DE821970C - Anordnung zur Messung hochfrequenter Stroeme, insbesondere im Gebiet der Dezimeterwellen - Google Patents

Anordnung zur Messung hochfrequenter Stroeme, insbesondere im Gebiet der Dezimeterwellen

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DE821970C
DE821970C DEG520A DEG0000520A DE821970C DE 821970 C DE821970 C DE 821970C DE G520 A DEG520 A DE G520A DE G0000520 A DEG0000520 A DE G0000520A DE 821970 C DE821970 C DE 821970C
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Germany
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thermocouple
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Expired
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DEG520A
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English (en)
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Hans Heinrich Meinke
Dipl-Ing Guenther Pusch
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P Gossen and Co GmbH
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P Gossen and Co GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/28Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof adapted for measuring in circuits having distributed constants

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Das gebräuchlichste Hilfsmittel zur Messung von hochfrequenten Wechselströmen ist der Thermoumformer. Im allgemeinen wird er direkt in die den Hochfrequenzstrom führende Leitung eingeschaltet. Bei Frequenzen im Bereich der Dezimeterwellen, wo jedes auch nur kurze Leiterstück durch seine Selbstinduktion einen nicht mehr vernachlässigbaren Scheinwiderstand besitzt, ist dies aher unmöglich. Die Grundforderung, die an jedes Meßinstrument gestellt werden muß, daß die Messung den zu messenden Vorgang möglichst wenig heeinflußt, kann also mit den bekannten Thermoumformern hier nicht erfüllt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Anordnung zur Messung hochfrequenter Wechselströme, insbesondere bei Dezimeterwellen, woher die Hochfrequenzströme durch Induktionswirkung auf die ein in einer Kurzschlußwindung liegendesThermoelement enrhaltende Meßanordnung übertragen werden. Die Erfindung besteht darin, daß das direkt geheizte und in dem Ankopplungsleitungsstück liegende Thermoelement zusammen mit einem Überbrückungskondensator, an dem der Gleichstrom abgenommen wird, in der genannten Kurzschlußwindung liegt und daß weiterhin das Thermoelement gegen kapazitive Ströme abgeschirmt ist. Da hierbei weder das Thermoelement noch ein besonderer Heizdraht in die Hochfrequenzleitung eingeschaltet werden, bewirkt diese Anordnung eine besonders geringe Änderung des Zustandes der Hochfrequenzleitung.
  • Diese sogenannte Thermoschleife setzt sich aus einem Thermoelement und einem besonders bemessenen Kondensator mit ausreichend kleinem Scheinwiderstand, der die gleichzeitig als Haltestäbe dienenden Zuführungsleitungen des Thermoelementes überbrückt, zusammen. Dadurch wird ein geschlossener Stromkreis gebildet, in dem durch die induzierte Hochfrequenz ein Kurzschlußstrom fließt, unter dessen Wirkung das Thermoelement eine Gleichspannung abgibt. Die Thermoschleife ist zur Vermeidung einer zu großen Wärmeahleitung in ein evakuiertes Glasgefäß eingebaut. Dabei muß das Thermoelement aber möglichst dicht unter der Glaswand liegen, damit die Thermoschleife selbst dem hochfrequenzführenden Leiter möglichst weit genähert werden kann.
  • Um zu vermeiden, daß auf das Thermoelement kapazitive Ströme fließen, die das Meßergebnis verfälschen, werden die Haltestäbe als Hörner ausgebildet; diese wirken als Abschirmung, nehmen den kapazitiven Strom auf und leiten ihn am Thermoelement vorbei.
  • Die Abbildung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung der Thermoschleife gemäß der Erfindung.
  • Das Thermoelement I wird von den Zuführungsleitungen 2 gehalten. Diese sind durch den Kondensator 3 überbrückt, so daß zusammen mit dem Thermoelement und den Zuführungsleitungen eine Kurzschlußwindung entsteht. In dieser wird bei entsprechender Bemessung in einem Hochfrequenzmagnetfeld ein Strom induziert, der das Thermoelement erwärmt. Der von diesem erzeugte Thermostrom wird an dem Instrument 4 gemessen. In den Meßkreis werden die Drosselspulen 5 eingebaut und diese über die Kondensatoren 6 mit der Erde verbunden, so daß hochfrequente Ströme vom Gleichstrominstrument ferngehalten werden. Die Zuführungsleitungen zum Thermoelement sind zu den Hörnern 7 ausgezogen, um kapazitive Ströme aufzunehmen. Die Thermoschleife ist in das Glasgefäß 8 eingeschmolzen, das durch den Pumpstutzen 9 evakuiert wird.
  • PATENTANSPnCE: I. Anordnung zur Messung von Hochfrequenzströmen, insbesondere im Dezimetergebiet, mittels eines Thermoelementes, dadurch gekennzeichnet, daß das direkt geheizte, in dem Ankopplungsleitungsstück liegende Thermoelement zusammen mit einem tAberbrückungskondensator, an dem der Gleichstrom abgenommen wird, in einer Kurzschlußwindung liegt und das Thermoelement gegen kapazitive Ströme abgeschirmt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschirmung gegen die kapazitiven Ströme die Verbindungsleitungen zwischen Kondensator und Thermoelement über dieses hinaus als Hörner ausgezogen sind.
    Angezogene Druckschriften: O. Zinke, Hochfrequenzmaßtechnik, Hirzel-Verlag, Leipzig, 1938, S. 6 und 20.
DEG520A 1949-12-04 1949-12-04 Anordnung zur Messung hochfrequenter Stroeme, insbesondere im Gebiet der Dezimeterwellen Expired DE821970C (de)

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Non-Patent Citations (1)

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