DE824328C - Elektrische Praezisionsuhr - Google Patents

Elektrische Praezisionsuhr

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DE824328C
DE824328C DEP53369A DEP0053369A DE824328C DE 824328 C DE824328 C DE 824328C DE P53369 A DEP53369 A DE P53369A DE P0053369 A DEP0053369 A DE P0053369A DE 824328 C DE824328 C DE 824328C
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DE
Germany
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clock
pendulum
rubber
precision clock
plate
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Expired
Application number
DEP53369A
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English (en)
Inventor
Karl Heinz Zeh
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Wilhelm Zeh K G
Original Assignee
Wilhelm Zeh K G
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling
    • G04C3/022Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling with constant impulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Elektrische Präzisionsuhr Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Präzisionsuhr höchster Genauigkeit zu schaffen, bei der das die Zeiger antreibende Räderwerk schrittweise durch ein elektromagnetisches Schaltwerk betätigt wird, das gesteuert ist durch ein als Gangregler dienendes Pendel. Hierbei kommt es darauf an, dem schwingenden Pendel im geeigneten Zeitpunkt einen seine natürliche Dämpfung ausgleichenden Impuls zu erteilen, der gewährleistet, daß die Schwingungsweite des Pendels exakt konstant bleibt. Dies kann in besonders geeigneter Weise mittels eines Gewichtshebels geschehen, der bei jedem das Uhrwerk betätigenden Schaltschritt elektrisch um einen gewissen Betrag mitangehoben wird, was diesem Hebel eine bestimmte zusätzliche potentielle Energie verleiht, die er dann bei seiner Abwärtsbewegung in Zusammenarbeit mit dem Pendel zum Ausgleich seiner Dämpfung als kinetische Energie an dieses abgibt.
  • Auf diesem Prinzip beruhende elektrische Uhren sind an sich schon bekannt. Es hat sich auch gezeigt, daß sie sich zu einer ganz ungewöhnlich großen Ganggenauigkeit entwickeln lassen. Störend wirkt sich bei diesen Uhren lediglich oft aus, daß das elektrische Schaltwerk gewisse Erschütterungsstöße verursacht, die sich auf die ganze Uhr übertragen und die Gleichmäßigkeit des Pendelganges beeinträchtigen können. Der Behebung dieses Nachteils dient die Erfindung. Sie besteht erfindungsgemäß darin, daß das Uhrpendel dem es antreibenden Schaltwerk der Uhr gegenüber in einer eine mechanische Schwingungsübertragung auf das Pendel bzw. auf die Pendellagerung unterbindenden Weise gelagert ist.
  • Ausführen läßt sich eine solche Lagerung an sich in verschiedener Weise. Bevorzugt geeignet . hierfür ist eine Anordnung, bei der das Pendel auf einer Platine gelagert ist, die mit der Uhr im übrigen so verbunden wird, daß diese Verbindung auf sie treffende mechanische Schwingungen abfängt und absorbiert. Hierbei läßt sich diese besondere Lagerungsplatine für das Pendel auch als massive Grundplatte ausbilden, die ihrerseits zum Aufhängen der Uhr dient und auf der dann das übrige Uhrwerk seinerseits mit Tragbolzen aufgesetzt ist, die z. B. in Gummipuffern lagern. Hiermit ist unter Erreichung eines äußerst einfachen, zweckmäßigen mechanischen Aufbaues erzielt, daß die im Uhrwerk stattfindenden elektrischen Schaltstöße die jetzt auch die Pendellagerung tragende Grundplatte der Uhr nicht mehr erreichen und erschüttern können. Diese Schaltstöße können daher auf den Gang des Pendels keinerlei nachteiligen Einfluß mehr ausüben, und seine Schwingungen bleiben ideal gleichmäßig und ungestört. Da keine zwangsläufige mechanische Verbindung zwischen dem Pendel und dem übrigen Antriebsteil der Uhr erforderlich ist, läßt sich zwischen diesen Teilen ohne weiteres eine solche elastische Verbindung verwenden, die die Weiterleitung schädlicher mechanischer Schwingungen ausschließt und damit den erstrebten Erfolg sichert. Erwähnt sei, daß auch der unmittelbar mit dem Uhrpendel zusammenarbeitende Gewichtshebel gleichfalls noch auf der die Pendellagerung tragenden Grundplatte angeordnet sein kann, so daß diese mit Präzision zusammenwirkenden Teile in ihrer gegenseitigen Funktion ohne jede Störbeeinflussung durch das Schaltwerk bleiben.
  • Eine ganz erhebliche weitere Verbesserung im Sinne der Erfindung läßt sich ferner dadurch schaffen, daß auch die Ziffernplatte der Uhr elastisch bzw. abgefedert auf ihren Tragbolzen o. dgl., z. B. mittels Gummipufferung, gelagert ist.
  • Bisher war es nötig, die Ziffernplatte, insbesondere bei Präzisionsuhren der vorliegenden Art, ziemlich massiv und starkwandig auszuführen, um zu verhindern, daß in ihr Verspannungen auftreten können, die sich dann über die die Platinen verbindenden Tragbolzen, an denen auch die Ziffernplatte befestigt ist, ungünstig auf das Uhrwerk übertragen können. Eine solche unerwünschte Rückwirkungsmöglichkeit entfällt, wenn die das Ziffernblatt tragende Platte an ihren Haltebolzen ebenfalls nicht starr, sondern, wie neu angegeben, z. B. mittels nachgebender Gummipufferung gelagert ist. Die Ziffernplatte läßt sich dann ohne Nachteil auch verhältnismäßig dünnwandig und leicht ausführen. Dadurch wird die ganze Uhr leichter und billiger. _luch ist die gepufferte Lagerung des Uhrwerks ihrerseits auf seiner Grundplatte dadurch weiter entlastet. Durch Verringerung der Masse der Ziffernplatte läßt sich außerdem noch die Eigenschwingungszahl des abgefedert gelagerten Uhrwerks so ändern, daß eine Eigenschwingung noch weniger durch die Stöße des Schaltwerks auftritt, und schließlich bildet das Uhrwerk mit seiner abgefederten Lagerung zusammen mit der an ihm abgefedert gelagerten Ziffernplatte ein mechanisches Koppelschwingungsgebilde, in dem sich gegebenenfalls doch auftretende Schwingungen infolge der vorhandenen großen Dämpfung gegenseitig sofort aufzehren. Auch aus letzteren Gründen hat die abgefederte Anordnung der Ziffernplatte beachtliche Vorzüge. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert und beschrieben, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf die neuartig zur Pendellagerung verwendete Grundplatte der Uhr, Fig.2 eine Seitenansicht auf die Uhr mit der neuen abgefederten Lagerung des Uhrwerks und der Ziffernplatte, wobei die nicht der Erfindung dienenden Teile schematisch dargestellt sind, Fig.3 in Teilansicht die neue elastische Lagerung der Tragbolzen des Uhrwerks im Querschnitt und Fig. 4 ebenfalls in Teilansicht die gleiche Lagerungsanordnung für die Ziffernplatte.
  • Die schematisch dargestellte elektrische Uhr besitzt eine mehr oder weniger massive Grundplatte i, mit der sie an der Wand bzw. in einem größeren Wandgehäuse befestigt wird, wozu die Befestigungslöcher 2 dienen können. In dieser Grundplatte i sitzen vier Tragbolzen 3, die das übrige Uhrwerk tragen, und zwar gehalten zwischen üblichen Platinen 4 und 5, deren Abstand voneinander durch aufgeschobene Distanzhülsen 6 gesichert ist. Vorn vor den kürzeren Distanzhaltebolzeii j sitzt die Ziffernplatte 8,' auf der das dünne Zifferblatt 8' liegt mit dem vorstehenden ZeigerNverk g.
  • Die Tragbolzen 3 sitzen nun nicht starr in der Grundplatte i, sondern unter Zwischenfügung einer mehr oder weniger elastischen Verbindung, die gebildet ist durch eine Gummipufferung. Diese besteht aus mittelfesten Gummiringen io, die mittels aufgeschraubter, rings übergreifender Ringkappen i i fest gegen die Grundplatte i gedrückt sind, welch letztere an diesen Stellen Löcher 12 trägt, die etwas kleiner gehalten sind, als dem Durchmesser der Gummiringe io entspricht. In jedem dieser Gummiringe sitzt fest eingelassen je eine Gewindebuchse 13, in die der zugehörige Tragbolzen 3 eingeschraubt wird. Dieser ist sicher in dem kräftigen Gummiring io gehalten. Es kann daher zwischen diesen Tragbolzen 3 und der Grundplatte i keine übertragung von mechanischen Schwingungen stattfinden, da diese in der Gummiptifferung abgefangen werden.
  • Auf der Grundplatte i ist ferner auf einem Lagerzapfen 14, in an sich bekannter Weise mit einem Bolzen 15 in den Schlitz 16 dieses Zapfens einhängbar, der Uhrpendelstab 17 gelagert. Das elektrische Schaltwerk der Uhr sitzt dagegen zwischen den Platinen 4 und 5. Es besteht aus einer Elektromagnetspule 18, die z. B. einen Z-förmigen Anker i9 betätigt, welcher bei jedem Stromstoß, den der Magnet 18 erhält, angezogen wird und dadurch das Räderwerk der Uhr (nicht dargestellt) um einen Schritt weiterschaltet.Außerdem betätigt der Anker i9 mit einem seitlich vorstehenden Arm 20 einen Winkelhebe121. Dieser Hebel 21 dient dazu, einen Gewichtshebel 22 anzuheben, der durch den genannten Hebel 21 sodann vorübergehend in der gehobenen Stellung gehalten bleibt, weil eine gegenseitige Sperrung dieser Teile eintritt, wie dies in Fig, i eingezeichnet ist. Der Gewichtshebel 22 wird alsdann aber durch das nach rechts ausschwingende Pendel 17 weiter mit angehoben, indem dessen Arm 23 die Nadel 24 mit hochdrückt, die in einer Schraube 25 eingelassen ist, welche im Gewichtshebel 22 sitzt. Hierdurch wird der Winkelhebel 21 wieder freigegeben, so daß er durch sein Eigengewicht selbsttätig nach rechts wegdreht, bis er in der strichpunktierten Stellung 21' am Anschlag 26 arretiert wird. Beim Rückschwingen des Pendels 17 nach links wird es durch das Fallgewicht des Hebels 22 zusätzlich mit angetrieben, bis dieser Hebel 22 mit seiner Schraube 27 auf der Auflage 28 zum Aufsitzen kommt.
  • Während nun das Pendel 17 frei nach links weiterschwingt, erhält der Elektromagnet 18 mittels einer durch die Auflage 28 bewirkten elektrischen Kontaktgabe Strom. Er zieht seinen Anker i9 erneut an und bringt dadurch mit seinem Arm 2o den 'Winkelhebel 21 wieder in die gezeichnete Stellung nach links. wodurch dieser Hebel als Fallgewicht elektrisch in die angehobene Stellung geführt wird und in ihr gehalten bleibt, bis er durch das nach rechts schwingende Pendel wieder weiter tnit angehoben wird und sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Durch Öffnen des Kontaktes an der Auflage 28 wird der Elektromagnet 18 stromlos, so daß sein Anker i9 abfällt. Der Betrag, um den der Gewichtshebe122 jedesmal elektrisch angehoben wird, ist genau derart abgeglichen, daß die ihm entsprechende potentielle Energie, die dann beim Rückschwingen des Pendels kinetisch frei werdend auf es übertragen wird, der natürlichen Pendeldämpfung entspricht, so daß das Pendel dadurch also vollkommen dämpfungsfrei konstant w-eiterschwingt, was der Uhr höchste Präzision gibt, (la deren Weiterschaltung, wie schon erläutert, ja durch (las Pendel gesteuert ist.
  • Nach Fig. 2 ist der Gewichtshebel 22 mit seiner Tragkonsole 22' auf der Platine :4 gelagert vorgesehen. Es kommt aber auch in Betracht, den Gew-ichtSllel)el 22 auf der Grundplatte i zu lagern, so daß dann das Pendel 17 und dieser Gewichtshebel 22, die mit Präzision zusammenarbeiten müssen, vom gleichen Tragkörper gehalten sind und so zwischen diesen Teilen kein unerwünschtes gegenseitiges Spiel auftreten kann.
  • Wie der Teilschnitt in Fig..4 erkennen läßt, ist die Ziffernplatte 8, die ihrerseits das dünne Zifferblatt 8' trägt, ebenfalls nicht starr mit den sie haltenden Bolzen 3 verbunden, sondern mittels Gummipufferringe io', die gleichfalls von Ringkappen ii' gehalten sind, welche mit der Platte 8 an einer Auskröpfung vernietet sind. Die Bolzen 3 sitzen mit den Kopfzapfen 3' fest in diesen Gummiringen iö , die somit für die Ziffernplatte 8 mit ihren Zubehörteilen als elastische Lagerung dienen. 29 ist ein Bördelring, mit dem das Zifferblatt 8' gegen die Ziffernplatte 8 angedrückt gehalten ist.
  • Die die elektrische Schaltung bewirkenden und durch sie beeinflußten Teile der Uhr, also der impulsweise betätigte Anker i9, der Winkelhebel 21 und das Räderwerk der Uhr lagern alle an von den Bolzen 3 gehaltenen Teilen. Da diese Bolzen gummigelagert sind, können sich keine Erschütterungen oder Schwingungen, die der schrittweise erfolgende Antrieb der Uhr verursacht, auf die Grundplatte i übertragen, auf der also das Pendel 17 und gegebenenfalls auch sein Gewichtshebel 22 gegen solche schädliche Beeinflussung isoliert angeordnet sind. Das Spiel des Pendels bleibt somit vollkommen unbeeinflußt von der schrittweise erfolgenden, mit Schaltstößen verbundenen Betätigung der Uhr, deren Gang dadurch absolut ungestört und gleichmäßig bleibt. Auch die abgefederte Lagerung der Ziffernplatte 8 trägt aus den oben schon dargelegten Gründen zu diesem Erfolg bei, abgesehen von dem dadurch erreichten weiteren Vorteil einer ermöglichten leichteren Bauart der Uhr.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Präzisionsuhr, deren Räderwerk schrittweise elektromagnetisch weitergeschaltet wird, gesteuert durch ein gangregelndes Pendel, das seinen Trieb z. B. durch einen mit ihm zusammenarbeitenden Gewichtshebel erhält, der bei jedem Schaltschritt elektrisch um einen Betrag mit angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrpendel (i7) dem es antreibenden Schaltwerk (i8, 20, 21) der Uhr gegenüber in einer eine mechanische Schwingungsübertragung auf das Pendel bzw. auf die Pendellagerung unterbindenden Weise gelagert ist.
  2. 2. Elektrische Präzisionsuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel (i7) auf einer Platine (i) gelagert ist, die mit den übrigen Teilen der Uhr mittels einer mechanische Schwingungen wegdämpfend abfangenden elastischen Befestigungsweise verbunden ist.
  3. 3. Elektrische Präzisionsuhr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungsplatine (i) für das Pendel als massive Grundplatte ausgebildet ist, die ihrerseits zum Aufhängen der Uhr dient und auf der das übrige Uhrwerk seinerseits mit Tragbolzen (3) aufgesetzt ist, die in auf dieser Grundplatte (i) befestigten Gummipuffern (io) lagern. .
  4. 4. Elektrische Präzisionsuhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Ziffernplatte (8) der Uhr elastisch bzw. abgefedert auf ihren Tragbolzen (3) o. dgl., z. B. mittels Gummipufferung (iö ), gelagert ist.
  5. 5. Elektrische Präzisionsuhr nach Anspruch i bis .;, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingungsübertragung ausschließende Gummipufferung durch Gummiringe (io, iö) gebildet ist, die durch kappenartig übergreifende Laschenringe (i i, i i') fest gegen die Tragplatte (i, 8) angedrückt sind und die in ihrer Achse gehalten eingelassene Zapfen (i3, 3) tragen, durch die die Tragverbindung geschlossen ist.
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