DE8317794U1 - Dispersionskammer zur verwendung mit einer medikamentenabgabe-einrichtung - Google Patents
Dispersionskammer zur verwendung mit einer medikamentenabgabe-einrichtungInfo
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Description
Dispersionskammer zur Verwendung mit einet* Medikamentenabgabe-Einrichtung
Die Erfindung betrifft Inhalatoren und Dispersionskammern zur Verwendung mit diesen, zur Abgabe von therapeutischen
Substanzen an das Atmungssystem von Patienten.
Eine Form eines in der Hand zu haltenden Inhalators, der zur Erleichterung von Asthmaanfallen zur Verfugung steht,
enthält ein Mundstück, das an einem geformten Kunststoffkörper anyebracht ist, der eine kleine Aerosoldose mit
einer Droge in Pulverform und einem Treibmittel enthält, das üblicherweise eine Mischung aus fluorinierten Kohlenwasserstoffen
ist. Der Boden der Kanne ist durch eine Öffnung in dem Körper zugänglich und bildet in wirksamer
Weise einen Beätigungsknopf für den Inhalator. Zur Betätigung drückt der Patient auf das Dosenende gegen die Wirkung
einer Feder in dem Abgabeventil der Dose und läßt dadurch
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den Dosenkörper weiter in den Inhalatorkb'rper hineingleiten.
Das Abgabeventil^Düsenrohr der Dose steht in Kontakt
mit einer Anschlagoberfläche, die einen Zerstäuberdurchgang in dem Körper umgibt, durch den die Droge und das Treibmittel
entladen werden. I
Ein derartiger Inhalator ist kompakt, benötigt einen Raum von etwa 70 χ 50 χ 30 mm und kann daher leicht in der
Tasche oder der Handtasche des Patienten getragen werden. | Jedoch bewegt sich die aus dem Inhalator entladene Mischung
bei hohen Geschwindigkeiten in der Größenordnung von etwa 100 km/Stunde und enthält große Tropfen der höher
siedenden Fraktionen des Treibmittels, Als Ergebnis wird j
I ein hoher Anteil der Droge an der Rückseite des Mundes des Patienten abgelagert und dringt daher nicht in das Atmungssystem ein. Dieser Anteil ist daher verschwendet und kann
darüber hinaus unangenehme Seitenwirkungen verursachen. Darüber hinaus finden manche Patienten große Schwierigkeiten
darin, die notwendige Koordinierung der Einatmung und des Pressens der Aerosoldose zu entwickeln, um derartige
Inhalatoren wirksam zu verwenden.
Diese Probleme können dadurch verringert werden, daß eine Dispersionskammer, die allgemein unter dem Begriff Abstandselement
bekannt ist, zwischen einem Standard-Inhalator und dem Mund des Patienten verwendet wird. Eine derartige auf
dem Markt vorhandene Dispersionskammer ist eine starre birnenförmige Kunststoff-Umhüllung von etwa 750 Millilitern
innerer Aufnahmefähigkeit. Die Hülle besitzt ein Einlaßloch an einem Ende und ein Auslaßloch an dem anderen Ende.
Die Hülle erweitert sich von dem Einlaß zu dem Auslaß. Die Größe und die sich erweiternde Form der Dispersionskammer
führt dazu, daß das Aerosol durch den Einlaß hindurchgelangt
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und sich längs der Umhüllung abbremst und verteilt, so daß, wenn der Patient an dem Auslaß ansaugt, er einen diffusen
Strom therapeutischer Substanz inhaliert, der tief in den
Bronchialbaum eindringen kann. Darüber hinaus ist der Grad an notwendiger Koordinierung zwischen dem Drücken der Dose
und dem Einatmen viel kleiner als bei dem Standard-Inhalator allein. Jedoch ist die Dispersionskammer zu unhandlich,
um ungestört in der Tasche oder der Handtasche des Patienten getragen zu werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dispersionskaminsr
zu schaffen, die einen therapeutischen Spray von eimer Dose in ein akzeptierbares Aerosol verteilt und abgibt,
von dem ein hoher Anteil das Atmungssystem erreicht, und wobei die Dispersionskammer sich leicht in eine Größe
zusammenlegen läßt, die in einer Tasche oder einer kleinen Handtasche untergebracht werden kann, und die leicht in
hygienischer Kondition gehalten werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine zusammenlegbare
Dispersionskammer zur Verwendung mit einör Medikamentenabgabe-Einrichtung vor, die einen Satz von
Ringen mit progressiv zunehmendem Durchmesser, von denen der Durchmesser mindestens des größten Rings des Satzes
von Ringen die axiale Länge jedes Ringes des Satzes von Ringen überschreitet, jeder Ring gegenüber dem nächst
größeren Ring zwischen einer zurückgezogenen Position, in der er innerhalb des nächst größeren Ringes liegt, und
einer ausgezogenen Position, in der die Außenseite eines Endes des Ringes an der Innenseite des entgegengesetzten
Endes des nächst größeren Ringes angreift, in axialer Richtung bewegbar ist, und eine dem größten Ring zugeordnete
Endwand aufweist, die mit einer Auslaßöffnung aus der Dis-
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persiönskämmer gebildet ist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Hierbei
zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Inhaiators mit
seinen Komponenten in einem zusammengelegten Zustand, der dazu geeignet ist, in einer Tasche oder einer Handtasche getragen
zu werden;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Dispersionskammer des Inhalators in ihrem auseinandergezogenen
betriebsbereiten Zustand; und
Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 2 in vergrößertem Maßstab.
Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung enthält einen herkömmlichen in der Hand zu haltenden Taschengrößen-Inhalator
1 mit einem Auslaßabschnitt 2, der direkt als Mundstück verwendet werden kann oder an dem ein entsprechend
geformtes Mundstück angebracht werden kann, sowie eine in dem Körper 1 eingesetzte Aerosoldose 3. Wenn die
Dose 3 nach unten in Fig. 1 zur Öffnung des Ventils der Aerosaldose gedrückt wird, wird eine Mischung aus Droge
und Treibmittel aus dem Auslaß 2 ausgestoßen.
Eine Dispersionskammer-Anordnung 4 ist in ihrem zusammengelegten Zustand in Fig. 1 und in ihrer außereinandergezogenen
Position in Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Dispersions-
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kammer enthält eine Endwand 5, mit der einstückig der äußerste Ring des Satzes von teleskopartig ineinander
eingreifender Ringe 7A bis 7J geformt ist. Jeder Ring 7 besitzt die gleiche axiale Länge und ist kegelstumpfförmig,
wobei der Verjüngungswinkel sowohl der inneren als auch der äußeren Wände etwa 2° gegenüber der Längsachse
beträgt. Wie aus Fig. 2 zu sehen ist, steht der Endrandabschnitt der äußeren Oberfläche des größeren
Endes jedes Ringes in Klemmkontakt mit dem Endrandabschnitt der inneren Oberfläche des kleineren Endes des nächst
größeren Ringes, und zwar im auseiandergezogenen Zustand der Dispersionskammer.
Der Durchmesser jedes Rings übersteigt seine axiale Länge, so daß die Dispersionskammer in ihrem zusammengelegten Zustand
eine dicke Scheibe bildet» die sich in einer Tasche oder einer Handtasche leicht tragen läßt.
Die Endwand 5 und jeder der Ringe 7 sind vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoffmaterial geformt, beispielsweise
aus transparentem Polycarbonate wodurch die gesamte Anordnung sich leicht waschen läßt.
Der Mittelpunkt der Endwand 5 enthält ein Rückschlagventil 9, das in diesem Fall durch öffnungen 10 durch einen Armkreuzabschnitt
der Endwand 5 und eine von einem mit einem Kopf versehenen Zapfenabschnitt 12 gefangengehaltenen Gummischeibe
11 gebildet wird.
Ein ringförmiger Flansch 13 an der Endwand 5 bildet eine lösbare Befestigung für ein lösbares geformtes Mundstück
14, das mit einem Einweg-Ventil 15 versehen ist, das wieder
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durch eine festgehaltene Gummischeibe 15a über einer
öffnung 15b gebildet ist. Das letzte Ausatmen vor dem Einatmen der therapeutischen Substanz kann stattfinden,
wenn das Mundstück im Mund des Patienten ist, was Patienten mit Koordinierungsproblemen helfen kann. Als Alternative
zu dem Einweg-Ventil 15 kann eine einfache Öffnung 15b vorgesehen sein.
Eine Abdeckung 16 paßt über das der Endwand 5 gegenüberliegende Ende des größten Ringes 6, wobei der Deckel 16,
der größte Ring und die Endwand ein Gehäuse für die zusammengelegte Dispersionskammer bilden.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist das größere Ende jedes Ringes 7 an seiner inneren Oberfläche vorzugsweise abgeschrägt
oder abgerundet, wie es bei 17 dargestellt ist. Um die kleineren Ringe wie 7A und 7B daran zu hindern,
lose in die größeren Ringe hineinzufallen, kann es für wünschenswert gehalten werden, jeden Ring mit einem äußeren
Flansch 18 und mit einem inneren Falz 19 zu formen, um einen Sitz für den äußeren Umfang des Flansches 18 des
nächst kleineren Ringes zu bilden. Es ict zu bemerken, daß die in den Zeichnungen dargestellte Dispersionskammer
in ihrer auseinandergezogenen Form leicht eine Länge von 200 mm und einen Durchmesser an ihrem größeren Ende
von 80 mm haben kann, jedoch in ihrer zusammengelegten
Form nur eine Gesamtlänge von 35 mm hat, einschließlich
des Flansches 13. Die Dispersionskammer kann zwischen 0,1 und 2 Litern Volumen aufweisen, insbesondere 0,5 bis
2 Liter.
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Der innere Durchmesser des kleinsten Ringes 7a ist ausreichend, um den Auslaß 2 aufzunehmen. Wenn der Inhalator
in seiner zusammengelegten Form ist, kann das Mundstück 14 über das obere Ende des Körpers 1 und den Aerosolbehälter
aufgesetzt werden.
Das Gerät kann dazu verwendet werden, asthmatische Bedingungen mit therapeutischen Medikamenten zu erleichtern*
beispielsweise Salbutamol, ein selektives Betag-Adreriozeptorsstimulans
oder ein Kortikosteroid wie Bedomethason-Dipropionat. Die Dosis kann entsprechend
den Umständen angepaßt werden, üblicherweise können jedoch
ein oder zwei Inhalationen bis zu vier mal am Tag je nach Erfordernis eingenommen werden.
Die Erfindung schlägt eine Dispersionskammer zur Verwendung
mit einer Quelle von aerosol angetriebener Medikation
vor, die ein Mundstück 14 und einen Satz aus teleskopartigen Kunststoffringen 7A bis 7J und 6 enthält, die
in ihrer auseinandergezogenen Position die Dispersi-jnskammer
bilden. Die Medikation wird in die Dispersionskammer durch den kleinsten Ring 7A eingelassen. Der Benutzer
kann dann an dem Mundstück 14 ziehen, um ein Rückschlagventil in einer Endwand 5 der Kammer zu Öffnen und
die Medikation einzuatmen. Die Kammer kann zusammengelegt werden, wobei die Ringe dann ihre ineinandergeschachtelte
Position innerhalb eines Gehäuses einnehmen, das von der Endwand 5 und dem äußersten Ring 6 gebildet ist. Ein lösbarer
Deckel greift über das offene Ende des letztgenannten Ringes. Die zusammengelegte Dispersionskammer kann dann
leicht in die Tasche oder Handtasche des Benutzers gesteckt werden.
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Claims (1)
- Dispersionskammer zur Verwendung mit einer Medikamentenabgabe-EinrichtungZusammenlegbare Dispersionskammer zur Verwendung mit einer Medikamentenabgabe-Einrichtung, wobei die Kammer in ihrer auseinandergezogenen Position sich im Querschnitt von einem einen Einlaß für die therapeutische Substanz enthaltenden Ende zu einem einen Auslaß hierfür enthaltenden Ende erweitert, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer einen Satz von Ringen (7A bis 7J, 6) mit nacheinander ansteigendem Durchmesser aufweist, von denen die Ringe vorzugsweise die gleiche axiale Länge besitzen und vorzugsweise kegelstumpffb'rmig ausgebildet sind, so daß benachbarte Ringe der auseinandergezogenen Kammer miteinander in Klemmkontakt stehen, wobei der Durchmesser mindestens des größten Ringes (6) und vor-ι t tI j I *
I ( t » I i i■ * » 11 I ·M I · · IlI · · » '111A 20 328 - 2 -zugsweise aller Ringe die axiale Länge jedes Ringes des Satzes überschreiten und jeder Ring gegenüber dem nächst größeren Ring zwischen einer zurückgezogenen Stellung, in der er innerhalb des nächst größeren Ringes liegt, und einer ausgezogenen Position axial bewegbar ist, in der die Außenseite eines Endes des Rings an der Innenseite des entgegengesetzten Endes des nächst größeren Ringes angreift, und daß der Auslaß (9) in einer dem größten Ring des Satzes zugehörigen Endwand (5) gebildet ist, wobei der Auslaß vorzugsweise mit einem Einweg-Venti\ ausgestattet ist, um es zu ermöglichen, daß Gas die Dispersionskammer durch den Auslaß vetläßt.# * t*i* I ttifll»* Il I' · ti] I I I * t
Priority Applications (1)
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