DE830374C - Anordnung zum Erzeugen der Schliessbewegung und der Elektrodenkraft von Punktschweisselektroden - Google Patents
Anordnung zum Erzeugen der Schliessbewegung und der Elektrodenkraft von PunktschweisselektrodenInfo
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- DE830374C DE830374C DEP44643A DEP0044643A DE830374C DE 830374 C DE830374 C DE 830374C DE P44643 A DEP44643 A DE P44643A DE P0044643 A DEP0044643 A DE P0044643A DE 830374 C DE830374 C DE 830374C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/10—Spot welding; Stitch welding
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/30—Features relating to electrodes
- B23K11/3009—Pressure electrodes
- B23K11/3018—Cooled pressure electrodes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
Description
- Die Elektroden von Punktschweißmaschinen müssen nach dem Einbringen des Werkstückes geschlossen und während des Schweißvorganges mit einer bestimmten Kraft gegeneinandergepreßt werden. Eine Elektrode steht im allgemeinen relativ zum Maschinengestell fest. Die andere wird von Hand oder Fuß bewegt, in vielen Fällen aber auch durch Preßluft oder Flüssigkeitsdruck. Wegen der entstehenden Verlustwärme müssen die Elektroden durch Wasser gekühlt werden. Es liegt daher nahe, die Schließbewegung der bewegtgn Elektrode und die Elektrodenkraft beim Schweißen durch den Kühlwasserdruck zu erzeugen. Bei durch Preßluft betätigten Elektroden sind Undichtigkeiten nicht von so unangenehmer Wirkung wie bei durch Öldruck oder durch Wasserdruck betätigten. Zuverlässige Stopfbüchsen, oder Packungen haben stets eine bedeutende Reibung an dem bewegten Elektrodenschaft. Diese Reibung ist während des Schweißvorganges oft sehr unangenehm, weil die Elektrode durch diese Reibungskraft abgebremst wird, wenn sie dem beim Verschweißen erweichenden Material schnell folgen soll. Bei Elektrodenschäften oder anderen gleitenden Organleu, die gegen Druckwasser abgedichtet werden müssen, besteht die zusätzliche Gefahr, daß sich während längerer Arbeitspausen Ablagerungen bilden, die das Gleiten behindern und die Bewegung der Elektrode unmöglich machen.
- Vorliegende Erfindung zeigt einen Weg, wie solche Elektroden ohne Stopfbuchse durch den Druck des Kühlwassers bewegt werden können. Nach der Erfindung ist ein gegenüber dem Gestell des Schweißapparates feststehender Teil eines nachgiebigen Druckraumes, der aus einem Zylinder mit Kolben, einem Membranbehälter oder einem Faltenbalg besteht, mit dem Innenrohr für die Kühlwasserzuleitung, der bewegte Teil des Druckraumes dagegen mit dem Elektrodenschaft dicht verbunden.
- Die Zeichnung zeit ein Ausführungsbeispiel mit einem Faltenbalg. Die bewegte Elektrode i ist in dem Elektrodenschaft 2 gelagert. Durch das Innenrohr 3 wird das Kühlwasser in der Bohrung des Elektrodenschaftes bis dicht an die Elektrode herangeführt und läuft um das Innenrohr in den Druckraum zurück. Dieser Druckraum wird von dem Faltenbalg 5 umschlossen, der mit der Vorderwand 4 und der Rückwand 6 beispielsweise dicht verschraubt ist. Die Vorderwand 4 ist dicht mit dem Elektrodenschaft 2, die Rückwand 6 dicht mit dem Innenrohr 3 verbunden. Das Kühlwasser wird dem System durch den Nippel 7 zugeführt und fließt aus dem Druckraum durch den Nippel 8 ab. Die Rückholefeder 9 drückt die Vorderwand 4 und damit die Elektrode in die Ruhestellung R. Bei gedrosseltem Zufluß und geöffnetem Abfluß des Kühlwassers entsteht in dem Faltenbalg kein Druck. Wird der Kühlwasserabfluß geschlossen, so füllt sich zunächst der Druckraum auf, und die Elektrode bewegt sich in die Arbeitsstellung A gegen das Werkstück. Bleibt der Kühlwasserabfluß weiter geschlossen, so wächst bei stillstehender Elektrode der Druck im Druckraum, bis er den statischen Druck der Wasserleitung erreicht hat. Die Elektrode wird nun mit einer Kraft gegen das Werkstück b,#w. gegen die feststehende Gegenelektrode gepreßt, die der wirksamen Fläche des Druckkörpers und dem Druck in demselben entspricht. In diesem Zustand wird geschweißt. Nach Vollendung des Schweißvorganges wird die Kühlwasserableiturig voll geöffnet, die Zuleitung gedrosselt. Durch die Kraft der Feder 9 wird der Druckraum entleert, bis die bewegten Teile die Ruhelage R erreicht haben. Die Feder und die Rückwand.,desDruckraumes stützen sich gegen feststehende Teile io des Maschinengehäuses.
- Die Vorteile dieser Anordnung sind: Verwendung des Kühlwassers, das ohnehin für die Elektrodenkühlung erforderlich ist, zum Erzeugen der Schließbewegung der bewegten Elektrode und der Elektrodenkraft während des Schweißens. Die kurzzeitige Drosselung oder Unterbrechung des Kühlwasserstromes während des Schweißvorganges ist ohne Bedeutung, da sofort nach dem Öffnen der Elektroden wieder Frischwasser zuströmt und die entstandene Wärme abführt. Der gesamte Druckraum ist dicht abgeschlossen. Reibungskräfte und Leckverluste an gleitenden Flächen sind vermieden. Bei Verwendung einer Membran oder eines Faltenbalges als Druckkörper besteht weiter die günstige Möglichkeit, den Elektrodenschaft ohne besondere Mittel gegen das Gestell der Maschine zu isolieren.
- Das beschriebene Beispiel kann analog für Kolben- oder Membranbetätigung verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Erzeugen der Schließbewegung und der Elektrodenkraft von Punktschweißelektroden, die durch Kühlwasser gekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil eines nachgiebigen Druckraumes, der aus einem Zylinder mit Kolben, einem Membranbehälter oder einem Faltenbalg besteht, mit dem Innenrohr für die Kühlwasserzuleitung, der bewegte Teil des Druckraumes dagegen mit dem Elektrodenschaft dicht verbunden ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Teil (Membran oder Faltenbalg) des Druckraumes den Elektrodenschaft gegen das Gestell isoliert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44643A DE830374C (de) | 1949-06-02 | 1949-06-02 | Anordnung zum Erzeugen der Schliessbewegung und der Elektrodenkraft von Punktschweisselektroden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP44643A DE830374C (de) | 1949-06-02 | 1949-06-02 | Anordnung zum Erzeugen der Schliessbewegung und der Elektrodenkraft von Punktschweisselektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830374C true DE830374C (de) | 1952-02-04 |
Family
ID=7380484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP44643A Expired DE830374C (de) | 1949-06-02 | 1949-06-02 | Anordnung zum Erzeugen der Schliessbewegung und der Elektrodenkraft von Punktschweisselektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830374C (de) |
-
1949
- 1949-06-02 DE DEP44643A patent/DE830374C/de not_active Expired
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