DE822282C - Schmelzsicherungspatrone in Ausfuehrung als Hochleistungssteckpatrone fuer Hoch- und Niederspannung mit eingebauter Hilfskontaktvorrichtung - Google Patents

Schmelzsicherungspatrone in Ausfuehrung als Hochleistungssteckpatrone fuer Hoch- und Niederspannung mit eingebauter Hilfskontaktvorrichtung

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DE822282C
DE822282C DEL2170A DEL0002170A DE822282C DE 822282 C DE822282 C DE 822282C DE L2170 A DEL2170 A DE L2170A DE L0002170 A DEL0002170 A DE L0002170A DE 822282 C DE822282 C DE 822282C
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DE
Germany
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cartridge
indicator
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fuse
low voltage
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Expired
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DEL2170A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Loos
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PAUL LOOS DIPL ING
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PAUL LOOS DIPL ING
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/47Means for cooling
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/30Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse
    • H01H85/303Movable indicating elements
    • H01H85/306Movable indicating elements acting on an auxiliary switch or contact

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  • Fuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmelzsicherungspatrone als Steckpatrone für Hoch- und Niederspannung. Diese Sicherung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie Anschlußkontakte besitzt, die als einseitig offene Hohlzylinder mit großer Kühlfläche ausgebildet sind. Eine unzulässige Erwärmung der Kontaktflächen wird dadurch vermieden. Die Grundflächen der Hohlzylinderkontakte besitzen eine Bohrung zur Durchführung der Schmelzleiter. Ferner erhalten die Grundflächenringe Bohrungen für die Halteschrauben, die in die Gewindebuchsen einer Isolierscheibe eingeschraubt werden und so die gesamte Patrone zusammenhalten. Die hohlzylindrische Ausbildung der Anschlußkontakte gewährleistet durch die große Oberfläche eine bisher nicht erreichbare Kühlung bzw. Wärmeabfuhr. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Einbau eines besonderen Kennmelderträgers, der durch die Formgebung der Patronenanschlußkontakte ermöglicht wird.
  • Bei den bisher bekannten Schmelzsicherungspatronen wird das Durchbrennen der Schmelzleiter durch den Kennmelder angezeigt, wobei es häufig vorkommt, daß die Kennmeldermarke den Ausfall der Patrone nicht eindeutig erkennen läßt.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt, indem die Kennmeldereinrichtung in einem besonderen Meldeträger angeordnet ist. Dieser ist so konstruiert, daß ein Festklemmen oder Hängenbleiben des Kennplättchens unmöglich ist. Durch eine stärkere Druckfeder wird das Kennplättchen beim Durchbrennen des Haltefadens herausgeschleudert.
  • Als vollkommen neuartig ist ferner die Anbringung von Hilfskontakten in den Hohlzylindern anzusprechen. Die Hilfskontakte können als federnde Tellerkontakte oder Quecksilberschaltröhren für Schließung, Üffnung oder Umschaltung vorgesehen werden und optische oder akustische Signale betätigen oder auch Schaltvorgänge auslösen. Die Bedeutung für die Betriebe liegt darin, daß mit Sicherheit unerwünschte Betriebszustände, z. B. zweiphasiger Lauf von Drehstrommotoren, vermieden werden können. Die Hilfskontakte werden in Abhängigkeit vom Kennmelderfaden gesteuert, was konstruktiv z. B. so gelöst werden kann, daß der Kennmelderfaden durch die Öse eines Hebelarmes geschlauft wird und dabei eine Feder spannt, die nach Durchbrennen des Kennmelderfadens freigegeben wird und so den Hilfskontakt betätigen kann. Es können durch diese Möglichkeit der Hilfskontakteinrichtung nicht nur schwere Schäden direkt vermieden werden, sondern es ist auch ohne weiteres sichtbar zu erkennen, welche Phase im jeweiligen Schadensfalle krank ist. Praktisch wird hierdurch also die Schutzcharakteristik einer Sicherungsanlage wesentlich erweitert.
  • In der Zeichnung ist im Längsschnitt und in einer Vorderansicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt: In den Mantelkörper 14 ist ein Haltering 15 aus Isolierstoff eingesetzt, der Gewindeeinsatzstücke 18 trägt, die durch Gewindeteller 16 aus Isolierstoff, z. B. Novotext, gegen Herausziehen gesichert sind. Durch das Loch 20 im Haltering sind die Schmelzstreifen 9 zum unteren hohlzylindrischen Anschlußkontakt 2 geführt. Durch die Klemmplatte 8 werden die Schmelzleiter fest auf die Ringflächen der Anschlußkontakte geklemmt und gewährleisten so einen ' guten großflächigen Kontakt. Zur Abschirmung der Schmelzwärme sind zwischen Anschlußkontakten und der Brennkammer 1o°, die mit Löschsand 13 gefüllt ist, Asbestscheiben io und Glimmerscheiben 17 vorgesehen. Die Glimmerscheiben dienen gleichzeitig zur Spannungsisolation. Die Hälteschrauben i i aus unmagnetischem Material mit übergeschobenen Isolierrohren 12 ziehen den oberen Anschlußkontakt fest in die Ringnut des Mantelkörpers und stellen durch die Kontaktplatte 8 den Klemmkontakt der Schmelzleiter mit dem oberen Anschlußkontakt her. Die unteren Halteschrauben i9 sind zu den Halteschrauben i i versetzt angeordnet und verbinden den unteren Anschlußkontakt mit dem Haltering 15 ebenfalls unter Zwischenschaltung einer Kontaktplatte B. Die Schmelzkammer ist nach oben und unten durch Kitt abgedichtet. Der Kennmelderträger i aus Keramik trägt die Kennplatte 3 mit der zugehörigen Druckfeder. Der Kennmelderfaden 4 ist durch das Ende eines Hebelarmes geschlauft und spannt so über einen Drehpunkt die Zugfeder 6. Der Hilfskontakt 5, in der Zeichnung ein Arbeitskontakt, ist über bewegliche Schaltlitzen an die Kontaktstifte 7 angeschlossen. Über aufsteckbare Kontaktbuchsen wird die Verbindung des Hilfskontaktes mit dem äußeren Hilfsstromkreis hergestellt. Ein weiterer Hilfskontakt kann auch im unteren Anschlußkontakt vorgesehen werden, was im Prinzipbild nicht besonders dargestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmelzsicherungspatrone als Steckpatrone für Hoch- und Niederspannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußkontakte der Patrone als einseitig offene Hohlzylinder mit großer Kühlfläche ausgebildet sind, um eine unzulässige Erwärmung der Kontaktflächen zu vermeiden.
  2. 2. Schmelzsicherungspatrone nach Anspruch i mit Kennmelder, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennmelder in den Hohlzylinderkontakt in einem besonderen Kennmelderträger eingebaut ist und hierdurch einwandfreies Ansprechen gewährleistet.
  3. 3. Schmelzsicherungspatrone nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die hohlen Anschlußkontaktstücke Hilfskontakte auf vorgesehene Haltebolzen als vollständige Konstruktionseinheit aufgesteckt werden können, die in Abhängigkeit vom Kennmelderfaden betätigt werden.
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