DE815949C - Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermoeglichenden Einlage - Google Patents

Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermoeglichenden Einlage

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DE815949C
DE815949C DEP7976A DEP0007976A DE815949C DE 815949 C DE815949 C DE 815949C DE P7976 A DEP7976 A DE P7976A DE P0007976 A DEP0007976 A DE P0007976A DE 815949 C DE815949 C DE 815949C
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DE
Germany
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zinc
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Expired
Application number
DEP7976A
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English (en)
Inventor
Josef Dr Weissner
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/005Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material characterised by the material
    • E21D15/007Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material characterised by the material spark-reducing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/42Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping with special parts to influence the friction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermöglichenden Einlage Die bei zweiteiligen Grubenstempeln aus Stahl gebräuchlichen Quetscheinlagen aus Holz verursachen im Strebausbau eine viel zu große Nachgiebigkeit. Es wurde im allgemeinen zu wenig beachtet, daß die durch das Quetschholz in der Querrichtung des Stempels auftretende Nachgiebigkeit diejenige in der Längsrichtung des Stempels sehr stark, und zwar je nach dem Neigungswinkel der gegeneinander gleitenden Flächen um das zo- bis 2ofache vergrößert. Die in neuerer Zeit durchgeführten Forschungen und Versuche haben eindeutig erwiesen, daß die Nachgiebigkeit der Stempel im Strebausbau, von Ausnahmen, z. B. bei sehr schlechtem, wenig tragfähigem Versatz abgesehen, nur gering sein darf. Die Stempel müssen ein zu starkes Absinken der Gebirgsschichten verhindern und die Eigentragfähigkeit des Hangenden möglichst erhalten. Ihre zu große Nachgiebigkeit verursacht eine weitere Auflockerung der hangenden Schichten, wodurch mit fortschreitendem Verhieb eine noch höhere Belastung der Stempel eintritt. Grundsätzlich ist zur Erzielung einer schnell einsetzenden Abstützung des Gebirges möglichst von Holzeinlagen im Stempelschloß und von solchen Einlagen zwischen dem Stempelkopf und dem Hangenden abzusehen. Bessere Erfolge sind bisher mit Metalleinlagen im Stempelschloß erzielt worden.
  • Beim Köpe-Stempel z. B. soll die Verwendung von Gleitflächen mit hohem Reibungswert wirksam den Druck aufnehmen. -Um die Reibungsarbeit zu vergrößern, verwendet K ö p-e zwei Werkstoffe ungleicher Härte, und zwar einerseits den den Werkstoff des Stempeloberteils bildenden Stahl und andererseits einen widiaähnlichen Werkstoff von 4oo-:bis 450 Brinellhärte für Einlagestücke. Der Köpesche Grundgedanke der Vergrößerung der Reibungsziffer zugunsten einer Kleinhaltung der Schloßkraft und der Einfachhaltung der Schloßausführung wurde bereits vor ihm von verschiedenen Seiten verfolgt, ist aber von ihm konstruktiv gut gelöst worden. Der härtere Werkstoff der Einlagestücke wirkt als Feile in dem weicheren Werkstoff des Stempeloberteiles, wodurch letzterer starke Beanspruchungen aufzunehmen hat. Es ist dabei mit anderen Worten der früher allgemein befolgte Grundsatz einer Verringerung der inneren Reibung beim starren Stempel zu Lasten der äußeren Reibung geradezu übersteigert worden. Eine solche Lösung ist aber für die in Anwendung stehenden Stempelsysteme starrer Bauart z. Z. werkstoffmäßig unmöglich. Der Stempelwerkstoff würde einfach zerstört werden. Eine Übersteigerung der äußeren Reibung kann die Lösung wirksamster Leistung der Stempel im Strebeinsatz nicht bringen.
  • Für die z. Z. gebräuchlichen früh tragenden Stempel kann deshalb die Behebung der vorerwähnten Mängel nur in umgekehrter Richtung, d. h. durch die wirksame Anwendung einer inneren Reibungsarbeit erreicht werden. Für die innere Reibung als Arbeit der Formveränderung von Quetscheinlagen können aber die bisher bekannten Einlagen aus Holz oder Weichmetall aus den angegebenen Gründen nicht zum Ziele führen. Sowohl bezüglich der Art des Werkstoffes als auch bezüglich der Form und der Abmessungen der Einlagen mußten ändere und neue Wege gefunden Werden. Neueste Bauarten, z. B. der Universalstempel der Firma Schwarz, der Becoritstempel u. a., erzielen durch Anordnung von Aluminiumlegierungen als Belag oder auch durch Nutenreibung (Alexander Schmidt) oder rollende Reibung (S c h m i e d a g) hohe Reibungskoeffizienten und Tragfähigkeiten. Das Gewicht dieser Stempel ist aber zu groß, ihre Handhabung durch den Arbeiter zu zeitraubend und leistungsvermindernd. Nach den neuesten Untersuchungsergebnissen genügt eine maximale Tragfähigkeit der Stempel im Strebeinsatz von 3o bis 40 t. Die Forderung einer leichten Bauart ist also für jedes Abbauverfahren grundsätzlich richtig. Bei Tragfähigkeiten von mehr als 5o t, wie sie die genannten neueren Bauarten mit Gewichten von 7o kg und mehr aufweisen, wird außer dem Nachteil der schweren Handhabung, namentlich bei Raumenge in mechanisierten Abbaustreben und geringmächtigen Flözen, wenig druck- und zugfestes Liegendes und Hangendes leicht zerstört; die Stempel dringen ins Nebengestein ein und verschlechtern unzulässig die Gebirgsverhältnisse.
  • Zur Erzielung einer ununterbrochenen Stützarbeit der Grubenstempel im Strebausbau ohne Unterbrechung der Lastaufnahme durch eine Auslösung der sich im Stempelmaterial ansammelnden Spannungen (plötzliche Abfälle in vier Weglastkurve), also zu einer wirksamen wesentlichen Leistungssteigerung des Ausbaus, ist gemäß der Erfindung zwischen den mit wachsendem Widerstand gegeneinander beweglichen, möglichst geneigt verlaufenden Flächen des Stempels eine Zinkblecheinlage von etwa o,i bis i mm, zweckmäßig von etwa 0,5 mm Stärke, vorgesehen. Bei Stempeln mit mehreren gegeneinander beweglichen, geneigt verlaufenden Flächen kann an mehreren Stellen eine Zinkblecheinlage von etwa o,i bis o,5 mm Stärke Verwendung finden. Es entspricht auch der Erfindung, wenn anstatt der aus Zinkblech bestehenden Einlage eine solche aus anderem Werkstoff mit einem ungefähr gleichen Härtegrad wie Zink und mit einer zinkähnlichen Struktur dient.
  • Die dünnen Zinkblecheinlagen können die Form von Streifen, Plättchen o. dgl. haben. Die mit der erfindungsgemäßen Einlage aus einem 0,5 mm starken Zinkblechstreifen zwischen Keil und Stempeloberteil vorgenommenen Versuche erbrachten eine völlig befriedigende Lösung. Auffallend war bei diesem Versuch, daß der Stempeloberteil im Gegensatz zu den Versuchen mit den verschiedensten anderen Stempeln nicht schlagartig und unter Spannungsauslösungen, sondern ganz gleichmäßig und geräuschlos ohne Knallen und Knacken in dem erforderlichen Maße einsinkt. Der Zinkstreifen wird beim Zusammenschub der Stempelteile im Gegensatz zu den Aluminium- und anderen Legierungen als Belag ohne bleibende Verformung allmählich zerrieben, wobei sich ein sehr feiner Abrieb bildet, der offenbar infolge der Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit des Zinkwerkstoffes die feinsten Vertiefungen und Erhebungen im Reibungsbereich zwischen dem härteren Stempel- und Keilwerkstoff schmierend ausgleicht, dadurch einerseits die Klemmreibung gleichmäßiger und konstant wirksamer gestaltet und andererseits, was betriebswirtschaftlich besonders wichtig ist, verschleißmindernd wirkt. Die starke Abnutzung des Zinkblechstreifens bedingt während des Strebeinsatzes einen konstant hohen Reibungswert, wobei eine große Formänderungsarbeit beim Stempelzusammenschub geleistet wird. Die dünnen Zinkblecheinlagen zwingen den Stempel zu einer nicht unterbrochenen und dauernden Stützarbeit, ohne daß die Druckaufnahme sich in schädliche Spannungen im Stempelmaterial umsetzt. Die Nachgiebigkeit dieses Stempels beträgt nur 5 cm bei 50 t Belastung; die Vorspannung betrug sogar bis zu 17 t.
  • Die Zinkblechstreifen bilden eine ganz geringfügige Kosten verursachende und äußerst leicht anzubringende Einlage. Bei jedem neuen Setzen eines Stempels wird auch die Einlage erneuert, was ohne nennenswerten Zeitverlust möglich ist.
  • Als weiterer Fortschritt gegenüber Legierungen anderer Art ist zu verzeichnen, daß der Zinkreibungsschluß schlagwettersicher ist, weil keine Funkenbildung durch plötzliche Entlastung der Stempel erfolgt, was beim Reibungsschluß von Eisen auf Eisen oder Eisen mit Aluminium-, Kupfer- oder anderen Legierungsbelägen untereinander der Fall sein kann. Solche plötzlichen Entspannungen der Stempel mit folgender Funkenbildung können nämlich eintreten durch Periodendruck, Setzen des Gebirges und Gebirgsschlag oder auch schon beim Stempelrauben und Schießen. Bei Einlagen aus Zinkblech besteht die Gefahr der Funkenbildung und Schlagwetterentzündung überhaupt nicht.
  • Mit dieser dünnen Zinkblecheinlage im Stempel ist der Bergbau ein gutes Stück weitergekommen, ohne daß es zunächst einer Konstruktionsänderung der in Anwendung stehenden Stempelarten bedarf. Der vorliegende einfache und mit geringstem Aufwand auszuführende Vorschlag verbürgt nicht allein überragend die Bedingung der Hangendbeherrschung in betrieblicher und sicherheitlicher Hinsicht, sondern ebnet wegen der im Einsatz gleichmäßig arbeitenden einzelnen Stempelelemente insbesondere der erfolgreichen Einführung des Verbundausbaues in mechanisierten Betrieben und damit einer erheblichen Leistungssteigerung weitere Wege.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermöglichenden Einlage, dadurch gekennzeichnet, daß der Grubenstempel zwischen den mit wachsendem Widerstand gegeneinander beweglichen Flächen Zinkblecheinlagen (a) von etwa o,i bis i mm, zweckmäßig von etwa 0,5 mm Stärke oder solche aus anderem Werkstoff mit einem ungefähr gleichen Härtegrad wie Zink und mit einer zinkähnlichen Struktur hat.
DEP7976A 1948-07-26 1948-10-02 Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermoeglichenden Einlage Expired DE815949C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR815949X 1948-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815949C true DE815949C (de) 1951-10-08

Family

ID=9267550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP7976A Expired DE815949C (de) 1948-07-26 1948-10-02 Grubenstempel mit einer seinen Zusammenschub ermoeglichenden Einlage

Country Status (1)

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DE (1) DE815949C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168848B (de) * 1955-01-10 1964-04-30 Karl Gerlach Mehrteiliger Grubenstempel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168848B (de) * 1955-01-10 1964-04-30 Karl Gerlach Mehrteiliger Grubenstempel

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