DE826558C - Vorrichtung zur Verhinderung missbraeuchlicher Handhabung der Teile von Messgeraeten - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung missbraeuchlicher Handhabung der Teile von Messgeraeten

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Publication number
DE826558C
DE826558C DEH331A DEH0000331A DE826558C DE 826558 C DE826558 C DE 826558C DE H331 A DEH331 A DE H331A DE H0000331 A DEH0000331 A DE H0000331A DE 826558 C DE826558 C DE 826558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
measuring
locking
safety device
locking member
Prior art date
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Expired
Application number
DEH331A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Hausser
Dipl-Ing Otto Heyl
Max Weissbrodt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hausser O & M
Original Assignee
Hausser O & M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hausser O & M filed Critical Hausser O & M
Priority to DEH331A priority Critical patent/DE826558C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE826558C publication Critical patent/DE826558C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B39/00Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking
    • E05B39/02Locks giving indication of authorised or unauthorised unlocking with destructible seal closures or paper closures

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung mißbräuchlicher Handhabung der Teile von Meßgeräten l)ie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung mißbräuchlicher Handhabung der Teile von Meßg eräten, insbesondere der unbefugten Auswechslung der Meßpatronen von elektrolytischen Strommeßgeräten.
  • Zwischenzähler haben u. a. :den Zweck, eine Streitquelle zwischen dem Inhaber des Hauptzählers, z. B. einem Hauptmieter, und einem Stromnebenverbraucher, z. B. einem Untermieter, auszuschalten. Als besonders vorteilhafte Zwischenzähler sind die elektrolytischen Strommeßgeräte geeignet, welche mit Meßpatronen ausgerüstet sind:, die nach Verbrauch ihres Inhalts, mithin nach Verbrauch einer gewissen Strommenge, den Stromfluß unterbrechen, also erneuert werden müssen. Zwecks einwandfreier Kontrolle und Abrechnung darf die Erneuerung der Meßpatronen nur dem Inhaber des Hauptzählers, z. B. dem Hauptmieter, möglich sein. Andernfalls könnte der Stromnebenverbraucher miß:bräuchlich Meßpatronen einsetzen, die nicht bei der Abrechnrung erfaßt werden.
  • Die Erfindung ist deshalb auf eine Sicherungsvorrichtung gerichtet, welche gewährleistet, daß stets nur dem Berechtigten die für mißbräuchliiche Handhabung in Betracht kommenden Teile eines Meßgerätes zugänglich sind und daß die uribefugte Betätigung dieser Teile, z. B. die unerlaubte Auswechslung von Meßpatronen, für den Berechtigten sogleich erkennbar ist. Zur Erreichung dieses Zieles ist erfindungsgemäß am Meßgerät ein Schloß vorgesehen, dessen Sperrglied erst nach Beschädigung einer zerstörbaren, z. B. zerreiß- oder -brechbaren, nur vom Befugten erneuerbaren Abdeckung, beispielsweise aus Papier, Pappe o. dgl,., lösbar ist. Es wirkt also der Deckel, der die zu sichernden Teile überdacht, mit einem Srhloß zusammen, und zwar derart, daß das die Verschlußlage bestimmende Haltemittel des Deckels mit einem, vorzugsweise federnden Sperrglied zusammenrastet, über welchem eine erst nach ihrer Beschädigung das Sperrglied zugänglich machende Sicherungsplatte z. B. aus Karton angebracht ist. Dieser Sicherungsplatte ist ein Halter zugeordnet, der sie in der Verschlußlage festlegt und der erst nach Öffnung des Deckels die Einbringung einer neuen Sicherungsplatte erlaubt. Als Sperrglied findet mit Vorzug eine Spreizfeder Verwendung, deren Sperrarm in der Verschlußlage in das Haltemittel des Deckels eingreift und nach Beschädigung undloder Entfernung der ihm vorgelagerten Sicherungsplatte aus Karton o. dgl. in die Öffnungslage verschiebbar ist.
  • Gleichviel, in welcher Ausbildung und aus welchem Werkstoff die Sicherungsplatte gefertigt ist., sie kann z. B. aus einer Visitenkarte des Berechtigten oder aus einem dessen Namenszug tragenden Papierstreifen bestehen, stets deckt sie das eigentliche Sperrglied des Schlosses derart ab, daß ohne ihre Beschädigung das Sperrglied nicht betätigt wnerden'kann. Es merkt also der Berechtigte sogleich, ob ein Unbefugter das Schloß geöffnet' hat. Darin liegt, schon in Ansehung des unglücklicherweise häufig zwischen Haupt- und Untermieter bestehenden Mißtrauens, ein wichtiger Fortschritt der Erfindung. Darüber hinaus bietet diese aber auch den Vorteil" daß ein eigentliches Schloß, wie es z. B. als Vorhängeschloß, als Tür- oder Schrankschloß o. dgl. bekannt ist, zu dessen Betätigung ein angepaßter Schlüssel gehört, nicht erforderlich ist. Es ist mithin auch die Gefahr hintangehalten, daß der Schlüssel verlegt oder verwechselt wird bzw. verlorengeht, mithin im Bedarfsfalle nicht verfügbar ist.
  • Der Deckel ist bei einem elektrolytischen Strommeßgerät so ausgebildet, daß er die Meßpatronen übergreift. Es genügt in der Regel, wenn er, z. B. in Gestalt einer Sperrleiste, ein Herausnehmen der Meßpatrone(n) verhindert, sie also in ihrer Gebrauchslage festhält. Er kann jedoch ..auch zum Schutz vor Staub und Bruchgefahr die ganze Xleßpatrone überdecken. In; diesem Fall empfiehlt es sich, den Deckel aus durchsichtigem Material anzufertigen, um den Zählerstand ohne Öffnen, des Deckels an der Patrone feststellen zu können. Es ist möglich, in häufigen Fällen sogar zweckvoll, den Deckel so zu gestalten, daß er in seiner Verschlußlage andere vor unerwünschtem Zugriff zu schützende Organe, z. B. Befestigungsschrauben des Gerätes, auf einer Unterlage, z. B. auf einer Zählertafel, oder auch Anschlußteile überdeckt. Es sind dann auch diese Zubehörteile des Gerätes gegen unbefugte Handhabung gesichert.
  • Ein Ausführungsbeispiel .der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht eines Meßgerätes, Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach C-D der Fig. i.
  • Die in dem Gehäuse a untergebrachten Meßgeräteteile sind aus Gründen zeichnerischer Klarheit nicht dargestellt. Ebenso sind die von dem Deckel b überdachten, auf dem Gehäuse a auswech,selbar angeordneten 'Meßpatronen nicht gezeichnet.
  • Der Deckel b, der bei der dargestellten Ausbildungsform kastenartig gestaltet ist, ist mittels der Scharniere c und d schwenkbar am Gehäuse a gelagert. Er besitzt einen seitlichen, plattenförmigen Ansatz e, der den als Haltemittel dienenden Zapfen f trägt. Dieser greift in der Verschlußlage durch eine entsprechende Öffnung der Gehäusedeckwand ins Gehäuseinnere und wird von dem Arm g der Spreizfeder h in der Verschlußlage dadurch gehalten, daß dieser Arm g sich in seine Raste i einschiebt.
  • Die Spreizfeder h ist unten an der Gehäusedeckwand angebracht. Der Arm g ist von oben durch die Ausne',ltmung k zugänglich, welche sich in der Gehäusedeckwand befindet. Es ist jedoch diese Ausnehmung k in der Verschlußlage des Deckels b durch eine Sicherungsplatte, z. B. durch ein Papier-oder Pappestück, abgedeckt, das zweckvoll bestimmte, nur vom Berechtigten anbringbare Kennzeichen trägt, also gewissermaßen eine Urkunde .des Berechtigten darstellt. Diese Abdeckplatte l ist von der Seite her unter den Rahmen in steckbar. Die Einschuböffnung n befindet sich auf der dem Deckel zugekehrten Seite des Rahmens in, so daß also die Sicherungsplatte l nur bei geöffnetem Deckel b ohne Zerstörung herausnehmbar bzw. nach ihrer Zerstörung durch eine neue ersetzbar ist.
  • Wenn der Deckel b zwecks Einsetzens einer neuen Meßpatrone :geöffnet werden soll, so muß die Sicherungsplatte l eingerissen:, z. B. nach unten in die Mulde o hineingedrückt, oder auf sonstige Weise derart beschädigt werden, daß der Sperrarm g zugänglich wird. Erst wenn das Hindernis der unbeschädigten Sicherungsplatte l beseitigt ist, kann der Arm g in Richtung des Pfeiles Y verschwenkt, also aus der Sperraste i des Haltezapfens f 'herausgeschwenkt werden, so daß der Deckel aufklappbar ist. Sollte ein Unbefugter die Sicherungsplatte l beschädigt haben, um das Schdoß öffnen zu können, so vermag dies der Berechtigte unschwer daran zu erkennen, daß die Sicherungsplatte beschädigt ist oder d.aß, falls eine neue Sicherungsplatte eingelegt wurde, diese nicht seine Kennzeichnung trägt.
  • Es ist, wie bereits erwähnt, im Sinne der Erfindung gleichgültig, ob durch den Deckel b Meßpatronen oder sonstige zu sichernde Teile überdeckt sind. Durch entsprechende Vergrößerung und Gestaltung Kann der Deckel auch zur Sicherung der Anschlußklemmen, der Befestigungsschrauben und anderer Teile herangezogen werden. Es braucht sich auch nicht um ein tlektrolytisches Strommeßgerät zu handeln. Die Erfindung ist auch bei sonstigen Meßgeräten mit gleichem Vorteil anwendbar.
  • In Abweichung vom gezeichneten Ausführungsbeispiel ist es selbstverständlich möglich, von einem gesonderten Deckel Abstand zu nehmen und die Gehäusedeckwand als Deckel zu benutzen.
  • Es ist selbstverständlich möglich, das Schloß auch derart auszubilden, daß die beim gezeichneten Ausführungsbeispiel am Meßgerätegehäuse angebrachten Schloßteile sich am Deckel befinden und umgekehrt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhinderung miGbräuchlicher Handhabung der Teile von Meßgeräten, insbesondere der unbefugten Auswechslung der Meßpatronen von elektrolytischen Strommeßgeräten, gekennzeichnet durch ein Schloß, dessen Sperrglied erst nach Beschädigung einer zerstörbaren, z. B. zerreiß- oder -brechbaren, nur vom Befugten erneuerbaren Abdeckung, beispielsweise aus Papier, Pappe, Celluloid, Kunststoff o. dgl., lösbar ist.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu sichernden Teile von einem Deckel überdacht sind,, dessen die Verschlußlage bestimmendes Haltemittel mit einem vorzugsweise federnden Sperrglied zusammenrastet, über welchem eine erst nach ihrer Beschädigung das Sperrglied zugänglich machende Sicherungsplatte, z. B. aus Papier, Pappe, Celluloid, Kunststoff o: dgl., angebracht ist.
  3. 3. Sicherungsvorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsplatte ein Halter zugeordnet ist, der erst nach öfftiung des Deckels die Einbringung einer neuen Sicherungsplatte ermöglicht.
  4. 4. Sicherungsvorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied eine Spreizfeder dient, deren Sperrarm in der Verschlußlage in das Haltemittel des Deckels eingreift und nach Beschädigung und/oder Entfernung der ihm vorgelagerten Sicherungsplatte in die Öffnungslage verschwenkbar ist.
  5. 5. Sicherungsvorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel die am Meßgerätegehäuse angebrachten Meßpatronen z. B. kastenförmig oder leistenartig überdacht und als Haltemittel einen Zapfen trägt, der in das Meßgerätegehäuse einsteckbar ist, in welchem die Sperrglied-Spreizfeder gelagert ist.
  6. 6. Sicherungsvorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Halter der Sicherungsplatte ein am Meßgerätegehäuse befindlicher Rahmen dient, dessen seitliche Einschuböffnung in der Verschlußlage des Deckels durch diesen gesperrt ist.
  7. 7. Sicherungsvorrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel so verlängert und so gestaltet ist, daß er in der Verschlußlage auch die Anschlußklemmen und/oder die Befestigungsschrauben des Gerätes überdacht.
DEH331A 1949-11-01 1949-11-01 Vorrichtung zur Verhinderung missbraeuchlicher Handhabung der Teile von Messgeraeten Expired DE826558C (de)

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DE826558C true DE826558C (de) 1952-01-03

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DE (1) DE826558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101210B (de) * 1959-03-02 1961-03-02 Martin Konieczny Das Schluesselloch mit einem Schieber abdeckende Vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1101210B (de) * 1959-03-02 1961-03-02 Martin Konieczny Das Schluesselloch mit einem Schieber abdeckende Vorrichtung

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