DE821663C - Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle fuer elektrische Hohlleiter - Google Patents
Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle fuer elektrische HohlleiterInfo
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- DE821663C DE821663C DES535A DES0000535A DE821663C DE 821663 C DE821663 C DE 821663C DE S535 A DES535 A DE S535A DE S0000535 A DES0000535 A DE S0000535A DE 821663 C DE821663 C DE 821663C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
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- H01P1/042—Hollow waveguide joints
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Description
- Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle für elektrische Hohlleiter Zur 11bertragung sehr kurzer elektrischer Well-ii linden vor allem rohrförmige Hohlleiter Verwendung. Die Eierstellung von Verbindungsstellen solcher Leiter ist insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als gleichzeitig ein guter elektrischer Kontakt geschaffen und das Innere der Rohrleitung feuchtigkeitsdicht abgeschlossen werden, soll. Diese Forderungen werden gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch erfüllt, daß zwischen zwei Flanschabsätzen der zu verbindenden Rohre ein Dichtungsring aus einem elastischen Werkstoff, wie z. 13. Gummi o. dgl., eingesetzt wird, der an seinem inneren Umfang eine metallische Einlage besitzt.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die einige Ausführungsbeispiele von Dichtungen gemäß der Erfindung darstellt.
- Fig. c der 7 eichnung zeigt zunächst eine VerlrincIungsstelle zweier rohrförmiger Hohlleiter i mit kreisrundem Querschnitt. Die Erfindung ist aber nicht nur für solche Rohrleiter, sondern sinngemäß auch für Leiter mit anderem, z. B. ovalem oder rechteckigem Querschnitt anwendbar. Auch die Gestaltung der Verbindungsflansche kann von dem dargestellten Beispiel je nach Bedarf abweichen.
- Die zu verbindenden Rohrleiter i tragen an ihren Enden flanschartige Ansätze 2, zwischen denen eine Dichtungsscheibe 3 eingesetzt ist, die in Fig. 2 in. Ansicht für sich dargestellt ist. Diese Dichtungsscheibe besteht gemäß der Erfindung aus einem äußeren Ring 4 aus einem elastischen Werkstoff, wie z. B. Gummi oder einem gummiähnlichen vulkanisierbaren oder unvulkanisierbaren. Kunststoff, in dem innen eine metallische Einlage 5 eingesetzt ist. Zur Herstellung der Verbindung zwischen den zu verbindenden Leiterenden wird die Flanschverlyindung so weit angezogen, daß die metallische Einlage 5 des Dichtungsringes beiderseits fest zwischen nie Rohrenden eingepreßt wird und somit die leitende Verbindung zwischen diesen übernimmt. Dabei wifd aber gleichzeitig der elastische Ring 4 zwischen den Flanschscheiben eingespannt und bewirkt eine feuchtigkeitssichere Abdichtung der Verbindungsstellen.
- Die metallische Einlage des erfindungsgemäß ausgebildeten Dichtungsringes kann verschieden ausgebildet sein. Fig. 3 der Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsmöglichkeit einer solchen Dichtungsscheibe im Querschnitt. Bei diesem Beispiel ist die metallische Einlage 5 in Form eines massiven Metallrings ausgebildet, der mit einem äußeren dünneren, ringförmigen Bund 6 in den Gummiring 4 eingebettet und so mit diesem unverlierbar verbunden ist. Die Stärke des Gummiringes 4 ist dabei etwas größer gehalten als die Stärke des Metalleinsatzes 5, wodurch mit Sicherheit erreicht wird, daß eine feuchtigkeitsdichte Abdichtung erzielt wird, sobald der Metallteil die leitende Verbindung der Rohrenden übernommen hat.
- An Stelle eines massiven Metallringes kann aber die Metalleinlage des Dichtungsringes auch aus einer Mehrzahl dünner Metallscheiben, oder -folien aufgebaut werden, wie das beispielsweise in Fig.4 der Zeichnung angedeutet ist. Hier sind eine Mehrzahl dünner Metallfolienscheiben 7 in den Gummiring 4 eingesetzt. Um hierbei einen sicheren Kontakt am innerenUmfang derMetallfolienringe beim Zusammenpressen der Dichtung zu gewährleisten, können die Folienscheiben, wie aus Fig. 6 ersichtlich, die einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Dichtungsscheibe nach Fig. 4 darstellt, einen konischen Querschnitt erhalten, so däß der in dem Gummiring eingebettete äußere Teil der Scheibe schwächer ist als der innere Rand derselben. Zu dem gleichen Zweck ist es jedoch auch möglich, die Folienscheiben an dem äußeren Umfang mit Ausschnitten zu versehen, so daß .sie nur mit zahnartigen Ansätzen 8 in den Gummiteil eingreifen, wobei die Zähne der übereinanderliegenden Folienscheiben gegeneinander versetzt sind, wie aus Fig. 7 und 8 der Zeichnung ersichtlich ist. Eine weitere Möglichkeit zur Erzielung eines sicheren metallischen Kontaktes,ist es, die Folien in dem aus dem Gummi herausreichenden Teil zu knittern, so daß sie unregelmäßige Erhebungen, Wellungen o. dgl. erhalten, wie das in Fig. 5 der Zeichnung beispielsweise angedeutet ist.
- Die Erfindung ist aber nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt; die Gestaltung der Dichtungsscheiben kann im Gegenteil hiervon je nach Bedarf abweichen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle für elektrische Hohlleiter, insbesondere Hohlrohrkabel für Kurzwellenübertragung, gekennzeichnet durch Dichtungsringe aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, die eine innere metallischeEinlage besitzen undzwischen flanschartigen Ansätzen der zu verbindenden Rohrenden eingespannt werden.
- 2. Verbindungsstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Einlage der Dichtungsringe aus einem massiven Metallring besteht, der mit einem äußeren ringförmigen Bund in den Gummiring eingebettet ist.
- 3. Verbindungsstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Gummiringes größer ist als die Stärke des Metallringes.
- 4. Verbindungsstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, tlaß die inetallische Einlage aus mehreren übereinandergelegten dünnen Metallringen, insbesondere Metallfolienringen, bes teh t.
- 5. Verbindungsstelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienringe keilförmigen Querschnitt harren, wobei der äußere in den Gummi eingebettete Rand schwächer ist als der Innenrand.
- 6. Verbindungsstelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienringe am Außenrand zahnartige Ansätze besitzen, die in den Gummiring eingebettet sind.
- 7. Verbindungsstelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinanderliegenden Folienringe gegeneinander versetzt sind. B. Verbindungsstelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. daß die .Metallfolien in dem aus dem Gummi herausragenden Teil geknittert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES535A DE821663C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle fuer elektrische Hohlleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES535A DE821663C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle fuer elektrische Hohlleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821663C true DE821663C (de) | 1951-11-19 |
Family
ID=7468809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES535A Expired DE821663C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Feuchtigkeitsdichte leitende Verbindungsstelle fuer elektrische Hohlleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821663C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488054A1 (fr) * | 1980-07-29 | 1982-02-05 | Ducros Emile | Joint hyperfrequence etanche aux fluides compose d'un element metallique et d'un element non metallique, deformable |
-
1949
- 1949-11-01 DE DES535A patent/DE821663C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2488054A1 (fr) * | 1980-07-29 | 1982-02-05 | Ducros Emile | Joint hyperfrequence etanche aux fluides compose d'un element metallique et d'un element non metallique, deformable |
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