DE82873C - - Google Patents

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DE82873C
DE82873C DENDAT82873D DE82873DA DE82873C DE 82873 C DE82873 C DE 82873C DE NDAT82873 D DENDAT82873 D DE NDAT82873D DE 82873D A DE82873D A DE 82873DA DE 82873 C DE82873 C DE 82873C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/04Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts
    • B22D19/045Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts for joining tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
WILLIAM HOPKINSON in NEW KENT ROAD (Grfsch. London, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1895 a
Bis jetzt ist es immer Gebrauch gewesen, bei der Herstellung der Rahmen oder Gestelle für Fahrräder beliebiger Art zuerst die zur Verbindung der verschiedenen Rohre dienenden Theile zu giefsen und nach erfolgter Reinigung und bezw. Bearbeitung derselben die Enden der Rohre in diese Verbindungsteile einzupassen und festzulöthen. Dies ist jedoch ein sehr zeitraubendes, kostspieliges Verfahren, bei welchem auch die Rohre durch die für das Löthen erforderliche Hitze sehr oft in schädlicher Weise geschwächt werden.
Um nun diese Uebelstände zu vermeiden, werden nach der vorliegenden Erfindung, nachdem die das Gestell bildenden Rohre oder Streben in die richtige Lage zu einander gebracht sind, die Verbindungsstücke an die Enden der Rohre, die mit mehrtheiligen Gufsformen umgeben sind, direct angegossen und so die Verbindung der einzelnen Rohre zu dem Gestell in einer Operation bewirkt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausfuhrungsbeispiele zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die verschiedenen, das Gestell bildenden Rohre mit den um die betreffenden Verbindungsstellen gelegten Gufsformen. . Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht und zeigt eine der mit einem Tritt versehenen Hintergabeln, Fig. 3 ist eine Ansicht der zwei untersten Theile der Gufsform für das am Boden liegende Verbindungsstück, aus welcher das Innere dieser Theile ersichtlich wird, und Fig. 4 zeigt Theile der Rohre zur Bildung der Steuergabeln sowie die Anwendung der Giefsformen zum Giefsen des Verbindungsstückes. Ferner sind in den Fig. 1 und 2 Theile der Giefsformen zurückgeklappt gezeichnet, um das Innere derselben erkennen zu lassen.
A (Fig. 1) ist ein Rahmen, welcher die in die erforderliche Lage zu einander gebrachten Rohre umschliefst; B B1 B2 B3 B* B6 Be B1 sind die verschiedenen Rohre des Fahrradgestelles und CDEFGH sind die in zwei oder mehr Theilen hergestellten Giefsformen.
Wenn es sich darum handelt, ein Fahrradgesten von der in der Zeichnung veranschaulichten Gestalt zu bilden, so werden die Giefsformen C D für die oberen und unteren Theile des Vorderrohres B und die Form E für diejenige Hintergabel, welche keinen Tritt besitzt,' aus zwei Theilen hergestellt, und die Form F. für den oberen Theil des Diagonalrohres Z?4 sowie die Form G für die zweite Hintergabel, welche, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit einem Tritt versehen ist, aus drei Theilen und die Form H für das Bodenstück endlich aus.vier Theilen gebildet.
Als Ausführungsbeispiel einer aus zwei Theilen hergestellten Form soll hier diejenige (C) für den oberen Theil des Vorderrohres beschrieben werden. C1 ist die untere und C'2 die obere.Hälfte dieser Form,, und zwar ist C2 aufgeklappt gezeichnet, um das Innere der Form erkennen zu lassen. Wenn die in Fig. 1 durch punktifte Linien verbundenen Seiten der Form C auf einander gebracht werden, so greifen die Vorsprünge C3C3 des oberen Theiles in entsprechende Aussparungen C4 C 4 des unteren Theiles ein, oder andere geeignete Führungen können vorgesehen werden, um ein genaues Aufliegen
der beiden Formentheile nach dem Zusammenbringen zu sichern. ist das Giefsloch, C6 der Luftauslafs, und beide Oeffnungen sind in dem oberen Theile C2 der Form C angebracht.
Das Gufsstück, welches die Rohre B und B1 verbindet, erhält eine geeignete Aushöhlung oder Rinne, welche in eier Form bei C7 erscheint und später den Kugeln in dem Kopf der Steuergabel als Laufbahn dient.
Die Anordnung der Rohre ist in Fig. ι so getroffen, dafs B1 und B'2 gegen B anstofsen und in ähnlicher Weise auch die Rohre B3 J3° und B6B1 sich mit ihren Enden berühren, während das Rohr B1 ebenfalls mit seinem anderen Ende gegen das Diagonalrohr ß4 anliegt. Die Enden der Rohre B2 Bi B3 B% welche durch das Bodenstück verbunden werden, berühren indessen einander nicht, sondern werden, wie später ausgeführt, durch einen Kern getrennt gehalten.
Die anderen, aus zwei Theilen bestehenden Formen D und E sind in ähnlicher Weise construirt, wie mit Bezug auf Form C beschrieben wurde; die Giefslöcher sind bei D1E1 und die Luftöffnungen bei D2E2 in den oberen Theilen der Formen angeordnet. Ein Kern D3 ist so in der Form D vorgesehen, dafs der Bodentheil des Gufsstückes mit einer Aushöhlung für die untere Kugeilaufbahn des Steuerkopfes geformt wird.
Die Form F ist aus drei Theilen F1 F2 F3 hergestellt, von denen die beiden F1 F'2, wenn die durch die punktirten Linien verbundenen Seiten aufeinander gelegt werden, das Diagonalrohr B4 umfassen. Der dritte Theil F3 wird dann gegen die anderen beiden gelegt und das Ganze vermittelst der Streifen oder Bänder F4 F4 zusammen verbunden. Das Diagonalrohr B* reicht durch die Form hindurch bis zur Aufsenseite des Theiles F3. Bei dem besonderen, in der Zeichnung veranschaulichten Gestell werden die hinteren Streben oder Stützen B5 B"' mit dem GufsstUck der Diagonalstrebe B4 und der obersten Stange B1 durch einen Bolzen verbunden und das Gufsstück ist geschlitzt, so dafs die Sattelstütze darin sehr fest durch den genannten Bolzen gehalten werden kann. F5 ist der Kern, welcher durch die Form gesteckt wird, um das Loch für den Bolzen in dem Gufsstück zu bilden. Da, wie aus Vorstehendem ersichtlich, die hinteren Streben Bb B1 nicht mit an die Rohre Bi und B1 angegossen sind, können auch die hinteren Gabeln nicht zu derselben Zeit angegossen werden wie die Theile, welche Bi und B1 verbinden, sondern es mufs dies erst geschehen, nachdem die Form weggenommen ist. Bei manchen Gestellen können jedoch auch die hinteren Streben Bs B1 mit den Rohren B1 B* verbunden werden, in welchem Falle dann der Kern F5 überflüssig ist und das Metall zu derselben Zeit in die Formen C, D, E und F gegossen wird.
Die einzelnen Theile der Form G sind in ■■ Fig. 2 gezeigt, und zwar ist G1 der unterste Theil, während diejenigen G2 G3 in der Zeichnung als umgeklappt vorausgesetzt sind. Das Metall mufs natürlich zuerst in die Form E gegossen werden und dann setzt man die Form G zusammen, deren Bodentheil G1 hierbei durch einen Block oder dergl. in der erforderlichen Lage gehalten bezw. unterstützt wird.
Die Construction der Form H für die am Boden des Gestelles zusammenlaufenden Rohre ■ und Stützen ist in Fig. ι und 3 gezeigt und besteht dieselbe aus vier Theilen //' H2 H3 Η\-, welche durch ein Band H5 in ihrer Lage erhalten werden. Fig. 3 zeigt die Theile//1//2 getrennt und in Fig. 1 sind die Theile//3//4; nach abwärts gedreht gedacht, um ihr Inneres zu zeigen. H6 ist ein Kern, welcher ganz durch die Form hindurchgeht.
Die sämmtlichen Formen sind an ihren Aufsenseiten vorzugsweise so gestaltet, dafs sie' gut in die Ecken des Rahmens A passen und von letzterem sicher in ihrer Lage erhalten werden.
Es wird vorzuziehen sein, zuerst die For-; men CDF mit den Rohren BB1B2B* in die erforderliche Lage zu bringen und dann die Verbindungsstücke in diesen Formen zu giefsen; dann werden die Rohre B3 B& zurecht gelegt sowie das Verbindungsstück, in der Form E gegossen, und schliefslich' verfährt man in derselben Weise mit den Rohren Bß B7 und giefst das Bodenstück in der Form H und die andere Hintergabel in der Form G zusammen.
Bevor die verschiedenen Rohre in den Formen in die erforderliche Lage gebracht werden, verschliefst man die Enden der ersteren mit einer dünnen Metallscheibe, mit Lehm oder einem anderen geeigneten Materiale, um ein Eindringen des zum Giefsen der Verbindungsstücke benutzten Metalles in die Röhren zu verhindern.
Vorstehend beschriebene Methode soll auch zum Zusammengiefsen der Steuergabel angewendet werden, und zwar bedient man sich dabei der durch Fig. 4 veranschaulichten Form. In derselben sind KK1K1 die Rohre, welche die Steuergabel bilden sollen; LL1 sind die beiden Theile der Form, L3 L* geeignete Füh-"' rungen für ein genaues Zusammenbringen und L2 ist das Eingiefsloch.
Zum Giefsen der Verbindungstheile für die Rohre u. s. w. benutzt man zweckmäfsig eine Legirung, welche aus 60 Theilen Zinn, 10 Theilen Kupfer, 18,3 Theilen Antimon und 21 Theilen Zink besteht und bereits bei einer

Claims (1)

  1. sehr niedrigen Temperatur schmilzt, sowie sich überhaupt für den vorliegenden Zweck sehr vortheilhaft eignet, weil sie einer sehr hohen ■ Politur fähig ist und eine Vernickelung ganz , entbehrlich macht.
    Vor dem Einlegen in die Formen werden die Rohre an ihren Enden durch Eintauchen in Säure gereinigt und dann mit der geschmolzenen Giefsmasse überkleidet, so dafs sie dann mit dem in die Formen gegossenen Material sehr leicht und schnell eine gute Verbindung eingehen.
    Schliefslich mag noch bemerkt werden, dafs anstatt des in der Zeichnung veranschaulichten ' Fahrradgestelles natürlich auch solche von beliebiger anderer Form nach der beschriebenen 'Methode hergestellt werden können.
    Patenτ-Ansprüche:
    Ein Verfahren zur Verbindung der Gestelltheile von Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs die einzelnen Rohre oder Streben des zu bildenden Gestelles mit ihren vorher gereinigten Enden in mehrtheilige Formen von entsprechender Gestalt (wie C D E F G) eingelegt und durch Umgiefsen mit einer geeigneten Legirung unter einander fest verbunden werden.
    Eine Ausfuhrungsform des unter i. gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher die genannten Formen durch einen dieselben umschliefsenden Rahmen (A), dessen Gestalt sich nach der Gestalt des jeweiligen Fahrradgestelles richtet, in ihrer Lage gesichert sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7322106B2 (en) 2003-01-16 2008-01-29 Dana Corporation Method of manufacturing a node for connecting vehicle frame members

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7322106B2 (en) 2003-01-16 2008-01-29 Dana Corporation Method of manufacturing a node for connecting vehicle frame members

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