DE825124C - Bruchband - Google Patents

Bruchband

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Publication number
DE825124C
DE825124C DEP46732A DEP0046732A DE825124C DE 825124 C DE825124 C DE 825124C DE P46732 A DEP46732 A DE P46732A DE P0046732 A DEP0046732 A DE P0046732A DE 825124 C DE825124 C DE 825124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pad
truss
capsule
spring
collar
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Expired
Application number
DEP46732A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS BLUM GmbH
Original Assignee
HANS BLUM GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE825124C publication Critical patent/DE825124C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/24Trusses
    • A61F5/26Trusses with belt springs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Bruchband Bei einem vollwertigen Bruchband muß die Pelotte so geformt sein, daß sie die Bruchpforte genau verschließt und die umliegenden Muskelpartien so abstützt, daß sich die Pforte nicht vergrößern kann. an hat bisher diese Forderungen zu erfüllen versucht, indem man sog. Maßbruchbänder handwerklich herstellte, bei denen die Pelotte durch Stopfen eines Stoffbeutels mit Faktis gefertigt wurde. Die bisher in Serien hergestellten Bruchbänder hatten zunächst nur eine bestimmte Standardpelottenform, die natürlich nur für eine beschränkte Anzahl von schwächeren Normalbrüchen ausreichend war. Um diesem Mangel abzuhelfen, ging man dazu über, verschiedene Pelottenformen aus vorgepreßtem Faktis bzw. aus Gummi herzustellen. Diese Bruchbänder weisen jedoch folgende Mängel auf: Die Pelotte ist mit der Gürtelfeder fest verbunden. Der Stoffüberzug der Pelotte ist festgeklebt bzw. festgenäht, kann also nicht gesäubert bzw. ausgewechselt, sondern nur in Fachwerkstätten erneuert werden. Der Beutel mit gestopftem Faktis bei dem handwerklich hergestellten Bruchband verändert im Laufe der Zeit durch Schweiß- und Druckeinwirkungen seine ursprüngliche Form und erfüllt dann nicht mehr seinen Zweck. Die Faktispelotte muß mit dem Pelottenblech fest verbunden werden und ist nur unter Schwierigkeiten passend herzustellen.
  • Bei den serienmäßig hergestellten Bruchbändern ist eine solche Vielzahl von Pelottenformen notwendig, daß kaum ein Bandagist in der Lage ist, sämtliche im Handel befindlichen Sorten Pelotten in den nötigen Größen für rechts- und linksseitige Brüche mit den verschiedenen Federstärken und den notwendigen verschiedenen elastischen Pelotten sortiert vorrätig zu halten.
  • Um eine geringere Lagerhaltung zu ermöglichen, hat man die Gürtelfeder mit der Pelotte einschließlich Pelottenblech (Kapsel) durch Schrauben lösbar verbunden. Hier ist aber die Handhabung umständlich, sie erfordert die Zuhilfenahme eines Werkzeugs beim Auswechseln. Die Schrauben können sich lockern; dadurch verschiebt sich die Pelotte in ihrer Stellung zur Feder, wodurch sie verrutscht und den Bruch nicht mehr richtig hält. Während des Tragens des Bruchbandes, also bei am Körper anliegender Gürtel feder, ist ein Auswechseln der Pelotte, um diese zu säubern, nicht möglich. Dies ist aber besonders bei schwerer Arbeit wegen der auftretenden Schweißabsonderungen unbedingt notwendig Wenn die Pelotten nicht'hygienisch einwandfrei sauber gehalten werden, entstehen leicht Entzündungen des Hautgewebes.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bruchband zu schaffen, das alle diese Nachteile nicht aufweist und dessen Pelotte mühelos selbst während des Tragens der Gürtelfeder einfach mit der Hand ausgewechselt werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der die Pelotte umfassende Kragen der am Ende der Gürtelfeder angebrachten Kapsel hinterschnittene Form hat und die Pelotte aus zähelastischem Vulkanisat besteht. Die neue Pelotte wird lediglich durch ihre Elastizität und die Form des Kragens in der Kapsel gehalten. Dieser Halt ist völlig sicher und zuverlässig. Der Bruchleidende kann, selbst wenn er das Bruchband am Körper trägt, die Pelotte ohne weiteres herausnehmen, säubern und wieder einsetzen, ohne daß ihre Stellung zu der dem Körper angeformten Gürtelfeder irgendwie verändert wird.
  • Die neue Pelotte ist aus einem zähelastischen Vulkanisat auf Kautschukmilchbasis hergestellt.
  • Auf Grund der Eigenart dieses Materials kann die Pelotte mit oder dhne Textilüberzug in der Bruchbandkapsel getragen werden. Der Textilüberzug ist nicht, wie bisher üblich, fest mit der Pelotte und dem Bruchband verbunden, sondern davon lösbar. Er dient dazu, die Absonderungen aufzusaugen. In dem an der Bodenfläche der Pelotte anliegenden Saum hat er einen Gummizug, so daß das Anbringen und Abnehmen des Bezuges in einem Augenblick vorgenommen werden kann.
  • Auch weist der Bezug keine störenden, auftragenden Bänder auf.
  • Die neue Pelotte aus Kautschulcmilch hat folgende Eigenschaften: Sie hat hohe Elastizität, so daß sie sich ohne weiteres in die Pelottenkapsel einfügen und darin festklemmen läßt. Ein weiterer Vorteil ist, daß sie aus einer massiven, sehr dauerhaften Masse, der durch einfaches Nachschleifen neue Formen gegeben werden können, besteht.
  • Durch Nachschleifen kann somit eine Pelotte geformt werden, die jeweils genau dem Bruch entspricht. Infolge der Eigenart des Materials ist die Pelotte unbedingt formbeständig, kann sich also bei längerem Tragen nicht durch Druck- oder Schweißeinwirkungen in ihrer Form verändern.
  • Sie kann in verschiedenen Weichheitsgraden hergestellt und damit der Gürtelfederstärke angepaßt werden. Ein Schwerarbeiter muß z. 13., je nach seiner Tätigkeit und Bruchart, ein Bruchband mit einer starken Feder und weichen Pelotte oder mit einer schwächeren Feder und harten Pelotte tragen.
  • Das erfindungsgemäß verwendete Ntaterial läßt sich waschen und auskochen, absorbiert Schweiß, saugt aber trotz seiner Porosität kaum Wasser auf, so daß es sich auch beim Baden tragen läßt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. I schaubildlich das Bruchband mit Gürtelfeder, Kapsel und Pelotte und Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. I.
  • An der Gürtelfeder a ist in der üblichen Weise die aus Celluloid bestehende Kapsel b befestigt, die die auswechselbare Pelotte c enthält. Die Pelottenkapsel ist mit einem hinterschnittenen Kragen d ausgeführt. Entsprechend der Hinterschneidung d ist die Bodenkante c1 der Pelotte c gestaltet, nämlich im Querschnitt spitzwinklig, so daß die Pelotte dhne weiteres durch den Kragen gehalten wird, sofern das Pelottenmaterial, wie es die Erfindung vorsieht, entsprechende Elastizität hat. Bei e ist ein Schonbezug aus dünnem Baumwollgewebe dargestellt, dessen Saum f einen endlosen Gummizug enthält.
  • PATENTANSPRI CHE I. Bruchband, in dessen Kapsel eine elastische Pelotte lösbar eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Pelotte (c) umfassende Kragen (d) der Kapsel (b) hinterschnittene Form hat und die Pelotte (c) aus zähelastischem Vulkanisat auf Kautschukmilchbasis besteht, so daß die Pelotte lediglich durch ihre Elastizität und die Form des Kragens (d) in der Kapsel gehalten wird und ohne weiteres auswechselbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Bruchband nach Anspruch 1, mit einem aus saugfähigem Textilstoff bestehenden, die Pelotte an ihrer freiliegenden Fläche bedeckenden Bezug, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Bodenfläche der Pelotte anliegende Saum (f) des Schonbezugs (e) einen endlosen Gummizug enthält.
    3. Bruchband nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pelotte aus elastiscbem, nachschleifbarem, nicht schwammartig aufsaugendem Kautschukmilchvulkanisat besteht.
DEP46732A 1949-06-23 1949-06-23 Bruchband Expired DE825124C (de)

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DEP46732A DE825124C (de) 1949-06-23 1949-06-23 Bruchband

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DEP46732A DE825124C (de) 1949-06-23 1949-06-23 Bruchband

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DE825124C true DE825124C (de) 1951-12-17

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ID=7381932

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DEP46732A Expired DE825124C (de) 1949-06-23 1949-06-23 Bruchband

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