DE813895C - Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere fuer die Echolotung auf Schiffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere fuer die Echolotung auf Schiffen

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DE813895C
DE813895C DEA82A DEA0000082A DE813895C DE 813895 C DE813895 C DE 813895C DE A82 A DEA82 A DE A82A DE A0000082 A DEA0000082 A DE A0000082A DE 813895 C DE813895 C DE 813895C
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DE
Germany
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gain
echo
echoes
pulse
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Expired
Application number
DEA82A
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English (en)
Inventor
Hans Dr Kietz
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Atlas Werke AG
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Atlas Werke AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/88Sonar systems specially adapted for specific applications
    • G01S15/96Sonar systems specially adapted for specific applications for locating fish

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die Echolotung auf Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die Echolotung auf Schiffen. Um zu erreichen, daß sich die anzuzeigenden Nutzechos in der Aufzeichnung klar aus den Störanzeigen herausheben, ist es anzustreben, den Verstärkungsgrad jeweils so einzustellen, daß die Nutzechos die Ansprechgrenze überragen und durch Störanzeigen nicht verdeckt werden. Hierzu kann es vorteilhaft sein, den Verstärkungsgrad so zu wählen, daß die Ansprechgrenze von den Nutzechos eben noch überschritten wird. Zu diesem Zweck ist schon vorgeschlagen worden, den Verstärkungsgrad durch die Intensität der empfangenen Echos selbst zu steuern, derart, daß durch jedes Nutzecho die Verstärkung für die folgende Lotperiode eingestellt wird. Diese Art der selbsttätigen Regelung hat sich jedoch nicht bewährt, weil sie selbst der Gefahr der Beeinflussung durch Störimpulse ausgesetzt und deshalb nur dort zu gebrauchen ist, wo sich die Nutzechos weit über die Störimpulse erheben.
  • Um die Entfernungsabhängigkeit der Echointensität zu kompensieren, wendet man eine im Takte der Echolotung wirkende automatische Verstärkungsregelung an. Eine solche Regelung ist zwar von Störungen unabhängig, ist aber nicht geeignet, die Verstärkung Intensitätsschwankungen anzupassen, die von unterschiedlichem Reflexionsvermögen der anzuzeigenden Objekte herrühren, wie z. B. von schwach reflektierendem Schlick oder Fischschavärmen und von gut reflektierendem, festem Meeresboden. Vielfach liegt auch die Aufgabe vor, gleichzeitig mehrere, von verschiedenen Objekten herrührende Nutzechos unterschiedlicher Lautstärke, insbesondere schwache Echos von Fischschwärmen und Schlickschichten, neben den stärkeren Bodenechos anzuzeigen.
  • Eine gute Unterscheidung zwischen solchen Echos unterschiedlicher Intensität und gleichzeitig eine klare Heraushebung der regelmäßig wiederkehrenden Nutzechos gegenüber den unregelmäßig einfallenden Störimpulsen läßt sich erreichen, wenn man nicht nur die Phase bzw. Entfernung der Echos, sondern auch ihre Intensität zur Anzeige bringt. Dies kann für einzelne Lotperioden durch Anzeige der gesamten Empfangsschwingung an einem Braunschen Rohr geschehen; will man aber, wie üblich, eine Registrierung über viele Lotperioden durchführen, so muß man die Echointensitäten durch Anwendung von Intensitätsschrift in Form von verschieden starken Schwärzungen o. dgl. zur Anzeige bringen. Alle diese Verfahren sind jedoch an einen bestimmten Intensitätsbereich gebunden und erfordern daher zu ihrer Wirksamkeit stets eine Anpassung des Verstärkungsgrades an die Intensität der anzuzeigenden Echos in einer solchen Weise, daß die Anzeigevorrichtung in dem Bereich ihrer Intensitätsempfindlichkeit richtig ausgesteuert wird. Oftmals sind auch die Intensitätsunterschiede der anzuzeigenden Echos so groß, daß es nicht möglich ist, sie gleichzeitig ohne Übersteuerung durch das stärkere Echo anzuzeigen. Die richtige Einstellung bereitet erhebliche Schwierigkeiten und kann nur von erfahrenen Fachleuten erfolgreich durchgeführt und ausgenutzt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verstärkungsregelung so zu gestalten, daß es möglich ist, ohne dauernde Handregelung in einem weiten Intensitätsbereich eine klare Anzeige der verschiedenen Echos zu erzielen. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die Verstärkung nach einem Zeitprogramm geregelt wird, dessen Periode von derjenigen der Impulsfolge abweicht, so daß sich für gleiche Phasen aufeinanderfolgender Perioden der Impulsfolge verschiedene Verstärkungsgrade ergeben. So läßt sich erreichen, daß über eine gewisse Zeit wenigstens einmal der für jedes anzuzeigende Echo richtige Verstärkungsgrad durchlaufen wird, und es ergibt sich eine Längsmodulation der Aufzeichnung, die selbst schwache Nutzechos in starken Störfeldern klar erkennen läßt, und zwar auch dann, wenn mehrere Nutzechos mit größerem Intensitätsunterschied vorliegen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zur Echolotung mittels Schallwellen dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Echoloteinrichtung, Fig. 2 die Regelkurve des Echolotverstärkers, Fig. 3a und 3b das Bild einer Echoaufzeichnung in schematischer Darstellung, vergleichsweise in der bekannten und in der neuen Weise.
  • Von einem Sender 1 werden, gesteuert durch einen Nockenkontal<t 2, in regelmäßigen Zeitabständen kurze Schallimpulse ausgesandt. Von reflektierenden Objekten zurückkehrende Echos werden durch einen Empfänger 3 aufgenommen und nach Verstärkung in einem zweistufigen Verstärker 4 durch einen elektrischen Strom schreiber 5 aufgezeichnet, dessen Schreibkontakt vom gleichen Motor wie der Sendenocken 2 angetrieben, im Takte der Echolotung quer über den Schreibstreifen 6 hinweggeführt wird. Der Schreibstreifen ist so ausgebildet, daß bei Überschreiten einer Ansprechgrenze durch die vom Echo ausgelöste Spannung am Schreibkontakt ein Strom übertritt und dadurch eine örtliche Schwärzung hervorgerufen wird, deren Intensität sich bis zu einer Sättigungsgrenze nach der Höhe der Spannung am Schreibkontakt bzw. nach der Stärke der empfangenen Echos und dem jeweiligen Verstärkungsgrad im Verstärker4 richtet.
  • Dieser Verstärkungsgrad wird in beiden Verstärkerstufen nach verschiedenen Gesetzmäßigkeiten geregelt.
  • In der ersten Verstärkungsstufe wird der Verstärkungsgrad durch eine mit der Nockenscheibe für den Sendekontakt 2 synchron laufende Nockenscheibe 7 gesteuert, von jeder Schallaussendung beginnend bis zum Ablauf der Meßperiode langsam gesteigert, derart, daß die Entfernungsabhängigkeit der Echostärke kompensiert wird.
  • In der zweiten Verstärkerstufe wird der Verstärkungsgrad durch einen mit der Nockenscheibe 7 umlaufenden Kontakt 8 gesteuert, stufenweise von Lotperiode zu Lotperiode mit Hilfe von Widerständen g bis I2 auf vier verschiedene Stufen umgeschaltet. Diese Stufen können so gewählt werden, daß bei der niedrigsten Verstärkung das stärkste vorkommende Echo noch sicher angezeigt wird, während bei der größten Verstärkung auch das schwächste vorkommende Echo noch zur Anzeige kommt, ohne indessen die Sättigungsgrenze zu überschreiten. Jede Regelperiode dieser Verstärkungsregelung umfaßt somit vier aufeinanderfolgende Lotperioden, in denen je ein anderer Verstärkungsgrad wirksam ist. Die Stufen folgen einander nicht gleichsinnig in auf- oder absteigender Reihenfolge, sondern in großen Sprüngen auf und ab. So entspricht etwa der Widerstand g der niedrigsten und der folgende Widerstand IO der höchsten Verstärkungsstufe, Widerstand 1 1 der zweiten und Widerstand 12 der dritten Verstärkungsstufe. Dadurch ergeben sich eine resultierende Regelkurve, etwa gemäß Fig. 2, und eine Aufzeichnung, z. B. nach Fig. 3 b. In Fig. 3 a ist vergleichsweise die entsprechende Aufzeichnung bei gleichem Verstärkungsgrad in allen Lotperioden dargestellt. Darin sind die Echos I3, die von einem am Boden stehenden Fischschwarm herrühren, kaum als solche zu erkennen, weil die Aufzeichnungen derFischlschwarm-und der Bodenechos 13a und 14a ineinander übergehen und sich auch bei Intensitätsempfindlichkeit des Schreibers infolge der üblichen Übersteuerung bei möglichst weit aufgedrehtem Verstärker nicht durch unterschiedliche Schwärzung voneinander abheben.
  • Ein in mittlerer Tiefe stehender Fischschwarm wird im allgemeinen al Echoaufzeichnung b gleichmäßig tiefer Schwärzung zu erkennen sein.
  • Bei einer Verstärkungsregelung nach der Erfindutlg ergibt sich ein Bild der Echoaufzeichnung, wie es in Fig. 3h dargestellt ist. Darin ist angenommen, daß die Echos 14t vom festen Meeresboden in allen vier Verstärkungsstufen durchkommen, etwa mit zunehmeiider Intensität bis zur dritten Stufe, in der die Sättigungsgrenze erreicht sein möge. 1)ie Echos 13h und 15b von den Fischschwa men kommen dagegen im allgemeinen nicht in allen vier Verstärkungsstufen durch und rufen eine weniger dichte Folge der Echoaufzeichnungen hervor.
  • Dadurch erscheinen sie weniger stark als das Bodeiiecho und hel)en sich klar gegen dieses ab. tuch bildet sich eine ungleichmäßige Dichte der Fischschwärme deutlich erkennbar ab.
  • I)urcll die bescllriebelle Verstärkungsregelung wird eine Alodulation der tufzeichnung in Richtung des Pa1iervorschul>es (Längsmodulation) hervorgerufeii, die es auch ermöglicht, selbst schwache Echos aus starken Störaiizeigen heraus zu erkennen.
  • I)ie Ertinduiig ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, iiisbesondere kann sie auch in Verbindung mit andern ltegistriereinrichtungen verwendet werden, auch solchen, bei denen alle die Ansprechgrenze überschreitenden Impulse eine gleich starke Anzeige hervorrufen. Ferner kann die Regel-Periode auch kleiner gemacht werden als die Lotperiode, nur muß man hierbei vermeiden, daß die Lotperiode gleich einem ganzzahligen Vielfachen der Itegelperio(ie ist, um sicherzustellen, daß sich für gleiche Phasen aufeinanderfolgender Perioden der Iml)ulsfolge verschiedene Verstärkungsgrade ergeben. Die Regelung des Verstärkungsgrades kann auch, ähnlich wie bei derjenigen zur Kompensation der Entfernungsabhängigkeit, stetig erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere für die Echolotung auf Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung nach einem Zeitprogramm geregelt wird, dessen Periode von derjenigen der Impulsfolge abweicht, so daß sich für gleiche Phasen aufeinanderfolgender Perioden der Impulsfolge verschiedene Verstärkungsgrade ergeben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelperiode größer ist als die Impulsperiode.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelperiode kleiner ist als die Impulsperiode und daß ßie Impulsperiode gleich einem nicht ganzzahligen Vielfachen der Regelperiode ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Veränderung des Verstärkungsgrades mit einer Periode, die größer ist als die Lotperiode oder die in die Lotperiode nicht ganzzahlig teilbar ist.
  5. 5.Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Einrichtung zur Verstärkungsregelung im Takte der Lotungen zwecks Kompensation der Entfernungsabhängigkeit der Echointensität.
DEA82A 1949-10-25 1949-10-25 Verfahren und Vorrichtung zur Registrierung periodischer Impulsfolgen, insbesondere fuer die Echolotung auf Schiffen Expired DE813895C (de)

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DE (1) DE813895C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013548B (de) * 1953-06-01 1957-08-08 Atlas Werke Ag Verstaerkeranordnung fuer Echolote
DE1015356B (de) * 1953-07-20 1957-09-05 Atlas Werke Ag Verfahren zum Betreiben eines Echolotgeraetes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1013548B (de) * 1953-06-01 1957-08-08 Atlas Werke Ag Verstaerkeranordnung fuer Echolote
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