DE818445C - Musikinstrument, vorzugsweise elektrische Orgel - Google Patents

Musikinstrument, vorzugsweise elektrische Orgel

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DE818445C
DE818445C DEP12788A DEP0012788A DE818445C DE 818445 C DE818445 C DE 818445C DE P12788 A DEP12788 A DE P12788A DE P0012788 A DEP0012788 A DE P0012788A DE 818445 C DE818445 C DE 818445C
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DE
Germany
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generators
common
following
drive
irrational
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Expired
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DEP12788A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dr Hecht
Hans Otten
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/03—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires
    • G10H3/08—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using pick-up means for reading recorded waves, e.g. on rotating discs drums, tapes or wires using inductive pick-up means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Musikinstrument, vorzugsweise elektrische Orgel Es sind Musikinstrumente bekannt, bei denen die Grund- und Oberschwingungen der verschiedenen Töne einzeln mittels Generatoren erzeugt werden und zu gewünschten Klängen durch Schaltmaßnahmen zusammengesetzt werden. Dieses Prinzip ist besonders zur Konstruktion elektrischer Orgeln angewandt worden. Die Hauptaufgabe zur Erfüllung einer guten Klangreinheit besteht dabei in der genauen Innehaltung der Schwingungsverhältnisse der verschiedenen Töne zueinander, um diese Schwingungsverhältnisse vor allem auch konstant und unabhängig von Einflüssen der Temperatur und des Feuchtigkeitsgrades der Luft sowie der Einflüsse von Schmutz und normalem Verschleiß zu machen. Es ist anzustreben, möglichst sämtliche Generatoren all einen gemeinsamen Antrieb anzuschließen.
  • Verwendet malt rotierende Tonerzeuger, die aus einem Rotor und eitlem Stator bestellen, wie sie beispielsweise in Form von Tonrädern, Lichtsirenen oder anderen elektroakustischen Wandlern oder auch als rein akustische Sirenen für den geschilderten Zweck angewandt worden sind, so ist es sehr einfach, diejenigen Frequenzen, die die Oberschwingungen zu einem gemeinsamen Grundton darstellen, gemeinsam anzutreiben; man braucht sie nur alle über verschiedene Übersetzungsgetriebe an einen gemeinsamen Motor anzuschließen oder kann sie sogar alle auf der gleichen Motorwelle anordnen und muß nur dafür Sorge tragen, daß die Anzahl der Zähne bzw. Löcher oder sonstigen frequent-, bestimmenden Elemente in dem ihren Frequenzen entsprechenden Verhältnis zueinander stehen. Da es sich hier um lauter rationale Verhältnisse handelt, ist es stets möglich, mit einfachen Mitteln die ge-%vünschte Frequenz zu erzeugen.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, verschiedene Frequenzen, die in einem irrationalen Verhältnis zueinander stehen, ebenfalls so anzutreiben, daß, wie geschildert, die Bedingungen der Frequenzkonstanz oder mindestens die der Konstanz des Frequenzverhältnisses erfüllt sind. Man könnte zunächst daran denken, das irrationale Verhältnis durch ein rationales Verhältnis sehr genau zu approximieren und den Antrieb solcher Generatoren wiederum von einem Motor her mit entsprechender Übersetzung vorzunehmen. Um eine hinreichend genaue Approximation zu erzielen, würde dieser Weg zu einer untragbar großen Anzahl von Zähnen der Getriebe führen. Ein anderer Weg bestünde darin, das genaue irrationale Verhältnis durch ein stetig einstellbares Übersetzungsgetriebe zu erreichen, wie es mit Hilfe eines Reibungsgetriebes möglich ist. Ein derartiges nicht formschlüssiges Getriebe würde jedoch zu stark verschleißen und keine hinreichende Konstanz garantieren.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einem Musikinstrument, vorzugsweise einer elektrisch betriebenen Orgel mit temperierter Stimmung, bei der die Grund- und Oberschwingungen der verschiedenen Töne einzeln mittels Generatoren erzeugt werden, unter Vermeidung der vorstehend aufgeführten Nachteile die Antriebe der Generatoren in der Weise vorgenommen, daß Generatoren, deren Frequenzen in einem irrationalen Verhältnis zueinander stehen, bei einem gemeinsamen Antrieb durch eine Übersetzungsanordnung mit einem grob approximinalen rationalen Übersetzungsverhältnis miteinander verbunden sind und daß außerdem zum Zweck einer Feinapproximation oder genauen Erreichung des irrationalen Verhältnisses jeweils ein zusätzlicher Antrieb des einen Generators vorgesehen ist, um dessen Frequenz durch entsprechende Erhöhung oder Erniedrigung zu korrigieren. Der Sinn der Maßnahme besteht also darin, zwei Generatoren, die in einem irrationalen Verhältnis zueinander stehen, im wesentlichen gemeinsam anzutreiben und beide mit einem rationalen Verhältnis laufen zu lassen; daß zusätzlich jedoch eine Korrektur der Frequenz des einen der beiden Generatoren vorgenommen wird mit Maßnahmen, auf deren Konstanzhaltung es nun nicht mehr so genau ankommt. Wird beispielsweise durch ein formschlüssiges Übersetzungsgetriebe zwischen beiden Generatoren eine Grobapproximation des Frequenzverhältnisses auf ein Prozent erreicht, so hat man die Gewißheit, daß dieses Verhältnis innerhalb der zugelassenen Fehlergrenzen als absolut konstant zu betrachten ist. Ist eine Konstanz des Frequenzverhältnisses beispielsweise auf '/looo erforderlich, so genügt es, die zusätzliche Korrektur von io °/o, die noch übrigbleibt, auf einige Prozent genau auszuführen. Das ist ohne weiteres entweder durch ein Reibungsgetriebe oder durch einen besonders unabhängigen Antriebsmotor zu erreichen.
  • Unter Umständen kann die Unterteilung der Approximation statt in zwei Schritten auch in mehr Schritten erfolgen. Sowohl die Grobapproximation höherer Konstanz als auch die Feinapproximation feinerer Konstanz kann auch für sich noch in weitere Schritte unterteilt sein.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • In Fig. i sind zwei Tonradsysteme dargestellt. Das eine System besteht aus den Rotoren i, die bekannterweise als Zahnräder ausgebildet sind, auf einer gemeinsamen Welle 2 sitzen und sich vor festen Tonabnehmern 3 vorbeibewegen. Die Tonräder, von denen in der Zeichnung im ganzen vier dargestellt sind, erzeugen die Grundschwingung und die Oberschwingungen eines Tones. Der Antrieb der Welle 2 erfolgt mittels eines Motors 4. Das zweite Tonradsystem besteht aus entsprechenden Rotoren $ und Abnehmern 6. Die Tonräder 5, 6 erzeugen einen anderen Ton mit Grundschwingung und Oberschwingungen, dessen Grundschwingung in einem irrationalen Verhältnis zur Grundschwingung der vom ersten Tonradsystem erzeugten Töne steht. Infolgedessen muß sich die Welle 7 relativ zu den Armen, auf denen die Tonabnehmer 6 angeordnet sind und die entweder als Statoren fest stehen oder selbst eine Drehbewegung ausführen können, ebenfalls mit einer Umlaufzahl drehen, die in einem irrationalen Verhältnis zur Umlaufzahl der Welle 2 steht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Welle 7 über ein Zahnradgetriebe 8 formschlüssig mit der Welle 2 gekuppelt ist und infolgedessen ebenfalls vom Motor 4 angetrieben wird. Das Übersetzungsgetriebe 8, das als Zahnradgetriebe gezeichnet ist, liefert eine Grobapproximation des eigentlich notwendigen irrationalen Verhältnisses. Der Rest der Approximation wird dadurch bewerkstelligt, daß den Tonabnehmern 6, die Aif einem gemeinsamen Arm 9 sitzen, eine gemeinsame Drehbewegung um die Achse der Welle 7 erteilt wird. Diese Bewegung, die nur langsam zu sein braucht, addiert sich mit der Drehbewegung der Welle 7 zu einer resultierenden Relativbewegung der Zahnräder 5 zu ihren Tonabnehmern 6, deren Umdrehungszahl das gewünschte irrationale Verhältnis zur Umlaufzahl der Welle 2 besitzt. Der Antrieb des Armes 9 erfolgt durch ein Reibscheibengetriebe, das schematisch durch die Reibscheiben io, ii und 12 angedeutet ist. Die Reibscheibe 12 dient gleichzeitig als Träger des Armes 9 und ist mittels eines Zapfens im Gehäuse 13 gelagert.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt. Hier ist nur das zweite Zahnradsystem mit den Zahnrädern 5 und den Tonabnehmern 6 dargestellt. Die Tonabnehmer 6 sind in diesem Ausführungsbeispiel fest im Gehäuseteil gelagert, während der Welle 7 durch ein Differentialgetriebe 14 von einem besonders langsam laufenden Motor 15 her eine zusätzliche Korrekturbewegung in positivem oder negativem Drehsinn erteilt wird.
  • In den beiden Ausführungsbeispielen ist es möglich, die Korrektur der Drehbewegung so zu gestalten, daß eine genaue Herstellung des irrationalen Drehzahlverhältnisses erreicht wird.
  • Es genügt jedoch auch hier, eine Approximation durch ein rationales Verhältnis mit einer bestimmten verlangten Genauigkeit, z. B. auf 1/iooo vorzunehmen, so daß auch für die Korrektur eine formschlüssige Kupplung in dem ursprünglichen Motor gegeben ist, der alle diejenigen Wellen antreibt, deren Drehzahlen in einem rationalen Verhältnis zueinander stehen. Beim Zusammenbau derartiger Systeme, wie sie in den Ausführungsbeispielen dargestellt sind, zu einer Orgel ist es zweckmäßig, möglichst sämtliche Generatoren zunächst mit einem gemeinsamen Antrieb, beispielsweise einem Synchrommotor, formschlüssig vorzugsweise über Zahnräder zu kuppeln und, soweit es geht, überhaupt starr miteinander zu verbinden, d. h. auf derselben Welle laufen zu lassen. Andererseits wird man versuchen, ebenfalls sämtliche Korrekturen von einem gemeinsamen Antrieb her zu betreiben und unter sich kraftschlüssig, möglichst formschlüssig, gegebenenfalls starr miteinander zu verbinden. Der gemeinsame Antrieb der Korrekturen kann nun entweder von einem besonderen Motor angetrieben oder ebenfalls von dem Gesamtantrieb für die Generatoren auf eine entsprechend große Übersetzung ins Langsame abgenommen werden.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Musikinstrument, vorzugsweise elektrisch betriebene Orgel, mit temperierter Stimmung, bei dem die Grund- und Oberschwingungen der verschiedenen Töne einzeln mittels Generatoren erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Generatoren, deren Frequenzen in einem irrationalen Verhältnis zueinander stehen, einen gemeinsamen Antrieb haben und durch eine Übersetzungsanordnung mit einem grob approximierenden rationalen Übersetzungsverhältnis miteinander verbunden sind und daß zum Zweck derFeinapproximation odergenauenErreichung des irrationalen Verhältnisses ein zusätzlicher Antrieb für einen Generator vorgesehen ist, um dessen Frequenz durch entsprechende Erhöhung der Erniedrigung zu korrigieren.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren rotierende Tonerzeuger mit Rotor und Stator sind, vorzugsweise elektroakustische Wandler, insbesondere Tonräder.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Antrieb durch einen besonderen Motor erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Antrieb durch den gemeinsamen Motor über ein Reibungsühersetzungsgetriebe erfolgt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren für Frequenzen mit gemeinsamem Grundton eine gemeinsame Antriebswelle besitzen und durch diese kraft- und formschlüssig miteinander gekuppelt sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren alle oder teilweise auf der gemeinsamen Welle angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Wellen die in rationalem Verhältnis zueinänder stehenden Generatoren antreiben, einen einzigen Antriebsmotor haben und über Zahnräder miteinander gekuppelt sind, deren Übersetzungsverhältnisse die groben Approximationen der irrationalen Verhältnisse sind. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Feinapproximation der Umdrehung der einzelnen Wellen über Differentialgetriebe erfolgt. g.
  9. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Statoren eine derartige langsame Drehbewegung haben, ' daß die resultierenden Drehgeschwindigkeiten aus Stator und Rotor die gewünschten irrationalen Verhältnisse zum gemeinsamen Antriebsmotor besitzen. io.
  10. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobkompensationen und/oder die Feinkompensationen für sich in zwei oder mehr Stufen unterteilt sind. i i.
  11. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsgetriebe für die Grobkompensationen formschlüssig sind. ,
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Feinkorrekturen ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen ist, mit dem sie über form- und reibschlüssige Übersetzungsgetriebe gekuppelt sind.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Statoren für Frequenzen eines Grundtones an eine gemeinsame Welle starr oder über Getriebe vorzugsweise formschlüssig gekuppelt sind.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Antrieb der Feinkorrekturen durch einen langsamen besonderen Motor oder durch eine große Übersetzung ins Langsame vom gemeinsamen Antriebsmotor der ganzen Einrichtung erfolgt.
DEP12788A 1948-10-02 1948-10-02 Musikinstrument, vorzugsweise elektrische Orgel Expired DE818445C (de)

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