lagern 29° innerhalb der Korbwelle 12°. Die vordere Schraubenwelle 26° läuft in Lagern 27° innerhalb der Korbwelle 140. Ein axiales Zuführungsrohr i8a fördert zu bearbeitendes Material zu den radialen Zu- iss führungsöffnungen I7a.
Zur Hinundherbewegung der Schraube wird ebenfalls ein Druckzylinder verwendet, wobei der Zylinder 41° in diesem Falle mit der vorderen Endwand 150 des Korbes aus einem Stück besteht, während der Kolben 420 mit der Schraubenwelle 26° fest verbunden ist und sich axial in einer Druckkammer 430 zur Hinundherbewegung der Schraube bewegt. Ein geeignetes Druckmittel, beispielsweise öl, wird der linken Seite des Kolbens aus einer Leitung F2 über eine Hülse F3, die in der hohlen Schraubenwelle 26" angeordnet ist, durch öffnungen F* zugeführt. Dadurch wird der Kolben und die Förderschraube nach rechts bewegt, wodurch der Vorwärts- oder Förderhub bewirkt wird. Das Druckmittel findet zur rechten Seite des Kolbens Zutritt aus der Leitung F* auf dem Wege über eine Kammer F7, einen Kanal F8 zwischen der Welle 26° und der Hülse F3, öffnungen F9, einer Kammer F10 und einem verengten Durchtritt F11, der in die Kammer 43° führt. Die Verengungen des Durchtritts F11 gestatten die sofortige Anwendung des vollen Druckes in den Kammern F7 und F10, ohne daß jedoch die Linksbewegung des Kolbens 42" zu rasch vor sich geht. Die Antriebsvorrichtung 50° zur Drehung des Korbes und der Schraube besteht aus den Riemenscheiben 64 und 66, die über die Riemen 65 bzw. 67 von einer gemeinsamen, nicht dargestellten Antriebswelle angetrieben werden. Die Riemenscheibe 64 ist mit der Korbwelle 140 fest verbunden. Die Riemenscheibe 66 ist frei um ein die gleiche Welle umgebendes Lager 68 drehbar und kann über die Reibungskupplung 62 und ein Drehkreuz 69 mit der Nabe 70 verbunden werden. Die Nabe besteht mit dem Drehkreuz aus einem Stück und ist in dem die Kammer F7 bildenden Gehäuse axial beweglich angeordnet. Die Nabe 70 sitzt fest auf dem vorderen Endteil der Schraubenwelle 260, so daß, wenn zwischen der Kupplung 62 und der Riemenscheibe 66 eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt ist, auch die Verbindung für den Antrieb der Förderschraube geschaffen ist. Die Riemenscheibe 66 ist kleiner als die Riemenscheibe 64, so daß die Schraube durch diese Verbindung mit einer größeren Drehzahl als der Korb angetrieben wird.
Ein ölbehälter F, der mit einer Pumpe P in Verbindung steht, liefert Drucköl, um die Kupplung 62 einzurücken und den Kolben und die Förderschraube hin und her zu bewegen. Die ölzufuhrleitung F1 führt von der Pumpe zu zwei elektromagnetisch betätigten Dreiwege-Ventilen SV1 und SV2, welche, wenn die Magnete erregt sind, öl in die Leitungen F2 bzw. F6 führen. Bei ausgeschalteten Magneten drosselt jedes Ventil in seinen jeweiligen Leitungen F2 bzw. Fe den Druck und gestattet dem überschüssigen öl auf der rechten oder linken Seite des Kolbens 42", je nach Lage des Falles den Rückfluß zum Behälter F durch die jeweiligen Rückführungsleitungen F12 oder F13.
Aus dem Vorstehenden geht klar hervor, daß, wenn der Magnet des Ventils SV1 erregt und der des Ventils SF2 erregungsfrei ist, die Förderschraube nach rechts bewegt wird, ohne daß sie jedoch mit einer größeren Drehzahl angetrieben wird als der Korb, da in der Kammer F7 kein Druck herrscht, um die Kupplung 62 einzurücken. Die Schraube wird sich daher während jedes Förderhubes mit dem Füllgut drehen.
Andererseits, wenn der Magnet des Ventils SV2 erregt und der des Ventils SV1 erregungsfrei ist, hört die Druckwirkung auf der linken Seite des Kolbens 420 auf, während er in den Kammern F7 und F10 zur Wirkung kommt. Der Druck in der Kammer F7 drückt die Kupplung 62 gegen die Riemenscheibe 66, so daß die Schraube mit einer höheren Drehzahl als der Korb angetrieben wird, wodurch den Schraubenwindungen eine Tendenz zur weiteren Bewegung gegen das Füllgut im Korb mitgeteilt würde, wenn nicht das Folgende einträte. Da nämlich gleichzeitig der Druck in der Kammer F über den verengten Durchtritt F11
_ auf der rechten Seite des Kolbens 42" zur Wirkung kommt, wird die Schraube in axialer Richtung nach links verschoben und führt ihren Rückwärtshub aus. Durch diese kombinierten Bewegungen nimmt die Schraube eine neue Stellung am rückwärtigen Ende des Korbes ein, ohne das Füllgut entsprechend zu bewegen und kommt in die Bereitschaftsstellung, für ein erneutes Vorwärtsbewegen des Füllgutes um eine weitere Stufe, wenn der Magnet des Ventils SF2 erregungsfrei und der des Ventils SF1 wieder erregt ist.
Um zu starke Belastungen der Schleudereinrichtung, der Reibungskupplung und der Antriebsriemen zu vermeiden, ist es von Bedeutung, daß die Magnete
j der Ventile SF1 und SV2 niemals gleichzeitig erregt werden und daß der während jeden Hubes erregte Magnet unmittelbar nach Beendigung dieses Hubes erregungsfrei wird. Es ist außerdem vorteilhaft, die Anzahl der Hinundherbewegungen je Minute regelbar zu machen, um die Fördergeschwindigkeit des Füllungsmaterials durch die Maschine verändern zu können. Diese Funktionen können mit verschiedenen Bauformen von selbsttätigen Regelvorrichtungen erzielt werden. Eine für diesen Zweck geeignete Einrichtung ist schematisch bei 6oa der Fig. 3 dargestellt.
Diese besteht aus einem sich ununterbrochen drehenden Regler T, bei welchem ein Kollektorring T1 über eine Bürste T2 mit einem Pol L2 einer elektrischen Stromquelle in Verbindung steht. Ein Kollektorsegment T3 des Reglers ist mit dem Ring T1 verbunden und so angeordnet, daß es wechselweise mit den Bürsten J4 und Γ5 Kontakt bekommt. Zwei Mikroschalter M1 und M2 sind mit den Bürsten 7'4 bzw. T"5 verbunden. Diese Mikroschalter sind so angeordnet, daß sie durch einen Hebel K1, welcher bei K2 angelenkt ist, betätigt werden· können, wobei der Hebel durch eine Feder K3 durch Schräglage in einer Stellung gehalten wird, in der der Kontakt des Schalters M1 unterbrochen ist. Durch einen Stempel X4 kann er in eine Lage gebracht werden, in der er den Kontakt des Schalters M2 unterbricht. Der Stempel K* ist mit dem Ende der Hülse F3 verbunden und bewegt sich daher in axialer Richtung mit der Schraubenwelle 26° und der Förderschraube zurück und vor und bewirkt eine entsprechende Schwingbewegung des Hebels K1.
Die elektromagnetisch betätigten Ventile SV1 und SV2 haben unmittelbare Verbindung mit der Stromanschlußleitung L1 und sind mit der Leitung L2 über den Regler T und die Kontakte der Mikroschalter M2 bzw. M1 verbunden. Der Regler wird vorzugsweise durch einen Motor mit veränderbarer Drehzahl angetrieben, so daß dessen Drehzahl und die Frequenz der
Scliraubenhinundherbevvegungen wie gewünscht gewählt werden können.
Die Regeleinrichtung arbeitet wie folgt: Der Kolben 42a und die Förderschraube befinden sich in ihrer lin-S ken Stellung, wie in Fig. 3 gezeigt; der Schalter M1 ist durch den Hebel K1 geöffnet; das Segment T3 hat Kontakt mit der Bürste Γ5; die Magnete beider Ventile sind erregungsfrei; der Öldruck ist auf keiner Seite des Kolbens wirksam, und der Regler dreht sich entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Das Segment T3 verläßt dann die Bürste T5 und bekommt kurz darauf Kontakt mit der Bürste Γ4. Der Strom fließt von L2 über die Bürste Γ4 und den Schalter M2 zum Ventil SV1, welches sich öffnet und Druck über die Leitung F2 auf die linke Seite des Kolbens 42" wirksam werden läßt. Der Kolben, die Förderschraube und der Stempel K* bewegen sich dann nach rechts, bis der Hebel K1 den Schalter M2 öffnet, wodurch der Magnet des Ventils SV1 erregungsfrei wird und der Stempel kurzzeitig in seiner Rechtsstellung bleibt. In der Zwischenzeit dreht sich der Regler weiter, und das Segment T3 kommt wieder in Kontakt mit der Bürste T5. Hierauf wird der Magnet des Ventils SV2 über den Schalter M1 erregt, und der Druck wird über die Leitung F6 in den Kammern F7 und F10 wirksam. Die Reibungskupplung 62 wird auf diese Weise eingerückt, die Förderschraube dreht sich mit Bezug auf den Korb; Kolben und Schraube werden in axialer Richtung nach links bewegt, bis der Hebel K1 den Schalter M1 wieder öffnet. Hiermit wird der Magnet des Ventils SV2 wieder erregungsfrei, so daß der Druck in der Leitung Fe aufgehoben und die Kupplung 62 infolge des Fehlens des Arbeitsdruckes ausgerückt wird.
Diese beschriebenen Wirkungen treten in ständigem Wechsel ein, und die Zahl der Hinundherbewegungen der Förderschraube je Minute wird durch die Zahl der Umdrehungen je Minute des Reglers gesteuert.
Angenommen, daß die Länge des Korbes 90 cm beträgt und die Steigung der Schraube 15 cm, so sind sechs vollständige Umdrehungen der Schraube gegenüber dem Korb erforderlich, um das Füllgut über die ganze Länge des Korbes zu befördern. Angenommen ferner, daß das Füllgut der Fliehkraftwirkung für einen Zeitraum von 60 Sekunden ausgesetzt werden soll, dann müßte die Durchschnittsdrehzahl der Schraube um sechs Umdrehungen je Minute größer sein als die Drehzahl des Korbes. Wenn die Axialbewegung der Schraube 33Z4Cm beträgt, sind vierundzwanzig Hinundherbewegungen je Minute erforderlich, um die gewünschteBehandlungsdauerfürdasMaterial zuerzielen. Je nach Wunsch kann die Länge des Schraubenhubes vermindert und die Frequenz der Hinundherbewegung erhöht werden, bis eine praktische Grenze erreicht ist, die einer Vibrationsbewegung gleichkommt. Wenn beispielsweise der Korb eine Drehzahl von 1400 Umdrehungen je Minute haben wird und die Schraube einmal je Korbumdrehung hin und her bewegt wird, dann gibt das 1400 Hinundherbewegungen je Minute. Die Länge des erforderlichen Hubes bei einer Korblänge von 90 cm würde dann etwa 0,64 mm betragen. Bei 1400 Hinundherbewegungen je Minute ■ und sechs zusätzlichen Schraubenumdrehungen je Minute würde die Schraube 6/1400 = 0,0043 zusätzliche Umdrehungen je Minute machen, und die Winkelbewegung der Schraube mit Bezug auf den Korb würde während des Rückwärtshubes jeder Hinundherbewegung etwa i,55° betragen.
Eine Bewegung dieser Art mit hoher Frequenz kann gemäß einer dritten Ausführungsform dieser Erfindung, wie sie in den Fig. 4 bis einschließlich 7 dargestellt ist, erzielt werden, bei welcher viele Bauteile im wesentlichen denen der Fig. 3 entsprechen und entsprechende Bezugsziffern tragen. Die Abweichungen gegenüber Fig. 3 sind aus den Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich:
Der Kolben 420 ist mit der Schraubenwelle 26b fest verbunden und kann eine beschränkte Bewegung in axialer Richtung im Zylinder 41 * ausführen, der mit der vorderen Korbwand 150 aus einem Stück besteht. Eine Zuführungswelle 80 für ein flüssiges oder gasförmiges Druckmittel ist in der hohlen Schraubenwelle 26*" angeordnet und hat zwei in axialer Richtung verlaufende Kanäle P2 und P9. Flüssigkeit oder Luft wird dem Kanal P2 durch die Leitung P1 unter Druck zugeführt. Zuführungsschlitze P3 und P5 in der Zuführungswelle 80 münden in den Kanal 72 und kommen während der Drehung der Schraube 200 wechselweise mit den Einlaßöffnungen P4 bzw. P6 zur Überdeckung, die in die Druckkammer 43* auf der linken bzw. rechten Seite des Kolbens 420 führen. Die Zu- go führungswelle hat ähnliche Schlitze P7 und P8 für den Auslaß, die mit dem in axialer Richtung verlaufenden Kanal P9 in Verbindung stehen und gegenüberliegend den Schlitzen P3 bzw. P5 angeordnet sind, um wechselweise mit den Einlassen P4 und P8 zur Überdeckung zu kommen. Der Kanal P9 steht mit einer Abführungsleitung P10 in Verbindung.
Die Zuführungswelle ist während der Drehung der Maschine feststehend, während der Flüssigkeits- oder Gasdruck aus der Leitung P1 wechselweise auf die linke und dann auf die rechte Seite des Kolbens 42" über die öffnungen P4 und Pe wirksam wird. Sobald das Druckmittel Zutritt zu einer Seite des Kolbens durch eine dieser öffnungen hat, steht die andere öffnung über einen der Auslaßschlitze P7 oder P8 mit /ler Abführungsleitung P10 in Verbindung. In der gezeigten Stellung findet der Druck durch die Einlaßöffnung P4 Zutritt, und die öffnung P6 ist über den Schlitz P8 mit der Rückführung verbunden. Wenn die Schraube eine weitere halbe Umdrehung gemacht hat, wird der Druck über den Zuführungsschlitz P5 und die öffnung P6 auf der rechten Seite des Kolbens wirksam, und die Einlaßöffnung P4 steht über den Schlitz P7 mit der Rückführung in Verbindung. Dementsprechend ist jede Umdrehung der Schraube von einer vollständigen axialen Hinundherbewegung begleitet, so daß die Frequenz der Hinundherbewegungen gleich ist der Zahl der Umdrehungen je Minute der Schraube. Diese Frequenz kann, wenn gewünscht, auf verschiedene Weise variiert werden, beispielsweise dadurch, iao daß man die Zuführungswelle 80 sich synchron mit der Maschine drehen läßt.
Die Verwendung von sehr kurzen axialen Hüben bei hoher Frequenz gestattet eine Vereinfachung der Drehantriebsvorrichtung. Beispielsweise können Korb und Schraube durch einen Differentialkeilriemenan-
trieb 506 von einer gemeinsamen, nicht dargestellten Antriebswelle aus angetrieben werden. Die Keilriemenscheibe 64*, welche durch die Keilriemen 65 b angetrieben wird, ist auf der Korbwelle 146 festgekeilt. Die Keilriemenscheibe 6bb, welche durch die Keilriemen 67 b angetrieben wird, kann sich in einem beschränkten Ausmaß auf der auf der Welle 26 * festgekeilten Nabe7O6 frei drehen. Die Keilriemenscheibe 666 ist etwas kleiner als die Keilriemenscheibe 64^1 um die gewünschte differente Drehzahl zu erhalten. Die Keilriemenscheibe 66^ hat nach innen sich erstreckende radiale Rippen 69Λ welchen von der Nabe 70* sich nach außen erstreckende radiale Rippen 71 b gegenüberliegen (s. Fig. 6). Druck- oder Drehmomentfedern 72* sind zwischen die entsprechenden Rippen 69* und 71* geschaltet, so daß die Kraft für den Antrieb der Förderschraube über diese Federn übertragen wird.
Die periodisch unterbrochene Differentialdrehung zwischen Korb und Schraube wird daher mit den axialen Hinundherbewegungen im wesentlichen in der . gleichen Weise erzielt und synchronisiert wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Wenn sich der Kolben 42" und die Förderschraube 20° zur Förderung des Materials entlang des Korbes nach rechts bewegen, dreht sich die Schraube mit derselben Geschwindigkeit wie der Korb, und das Füllgut und die Federn 72 b erfahren eine geringfügige zusätzliche Zusammendrückung. Wenn der Kolben und die Schraube sich auf dem Rückwärtshub wieder nach links bewegen, kann sich die Schraube mit einer differenten Drehzahl drehen, so daß dieser außer der gleichzeitig durch den differentialen Schraubenantrieb hervorgerufenen relativen Drehung eine zusätzliche differente Drehung durch die Entspannung der Federn mitgeteilt wird.
Selbstverständlich können auch andere als die in den Zeichnungen oder in der Beschreibung dargestellten Anordnungen oder Vorrichtungen unter Anwendung der erfindungsgemäßen Grundgedanken verwendet werden

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    40
    i. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine mit einer waagerecht liegenden Förderschraube innerhalb eines zylindrischen Korbes, die beide mit verschiedener Drehzahl angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement, z. B. die Förderschraube (20), mittels einer Vorrichtung (40) zusätzlich zu der Drehbewegung eine periodisch gesteuerte Hinundherbewegung ausführt.
  2. 2. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllgut durch eine axiale Zuleitung (18) im hinteren Lager des Korbes (13) und der Förderschraube (20) ununterbrochen dem vom Korb (13) und der Förderschraube (20) gebildeten Raum zugeleitet und durch radiale Auslaßkanäle (16) am vorderen Ende des Korbes (13) abgeführt wird, während die durch den Korb austretenden Stoffe getrennt, beispielsweise über einen Abfluß (37), abgeleitet werden.
  3. 3. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (14) des Korbes (13) koaxial auf der Antriebswelle (26) der Förderschraube (20) gelagert ist, wobei durch ein Stirnradgetriebe die Antriebswelle (26) mit größerer Drehzahl angetrieben wird als die Welle (14) und das der Welle (14) zugeordnete Getrieberad (53) fest mit der Antriebswelle (51) verbunden ist, während das der Welle (26) zugeordnete Getrieberad (56) auf der Antriebswelle (51) drehbar gelagert ist und mit dem Antriebsrad (53) über eine nachgiebige Drehmomentübertragungsvorrichtung, z. B. eine Torsionsfeder (57), in Verbindung steht.
  4. 4. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach den bisherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der hin und her gehenden Bewegung der Förderschraube (20) mit deren Welle (26) ein Druckzylinder (41) in Verbindung steht, der mit der Welle (26) axial verschiebbar ist und in dessen Innerem ein axial feststehender Kolben (42) angeordnet ist, wobei das Druckmittel durch Zuleitungskanäle (45 bzw. 46) mit Hilfe einer periodisch arbeitenden Steuervorrichtung jeweils der Vorder- oder Rückseite des Kolbens (42) zugeführt wird.
  5. 5. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (14") des Korbes (130) koaxial auf der Antriebswelle (26") der Förderschraube (20°) gelagert ist und die beiden Wellen über Riemenscheiben (64 bzw. 66) oder Keilriementriebe (64* bzw. 666) mit verschiedener Drehzahl angetrieben werden, wobei die Riemenscheibe (64) auf der langsamer laufenden Welle (14°) des Korbes (1311) aufgekeilt, während die Riemenscheibe (66) mit der schneller laufenden Welle (26") der Förderschraube (22α) über eine Kupplung (62) verbunden ist, die unter Verwendung des Druckmittels gesteuert wird, das gleichzeitig zur Beaufschlagung des die Hinundherbewegung der Förderschraube (22°) bewirkenden Kolbens (420) dient und durch Anordnung seiner Zuleitungskanäle derart auf die Kupplung (62) einwirkt, daß bei einer axialen Rückwärtsbewegung der Förderschraube (22°) gleichzeitig eine größere Drehzahl der Förderschraube (22°) bewirkt wird.
  6. 6. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Antriebswelle (26") der Förderschraube (220) ein Kolben (42") fest verbunden ist, der in einem Zylinder (410) durch das Druckmittel verschoben wird, wobei die Zuführung des Druckmittels auf die eine oder andere Kolbenseite mit Hilfe elektromagnetisch gesteuerter Ventile (SF1 und SF2) derart erfolgt, daß in Abhängigkeit von der axialen Bewegung der Kolbenstange (26") mittels eines Stiftes (K*) elektrische Schalter (M1, A/2) so gesteuert werden, daß sie die Frequenz der Hinundherbewegung der Förderschraube (220) mit den Ein- und Ausrückbewegungen der Schaltvorrichtung für die Ventile (SV1 und SV2) synchronisieren.
  7. 7. Ununterbrochen arbeitende Schleudermaschine nach Anspruch 1, 2, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen- bzw. Keilriemen-
    scheibe (66*) mit der Antriebswelle (2O6) der Förderschraube (22*) über eine mechanische Kupplung (öc/, jib, 726) in der Weise verbunden ist, daß der treibende Teil (69*) der Kupplung mit dem getriebenen Teil (71 *) durch in Drehrichtung über den Umfang verteilte, zwischen diesen beiden Teilen angeordnete Druckfedern (j2b) in Verbindung steht, die eine relative Drehbewegung der beiden Kupplungsteile (69* und 71 *) zueinander ermöglichen und im Zusammenhang mit der Hinundherbewegung der Förderschraube (22°) eine Vergrößerung ihrer Drehzahl bewirken, wenn der Widerstand der Förderschraube (22") bei ihrer axialen Rückwärtsbewegung geringer wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    0 3674 3.
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