DE83113C - - Google Patents

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DE83113C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/06Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Metallteilen.
Bisher werden zur Erzielung eines geräuschlosen bezw. leichten Ganges von Getriebetheilen einzelne Theile der im Uebrigen aus Metall bestehenden Getriebetheile durch Theile aus anderem Material ersetzt. Es ist z. ß. allgemein üblich, bei Zahnrädern Holzzähne anzuwenden, die in den metallenen Radkranz eingesetzt werden. Diese Zähne haben aber infolge der ungleichen Structur des Holzes den Nachtheil ungleichmäfsiger Abnutzung bezw. eine geringe Festigkeit. Ferner wird die Verbindung der Holzzähne mit dem Metallrad durch das Schwinden des Holzes sehr bald gelockert. Aehnliche Uebelstände sind auch bei anderen Materialien vorhanden, indem immer die Vereinigung der verschiedenen Materialien auf die Dauer den fortwährenden Stöfsen etc. nicht Stand hält.
Diese Uebelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dafs die Getriebetheile aus Hartgummi und Metallkörpern in der Weise zusammengesetzt werden, dafs die die Arbeitsfläche bildende Hartgummischicht auf chemischem Wege unlöslich mit dem Metallkörper verbunden wird und eventuell zugleich durch Eingreifen der beiden Theile in einander auch noch eine mechanische Verbindung geschaffen wird. .
Man verfährt zu diesem Zweck in der Weise, dafs man den Metallkörper zunächst mit einer kittartigen Hartgummilösung bestreicht, dann die noch weiche Hartgummimasse aufbringt und durch Erhitzen des ganzen Getriebetheiles eine unlösliche Verbindung zwischen Metall und Hartgummi herstellt, wobei dieser erhärtet bezw. vulkanisirt wird.
Wie oben erwähnt, können hierbei einzelne Theile des einen Materials in Vertiefungen des anderen eingreifen und dadurch die Haltbarkeit noch vermehrt werden.
Auf der Zeichnung sind als Beispiele einige derartige zusammengesetzte Getriebetheile dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 4 einen Theil eines Radkranzes mit gemäfs der Erfindung hergestellten eingesetzten Zähnen. Die Fig. 5 bis 8 zeigen Räder, bei denen ein auf die gleiche Weise hergestellter gezahnter Kranz auf ein Metallrad bezw. eine Nabe aufgesetzt ist.
Fig. 9 zeigt eine Lagerschale für ein Kammlager einer Schiffsschraubenwelle.
Wie Fig. ι bis 4 zeigen, ist der Zahn zum gröfsten Theil aus Metall angefertigt und in seinem oberen Theil, dem Kopf, etwas verdünnt und mit Hartgummi b umgeben. Der Metallzahn ist mit Durchbrechungen c versehen, in die das Hartgummi eintritt, so dafs nach dem Vulkanisiren eine unlösbare Verbindung geschaffen ist.
Die Befestigung der Zähne am Radkranz kann auf die bei Holzzähnen übliche Weise durch Keile d erfolgen (Fig. 4), oder es kann auch der untere Theil des Metallkernes (Fig. 1 bis 3) gespalten sein, und die so gebildeten Zungen e werden nach Einfügung des Zahnes in den Radkranz umgebogen. Natürlich sind noch andere Befestigungsarten anwendbar.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen Räder, bei denen statt einzelner Zähne ein gezahnter Ring f auf
K)
ein Metallrad g oder eine Nabe h aufgezogen ist. Hier ist als Metalleinlage ein Drahtgewebe oder Geflecht i angewendet, das entweder rund gebogen sein (Fig. 5 bis 6) oder auch der Form der Zähne sich anschliefsen kann (Fig. 7).
Solche Räder sind aber nur in kleineren Abmessungen zweckmäfsig, da ihre Widerstandsfähigkeit geringer ist als bei der ersten Ausführung mit eingesetzten Zähnen. Um den Hartgummikranz auf der Nabe oder dem Kranz des Rades zu befestigen, können an diesen Vorsprünge k vorgesehen sein." Bei ganz kleinen Getrieben könnte auch die in Fig. 8 dargestellte Anordnung Verwendung finden. Hier ist um ein kleines gezahntes Rad / eine Schicht b von Hartgummi gelegt. Die Metallzähne können mit Einschnitten versehen sein, um den Hartgummibelag auch seitlich zu halten.
In der gleichen Weise, wie die in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Räder, lassen sich natürlich auch Zahnstangen herstellen. Fig. 9 zeigt ein in derselben Weise hergestelltes Kammlager, dessen Bauart ohne Weiteres ersichtlich ist.
Auch kann man die Gleitstücke an Kreuzköpfen bezw. andere Gleitflächen, sowie auch Hebedaumen etc. in der beschriebenen Weise zusammensetzen.
Die auf vorstehend beschriebene Weise hergestellten Getriebetheile etc. zeichnen sich durch grofse Haltbarkeit, geringe Abnutzung und geringe Reibung der auf einander arbeitenden Theile aus, da Hartgummi vermöge seiner natürlichen Beschaffenheit und gleichmäfsigen Structur einen geringen Reibungscoefficienten hat.
Vermöge der eigenartigen Verbindung der Hartgummimasse mit dem Metallgerippe ist eine Lockerung beider Materialien vollkommen ausgeschlossen, da auf chemischem Wege eine unlösbare Verbindung derselben geschaffen .ist. Ebenso ist durch das Metallgerippe einem Abplatzen oder Abbröckeln einzelner Theile wirksam vorgebeugt.
Durch diese eigenartige Verbindung wird es erst möglich, Getriebetheile aus Hartgummi und Metall in praktisch brauchbarer Weise herzustellen. Die bisher angewendete Methode, solche Theile ganz aus Hartgummi herzustellen bezw. einen Metallkern einfach mit einer Hartgummischicht zu überziehen, konnte zu einem praktisch brauchbaren Resultat nicht führen, da in beiden Fällen keine genügende Festigkeit bezw. kein genügender Zusammenhang erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Getriebetheile, Gleitstücke, Lagerschalen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs Metalltheile und Hartgummi in der Weise fest verbunden sind, dafs das Hartgummi die arbeitende Fläche bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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