DE830751C - Schaltgetriebe fuer Fahrraeder - Google Patents

Schaltgetriebe fuer Fahrraeder

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DE830751C
DE830751C DEB1334A DEB0001334A DE830751C DE 830751 C DE830751 C DE 830751C DE B1334 A DEB1334 A DE B1334A DE B0001334 A DEB0001334 A DE B0001334A DE 830751 C DE830751 C DE 830751C
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DE
Germany
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liner
crankshaft
claws
rollers
gearbox according
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Expired
Application number
DEB1334A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Burwitz
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WERNER BURWITZ
Original Assignee
WERNER BURWITZ
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Schaltgetriebe für Fahrräder Es ist bekannt, Fahrräder mit Schaltgetrieben auszurüsten, um damit durch Heraufsetzung oder Herabsetzung des Übersetzungsverhältnisses zwischen Tretkurbelantrieb und Hinterradantrieb eine Anpassung des Kraftaufwandes an Straßen mit veränderlichen Steigungen zu erreichen. Die bekannten Schaltgetriebe arbeiten dabei entweder mit Zahnradgetrieben üblicher Bauart oder mit Umschaltung der Antriebskette auf verschieden große Antriebsräder des Hinterrades unter Verwendung einer Schaltgabel. Zahnradgetriebe sind im allgemeinen wegen ihres hohen Preises zum Einbau in Fahrräder ungeeignet, zumal sie, gewichtsmäßig für den Einbau in Fahrräder ungünstig liegen. Die Kettenumschaltgetriebe haben wieder den Nachteil, daß sie offen liegen und sehr empfindlich sind.
  • Gegenüber den bekannten Schaltgetrieben für Fahrräder besteht die Erfindung darin, daß zivischen der Tretkurbelwelle und einer im feststehenden Kurbelgehäuse drehbaren Laufbüchse Rollen eingespannt sind, deren Enden in einem mit einem auf der Tretkurbelwelle drehbar gelagerten Antriebsrad starr verbundenen Rollenkäfig gelagert sind und daß eine Kupplung vorgesehen ist, durch die die Laufbüchse mit der Kurbelwelle verbunden oder von der Kurbelwelle gelöst und gegen Drehung arretiert wird. Dieses Getriebe ist denkbar einfach und gewährleistet eine erhebliche Gewichtseinsparung gegenüber anderen bekannten Getrieben mit gleichem Kraftpotential. Alle Übertragungselemente lassen sich auf kleinsten Raum unterbringen, und zwar in dem feststehenden Kurbelgehäuse, das sich durch eine zylindrische Form denkbar einfach montieren läßt. Erfindungsgemäß ist es gleichgültig, ob es sich um Fahrräder mit Ketten- oder Zahnradantrieb handelt. Vorzugsweise wird das neue Getriebe so ausgebildet, daß auf der Kurbelwelle eine konische Lauffläche für die Rollen vorgesehen ist und daß dementsprechend auch die Rollen und die innere Abrollfläche der Laufbüchse konisch ausgebildet sind. Dabei soll der Rollenkäfig durch ein Drucklager in Achsrichtung der Kurbelwelle verstellbar sein, so daß es möglich ist, immer eineeingespannte Lage der Rollen zwischen Kurbelwelle und Laufbüchse zu gewährleisten. Tritt durch Verschleiß ein Spiel der Rollen zwischen den Laufflächen auf, so braucht das Drucklager nur wenig nachgestellt zu werden, um wieder ein festes Anliegen der Rollen an den Laufflächen zu erreichen. Das erfindungsgemäße Getriebe gibt zwar nur die Möglichkeit, zwei Übersetzungsstufen zu schalten, aber diese genügen im allgemeinen für den praktischen Gebrauch, um ebene Straßen zu befahren oder Steigungen zu nehmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schaltgetriebes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen waagerechten Achsschnitt durch <las Schaltgetriebe mit Tellerrad und Antrieb des Hinterrades über eine Kegelradwelle, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 111-11I der F ig. 1, Fig.4 die Stirnansicht des inneren axial verschiebbaren Kupplungsringes, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Rollenkäfig und Fig.6 einen Querschnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5.
  • Das erfindungsgemäße Schaltgetriebe für Fahrräder ist in einem zylindrischen Gehäuse i untergebracht, welches als Kurbelgehäuse zu bezeichnen ist und welches im Unterende des Fahrradrahmens 2 durch Verschweißung oder in anderer Weise befestigt ist. In das Tretkurbelgehäuse i ist eine Lagerschale 3 eingepaßt, in deren beiden Enden Kugellager 4 und 5 angeordnet sind, in denen die Laufbüchse 6 drehbar gelagert ist. Zwischen der Laufbüchse 6 und der Tretkurbelwelle 7 sind Rollen 8 gelagert, die in einem Käfig 9 (Fig. 5 und 6) liegen. Dieser Käfig 9 ist so ausgebildet, daß die Rollen 8 mit zapfenförmigen Enden 8a in entsprechende Ausnehmungen 9a des Käfigs einfassen. Auf der Antriebsseite wird der Rollenkäfig 9 mit einem Außengewinde versehen, auf das (las Antriebstellerzahnrad io aufschraubbar und durch einen Ring i i feststellbar ist. Das Getrieberad io steht mit einem. kleinen Kegelzahnrad 12 der zum Hinterrad verlaufenden Welle 13 im Eingriff.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist die Lauffläche 7a der Tretkurbelwelle 7 für die Rollen 8 konisch ausgebildet, und entsprechend dem Winkel des Konus sind auch die Rollen 8 konisch ausgebildet. Ebenso muß dann die Lauffläche 6a der Laufbüchse 6 entsprechend konisch verlaufen. Durch diese Ausbildung soll erreicht werden, daß die Rollen 8 immer fest zwischen den beiden Laufflächen 7a und 6" eingespannt sind. Zu diesem Zweck liegt gegen eine innere Schulter 96 des Rollenkäfigs 9 ein auf der Kurbelwelle 7 in Achsrichtung verschraubbares Drucklager 14 mit z,#vischengeschalteteni Kugellager 15. Das Drucklager 14 kann wieder durch eine Ringmutter 16 fixiert werden. Durch Verschraubung des Drucklagers 14 auf der Kurbelwelle 7 verschiebt sich der IZolleilkäfig 9 in Achsrichtung der Kurbelwelle 7, womit jeweils die Rollen 8 mitgenommen werden, bis sie fest zwischen den Laufflächen 6° und 7" ei»gesl>atiiit sind.
  • Die Laufbüchse 6 ist auf der der Antriebsseite abgekehrten Seite mit Klauen 17 versehen, die radial nach innen über den inneren Umfang der Laufbüchse 6 verlängeirt sind, so daß diese Klauen 17 mit den Klauen 18 eines axial verschiebbaren Kupplungsringes 19 in Eingriff gebracht werden können. Der Kupplungsring i9 sitzt durch eine Vierkantausbildung des entsprechenden Teiles 76 der Kurbelwelle 7 unverdrehbar, aber axial verschiebbar auf der Welle 7. Der Kupplungsring i9 wird durch eine Feder =o, die andererseits gegen ein verstellbares Drucklager 21 der Laufbüchse 6 liegt, nach außen gedrückt. Gegen eine Schulter des Kupplungsringes ly liegt unter 7wischenschaltung eines Kugellagers 22 ein Schaltring 23, der verdrehbar auf der Kurbelwelle bzw. dem Kupplungsring i9 sitzt und der mit inneren Klauen 24 versehen ist. Wenn dieser Schaltring 23 gegen die Wirkung der Feder 2o axial verschoben wird, so können die Klauen 24 des Schaltringes 23 mit den Klauen 17 der Laufbüchse 6 in Eingriff gebracht werden, und zwar derart, daß, sobald dieser Eingriff erfolgt, die Klauen 18 des Kupplungsringes i9 sich aus den Klauen 17 der Laufbüchse 6 herausziehen. Durch diese Doppelkupplung ist es mÖglich, die Laufbüchse 6 einmal starr mit der Tretkurbelwelle 7 zu verbinden und zum anderen diese Verbindung unter gleichzeitiger Arretierung der Laufbüchse zu lösen, so daß sich die Tretkurbel 7 über die Rollen 8 in der festgehaltenen Laufbüchse 6 drehen kann. Die Verschiebung des Schaltringes 23 kann z. B. durch eine Schaltgabel erfolgen. Zu diesem Zweck wird zwischen Ansätzen 25 des Gehäuses i (Fig. 2) ein Schraubbolzen 26 verspannt, dessen Enden als Schwenklager für einen ringförmigen Bügel 27 dienen. Zwischen den Ansätzen 25 ist das Kurbelgehäuse i geschlitzt, so daß durch Zusammenziehen der Ansätze 25 mittels der Bolzenmuttern gleichzeitig ein festes Einspannen der Lagerschale 3 in dem Gehäuse i möglich ist. Der Schaltring 23 ist null mit zwei sich diametral gegenüberliegenden radial nach außen gerichteten Zapfen versehen. die in entsprechende Bohrungen 27,1 der Schaltgabel 27 eingreifen, so daß durch Verschwenkung der Schaltgabel 27 der Schaltring 23 axial auf der Kurbelwelle 7 gegen die Wirkung der Feder 20 verschoben werden kann.
  • Die Wirkung des beschriebenen Schaltgetriebes ist folgende: Wird voll der Lage des Schaltgetriebes nach Fig. i ausgegangen, so stehen die Klauen 18 des Kupplungsringes i9 mit den Klauen 17 der Laufbüchse 6 im Eingriff. Die Laufbüchse 6 ist also starr mit der Kurbelwelle? %-erbunden. Das Schaltgetriebe befindet sich dann in der Lage, in der beispielsweise ebene Straßenstrecken befahren werden sollen, d. h. das Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelwelle und Antrieb des Hinterrades ist das übliche. In dieser Stellung ruhen die Rollen 8 fest zwischen Laufbüchse 6 und Kurbelwelle 7, und durch den Eingriff der Rollenenden 8a in entsprechende Ausnehmungen 9a des Rollenkäfigs 9 wird das Antriebszahnrad io mitgenommen.
  • Sind mit dem Fahrrad Straßensteigungen zu nehmen, so wird durch Verschwenkung der Schaltgabel 27, z. B. über einen am Lenker befestigten Bowdenzug, der Schaltring 23 nach innen gedrückt, bis die Klauen 24 des Schaltringes 23 mit den Klauen 17 der Laufbüchse 6 in Eingriff kommen. Dabei wird gleichzeitig der Kupplungsring ig axial mit verschoben, so daß die Klauen 18 des Kupplungsringes ig außer Eingriff mit den Klauen 17 der Laufbüchse 6 gelangen. Damit liegt die Laufbüchse 6 fest, während die Kurbelwelle 7 sich über die Rollen 8 in der Laufbüchse 6 dreht. Die Rollen 8 rollen also an der feststehenden Laufbüchse 6 und auf der Fläche 7a der Kurbelwelle 7 ab und nehmen dabei den Rollenkäfig g mit. Durch Mitnahme des Rollenkäfigs 9 wird auch gleichzeitig das Zahnrad io mitgenommen und über dieses Zahnrad io und den Antrieb 12, 13 das Hinterrad in Umdrehung versetzt. Die Drehgeschwindigkeit des Rollenkäfigs 9 auf der Kurbelwelle 7 hängt dabei von dem Verhältnis des Durchmessers der Kurbelwelle 7 zum Durchmesser der Rollen 8 ab. Ist dieses Verhältnis z. B. 2 : i, so wird der Rollenkäfig 9 die halben Drehzahlen machen wie die Kurbelwelle 7. Durch die erwähnte Schaltung wird also in diesem Fall das Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelantrieb und Hinterradantrieb geändert, und zwar herabgesetzt, so daß damit Steigungen von Straßen leicht genommen werden können.
  • Soll wieder eine Umschaltung, z. B. beim Befahren von ebenen Straßen, erfolgen, so wird durch umgekehrte Betätigung des Bomdenzuges der Schaltring 23 nach außen gedrückt, mit Unterstützung der Federung 20, wodurch wieder der 1?ingriff der Klauen 18 des Kupplungsringes ig finit den Klauen 17 der Laufbüchse 6 erfolgt.

Claims (7)

  1. PATFNTANSPRL'CHE: i. Schaltgetriebe für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Tretkurbel---elle (7) und einer im feststehenden Kurbelgehäuse (i) drehbaren Laufbüchse (6) Rollen (8) eingespannt sind, deren Enden (8a) in einem mit einem auf der Tretkurbelwelle drehbar gelagerten Antriebsrad (io) starr verbundenen Rollenkäfig (9) gelagert sind, und daß eine Kupplung vorgesehen ist, durch die die Laufbüchse mit der Kurbelwelle verbunden oder von der Kurbelwelle gelöst und gegen Drehung arretiert wird.
  2. 2. Schaltgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (7a) der Rollen (8) auf der Kurbelwelle (7) konisch ist bei entsprechender konischer Ausbildung der Rollen und der inneren Abrollfläche (6a) der Laufbüchse (6).
  3. 3. Schaltgetriebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkäfig (9) durch ein Drucklager (14, 15) in Achsrichtung verstellbar ist.
  4. 4. Schaltgetriebe nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (8) an den Enden in Zapfen (8a) auslaufen, die in entsprechende Ausnehmungen (g°) der Käfigringe einfassen.
  5. 5. Schaltgetriebe nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis d, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kurbelwelle (7) ein unverdrehbarer, aber axial verschiebbarer Kupplungsring (ig) mit äußeren radialen Klauen (18) sitzt, die durch eine Federung (20) mit Klauen (17) der Laufbüchse (6) im Eingriff gehalten werden.
  6. 6. Schaltgetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Federung (2o) abgekehrten Seite gegen den Kupplungsring (ig) ein Schaltring (23) liegt, der durch eine Sclialtgahel (27) o. dgl. in Achsrichtung gegen die Kupplungsfeder verschiebbar ist.
  7. 7. Schaltgetriebe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltring (23) bei Verschiebung gegen die Kupplungsfeder (20) durch innere Klauen (2q.) mit Klauen (17) der Laufbüchse (6) in Eingriff gelangt, sobald die Kupplungsklauen (18) des Kupplungsringes (ig) außer Eingriff mit den entsprechenden Klauen der Laufbuchse gelangen. B. Schaltgetriebe nach den Ansprüchen 5 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltring (23) von einer einseitig schwenkbar gelagerten Gabel (27) umfaßt wird, die mit zwei sich gegenüberliegenden Zapfen des Schaltringes im l?ingrifF steht und durch eine Handhabe, z. 13. durch einen Bowdenzug, verschwenkbar ist.
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