DE828835C - Zweiteiliger Grubenstempel - Google Patents

Zweiteiliger Grubenstempel

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DE828835C
DE828835C DEP47951A DEP0047951A DE828835C DE 828835 C DE828835 C DE 828835C DE P47951 A DEP47951 A DE P47951A DE P0047951 A DEP0047951 A DE P0047951A DE 828835 C DE828835 C DE 828835C
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pit
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SCHWARZ HERMANN KG
Hermann Schwarz KG
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14—Telescopic props
    • E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/32—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by a deformable collar or clamping means applied symmetrically inside a locking ring
    • E21D15/325—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by a deformable collar or clamping means applied symmetrically inside a locking ring by a clamping ring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zweiteiliger Grubenstempel Es sind Grubenstempel bekannt, die aus zwei ineinanderschiebbaren Rohren bestehen und bei denen an dem Innenrohr eine Brems- oder Klemmvorrichtung angebracht ist, die auf die Innenwandung des Außenrohres zur Einwirkung kommt. In dein einen Fall bildet dabei das Innenrohr den Unterstempel, und dieses trägt auf seiner oberen Stirnfläche einen sich nach oben verjüngenden Konus. Um den Konus herum sind mehrere Bremshacken angeordnet, die einerseits am Konus und andererseits an der inneren Zylinderwandung des Außenrohres anliegen; dabei sind die Abmessungen so gewählt, <iaß beim Belasten des senkrecht stehenden Stempels die Bremsbacken durch den Außenstempel tnitgetiotritneii und so auf den Konus aufgeschoben werden, wodurch si, immer fester zur Anlage an die Innenwandung des' Außenstenpels kommen. Eine Beeinflussung der Breinsbacken von außen im antrieb- oder Lösesinne ist dabei nicht vorgesehen.
  • In dem anderen Falle bildet bei der bekannten Konstruktion das Innenrohr den Oberstempel, und an seinem unteren Ende sind radial bewegliche Bremsbacken angeordnet; ;zwischen diese greift ein Konus ein, der über eine Verlängerungsstange in senkrechter Richtung verstellt werden kann, und zwar mit Hilfe eines durch Schlitze im Innenrohr hindurchgreifenden Keiles. Aruf diese Weise sind die Bremsbacken mehr oder weniger fest gegen die Innenwandung des Außenrohres zu treiben bzw. so frei zu geben, daß der Stempel geraubt Nverden kann.
  • Bei den bekannten Stempeln dieser Art sind die beweglichen Bremsbacken von außen unzugänglich und können sich verkanten .und damit festklemmen, so daß eine ordnungsgemäße Betätigung nicht mehr möglich ist. Außerdem ist bei radialer Bewegung der Bremsbacken keine flächige Anlage zwischen Bremsbacken und Konus vorhanden, wenn gleichzeitig -der zwischen ihnen angeordnete 11etätigungskanus relativ zu den Bremsbacken bewegt wird. Dia es sich .bei Grubenstempeln um die Übertragung verhältnismäßig großer Kräfte handelt, wären Überbeanspruchungen an dieser Stelle unvermeidbar.
  • Gemäß der Erfindung ibesteht bei einem zweiteiligen Grubenstempel, bei dem eine Reibungskupplung eingebaut :ist, die sich an dem in den Außenstempel eingreifenden Teil des Innentempels befindet und auf die Innenwandung de-, Außenstempels einwirkt, diese Reibungskupplung aus einem Spreizring, d. h. einem nicht völlig geschlossenen Ring, der unter der Einwirkung einer Kraft aufgeweitet wird und dadurch mit dem äußeren Rinigumfang auf die Innenfläche des Außenstempels einwirkt; dieser Spreizring ist längs unverschieblich mit dem Innenstempel verbunden.
  • Nicht ganz geschlossene Ringe, die durch Zusammenziehen ihrer Enden eine Klemmwirkung ausüben sollen, sind bereits vor langer Zeit bei Grubenstempeln bekanntgeworden, bei denen Oberstempel und Unterstempel als ineinandergleitende zylindrische Rohre ausgebildet sind. Ein Schellenband drückt dabei entweder das geschlitzte obere Ende des Außenstempels auf die Außenwandung des Innenstempels, oder das Schellenband ist so mit dem Außenstempel verbunden, daß es unmittelbar von außen auf Aden Innenstempel einwirkt. Das einseitig offene Schellenband ist an seinen Enden mit vorstehenden Klauen versehen, durch deren Zusammendrücken das Schellenband gespannt wird. Das Spannen erfolgt mittels eines durch die Klauen gesteckten, mit einem Schlitz versehenen Spanngliedes dadurch, daß .in den Schlitz ein Keil hineingetrieben wird, der die Klauen zusammendrückt. Der den Reibungsschluß bewirkende Ring, das Schellenband, hat bei dieser bekannten Konstruktion eigen senkrechten Querschnitt, der von den Enden des Ringes, an denen die Klauen angesetzt sind, nach der Mitte zu bei gleichbleibender Höhe an Dicke stetig abnimmt. Diese Art der Stempel hat sich im Grubenbetrieb nicht einführen können, weil bei dieser Ringform eine ungleichmäße Verteilung der Andrückkräfte stattfindet und die Reibungsziffer der Bewegung der aufeinander gleitenden Stempelteile gegenüber der Reibungsziffer der Ruhe wesentlich niedriger war.
  • In jüngster Zeit ist vorgeschlagen worden, aufbauend auf den bekannten Konstruktionselementen dieses Stempels, einen Grubenstempel in der Weise auszubilden, daß ibeim .Spannen des Ringes dieser stets die Kreisform beibehält, da nur in diesem Falle der Querschnitt des Stempels gleichförmig belastet und damit der Reilbungsschluß auf dem ganzen Umfang gleichmäßig ist; bei einer bestimmten Anspannung des Klemmringes kann also damit gerechnet werden, daß alle Stempel im wesentlichen gleichmäßig an der Abstützung des Hangenden teilnehmen. Die Verwendung eines solchen Klemmringes hat den großen Vorteil, daß er die Verwendung rohrförmiger Teile sowohl für den Innenstempel als auch für den Außenstempel ermöglicht; iim Gegensatz zu rechteckigen Querschnitten der Stempelteile haben kreisförmige Querschnitte ein besseres Widerstandsmoment, und so k Bann zur Erzielung der gleichen Belastung beim Rohrquerschnitt ,an Gewicht gespart werden, was für einen Grubenstempel vem ausschlaggebender Bedeutung ist.
  • Ehe auf die ;besondere Bemessung bzw. Formgebung,des Klemmringes, die zur Erzielung einer gleichförmigen Belastung des Rohrquerschnitts erforderlich ist, näher eingegangen wird, soll noch der weitere Vorschlag erwähnt werden, der für den sog. Klemmringstempel gemacht wurde und der dahin geht, eine Klemmvorrichtung zu benutzen, welche, um den Innenstempel frei bewegen zu können, unter eine Spannung gebracht wird, die über derjenigen liegt, die erforderlich ist, um im Zusammenwirken mit der an den Bremsflächen herrschenden Reibung die gewünschte hohe Tragfähi.gke:it zu erzeugen; beim Setzen des Stempels wird durch Betätigung besonderer Hilfsmittel die in -der Klemmvorrichtung herrschende Spannung herabgesetzt und der Klemmring auf den Innenstempel zur Einwirkung gebracht. Die jetzt noch indem Ring herrschende Spannung reicht aus, uni den Innenstempel mit einer Kraft festzuhalten, bei der er maximal belastet werden kann; leim Überschreiten dieser Last sinkt der Innentempel eilt, wobei jedoch die Abbremsung des Innenstempels immer in voller Höhe wirksam bleibt. Das Raueben des Stempels erfolgt so, daß hei Wiedererhöhung der Spannung des Ringes dieser aüfgeweitet und auf diese Weise der Oberstempel wieder frei beweglich wird. Dabei bleiben ,die dein Ring erteilten Spannungen im Gebiete elastischer Verformung. Schließlich ist auch vorgeschlagen worden. eine Vereinigung der beiden genannten Konstruktionsprinzipien vorzunehmen, indem der aufgeweitete. eine freie Beweglichkeit des Innenstempels ermöglichende Klemmring zunächst entspannt wird, wobei der Innenstempel eine Torspannung erhält. und dann durch weiteres Zuziehen des Ringes ein höhererDruck auf den Innenstempel ausgeübt wird, bei der er seine maximale Tragfähigkeit erreicht.
  • Während ibei den bekannten bzw. vorgeschlagenen Konstruktionen der Ring von außen entwed°r unmittelbar oder mittelbar auf die Außenfläche des Innenstempels wirkten und mit dem Außenstempel längs unverschieblich verbunden war, wird gemäß der Erfindung die Bauart so gewählt, daß unt; r Aufrechterhaltung des Prinzips der Herstellung einer Reibungskupplung zwischen ziem Auß°_nsteinpel ,und dem bei Überschreiten einer vorgegebenen Belastung in diesem einsinkenden Innenstempel durch einen Klemmring der längs unverschieblich nunmehr mit dem Innenstempel verl)und°_n° Klemmring mit Reibungsdruck auf die Innenwandung des Außenstempels einwirkt, indem er in erforderlichem Maße aufg:weitet wird. Zum Aufweiten des Ringes kann dabei eine den Abstand der Ringenden voneinander vergrößerilde Einrichtung vorgesehen sein, z. Il. katte zum Aufweiten des Ringes ein zwischen die Ringenden eittztttreiliendc° rr Keil dienen.
  • Auch das Prinzip des mit Eigenfederung arbeitenden Ringes kann bei einem solchen von innen auf .den Außenstempel einwirkenden Klemmring, der gleichsam als eine Innenbremse aufzufassen ist, Anwendung finden. Der Ring hat dann irn entspannten zustand einen größeren Umfang, als in der Arhcits,stellung die Zylinderfläche hat, gegeit die er anliegt. Er wird mittels einer die lZingen<len einander nähernden \-orrichtung leim Setzen des Stempels so weit zusammengezogen, daß sein Unifang kleiner ist als in der Arboitsstelhing. Hört die Wirkung dieser "Zugvorrichtung auf, so kommt der Ring wieder zum Anliegen an der zylindrischen Innenfläche ,des Außenstempels oder eines zwisch"n diesem und dem Kleininring liegenden Zwischengliedes, und der erforderliche Reibungsdruck wird auf den Außenstempel ausgeübt. Die Spannung des Ringes kann dabei so groß sein, daß der Stempel bis zur höchsten Belastung beansprucht wird, ehe der Innenstempel einsinkt. Die Spannung des durch die Zugvorrichtung entlasteten Ringes kann aber auch auf einen Wert beschränkt sein, der kleiner ist als der Wert bei sofortiger Aufnahme :ler Nciinlast, wid es ist eine Einrichtung vorgesehen, uiri den Ring in hiiherein \laße aufzuweiten und (ladtir--li erst die 1Zeil)uiigskul)lilutig so stark zu machen. daß die Höchstlast des Stempels erreicht wird.
  • LTni eine gleichförmige Belastung des Außenstempels ,durch den aufgeweiteten Kleinniring sicherzustellen und damit einen gleichmäßigen Reibungsschluß zu .gewährleisten, ist der Kleininring auf dem elastisch beanspruchten Teil seines ljAnfanges als Tr:iger gleicher Festigkeit ausgebildet, indem sein (.)verschnitt nach der dein Ringschlitz gegenüberliegenden Stelle zu stetig zunimmt. DerKlenimring kailn auf denAußenstempel mittels einer oder mehrerer über den IZiti.':umfan; verteilter Hreinsbacken eiriwirkeii;dal>ei liegen vorzugsweise die .\tidrückflächen der Bremsbacken am lZiag symmetrisch zu dem IZitigsclil:itz, in welchem die Einrichtung zum :\ufweiten des Ringes anger>rdnet ist. Die :\nordnung von Bremsbacken ermöglicht auch die \'er\venrlnug nicht kreisförmiger Profile. Der Klemmring .kann aber auch selbst aus einem Bremswerkstoff, wie z. B. A1 oder AI-Legierung, bestehen.
  • Ein weiterer Vorteil der neuen Anordnung ist .der, daß auch der Innenstempel hohlzylindrisch ausgebildet sein kann. Bei gleichzeitiger rohrförmiger Ausbildung des Außenstempels kann der aufzuweitende Ring Tiber Glas geschlitzte Ende des Innenstempels auf den .\.ul:lenstempel einwirken. Dabei ist der lZeibbelag vorzugsweise -zwischen Innenstempel und Außenstempel angeordnet. während der Klemmring im Innern des Innenstempels befestigt ist.
  • Eine gewisse Schwierigkeit bestellt bei der Anordnung eines Ringes, der auf die Innenwandung des Außenstempels einwirkt, darin, daß er von außen nicht ohne weiteres zugängl-ich ist und daß eine längs unverschiebliche Verbindung zwischen Innenstempel und Klemmring geschaffen werden muß. Diese läßt sich dadurch erreichen, daß z. B. hakenförmige Ansätze des Innenstempels den gegen die Stirnfläche des Innenstempels anliegenden Ring von innen her umfassen, so daß er gezwungen ist, dessen Bewegungen zu folgen. Erfolgt das Rufweiten des Klemmringes mittels eines zwischen seinen Enden in senkrechter Richtung eingetriehenen Keiles, so kann dieser Keil ein bis zum anderen Ende des Innenstempels reichendes gekröpftes oberes Ansatzstück haben, das innerhalb .des Innenstempels liegt.
  • Im oberen Ende des Ansatzstückes und in der Wandung des Innenstempels sind korrespotidierende Schlitze vorgesehen, durch die ein Querkeil geführt ist mittels dessen man das Ansatzstück ,und damit den zwischen die Ringenden eingreifenden Keil in senkrechter Richtung im Antreih- und Lösesinne bewegen kann. Der Querkeil ist an einer Stelle des Stempels angeordnet, die auch bei ganz ineinandergeschobenen Stempelteilen nodh frei zugängig ist. An dem eingetriebenenQuerkeil befindet sich zweckmäßig eine Skala, die dem Bedienun#;sm.ann den zur Herstellung der erforderlichen Reibungskupplung erforderlichen Weg des Keiles anzeigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Stempels dargestellt, ,hei dem von der Eigenfederung :des Ringes zur Erzielung der Reihungskupplung kein Gebrauch gemacht, sondern das Aufweiten nur durch Einwirken einer äußeren Kraft auf den Ring herbeigeführt wird. Es zeigt A'bb. i eine Ansicht des neuen Stempels, bei dein die Vorderwand des :\u13eiistempel,s teilweise ausgeschnitten ist, @um den zum Rufweiten des Rin;@es dienenden Keil sichtbar zu machen, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt entsprechend II-II von Abb. i.
  • Abb. 3 einen waagerechten Schnitt entsprechend 111-111 von Abb. 2 ; Abb. d entspricht Abb. 2 und stellt eine andere Ausführungsform des Innenstempels dar.
  • Der Außenstempel i ist rohrförmig ausgebildet und hat einen Fuß 2. Innerhalb des Außenstempels gleitet der ebenfalls rohrförmige Innenstempel 3, auf dem sich der bekannte Kronenkopf d befindet. Am oberen Ende des Außenstempels ist eine Randleiste 5 angeordnet, zusammen mit einer in einer Nut eingeklemmten Ringdichtung 6, durch die ein staubdichter Abschluß der innerhalb des Innenstempels liegenden Rei-bungsikupplung erzielt wird. Ain unteren Ende des Innenstempels liegt der Klemmring 7 an und wird mittels der ihn auf der Unterseite umfassenden Haken b von dem Innenstempel längs unverschieblich gehalten. Zwischen dem Klemmring 7 rund dem Unterstempel ist der Bremsbelag angeordnet, der bei Verwendung von Stahl für den Innenstempel :beispielsweise aus Aluminium besteht. Der Ring 7 hat verdickte Enden io, in denen sich entsprechend geformte Nuten zur Aufnahme des senkrechten Keiles i i @befinden. Der Keil I I hat ein gekröpftes, innerhalb des Innenstempels liegendes Ansatzstück 12, in dem sich ein Schlitz 13 befindet, welchem der Schlitz 14 in der Wandung des Innenstempels 3 entspricht. Durch diese Schlitze ist ein Querkeil 15 geführt. Beim Eintreiben des Querkeiles 15 senkt sich der senkrechte Keil i i, wodurch der Ring aufgew-eitet und der Reibungsdruck ,gesteigert wird. Nach Zurückschlagen des Keiles 15 kann der Keil i i wieder angehoben und der Ring 7 entspannt werden, so daß der Innenstempel sich frei im Außenstempel bewegen läßt. Für das Hochschlagen des Keiles i i kann gegebenenfalls eine weitere Gruppe entsprechender Schlitze in dem Ansatzstück 12 und in den Wandungen des Innenstempels vorgesehen sein. 16 sind im Innenstempel sitzende gelochte Platten, in denen das Ansatzstück 12 geführt wird.
  • Für das Aufundabbewegen des senkrechten Keiles i i kann sich bei der Anordnung gemäß Abb. 4 in dem Ansatzstück 12 auch eine Öffnung befinden, in der die Scheibe 18 liegt. Diese Scheibe sitzt exzentrisch auf der Welle 17, welche mit beiden Enden -in der Wandung des Innenstempels 3 gelagert ist und mittels eines herausragenden Hebels ig gedreht werden kann.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform spielt der Innenstempel die Rolle des Oberstempels, der Außenstempel die Rolle Lies Unterstempels. Unter entsprechender konstruktiver Umgestaltung kann aber auch der Innenstempel als Unterstempel und dementsprechend der Außenstempel als Oberstempel ausgebildet sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger Grubenstempel, bei dein an dem in den Außenstempel eingreifenden Teil des Innenstempels eine Reibungskupplung vorgesehen ist, die auf die Innenwandung des Außenstempels einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung aus einem Spreizring besteht, der längs unverschieblich mit dem Innenstempel verbunden ist.
  2. 2. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufweiten des Spreizringes eine den Abstand ,der Ringenden voneinander vergrößernde Vorrichtung angeordnet ist.
  3. 3. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 2, @dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufweiten des Spreizringes ein zwischen die Ringenden einzutreibender Keil angeordnet ist.
  4. 4. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Innenwandung des Außenstempels einwirkende Ring im entspannten Zustand einen größeren Umfang hat als ,in der Arbeitsstellung und mittels einer die Ringenden einander nähernden Vorrichtung so weit zusammengezogen werden kann, daß sein Umfang kleiner als der in der Arbeitsstellung vorhandene ist, die dem Ring dabei erteilte Spannung aber noch im Gebiet elastischer Verformung liegt. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß hei ausgeschalteter Zugvorrichtung die dem Ring innewohnende Spannung ausreicht, den erforderlichen Reibungsdruck auf den Außenstempel auszuüben. 6. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 4, .dadurchgekennzeichnet, daß bei ausgeschalteter Zugvorrichtung die dem Ring innewohnende Spannung zur Aufnahme der Setzlast durch den Oberstempel ausreicht und eine Einrichtung zum weiteren Aufweiten des Ringes angeordnet ist, hei dem dieser auf eine noch im Gebiete elastischer Verformung liegende Spannung gebracht wird, die derjenigen Belastung entspricht, bei der der Oberstempel einzusinken beginnt. 7. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizring auf dem elastisch beanspruchten Teil seines Umfanges als Träger gleicher Festigkeit ausgebildet ist, indem sein Querschnitt nach der den Ringenden gegenüberliegenden Seite stetig zunimmt. B. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Spreizring auf den :@ußenstempel einwirkende, geschlossen über den Ringumfang verteilte Bremsbacken aufgebracht sind. g. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückflächen der Bremsbacken am Ring symmetrisch zum Ringspalt liegen. io. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstempel als Rohr mit zylindrischem Querschnitt ausgebildet ist. ii. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 1 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Spreizring über das geschlitzte Ende des Innenstempels auf den .Außenstempel einwirkt. 12. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch i i,dadurch gekennzeichnet, daß ein Reibbelag zwischen Innenstempel und Außenstempel angeordnet ist. 13. Zweiteiliger Grubenstempel mach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spreizring und dem Innensternpel eine längs unverschiebliche Verbindung dadurch geschaffen ist, dali der Spreizring an einer waagerechten Schnittfläche des Innenstempels anliegt und mittels am Innenstempel befindlicher Haken umfaßt wird. 14. Zweiteililger Grubenstempel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in senkrechter Richtung @bewegliche Keil ein gekröpftes, innerhalb des Innenstempels liegendes, mit dem Keil fest verbundenes Ansatzstück hat, dein mittels im Innenstempel vorgesehener Öffnungen relativ zu diesem eine Längsbewegung erteilt werden kann. 15. Zweiteiliger Grubenstempel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch korrespondierende Schlitze im Ansatz.stück und in der Wandung des Innenstempels ein Querkeil geführt ist, bei dessen Eintreiben der senkrechte Keil eingetrieben ,bzw. gelockert wird.
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