DE821595C - Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen

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DE821595C
DE821595C DEA3220A DEA0003220A DE821595C DE 821595 C DE821595 C DE 821595C DE A3220 A DEA3220 A DE A3220A DE A0003220 A DEA0003220 A DE A0003220A DE 821595 C DE821595 C DE 821595C
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DE
Germany
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drum
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DEA3220A
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Arno Andreas
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen, die aus einer schnell umlaufenden zylindrischen oder konischen Trommel besteht, in der sich der Staub unter dem Einfluß der Fliehkraft auf der inneren Trommelwandung ablagert. Um auch die feinsten Staubteilchen auszuscheiden, wurden bisher innerhalb der Trommel weitere konzentrische Trommeln als Einbauten vorgesehen, wodurch für das weiter innen umlaufende Staub-Gas-Gemisch zusätzliche Anlageflächen geschaffen wurden. Die Anbringung derartiger Einbauten ist werkstattechnisch nicht immer einfach und beeinflußt außerdem Gewicht, Preis und Kraftbedarf der Entstaubungsvorrichtungen ungünstig.
  • Nach der Erfindung wird demgegenüber ein anderer Weg zur Erfassung auch der feinsten Staubteilchen vorgeschlagen, der dieses Ziel mit bedeutend einfacheren Mitteln erreicht. Wie neuere Versuche ergeben haben, kommt es im wesentlichen darauf an, das Staub-Gas-Gemisch während seines Durchströmens durch die schnell umlaufende Entstaubungstrommel möglichst oft in die Nähe der Trommelinnenwandung, d. h. in den Bereich größerer Umfangsgeschwindigkeiten, zu führen. Insbesondere muß der Teil des Staub-Gas-Gemisches, der beim Eintritt in die Trommel in der Nähe der Trommelachse einströmt, gezwungen werden, nach außen zu fließen, um im Bereich der größten Fliehkraftwirkung seine Staubteilchen ausscheiden zu können. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe. dadurch gelöst, daß auf dem die Hohltrommel trawenden Kern oder der Welle vollwandige oder durchbrochene, senkrecht zur Welle oder geneigt dazu stehende Scheiben angebracht sind. Die Durchmesser der Scheiben werden nach der Gas- austrittsseite hin zweckmäßig größer gewählt. Auch. kann der in einer zylindrischen Trommel angeordnete Kern sich konisch erweiternd ausgebildet und gegebenenfalls mit hur niedrigen Scheiben besetzt sein. Anstatt den Kern sich konisch erweitern zu lassen, kann auch die Trommel konisch verjüngt werden. Es kann auch in gewissen Fällen von Vorteil sein, wenn an Stelle einzelner Scheiben mit verschiedenem Durchmesser ein vorzugsweisetropfetförmiger Rotationskörper in die Trommel eingesetzt wird. Es kann ferner zweckmäßig sein, die letzte am Gasaustritt der Trommel im Ausblaskopf liegende Scheibe vor dem Trommelende anzuordnen und ihre Entfernung vom Trommelende als auch die Größe ihrer Fläche einstellbar zu machen, um dadurch den Austrittsquerschnitt der Trommel beliebig verändern und damit den Reingasaustritt regeln zu können.
  • Eine so weitgehende Beeinflussung der in der Trommel vorhandenen Strömung bedingt natürlich, daß die oben vorgesehenen Maßnahmen nicht durch Eintreten von Falschluft zunichte gemacht werden, denn der feinste Staub ist selbstverständlich gegen Wirbelbildung sehr empfindlich. Um daher die sichere Wirkung der vorgeschlagenen Maßnahmen zu gewährleisten, wird in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgeschlagen, zwischen der umlaufenden Trommel und dem umschließenden Gehäuse einstellbare, schleifende Dichtungen anzuordnen. Zum Zweck der Abreinigung der Entstaubungstroinmel kann diese in bekannter Weise beliebig geneigt angeordnet werden, wobei zur Unterstützung der Abreinigung feststehende Abstreicher, Küttel- und Kettenwerke, Hämmer 0. dgl. vorgesehen sein können.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In den Abb. 1 und 2 werden die Staubgase durch den Stutzen 1 tangential in einen feststehenden Vorkopf 2 eingeleitet, in welchem die gröberen Staubteilchen kontinuierlich abgeschieden werden. In der schnell umlaufenden Trommel 3 sind auf dem hohlen, aber beidseitig abgeschlossenen Kern 5 mitumlaufende Scheiben 4, 6 und 7 ange ordnet, die zum Trommelaustritt hin größer werdende Durchmesser haben. Die Scheibe 6 ist geneigt angeordnet. Die Anordnung dieser Scheiben 4, 6 und 7 bewirkt eine Staubgasströmung, wie sie durch die gestrichelte Pfeillinie angegeben ist. Das Staubgasgemisch wird also gezwungen, sich immer wieder der Trommelwandung zu nähern. Das gereinigte Gas wird durch den feststehenden Ausblaskopf 8 und die tangentiale Abführleitung 9 zum Absaugeventilator geführt. Es hat sich ferner gezeigt, daß durch die Anordnung der Scheibe 4 im Anfang der Trommel. 3 die Vorabscheidung in dem feststehenden Vorabscheider 2 erheblich verstärkt wird.
  • Die Abb. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Kern der Trommel ii als sich konisch erweiternde Trommel 10 ausgebildet ist, die mit verhältnismäßig niedrigen Scheiben 12, I 3 besetzt ist.
  • Aus der Abb. 3 ist ferner ersichtlich, wie verstellbare Dichtungen I 4, 15 zwischen der Trommehl 11 und dem umgebenden Gehäuse 18 ein unerwünschtes Durchtreten von Staubluft aus dem Vorkopf 16 zum Ausblaskopf 17 verhindern.
  • In Abb. 4 ist zur Erzielung geringsten Widerstandes der Kern Ig mit einem tropfenförmig ausgebildeten Mantel 20 versehen, der die Staubgase durch den Ringquerschnitt 21 zwischen dem tropfenförmigen Einbau 20 und der umlaufenden Trommel 22 leitet. Um den Austrittsquerschnitt aus der Trommel 22 beliebig regelbar zu machen, ist vor dem Ende der Trommel 22 im Ausblaskopf eine mitumlaufende Scheibe 23 angeordnet.
  • In Abb. 5 und 6 ist im Gegensatz zur Abb. 3 die Trommel 24 konisch verjüngt ausgebildet. Der Kern trägt mitumlaufende Scheiben 25, 26, 27. Zur Abreinigung des Staubes sind bei diesem Ausführungsbeispiel an den Armen 29 Ketten 30 befestigt.
  • Außerdem sind Hämmer 28 vorgesehen, die beim Abschalten der Trommel 24 wiederholt auf den äußeren Mantel fallen und so das Ablösen des Staubes unterstützen.
  • Abb. 7 zeigt eine umlaufende Trommel 31 mit Eintrittskopf 32 und Ausblaskopf 33. Auf dem die Trommel 31 tragenden Kern sind eine größere Anzahl Scheiben 34, 35, 36, 37 vorzugsweise mit verschiedenem Durchmesser angebracht. Vor dem Ende der Trommel in Ausblaskopf 33 befindet sich die mitumlaufende Scheibe 38, die einen größeren Durchmesser als die Trommel haben kann und deren Abstand von der Trommel verstellbar ist, so daß die Reingase durch den hier entstehenden ringförmigen Querschnitt 39 in den Ausblaskopf und schließlich in die Ausflußöfiiiungen 40 gelangen.
  • Die Abb. 8 zeigt innerhalb der Trommel 41 eine Anzahl geneigter durchbrocbener Scheiben 42, 43, 44 und 45.
  • In Abb. 9 trägt der Kern 46 der Trommel 47 Scheiben 48. Am Austrittsende ist der Mantel der Trommel 47 kegelstumpfförmig nach innen umge bogen, so daß eine lAingscheibe 49 entsteht, die auch durchbrochen sein kann.
  • Abb. 10 zeigt in einem Gehäuse 50 eine freiliegend angeordnete konische Trommel 5 i, deren Neigung mindestens 45" beträgt und infolgedessen selbsttätig den abgelagerten Staub austrägt. Der Kern 52 der Trommel 51, der mit der Trommel 5'. umläuft, trägt Scheiben 53. Er dient zum Abführen der Reinluft und weist Öffnungen und Durchbrechungen 54 auf, durch die etwa im Kern sich noch ablagernder Staub ausgeschleudert wird.
  • In Abb. II ist die ebenfalls stark konisch aus gebildete Trommel 55 in einen Gehäuse 56 mit tangentialern Einlaß 57 und tangcntialem Auslaß 58 untergebracht. Der Kern trägt Scheiben 59. Zur Unterstützung der kontinuierlichen Abreinigung der Trommel 55 ist ein Abstreicher 60 vorgesehen.
  • Wie in Abb. 9 und Io gezeigt, können beliebig geneigte durchbrochene Vorsprünge 61 im Innern der zylindrischen oder konischen Hohltrommel ein Festhalten des angelegten Staul>cs untcrstützcn.
  • Sowohl die Dichtungen 14, 15 (Abb. 3) als auch die Mittel zum Abreinigen (30, 60 in Abb. 5 und 11) gehören nicht zur Erfindung.

Claims (9)

  1. PATENTANSPR ÜCHE: 1. Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen, betstehend aus einer schnell umlaufenden zylindrischen oder konischen Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem die Trommel tragenden Kern oder der Welle vollwandige oder durchbrochene, senkrecht zur Welle oder geneigt dazu stehende Scheiben angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Scheiben nach der Gasaustrittseite hin größer werden.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (12, 13) auf einem sich nach dem Gasaustritt hin konisch erweiterndem Kern (i o) befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (24) sich zum Gasaustritt hin konisch verjüngt, wobei die Neigung der Trommeiwand mindestens 45° betragen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Scheiben ein vorzugsweise tropfenförmig gestalteter Rotationskörper (20) innerhalb der Trommel angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, . daß der Kern (52) zur Ableitung des Reingases benutzt wird und seine Wandung mit Öffnungen oder Durchbrechungen versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Gasaustrittsende der Trommel im Ausblaskopf eine mitumlaufende, gegebenenfalls in ihrer Entfernung vom Trommelende und in der Größe ihrer Fläche einstellbare, den Austrittsquerschnitt der Trommel mehr oder weniger abschließende Scheibe (23, 38) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelmantel am Austrittsende kegelstumpfförmig nach innen umgebogen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel waagerecht, beliebig geneigt oder senkrecht angeordnet ist.
DEA3220A 1950-08-17 1950-08-17 Vorrichtung zum Reinigen von staubhaltigen Gasen Expired DE821595C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5902520A (en) * 1995-06-20 1999-05-11 Vomm Impianti E Processi S.R.L. Scrubber-condenser for gas and vapour streams from industrial processes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5902520A (en) * 1995-06-20 1999-05-11 Vomm Impianti E Processi S.R.L. Scrubber-condenser for gas and vapour streams from industrial processes

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