DE831940C - Windlade fuer kleine Orgelpfeifen - Google Patents

Windlade fuer kleine Orgelpfeifen

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Publication number
DE831940C
DE831940C DEP3628D DEP0003628D DE831940C DE 831940 C DE831940 C DE 831940C DE P3628 D DEP3628 D DE P3628D DE P0003628 D DEP0003628 D DE P0003628D DE 831940 C DE831940 C DE 831940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
small drawer
lid
small
drawer
magnet armature
Prior art date
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Expired
Application number
DEP3628D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT SCHMIDT DIPL ING
Original Assignee
KURT SCHMIDT DIPL ING
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Publication date
Application filed by KURT SCHMIDT DIPL ING filed Critical KURT SCHMIDT DIPL ING
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Application granted granted Critical
Publication of DE831940C publication Critical patent/DE831940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/04Reservoirs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Windlade für kleine Orgelpfeifen In jeder Orgel müssen eine große Anzahl kleiner und kleinster Pfeifen untergebracht werden, die bei sehr hohen Tonlagen oft nur einen Körperdurchmesser von 6 mm. zum Teil sogar 3..4 und 3 mm haben.
  • Wenn diese zahlreichen kleinen Pfeifen jede selbständig elektrisch betätigt werden sollten, müßte bei äußerster Raumausnutzung die Windlade siebartig durchbohrt werden. Man hat zwar die kleinen Pfeifen hoher Tonlagen vielfach zu Mixturen zusammengefaßt, zwei bis zehn Pfeifen für eine Mixtur, die von einer Taste betätigt werden, also beim Herunterdrücken dieser Taste zusammen erklingen. Diese Zusammenfassung ist jedoch einseitig. Sehr viel vorteilhafter wäre die Aufteilung der Mixturen in einzelne selbständige Pfeifenreihen, die noch durch weitere selbständige Aliquoten bereichert werden. Das heißt dann aber, daß diese Reihen und Aliquoten eigene Magnete benötigen. um elektrisch selbständig erfaßbar zu sein.
  • Die hierfür nötigen, zahlreichen Ladenbohrungen müßten praktisch zum Unterbringen einer selbständigen :Magnetspule sehr viel größer ausgeführt "-erden, als der Pfeifenfuß sie benötigt. Außerdem muß, um die Lade nicht zu stark zu schwächen, genügend Fleisch zwischen den Bohrungen stehen bleiben. Es würde also zur Unterbringung dieser Pfeifenreihen und Aliquoten ein Vielfaches des für die Pfeifenfußbohrungen wirklich erforderlichen Raumes gebraucht.
  • Die Erfindung bringt eine neuartige Lösung, die eine außerordentlich raumsparende Anordnung zahlreicher kleiner Pfeifen ermöglicht und trotzdem jeder Pfeife einen selbständigen :Magneten zuordnet,
    so daß sie elektrisch vollkommen selbständig erfaßt
    werden kann. Sie besteht darin, daß die kleinen
    Pfeifen in einem lx°sc)nderen, hier als Kleinlade
    bezeichneten. winddichten Kasten untergebracht
    sind. Diese Kleinlade kann aus einem Nvitterungs-
    festen Material, z. 13. Gußeisen, bestehen. das vor-
    teillirift zugleich stromleitend ist. Deckel und Boden
    der Lade sind parallel und eben. Auf dein Boden
    der (-ade sind Magnetspulen mit hineingesteckten
    beweglichen Magnetankern befestigt. Genau über
    jedem Magnetanker befindet sich im Deckel der
    Kleinlade die Bohrung für den Pfeifenfuß, die in
    seiner Ruhestellung direkt voni Magnetanker ge-
    schlossen wird. Der Pfeifenfuß oder zu ihm ge-
    hörende Kondukte, werden in die Bohrung im
    Deckel der Lade hineingesteckt. Sobald beim Her-
    unterdrücken der Taste Strom durch die Spule
    fließt, wird der Anker dieser Spule nach unten in
    die Spule gezogen, die Bohrung wird frei gegeben,
    und ciie Pfeife ertönt. Uni den Ventilkörper gegen
    die I'feifenfußbolirung zu (lichten, kann auf die die
    Ladenbohrung schließende Fläche des Ventilkörpers
    eine Dichtungsfläche aus Gummi oder ähnlichem
    Material fest angeklebt werden. Außerdem kann
    der Deckel der Lade von unten eine mit ihm gut
    verklebte Unterschicht, z.13. aus festem Papier,
    erhalten, in die die eigentliche Pfeifenfußbohrung,
    oft nur il, bis 2 mm Durchmesser. eingebohrt
    werden. Diese Bohrung bestimmt dann die Wind-
    nienge für die Pfeife und kann gleichzeitig die
    Dichtung gegen den Magnetanker bilden. Unter
    (lein Magnetanker ist unten eine heder angebracht,
    feie den Anker gegen die Laden- oder gegen die
    I'feitettftißl)olirting druckt. Der Hub des Magnet-
    ankers kann fest sein, z. B. i1/2 mm. Er kann auch
    durch Fußschrauhen, die an der Feder anzubringen
    s:tld, einstellbar gemacht werden.
    Der Kastendeckel besteht aus einen) glatten,
    leitenden und zweckmäßig lötbaren Material, so daß
    die Möglichkeit gegeben ist, die Pfeifen auf dem
    1_adendeckel festzulöten und dadurch der Anschluß
    vier Pfeifen an die oberen Kanten der Bohrung im
    Deckel vollkommen dicht wird. Der Deckel der
    (Kleinlade ist winddicht und urverschiebbar zu
    befestigen, z. B. durch zwei Schrauben und Prisoli-
    stifte. Die Verbindung ist jedoch leicht lösbar zu
    tv:ihletr, durch Schrauben ist diese Möglichkeit zum
    Beispiel gegel><tl, so daß der Deckel hochgehoben
    weiden kann, um die Magnete und Spulest zugäng-
    li--ii zumachest. Wenn die Pfeifen auf dein Deckel
    e,rliitet sind, bietet das Hochheben keine Scli\\ ierig-
    keit. Das Rasterbrett, (las bisher Ztll .\ufstellung
    der Pfeifen notwendig war, um die Pfeifen standfest
    zil machest, wird durch das link'iteti (fei- Pfeifen
    überflüssig. Die Magnetspulen erhalten jede eine
    cigencr Stromführung, so daß jede Pfeife selbständig
    elektrisch erfaßbar ist. Die Stroniableitting kann
    'furch (1e11 hastest erfolgest.
    Die lileinlade kann unmittelbar auf die Ilaupt-
    lade gestellt werden und taucht dann zwecl;tii<if,;ig
    mit eileer Windfußstütze in eine entsprechende
    I11ohrung der llauptiade, so ((aß sie von cla ihren
    \\'ititIztitltif.» erhält. Sie ist dann -regen die Haupt-
    lade durch einen Dichtungsring ztt dichten. Jedoch
    kann die Kleinlade auch befiehl- an jeden anderen
    Platz gesetzt «-erden. ganz nach praktischen
    Gesichtspunkten der hattt11ansltutzting. Der \Vind-
    zufluß kann dann seitlich ocler anderweitig ge-
    schehen.
    Die Grundfläche (ler hlcistlade ist nach den
    Gesichtspunkten einer praktischen Raumausnutzung
    zu wählen, sie kaim ebenso-Lit rechteckig xvie
    quadratisch oder rund sein.
    In der Kleinlade nach <fier Hrtindung sind ohne
    Schwierigkeit auf einem <lm=' [Zaum roo selbstän-
    dige, also elektrisch grctretlllt erfaßbare Pfeifen
    unterzubringen.
    Die Zeichnung zeigt eilt Ausführungsbeispiel
    der Erfindung.
    Auf (lern Boden 2 der Kleinlade t sind Magnet-
    spulen 3 mit hineingesteckten lxw-eglicheti Magnet-
    ankern 4 befestigt. L'ber je<Ie-nt Magnetanker be-
    findet sich im Deckel #5 der lileinlacle i die
    Bohrung 6 für den Pfeifenfuß j. der in die Bohrung
    hineingesteckt .wird. Auf (lein \lagrietanker 4 ist
    eine Dichtung (9 aufgeklebt. Unter <lern Magnet-
    anker 4 ist die Feder c) abgebracht, die durch die
    Schraube io einstellbar ist. Die Kleinlade i steht
    auf der Hauptlade t r. Sie taucht finit der Windfuß-
    stütze 12 in die Bohrung- 13 der Hauptlade t i.
    Die Kleinlade i ist durch einen Dichtungsring 14
    gegen die Hauptlade t i gedichtet. Der Deckel der
    Kleinlade t 3 ist mit Schrauben t h auf den Wänden
    t j befestigt.

Claims (1)

  1. PATEN TA151'KC-Ct1E: t. Windlade für l)rgell)fcifen, insbesondere für hohe Tonlagen, vorzugsweise selbständige _\liquoten, hier mit dein Ausdruck Kleinlade bezeichnet, dadurch gekennzeichnet, claß die Kleinlade aus einem IK:tsteii finit ebenem Boden und dazu parallelem. gttt fixiert(@iti Deckel 1)e- steht und daß auf (lein I)oden Magnetspulen mit beweglichen Magnetankern abgeordnet sind, die ;getrau über iedem Magnetanker befindliche Bohrungen 1111 L.aclerdeckel, 111 die die Pfeifen öder die Kondukte ltiticitigesteckt werden, im 1Zttlieztistant1 winddicht @erschliel.ien und bei Strohzuführung ötitietl. 2. Kleinlade nach Anspruch t. dadurch ge- kennzeichnet. (1,f11 .ie aus witterungsfestem. stromleitendem Werkstcclfi, z. lt. Gußeisen, 1)e- steht. 3. Kleinlade nach cleii Ansprüchen t und 2. dadurch gekennzeicliltet. (12t1.1 <fei- Deckel der Lade winddicht. jedoch l(-icüt li')sl)at-, z. B. durch Schrauben, auf der lade liete".igt ist. 4. Kleinlade nach den .\isl)rü@hen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet. el<tf.l ([ei- Ladendeckel atls glattem, lott)at-eiii Malertal besteht z. B. \Iessing. so (1,11i die Pfeifeli tttttttitt(ll)at- 11111 (lein I,.uletulecl:el verhitet werclett l:@inncln. ;. Kleinlade nach (1<^ti .\11>1)riicllell 1 1)1s 4. da- durch gekennzeichnet. (1a1.1 der Magnetanker ckirch eine Feder -(gelt den I.;t,lendeckel -e- drückt \\ 11-c1.
    0. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker eine Dichtung aus Gutntni oder ähnlichem Material hat, die auf der sich gegen den Deckel legenden 1# läcile fest aufgeklebt ist. .Kleinlade nach den =Ansprüchen i bis 6, da-(Im ci, gekennzeichnet, daß der Kastendeckel eine mit ihm winddicht verbundene dünne Unterschicht, z. 13. aus festem, glattem Papier trägt, in die die eigentlichen Fußbohrungen der Pfeifen eingebohrt werden. B. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschicht am Ladendeckel gleichzeitig als Dichtung gegen den Magnetanker dient. g. Kleinlade nach den Ansprüchen i his 8, dadurch gekennzeichnet. daß der Hub des Magnetanker: fest oder durch eine Schraube einstellbar ist. io. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden einen Windströmstutzen hat, der in eine entsprechende Bohrung der Hauptlade geführt ist. i i. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleinlade gegen die Hauptlade durch einen Dichtungsring gedichtet ist. 12. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleinlade außerhalb der Hauptlade aufgestellt ist. 13. Kleinlade nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundriß der Lade beliebig, z. B. rechteckig, quadratisch oder rund ist.
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