DE815232C - Schulmoebel - Google Patents
SchulmoebelInfo
- Publication number
- DE815232C DE815232C DESCH2287A DESC002287A DE815232C DE 815232 C DE815232 C DE 815232C DE SCH2287 A DESCH2287 A DE SCH2287A DE SC002287 A DESC002287 A DE SC002287A DE 815232 C DE815232 C DE 815232C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat
- school
- furniture
- school furniture
- backrest
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B39/00—School forms; Benches or forms combined with desks
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
- Eine der wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Schulreform besteht in der Schaffung zweckmäßiger Schulmöbel. Hierfür sind verschiedene Forderungen und Gesichtspunkte maßgebend, und zwar in erster Linie naturgemäße und bequeme Sitzhaltung der Schüler, leichte Sauberhaltung, Lärmvermeidung, freie Gruppierungsmöglichkeit der Möbel und damit Auflockerung des Gesamtbildes und vielseitige Ausnutzung des Schulraumes bei erhöhter Wohnlichkeit. Um diesen Forderungen Rechnung zu tragen, geht man neuerdings immer mehr dazu über, an Stelle der früher üblichen mehrsitzigen Schulbänke einsitzige Schulmöbel zu verwenden. Beispielsweise hat man vorgeschlagen, Sitz und Tisch voneinander zu trennen und nach dem Vorbild üblicher Wohnmöbel auszubilden. Diese Lösung hat sich jedoch nicht bewährt. Bevorzugte Verwendung findet heute die Konstruktion eines Einsitzerschulmöbels, bei dem Sitz und Tisch von einem gemeinsamen festen Unterbau getragen werden. In der Regel sind der Sitz und der Tisch auf je einer Mittelsäule angebracht. Die beiden Mittelsäulen sind durch einen Sockel starr miteinander verbunden. Man hat auch schon vorgeschlagen, den gesamten Unterbau als Rohrkonstruktion auszubilden.
- Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung dieser Schulmöbel, wodurch eine vielseitigere Gestaltung des Unterrichtes unabhängig von der räumlichen Beziehung des jeweiligen Aufstellungsortes der einzelnen Möbel zu dem Standort des Unterrichtenden und der Unterrichtsmittel ermöglicht wird.
- Es ist bekannt, in Büroräumen für die Arbeitsplätze drehbare Sitze zu verwenden, um z. B. dem Arbeitenden die Möglichkeit zu geben, unter Beibehaltung der Sitzhaltung seine Blickrichtung beliebig ändern zu können. Derartige Drehsitze sind auch in Gaststätten mit Filmvorführungen oder anderen Schaustellungen gebräuchlich.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, diese Maßnahme auch auf Schulmöbel, insbesondere einsitzige Schulmöbel; zu übertragen. Diese übertragung ist jedoch nicht ohne weiteres möglich ,'da bei einem Schulmöbel üblicher Bauart der Sitz und der Tisch einen festen Abstand voneinander haben, der durch die vorschriftsmäßige Sitzhaltung des Schülers bestimmt ist und für die Drehbewegung des Sitzes mit seiner Rückenlehne nicht genügend Raum läßt. Um eine Drehung des Sitzes um 36o Grad zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß die Tischplatte mit einem der Bewegungsbahn der Rückenlehne angepaßten, zweckmäßig kreisförmigen Ausschnitt versehen. Dieser Ausschnitt beschränkt sich auf einen solchen Teil der Tischbreite, daß beiderseits des Ausschnittes ausreichende Flächen als Armstützen für den Schüler verbleiben. Die Vorteile der Drehbarkeit des Sitzes gerade bei einem Schulmöbel liegen auf der Hand. Unter anderem kann der Schüler dem Unterricht räumlich nach allen Richtungen folgen. Der Standort des Unterrichtenden und der Unterrichtsmittel, z. B. Tafeln, Karten u. dgl., ist nicht mehr an eine bestimmte Blickrichtung gebunden.
- In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Rückenlehne des Sitzes federnd nachgiebig, z. B. mittels einer Blattfeder mit der Sitzplatte verbunden. Diese Maßnahme hat gerade im Zusammenhang mit der Drehbarkeit des Sitzes besondere Bedeutung, da bei seitwärts oder rückwärts gedrehtem Sitz, also bei Fortfall der Armstützen, die Rückenlehne die einzige Körperstütze für den Schüler bildet und infolge ihrer elastischen Anpassungsfähigkeit eine Ermüdung des Schülers verhindert.
- Ein Ausführungsbeispiel eines einsitzigen Schulmöbels ist in der Zeichnung in perspektivischer Ansicht dargestellt.
- Der Sitz a und der Tisch b werden von den senkrechten Schenkeln cl, c' eines U-förmigen Stahlrohrbügels c getragen. Die Schenkel sind in der ganzen Länge durch je zwei Stahlrohre d, e bzw. f, g, die mit ihnen durch Schweißung oder in anderer Weise verbunden sind, versteift. Die unteren Enden dl, e1 bzw. f1, g1 sind zur Bildung von Füßen rechtwinklig abgebogen.
- Der Sitz a ist auf dem Schenkel cl des Bügels c drehbar gelagert. Diese Lagerung ist im einzelnen nicht dargestellt, da ihre Konstruktion bei Drehsitzen allgemein bekannt ,ist. Die Rückenlehne h ist durch eine Blattfeder i mit der Sitzplatte federnd nachgiebig verbunden.
- Die obere Tischplatte b1 ist mit einem kreisbogenförmigen Ausschnitt k versehen, der der Bewegungsbahn der Rückenlehne h angepaßt ist, so daß der Sitz mit der Rückenlehne ohne Behinderung durch die Tischplatte um 36o Grad gedreht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schulmöbel, insbesondere einsitziges Schulmöbel, bei dem der Sitz und der Tisch von einem gemeinsamen festen Unterbau getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (a) um eine senkrechte Achse drehbar ist und die Tischplatte (b1) mit einem der Bewegungsbahn der Rückenlehne (h) des Sitzes angepaßten Ausschnitt (k) versehen ist. a. Schulmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (h) des Sitzes (a) federnd nachgiebig, z. B. mittels einer Blattfeder (i) mit der Sitzplatte verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2287A DE815232C (de) | 1950-05-25 | 1950-05-25 | Schulmoebel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH2287A DE815232C (de) | 1950-05-25 | 1950-05-25 | Schulmoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815232C true DE815232C (de) | 1951-10-01 |
Family
ID=7423258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH2287A Expired DE815232C (de) | 1950-05-25 | 1950-05-25 | Schulmoebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815232C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2768314A1 (fr) * | 1997-09-12 | 1999-03-19 | Pourquie | Table de travail dont le siege est relie au plan de travail |
| US6102475A (en) * | 1998-05-07 | 2000-08-15 | Hamann; David | Stool with attached table |
-
1950
- 1950-05-25 DE DESCH2287A patent/DE815232C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2768314A1 (fr) * | 1997-09-12 | 1999-03-19 | Pourquie | Table de travail dont le siege est relie au plan de travail |
| US6102475A (en) * | 1998-05-07 | 2000-08-15 | Hamann; David | Stool with attached table |
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