DE821765C - Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben - Google Patents
Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen KolbenInfo
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Description
- Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben Pumpen mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben sind bereits bekannt; sie haben die Vorteile <laß sie ohne Ventile. mit großen Umlaufzahlen und als selbstabsaugende lumpen ausgeführt werden können und daß ihr Raumbedarf verhältnismäßig klein ist. Nachteilig sind aber die Schwierigkeiten, die Pumpen einwandfrei zu schmieren, und ihre kleine Leistung, die sich aus der beschränkten Größe der Taumelscheibe und aus der Tatsache erriibt, claß bisher nur Pumpen mit einer Taumetscheil>e uttd einfach wirkenden Kolben bekanntgeworden sind. Ventillose Kolbenpumpen mit Taumelscheibenantrieb werden daher jetzt praktisch nur für selbstschmierende Förderflüssigkeiten in Zentralschmierapparaten und für hydraulische öldruckanlagen verwendet.
- Durch die Erfindung wird eine Pumpe mit Taumelscheibenantrieb geschaffen, die bei verhältnismäßig kleinen Gesamtabmessungen sehr große 1-eistungen erreichen läßt. 11,'ach der Erfindung sind mehrere Pumpenzylinder und -kolben axial in einer Linie hintereinander angeordnet und die Kolben miteinander gekuppelt. Hierdurch wird erreicht, daß trotz kleiner Taumelbewegung, d. h. kleinem Taumelschei,bendurchmesser und -hub, das Fördervolumen sehr groß wird.
- Vorzugsweise sind Reihen von axial in einer Linie liegenden Pumpenzylindern und -kolben kranzförmig zur Antriebswelle angeordnet. Dies ergibt die denkbar weitestgehende Ausnutzung der Taumelbewegung, also das größtmögliche Fördervolumen .bei gegebenen Abmessungen des Taümelantriebes. Daraus ergeben sich entsprechendkleine Massen der bewegten Teile und trotz großer Umlaufzahlern der Pumpe sehr kleine Kolbengeschwindigkeiten, die zti entsprechend großen Leistungen führen.
- Weiter sind nach der Erfindung die einzelnen Kolben doppeltwirkend ausgeführt, und für ihre Rückbewegung ist ein zweiter Taumelscheibenantrieb angeordnet. Hierdurch werden ohne räumlichen Aufwand beide Kolbenwege für die Förderung nutzbar gemacht; die Förderleistung wird also praktisch verdoppelt, und die bei einfach wirkenden Pumpen für die Rückbewegung der Kolben notwendigen Druckfedern kommen in Fortfall.
- Nach einer Ausführungsform der Erfindung weisen die Pumpenzylinder zwischen sich einen Spalt für den Durchtritt der Förderflüssigkeit auf. Auf diese Weise erhält man eine Vielzahl von Ansaugquersclinitten, also einen großen Gesamtquerschnitt und dabei die Möglichkeit, die Ansaugkanäle im wesentlichen geradlinig von der Ansaugleitung zu den einzelnen Zylindern zu fuhren.
- Zur Steuerung der Pumpen kann ein Drehschieber dienen, dessen Mantel mit Höhlungen zur Steuerung der Förderflüssgikeit versehen ist und dessen zentrale Bohrutlg eine Sammelleitung für die Pumpenzylinder bildet. 'Dies ergibt eine einfache Bauart und die Möglichkeit, den Drehschieber von einseitigen radialen Drücken dadurch zu entlasten, daß jeder Drucksteuerkammer der einen Drehschieberseite eine entsprechende Drucksteuerkammer auf der anderen Schieberseite gegenüberliegt.
- Eine weitere Vereinfachung der Bauart ergibt sich, wenn gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung der Drehschieber mit der Antriebswelle der Taumelsoheiben ein Stück bildet.
- Die Lauf- oder Lagerflächen des Drehschiebers werden zweckmäßig mit einer' aufvulkanisierten Gummihaut versehen; die Schmierung des Drehschiebers kann dann durch das von der Pumpe geförderte Wasser bewirkt werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsmittelschnitt, Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 11-11 der Abb. i, :1bb.3 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 111-111 der Abb. i.
- Das Pumpengehäuse 1o hat den Saugstutzen i i und den Druckstutzen 12. Die Antriebswelle ist mit 13 bezeichnet. Zur r@örderung dienen Reihen von Kolben 14, die kranztörmig zu dem gleichzeitig die Antriebswelle bildenden Drehschieber 15 angeordnet sind. Die Zylinder 16 sind Ringpakete, die zwischen den einzelnen Ringen Spalte 17 frei lassen, die als Ansaugkanäle dienen. Die Kolben 14 sind doppelt wirkend und erhalten ihren Antrieb durch die beiden Taumelscheiben 18, 19, die keine Drehbewegung, sondern nur die an sich bekannte Taumelbewegung ausführen. ,Diese wird hervorgerufen durch die auf die hohle Welle 15 aufgekeilten Nuten 2o, deren zweite Achsen einen spitzen Winkel a mit der Achse des Drehschiebers 15 bilden. Zwischen den Naben 2ö und den Taumelscheiben 18, 19 liegen schräg angeordnete Wälzlager 21.
- Die Kolbenstangen 22 der Kolben 14 ragen zu beiden Seiten aus den Zylindern 16 heraus und liegen gegen die benachbarten Kolbenstangen an. An den Enden der Ringpakete sind in Trennscheiben 23 Hilfslkolbenstangen 2,4 angeordnet, die ihren Antrieb durch die Taumelscheiben 18, r9 erhalten. Der Taumelantrieb wird gegen die Druck-und Saugräume durch die Dichtungen 25, 26, 27 abgedichtet. Jeder die Zylinder 16 enthaltende Ring hat Ein- und .\ustrittsciff11U11gell 28, 29. Diese Öffnungen werden durch den Drehschieber 15 gesteuert, der an seinem Umfang die Höhlungen 30, 31 hat. An die Höhlungen 31 schließen sich radial zur zentralen Bohrung des Drehschiebers 15 führende Bohrungen 32 an. Die Höhlungen 30 verbinden in der Darstellung nach Abb. 1 die Zylinderöffnungen 29 mit den Spalten 17. Die Förderflüssigkeit gelangt beim Saughub der Kolben 14 vorn Sangstutzen 11 Tiber die Spalte 17, die Schieberhöhlungen 30 und die Zylinderöffi11111g 29 in die Zylinder 16. Beim anschließenden Druckhub sind mit den Zylinderöffnungen 29 die Schieberhöhlungen 31 zur Deckung gekommen. Die Förderflüssigkeit fließt demnach beine Zurückgehen der Kolben 14 über die Öffnungen 29, die Schieberhöhlungen 31 und die Bohrungen 32 zur zentralen Bohrung des Drehschiebers 15 und von hier weiter zum @Druck-Stutzen 12..
- Auf der anderen Seite der Kolben 14 spielen sich entsprechende Vorgänge .mit Bezug auf die Ein-und Austrittsöffnungen 28 ab. Die Lagerung des Drehschiebers 15 in den Zylinderringen 16 ist mit einer aufvulkanisiertell Gummihaut 33 versehen. Hierdurch wird es möglich, als Schmiermittel für den Drehschieber das von der Pumpe geförderte Wasser zu benutzen.
- Die Erfindung ermöglicht es, Pumpen mit Taumelscheibenantrieb für größte Leistungen und auch für praktisch alle vorkommenden Förderflüssigkeiten zu bauen. Durch die Anordnung einer Mehrzahl von Kolben, die doppeltwirkend ausgeführt sein können, hintereinander und dieser Kolbenreihen kranzförmig zur Pumpenmittelachse ergibt sich,, daß mit denkbar kleinsten Kolbenwegen und maßen eine Vielzahl von Kolben angetrieben wird. Daraus resultiert eine entsprechend große Pumpenleistung. Durch den Fortfall von Ventilen wird eine große Häufigkeit der Hubwechsel zulässig. Die Vielzahl der Ansaugkanäle ergibt eine nur kleine Widerstandshöhe und damit die Möglichkeit, große Flüssigkeitsmengen nahezu verlustfrei anzusaugen. Die Kegelrollenlager 21 vertragen neben großen axialen Belastungen hoheDrehzahlen, so daß die Übertragung auch großer Kolbendrücke möglich wird. Die neue.Pumpe kann direkt mit schnellaufendenAntriebsmotoretlgekuppeltwerden; Untersetzungsgetriebe werden nicht benötigt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer Pumpenzylinder (16) und -kolben (14) axial in einer Linie hintereinander und die Kupplung der Kolben miteinander.
- 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Reihen von axial in einer Linie
ein Drehschieber (15) dient, dessen Mantel mit Höhlungen (30, 31) zur Steuerung der Förderfliissigkeit versehen ist und dessen zentrale Bohrung eine Sammelleitung für die Pumpenzylinder bildet. 6. Pumpe nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (t5) mit der :\ntriel>swelle der Taumelscheiben (Ab, i9) ein Stück bildet. 7. Pumpe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Lagerung oder auf die Lauffläche des Drehschiebers (15) eine Gummihaut (33) aufv ulkanisiert ist.liegenden Pumpenzylindern (16) und -kolben (14) kranzförmig zur Antriebswelle (15) ange- ordnet sind. 3. Pumpe nach :Anspruch i und 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Kolben (14) doppelt wir- kend sind und zu ihrer Rückbewegung ein zwei- ter Taunielscheibenantrieb angeordnet ist. 4. Pumpe nach :\iispruch i bis 3, dadurch ge- keiinzeicliiiet, daß die Pu.inpeii-zyliilder (i6) zwischen sich Spalte (17) für den Durchtritt der Fö rderfliissigkeit aufweisen. ;. Pumpe nach Anspruch i bis d, dadurch ge- kennzeichnet, daß zur Steuerung der Pump
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP37868A DE821765C (de) | 1949-03-26 | 1949-03-26 | Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP37868A DE821765C (de) | 1949-03-26 | 1949-03-26 | Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben |
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| DE821765C true DE821765C (de) | 1951-11-19 |
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| DEP37868A Expired DE821765C (de) | 1949-03-26 | 1949-03-26 | Pumpe mit durch Taumelscheibe angetriebenen Kolben |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE821765C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100469B (de) * | 1956-07-10 | 1961-02-23 | Appbau Burkhardt G M B H | Als Pumpe oder Motor verwendbare Axial- oder Radial-Kolbenmaschine |
| US2982215A (en) * | 1958-09-02 | 1961-05-02 | William E Baker | Atomizing pump |
-
1949
- 1949-03-26 DE DEP37868A patent/DE821765C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100469B (de) * | 1956-07-10 | 1961-02-23 | Appbau Burkhardt G M B H | Als Pumpe oder Motor verwendbare Axial- oder Radial-Kolbenmaschine |
| US2982215A (en) * | 1958-09-02 | 1961-05-02 | William E Baker | Atomizing pump |
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