DE826432C - Gewinnungsverfahren im Strebbau mittels Kettenschraemmaschine - Google Patents
Gewinnungsverfahren im Strebbau mittels KettenschraemmaschineInfo
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- DE826432C DE826432C DEP51029A DEP0051029A DE826432C DE 826432 C DE826432 C DE 826432C DE P51029 A DEP51029 A DE P51029A DE P0051029 A DEP0051029 A DE P0051029A DE 826432 C DE826432 C DE 826432C
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-
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/18—Machines which completely free the mineral from the seam by both slitting and planing
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Description
- Das Gewinnungsverfahren nach der Erfindung geht von dem bekannten Verfahren aus, bei welchem eine auf dem Strebfördermittel fahrbare Kettenschrämmaschine im Anschluß an die Schrämfahrt nach Umkehr des Schrämkettenlaufsinnes während der Talfahrt die unterschrämte und zum Teil hereingebrochene, wenigstens aber um etwa Schramdicke gesenkte Kohle mittels des Rücklauftrumes der Schrämkette dem Strebfördermittel zuführt. Bei dieser Gewinnungsart befindet sich der Schram, bzw. bei mehreren Schramschlitzen der unterste, nach oberhalb der Oberkante des Strebfördermittels, so daß von der Ladetätigkeit der Schrämarme nur die hereingebrochene Kohle erfaßt wird.
- Um das Laden ohne zusätzlichen Zeitaufwand ergiebiger zu gestalten, wird nach der Erfindung das bekannte Verfahren dadurch verbessert, daß auf der Talfahrt ein am Führungsschlitten der Schrämmaschine durch ein kurzes Zugorgan befestigter und auf dem Liegenden gleitender Räumer den verblie-1>enen Kohlepacken vom Liegenden unter Zerkleinerung aufnimmt und mitsamt der etwa noch übriggebliebenen Kohle dem Strebfördermittel zuführt, welches die geräumte Kohle unter der Schrämmaschine her in Richtung der Talfahrt mit einer größeren Geschwindigkeit als derjenigen der Schrämmaschine wegfördert. Wenn als Strebfördermittel ein Kettenförderer mit Querstegen verwendet wird, so werden etwa für den Durchgang an sich zu große Kohlenstücke durch das Zusammenwirken der Querstege mit der Unterseite der Schrämmaschine weiter zerkleinert.
- In der Zeichnung ist in den Abb. i und 2 im Grundriß und in der Abb. 3 in Seitenansicht eine Einrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt, und zwar in der Abb. i bei Schrämfahrt, in den Abb. 2 und 3 bei Talfahrt.
- Vor Beginn der Schrämfahrt ist der Räumer i an die obere Kopfstrecke gebracht. Während des Schrämens (Abb. 1) zieht sich die Schrämmaschine 5 mit ihrem Windenseil 6 auf dem Streckenförderer 7 am Kohlenstoß 8 entlang. Die Schrämketten 3 und 4 haben dabei den durch den Pfeil angedeuteten Umlaufsinn. Nach vollbrachter Schrämarbeit wird (Abb.2) das Seil in entgegengesetzter Richtung versatzseitig ausgelegt und am Kettenförderer befestigt und der Räumer i durch eine Kuppelstange to mit der Schrämmaschine 5 verbunden. Die Schrämketten an den Schrämarmen 3 und 4 erhalten .den durch den Pfeil l i angedeuteten entgegenges-etzten Umlaufsinn und drücken mit den Schrämmeißeln die geschrämte Kohle quer zur Fahrtrichtung in das Strebfördermittel. Gleichzeitig nimmt der von der Schrämmaschine geschleppte und mit seiner Austragkante 12 am Kettenförderer 7 geführte Räum-er i mit den auf der Sohle gleitenden Hobelmessern 13, 14, 15 den Kohlepacken vom Liegenden und die übrige, etwa noch im Schrämfeld verbliebene Kohle auf und führt sie auf seinem Boden 16 und an seiner Leitwand 17 dem Kettenförderer zu. Die Mitnehmerquerstege 18 des Förderers nehmen das Ladegut mit und ziehen es unter der Schrämmaschine hinweg, "vorauf die vor der Schrämmaschine von den Schrämketten erfaßte Kohle auf den Kettenförderer gelangt. Der bei Beendigung der Talfahrt auf etwa Schrämmaschinenlänge am Liegenden verbliebene Rest der Kohle wird von Hand aufgenommen und verladen, während der Räumer vom Kettenförderer mit umgekehrtem Fördersinn wieder zur ol)eren Strecke gebracht wird.
- Dieses erfindungsgemäße Verfahren ist auch anwendbar, wenn der Schrämmaschine bereits bei der Schrämfahrt ein Räumer in halber oder ganzer Schramtiefe auf der von der unteren Schrämkette bestrichenen Schrälnftäche folgt und einen gewissem Teil der Ladearbeit somit schon auf der Schrämfahrt verrichtet.
Claims (1)
- PATENTANSPPUC11: Gewinnungsverfahren für den untertägigen Strebbau, bei welchem eine auf einem Strebfördermittel verfaihrbare Kettenschrämmaschine im Anschluß an die Schrämfahrt mit umgekehrtem Kettenlauf während der Talfahrt die unterschrämte Kohle dem Strel>fördermittel zuführt, dadurch gekennzeichnet, (laß ein mit der Schrämmaschine durch ein kurzes Zugorgan, beispielsweise eine Kuppelstalige, verl)undener Räumer den Kdhlepacken am Liegenden und sonstige dort verbliebene Kohle aufnimmt und dem Strebfördermittel zuführt, welches die Kohle unter der Schrämmaschine her in Richtung der Talfahrt mit einer die Talfahrt überholenden Geschwindigkeit w-egfördert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51029A DE826432C (de) | 1949-08-05 | 1949-08-05 | Gewinnungsverfahren im Strebbau mittels Kettenschraemmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP51029A DE826432C (de) | 1949-08-05 | 1949-08-05 | Gewinnungsverfahren im Strebbau mittels Kettenschraemmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE826432C true DE826432C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=7384804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51029A Expired DE826432C (de) | 1949-08-05 | 1949-08-05 | Gewinnungsverfahren im Strebbau mittels Kettenschraemmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE826432C (de) |
-
1949
- 1949-08-05 DE DEP51029A patent/DE826432C/de not_active Expired
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