DE1136618B - Schaltungsanordnung fuer Echolotgeraete - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Echolotgeraete

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DE1136618B
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Germany
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echo
echoes
pulses
flip
flop
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DEA30108A
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Dr Hans Kietz
Hans-Georg Schloen
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Atlas Werke AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/88Sonar systems specially adapted for specific applications
    • G01S15/96Sonar systems specially adapted for specific applications for locating fish

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  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Echolotgeräte Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Echolotgeräte mit einem Verstärker, der empfangenen Echoimpulsen entsprechende Schreibspannungen zur Aufzeichnung der Echos auf elektrisch empfindlichem Papier liefert, insbesondere für eine leicht vom Grundecho unterscheidbare Aufzeichnung der Echos von grundnahen Fischen.
  • Bei Echolotschreibern werden die empfangenen Echos nach Verstärkung einem periodisch über einen Schreibstreifen aus elektrisch empfindlichem Papier bewegten Schreibgriffel zugeführt und entsprechend der Tiefe, aus der sie kommen, in verschiedenem Abstand von einer der Meeresoberfläche oder einer geeignet gewählten Anfangstiefe entsprechenden, parallel zu einer Kante des Schreibstreifens verlaufenden Linie aufgezeichnet. Durch langsamen Vorschub des Schreibstreifens entsteht dabei aus den dicht aneinandergereihten Echonufzeichnungen eine Tiefen kurve. Bei Verwendung eines normalen Verstärkers zwischen Echoempfänger und Schreibgerät sind die von dicht über Grund stehenden Fischen herrührenden Echos schwer von dem Grundecho zu unterscheiden. Die Fischechos sind zwar im allgemeinen erheblich schwächer als das Grundecho, diesen Unterschied durch verschiedene Stärke der entsprechenden Aufzeichnungen sichtbar zu machen, erfordert jedoch eine sehr kritische Einstellung des Verstärkungsgrades und gelingt nur ausnahmsweise, da der verfügbare Bereich verschiedener Aufzeichnungsstärken, vom hellsten Grau bis zum tiefsten Schwarz, nur einem Amplitudenverhältnis von etwa 1: 3 entspricht und die zufälligen Schwankungen der Echoamplitude von ähnlicher Größenordnung sein können. Bei einer mehr oder weniger nach Gutdünken vorgenommenen Einstellung des Verstärkungsgrades werden daher im allgemeinen die Fischechos entweder gar nicht oder mit gleicher Stärke wie das Grundecho aufgezeichnet. Dieser Nachteil kann vermieden werden durch Verwendung eines Verstärkers mit zwei parallel geschalteten Übertragungskanälen, deren einer eine sehr hohe Verstärkung und eine Begrenzung der Ausgangsspannung auf einen niedrigen, nur zur Erzeugung schwacher Aufzeichnungen ausreichenden Wert aufweist, während der andere eine kleinere Verstärkung und keine oder eine erst bei einer zur Erzeugung kräftiger Aufzeichnungen ausreichenden Ausgangsspannung einsetzende Begrenzung aufweist. Weiter ist vorgeschlagen, durch Differentiation der steilen Front des Grundechos einen Impuls zu erzeugen, der dem Gitter der Endröhre des Schreibverstärkers zugeführt wird und je nach seinem Vorzeichen das Schreiben eines kurzen, kräftigen Zeichens oder eine kurzzeitige Unterdrückung der Echoaufzeichnung bewirkt, auf welche Weise auf dem wandernden Schreibstreifen eine schwarze oder weiße Trennlinie zwischen Fisch- und Grundecho entsteht. Bekannt ist ferner, die empfangenen Echos mehrfach oder in schnellem Wechsel unter Anwendung verschiedener Verstärkungsgrade aufzuzeichnen.
  • Ferner ist auch schon vorgeschlagen worden, die starken Bodenechos durch Verwendung einer periodisch ein- und ausschaltbaren Sperre gerastert, die schwächeren Fischechos dagegen ungerastert aufzuzeichnen. Auch ist schon vorgeschlagen worden, die starken Bodenechos durch Auslösung eines besonderen Schreibimpulserzeugers im Echogramm stärker, als schwarze Schreibimpulslinien, hervorzuheben.
  • Erfindungsgemäß läßt sich auf besonders wirksame Weise eine klar unterscheidbare Aufzeichnung von Boden- und Fischechos dadurch erzielen, daß in einem Parallelzweig des Verstärkers eine ICippschalw tung vorgesehen ist, die durch Echoimpulse von vorgegebener Mindeststärke, die vom Grundecho, aber nicht von den Fischechos erreicht wird, in einen nur zeitweilig oder bedingt beständigen Betriebszustand überführbar ist und während der Dauer dieses Betriebszustandes eine Steuerspannung liefert, und daß im Zuge des Empfangsverstärkers ein steuerbarer Begrenzer für den Höchstwert der Schreibspannung vorgesehen ist, der durch die ihm von der Kippschaltung zugeführte Steuerspannung wirksam bzw. unwirksam gemacht wird, wobei im ersten Falle der Begrenzer normalerweise unwirksam, im zweiten Falle normalerweise wirksam ist. Mit einer solchen Schaltung ist es möglich, schwache Fischechos kräftig, mit starker Schwärzung, starke Bodenechos dagegen schwach, in einem Grauton, aufzuzeichnen. Daß dabei die eigentliche Tiefenanzeige etwas weniger kräftig geschrieben wird, als dies bei den üblichen Aufzeichnungsverfahren der Fall ist, ist von geringerer Bedeutung gegenüber dem für Fischereizwecke wichtigen Vorteil, daß auf Fische zurückgehende Echos als einzige kräftig schwarz geschrieben werden und dadurch sofort ins Auge fallen.
  • Für bei wenig bewegter See erhaltene Echogramme ist dies zwar ohne wesentliche Bedeutung für die Möglichkeit, Fisch- und Grundechos getrennt zu erkennen bzw. das Vorhandensein von Fischanzeigen überhaupt festzustellen. Bei Seegang haben jedoch die Schiffsbewegungen ständige Schwankungen der geloteten Tiefe zur Folge, so daß die Lage aufeinanderfolgender Tiefen aufzeichnungen sprungweise wechselt und keine stetige Kurve der Meerestiefe entsteht. Unter solchen Verhältnissen sind bei Schwarzaufzeichnung der Bodenechos und Grauzeichnung der Fischechos die Fischechos, die den Grundechos in geringem Abstande vorgelagert sind, kaum noch zu erkennen.
  • Das Wesen der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Form der Echos von Fischen und vom Meeresgrund in idealisierter Darstellung, Fig. 2 eine bevorzugte Ausführungsform eines Echolotschreibverstärkers nach der Erfindung, Fig. 3 ein mit dem Verstärker nach Fig. 2 erhaltenes Echogramm.
  • Fig. 1 zeigt das ungefähre Aussehen von Fisch- (F) und Grund- (G) Echos nach erfolgter Gleichrichtung der hochfrequenten Impulse. Die angegebenen Tiefenwerte gestatten einen Rückschluß auf die Länge der Echos. Die Amplituden sind anschaulichkeitshalber in linearem Maßstab dargestellt, obwohl ein logarithmischer Maßstab für die Darstellung der größenordnungsmäßig verschiedenen Echoarten angemessener wäre; h bezeichnet die ungefähre Höhe der Öffnung eines Grundschleppnetzes. Bei einem Verstärker nach der Erfindung wird die verschiedene Amplitude und gegebenenfalls Form der Echos verschiedenen Ursprungs zur selektiven Betätigung einer Steuerschaltung für die Aufzeichnungsstärke ausgenutzt.
  • Die Ausführungsform eines solchen Verstärkers nach Fig. 2 ist zur Verwendung mit einem schreibenden Echolotgerät üblicher Art bestimmt, wobei ein Schreibgriffel 25 periodisch wiederkehrend, z. B. in Zeitabständen von einer Sekunde (Lotperiode) quer über einen in Längsrichtung langsam weiterbewegten Schreib streifen aus elektrisch empfindlichem Papier 26 geführt wird und gleichzeitig mit dem Beginn des Griffelüb erl aufs oder eine bestimmte Zeit vorher ein kurzer Schallimpuls von etwa einer Millisekunde Dauer und einer Frequenz von etwa 30 kHz mit einem am Schiffsboden angebrachten elektroakustischen Wandler (Sender) in Richtung zum Meeresboden ausgesandt wird. Die vom Meeresboden und von einem etwa unter dem Schiff stehenden Fischschwarm nach einer der Tiefe, aus der sie kommen, entsprechenden Zeit (ein Tiefenmeter entspricht 1,33 Millisekunden Rückkehrzeit) zurückkehrenden Echos werden von einem zweiten elektroakustischen Wandler (Empfänger) empfangen und nach Verstärkung und gegebenenfalls Gleichrichtung dem Schreibgriffel zugeführt. Das elektrisch empfindliche Papier ist mit einer hellfarbigen Deckschicht überzogen, die bei Zuführung einer elektrischen Spannung zum Schreibgriffel eine Zersetzung erfährt und dadurch, je nach Größe der Spannung, die einen gewissen Mindestwert überschreiten muß, und in Abhängigkeit von dem Widerstand des Schreibkreises mehr oder weniger geschwärzt wird. In der Einleitung ist schon darauf hingewiesen, daß der Grad der Schwärzung des Papiers bei der Aufzeichnung von Echos nur in beschränktem Maße eine Schätzung der Echostärke gestattet.
  • An Stelle der natürlichen direkten Entsprechung von Echostärke und Schwärzung wird durch den Verstärker nach Fig. 2 ein künstlicher Zusammenhang mit umgekehrter Entsprechung gesetzt, derart, daß eine einstellbare kritische Amplitude übersteigende Echos in einem Grauton und alle Echos geringerer Stärke, wenigstens soweit ihre Amplitude einen ebenfalls wählbaren unteren Grenzwert von z. B. einem Zehntel bis einem Tausendstel der kritischen Amplitude nicht unterschreitet, kräftig schwarz geschrieben werden. Hierzu ist zu bemerken, daß es in der Natur der Sache liegt, daß ganz schwache Echos wieder grau geschrieben werden. Man hat es jedoch in der Hand, die untere Grenze des Schwarzschreibens so zu legen, daß davon nur Echos mit nicht mehr interessierender Amplitude, die schon im Störpegel liegen, betroffen werden. Weiter ist es zur Erreichung des gewünschten Zweckes, nämlich die Unterscheidung von Fisch- und Grundechos, im praktischen Gebrauch erforderlich, die erstgenannte kritische Amplitude, oberhalb derer graue Echoaufzeichnungen er halten werden, so zu wählen, daß diese Aufzeichnungsart nur für die durch ihre Stärke eine Sonderstellung einnehmenden Echos vom Meeresgrunde statthat. Es folgt nun eine Beschreibung des Aufbaues und der Arbeitsweise des Verstärkers nach Fig. 2.
  • Die von dem Schallempfängerl aufgenommenen hochfrequenten Echoimpulse werden einem zweistufigen Vorverstärker V mit den Röhren 2 und 3 und dem Verstärkungsregler 4 zugeführt. Zur Unterdrückung des sogenannten Nullsignals, das bei der Aussendung des Lotimpulses durch akustisches Übersprechen vom Sender auf den Empfänger entsteht, ist ein periodisch während jeder Impuls aussendung ge schlossener Kontakt 5 vorgesehen, der die Verstärkung der Röhre 3 durch Anlegen einer negativen Spannung 6 an das Gitter der Röhre vorübergehend auf nahe Null herabsetzt. Die am Ausgang des Vorverstärkers erhaltene verstärkte Impuls spannung wird weiter in Parallelschaltung dem eigentlichen Schreibverstärker A und der Steuerschaltung B zugeführt. Im Verstärkerteil A wird die hochfrequente Impulsspannung durch die Röhre 7 weiter verstärkt und über einen Kondensator 8 einer eine Spannungsverdoppelung bewirkenden Gleichrichterschaltung mit den Gleichrichtern9, 10 und dem Glättungskondensator 12 zugeführt. Der Leiter 11 dieser Schaltung ist über die Vorspannungsquelle 21 und den parallel liegenden Kondensator 22 mit der Kathode 20 der Endröhre 18 und weiter wechselstrommäßig über den Kondensator 23 und den parallel geschalteten hochohmigen Widerstand 24 mit Erde verbunden. Die am Kondensator 12 erhaltene gleichgerichtete Impulsspannung wird dem Gitter 19 der Endröhre 18 nicht unmittelbar, sondern über eine Verzögerungskette K mit den Kondensatoren 12, 13, 14, den Selbstinduktionsspulen 15 und dem hochohmigen Abschlußwiderstand 16 zugeführt. Die Grenzfrequenz der Verzögerungskette, deren Zweck weiter unten erklärt werden wird, beträgt mindestens 1000 Hz, so daß einerseits die Form der ihrem Eingang zugeführten gleichgerichteten Echoimpulse nicht verändert wird und andererseits keine Hochfrequenz zum Gitter 19 gelangt. Die Gesamtverzögerung ist etwa 0,2 bis 0,6 Millisekunden.
  • Zwischen der Kathode 20 der Endröhre 18 und Erde liegt das Schreibgerät S mit dem Schreibgriffel 25 und dem über eine leitende Platte 27 geführten Schreibstreifen 26. Die Größen des dem Schreibgerät parallel liegenden Kondensators 23 und des Widerstandes 24 sind so gewählt, daß die dem Schreibgerät zugeführten gleichgerichteten Echoimpulse nicht nennenswert geschwächt werden.
  • Durch die Spannungsquelle 21 wird das Gitter 19 so weit negativ vorgespannt, daß nur ein kleiner Strom durch die Endröhre 18 und den Widerstand 24 fließt. Der entprechende, gleichzeitig am Schreibgerät S liegende Spannungsabfall am Widerstand 24 ist so klein, z. B. 30 V, daß er keine Aufzeichnung erzeugt.
  • Dadurch, daß das Schreibgerät S in den Kathodenkreis der Endröhre 18 geschaltet ist, kann es einseitig an Erde angeschlossen werden und liegt nicht auf dem Potential der Anodenspannungsquelle, ohne daß es erforderlich ist, zu diesem Zweck das Schreibgerät über einen Transformator anzuschließen. Eine weitere Besonderheit ergibt sich im Verstärkerteil A aus der Zuführung der gleichgerichteten Impulsspannung zwischen Gitter und Kathode der Endröhre 18, wodurch die Verstärkerwirkung dieser Röhre erhalten bleibt, im Gegensatz zu der üblichen Kathodenverstärkerschaltung. Bei Auftreten einer Hochfrequenzspannung an der Anode der Röhre 7 lädt sich, unter der Voraussetzung, daß der Wechselstromwiderstand des Schaltungsteils 21 bis 25 vernachlässigbar gegen den der Kondensatoren 8 und 12 ist, der Kondensator 12 auf die doppelte Hochfrequenzamplitude auf, und zwar unabhängig von der Spannung des Leiters 11 gegen Erde und eine nachfolgende Anderung dieser Spannung. Bei Anhalten der hochfrequenten Impulsspannung wird die am Kondensator 12 erhaltene gleichgerichtete, niederfrequente Impulsspannung über die Verzögerungskette K an deren Abschlußwiderstand 16 und damit zwischen Gitter 19 und Kathode 20 der Röhrel8 wirksam und verursacht eine der Steilheit der Röhre entsprechende Zunahme des Anodenstromes und damit eine Vergrößerung des Spannungsabfallls am Widerstand 24, der im Schreibgerät S als Schreibspannung wirksam ist.
  • Überschreitet die am Griffes 25 liegende Schreibspannung einen unteren Grenzwert von 40 V, so wird eine Aufzeichnung erzeugt. Die an der Ansprechgrenze schwachen Aufzeichnungen werden mit zunehmender Schreibspannung kräftiger und erreichen ihre größte Stärke bei etwa 120 V. Der Verstärker A ist so entworfen, daß diese Spannung nicht wesentlich überschritten werden kann, um eine Zerstörung des Aufzeichnungspapiers zu verhindern. Gegebenenfalls kann zu diesem Zweck dem Schreibgerät auch ein spannungsabhängiger Widerstand parallel geschaltet sein.
  • Die Erfindung ist übrigens nicht an die besondere, beispielsweise beschriebene Ausbildung der Gleichrichterschaftung und der Endstufe gebunden, wofür auch andere Möglichkeiten bestehen.
  • Da empfangene Echoimpulse über die Verzögerungskette K laufen müssen, ehe sie an der Endröhre 18 wirksam werden, erfolgt die Aufzeichnung der Impulse mit einer gewissen Verspätung gegenüber ihrem Eintreffen, was eine fehlerhafte Tiefenaufzeichnung zur Folge haben würde. Durch eine der Laufzeit der Impulse in der Verzögerungskette entsprechende Vorverlegung der Impulssaussendung relativ zur Griffelbewegung kann dieser an sich geringfügige, weniger als 1 m betragende Fehler leicht kompensiert werden.
  • Während man im allgemeinen die Entladezeitkonstante der Gleichrichterschaltung so wählen wird, daß die Echoimpulse ohne Formveränderung am Schreibgerät S wirksam werden, kann es manchmal vorteilhaft sein, die Entladezeitkonstante so zu wählen, daß die Echoimpulse um ein Mehrfaches verlängert werden, da insbesondere die Fischechoaufzeichnungen dann deutlicher werden. Der dadurch vergrößerten Gefahr eines Ineinanderlaufens von grundnahen Fisch- und Bodenechos wird durch die im vorliegenden Falle angewendete Steuerung der Aufzeichnungsstärke mittels der Steuerschaltung B, die im nachfolgenden näher beschrieben wird, wirksam begegnet.
  • Die an der Anode der Röhre 3 erhaltene hochfrequente Impulsspannung wird außer dem Schreibverstärker A auch der Steuerschaltung B zugeführt, und zwar zunächst dem Gitter einer Verstärkerröhre 29 mit durch Regler30 einstellbarer Verstärkung. Die verstärkte Impulsspannung wird anschließend über einen Kopplungskondensator 31 einem Gleichrichter 32 zugeführt, der über Leiter 33 und einen großen Kondensator 34 geerdet ist und durch Gleichrichtung des Hochfrequenzimpulses am Gitter 38 der Röhre 37 eine negative, niederfrequente Impulsspannung erzeugt. Die Röhre 37 gehört zusammen mit der Röhre 42 einer monostabilen Kippschaltung an, deren Kathodenleitung33 mittels eines vom Anodenstrom der beiden Röhren durchflossenen veränderlichen Widerstandes 35, mit dem eine Glimmlampe 36 konstanter Brennspannung in Reihe geschaltet ist, auf ein zwischen etwa 50 und 100 V liegendes Potential gegen Erde eingestellt werden kann, das durch den großen Kondensator 34 unabhängig vom Betriebszustand der Kippschaltung konstant gehalten wird.
  • In dem normalen stabilen Zustand der Kippschaltung ist die Röhre 37 leitend, ihre Anode befindet sich auf verhältnismäßig niedrigem Potential, und am Gitter 43 der Röhre 42 liegt eine negative Spannung, die diese Röhre nichtleitend macht. Bei Auftreten eines negativen Spannungsstoßes von ausreichender, einen kritischen Wert übersteigender Größe am Gitter 38 der Röhre 37, wie er durch Gleichrichtung eines Echoimpulses von ausreichender Amplitude erzeugt werden kann, wird die Röhre 37 vorübergehend gesperrt, wodurch die Kippschaltung in den quasistabilen Zustand iibergeht. Durch Ansteigen der Spannung am Gitter 43 der Röhre 42 wird diese leitend und sperrt ihrerseits über Kondensator 40 und Gitter 39 die Röhre 37 so lange, bis sich der Kondensator 40 über einen einstellbaren Widerstand 41 ausreichend entladen hat, worauf die Schaltung in den ursprünglichen normalen Betriebszustand zurückkehrt. Die Rückkippzeit wird je nach den Umständen, wobei es unter anderem auf die Länge der Lotperiode und den aufgezeichneten Tiefenbereich ankommt, zwischen 10 und 300 Millisekunden gewählt. An die Anoden der Röhre 37 ist weiter das Gitter 45 einer Dreielektrodenröhre 44 angeschlossen, deren Kathode das Potential des Leiters 33 hat und deren Anode 46 mit dem Gitter 19 der Endröhre 18 verbunden ist. Im Normalzustand der Kippschaltung, d. h. bei leitender Röhre 37, ist die Röhre 44 ebenso wie die Röhre 42 durch negative Gitterspannung gesperrt, während im quasistabilen Zustand der Schaltung die Gittervorspannung so weit verringert wird, daß die Röhre 44 für ihrer Anode 46 zugeführte, über dem Potential von 33 liegende Spannungen leitend ist. Die Röhre 44 wirkt dann als Begrenzer für die positive Spannung des Gitters 19, so daß diese das mit dem Widerstand 35 eingestellte Potential der Kathodenleitung 33 nicht überschreiten kann. Da insbesondere bei Fließen eines größeren Anodenstromes das Potential der Kathode 20 nur wenig höher als das des Gitters 19 sein kann, ist damit auch die Schreibspannung auf ungefähr den gleichen Wert begrenzt. Mit Hilfe des Widerstandes 35 wird die bei eingeschalteter Begrenzerröhre 44 wirksame Spannungsbegrenzung auf einen solchen Wert, z. B. 80 V, eingestellt, daß entstehende Echoaufzeichnungen eine mittlere Stärke haben, die sie von den bei ausgeschalteter Begrenzung, für Schreibspannungen von 120 V und mehr, erhaltenen Aufzeichnungen größtmöglicher Stärke deutlich unterscheidbar macht.
  • Betriebs- und Wirkungsweise der Verstärkerschaltung nach Fig. 2, wobei schwache grundnahe Fisch-und starke Bodenechos gleichzeitig empfangen und gut unterscheidbar aufgezeichnet werden sollen, sind wie folgt. Der Regler 4 wird so eingestellt, daß schon die schwächsten zu erwartenden Fischechos auf dem Wege über das VerstärkerteilA und bei normalerweise ausgeschalteter Begrenzerröhre 44 tiefschwarze Aufzeichnungen erzeugen. Ist gleichzeitig durch entsprechende Einstellung des Reglers 30 die Verstärkung der Röhre 29 zu Null gemacht, so vermögen auch die stärksten Bodenechos die Kippschaltung nicht auszulösen und dadurch die Begrenzerröhre 44 einzuschalten. Die Bodenechos werden daher ebenfalls tiefschwarz und, wenn möglich, noch schwärzer als die Fischechos aufgezeichnet. Man erhöht nun durch Betätigung des Reglers 30 die Verstärkung der Röhre 29 so weit, daß die in Abständen von etwa einer Sekunde (Lotperiode) empfangenen Bodenechos, deren Stärke gewissen Schwankungen unterworfen sein kann, ohne Ausnahme die Kippschaltung auslösen und die Begrenzung der Schreibspannung einschalten. Diese Echos werden dann mit verringerter Stärke in einem Grauton aufgezeichnet, während die unter der kritischen Auslösungsamplitude der Kippschaltung bleibenden schwächeren Echos von Fischen tiefschwarz geschrieben werden.
  • Wird die mittels des Widerstandes 41 einstellbare Rückkippzeit der Kippschaltung verhältnismäßig kurz, z. B. zu 10 Millisekunden, bemessen, so wird die Begrenzung der Schreibspannnung schon ausgeschaltet, ehe das verhältnismäßig lange Grundecho abgeklungen ist. Seine Amplitude ist dann zur Auslösung der Kippschaltung nicht mehr ausreichend, aber noch groß genug, um tiefschwarz aufgezeichnet zu werden.
  • Die Tiefenaufzeichnung stellt sich dann dar als ein graues Band von einer Breite entsprechend 7,50 Tiefenmetern, dessen obere Kante die Meerestiefe angibt und an dessen unterer Kante sich ein mehr oder weniger breites tiefschwarzes Band anschließt. Obwohl eine Verwechslung mit Fischechoaufzeichnungen nicht möglich ist, kann eine derartige Tiefenaufzeichnung unerwünscht sein. Durch Vergrößerung der Rückkippzeit ist leicht zu erreichen, daß das Grundecho in seiner ganzen Länge in grauem Ton geschrieben wird. Natürlich darf die Rückkippzeit nicht so lang gemacht werden, daß dadurch die Aufzeichnungen in der nächstfolgenden Lotperiode gestört werden. Immerhin ist es möglich, sie nur etwas kürzer als die Länge der Lotperiode zu machen, in welchem Falle nur die kurz vor dem Grundecho eintreffenden Fischechos schwarz aufgezeichnet werden, dagegen alle vorher eintreffenden Echos, darunter auch das NullsignaI, grau. Normalerweise läßt man die Rückkippzeit vor der nächsten Lotimpulsaussendung enden, in welchem Falle die schon beschriebene Nullsignalunterdrückung durch den Schalter 5 eine vorzeitige Auslösung der Begrenzung durch das starke Nullsignal verhindert. Wenn zu Kontrollzwecken das Nullsignal mit aufgezeichnet werden soll, kann man seine Unterdrückung auf die Steuerschaltung B beschränken, indem man die Anordnung 5, 6 dem Gitter der Röhre 29 zuordnet. Allgemein hat man es durch entsprechende periodische Betätigung des Schalters 5 in der Hand, die Auslösbarkeit der Kippschaltung auf bestimmte Teile eines Lotbereiches zu beschränken.
  • Da bei richtiger Einstellung der kritischen Auslösespannung die Begrenzung der Schreibspannung erst bei einer Impulsspannung ausgelöst wird, die oberhalb des zum Schwarzschreiben erforderlichen Wertes liegt, würde ohne die Verzögerungskette K der Beginn der Bodenechos tiefschwarz geschrieben werden, was im allgemeinen unerwünscht ist, da diese Aufzeichnungsart den Fischechos vorbehalten bleiben soll.
  • Durch die Einschaltung der Verzögerungskette ist jedoch die von einem Grundechoimpuls ausgelöste Begrenzung der Aufzeichnungsstärke schon wirksam, kurz bevor dieser Impuls am Gitter 19 der Endröhre 18 eintrifft. Die Verzögerungszeit der Kette kann so knapp eingestellt werden, daß nur Echos von Fischen, die weniger als 0,2 bis 0,3 m über Grund stehen, der Begrenzung unterliegen und daher nicht schwarz geschrieben werden. Unter geeigneten Umständen kann auf die Vorsehung der Verzögerungskette auch verzichtet werden.
  • Fig. 3 zeigt ein mit der Schaltung nach Fig. 2 erhaltenes Echogramm. Durch ihre große Aufzeichnungsstärke fallen die Echos von Fischen sofort ins Auge. Links ist ein an einem unterseeischen Hang stehender Fischschwarm dargestellt, der bei normaler Aufzeichnung wegen des unregelmäßigen Bodenprofils leicht übersehen werden könnte. Das gleiche gilt von dem weiter rechts dargestellten, sich eng an den Meeresboden anschmiegenden Fischschwarm. Nur der rechte Teil dieses Schwarmes, der einen größeren Abstand vom Grunde hat, würde auch bei normaler Aufzeichnung leicht als solcher erkennbar sein.
  • An Stelle der beschriebenen Kippschaltung können auch andere, auf eine bestimmte Echoamplitude ansprechende Kippschaltungen verwendet werden, gegebenenfalls auch in Verbindung mit einem sich nur langsam entladenden Spannungsspeicher, der nach dem Rückkippen der Kippschaltung die Begrenzung der Schreibspannung für eine gewisse Zeit aufrechterhält. Insbesondere kann eine nach Schmitt benannte spannungsabhängige bistabile Multivibratorschaltung vorgesehen sein (vgl. J. Millman und H. Taub, Pulse and Digital Circuits, New York, 1956, S. 164, und M. 1. T. Radiation Laboratory Series, Bd. 19, New York, 1949, S.166). Diese Schaltung enthält ebenfalls zwei Röhren, die so gekoppelt sind, daß jeweils nur eine von beiden leitend sein kann. Der jeweilige Betriebszustand hängt in diesem Falle verzögerungs- und nachwirkungsfrei von der Größe der dem Gitter der ersten Röhre zugeführten Spannung, insbesondere der gleichgerichteten Echoimpulsspannung, ab, so daß die erste Röhre leitet, wenn die Eingangsspannung einen einstellbaren kritischen Wert übersteigt, und die zweite Röhre, wenn die Eingangsspannung unter diesem Wert liegt. Diese Schaltung kann, ähnlich wie die beschriebene Kippschaltung, zur Steuerung der als Begrenzer wirkenden Röhre 44 verwendet werden, so daß alle ein gewisses Maß übersteigenden Echoamplituden grau geschrieben werden.
  • Noch andere Ausführungsformen einer Schaltung nach der Erfindung ergeben sich, wenn die zur Auslösung der Kippschaltung dienende Spannung durch Differentiation oder Integration der empfangenen und gleichgerichteten Echoimpulse mit einer C-R-bzw. R-C-Schaltung erzeugt wird, wie dies z. B. für die Gewinnung von Synchronisierimpulsen in Fernsehgeräten bekannt ist. Der Einsatz des Grundechos gibt wegen der größeren Amplitude dieses Echos einen wesentlich höheren Wert des Differentialquotienten als die schwächeren Echos von Fischen, wodurch eine selektive Auslösung der Kippschaltung ermöglicht wird. Bei einer Integrationsschaltung ist dem aufgeladenen Kondensator ein verhältnismäßig kleiner Widerstand parallel zu schalten, so daß die von schwachen Echos erzeugten Aufladespannungen schnell abklingen und nur das stärkere und länger anhaltende Bodenecho eine zur Auslösung der Kippschaltung ausreichende Aufladung erzeugt. Die Auslösung wird in diesem Falle etwas später erfolgen, als wenn sie durch die Amplitude oder den Differentialquotienten bewirkt wird, so daß eine entsprechend größere Verzögerung der aufzuzeichnenden Impulse vorzusehen ist, um ein Schwarzschreiben des Bodenechoeinsatzes zu verhindern. Bei Verwendung einer Integrationsschaltung ist die Gefahr einer fehlerhaften Auslösung der Begrenzung durch kurzdauernde Störimpulse geringer als bei den anderen genannten Auslösungsarten.
  • Die beschriebene Verstärkerschaltung und ihre abgeänderten Ausführungsformen können auch dazu benutzt werden, um die Aufzeichnungsstärke so zu steuern, daß in an sich bekannter Weise unterhalb eines kritischen Wertes liegende Echoamplituden grau, darüberliegende schwarz geschrieben werden.
  • In diesem Falle ist die Begrenzerröhre normalerweise leitend und wird erst gesperrt, wenn die Echoamplitude einen gewissen Wert überschreitet, wobei je nach Art der benutzten Kippschaltung und der Art der Auslösung eine rein amplitudenabhängige Aus- und Wiedereinschaltung (Kippschaltung nach Schmitt) der Begrenzung oder ein nach erfolgter Abschaltung der Begrenzung durch den Ablauf einer von der Echcamplitude unabhängigen Rückkippzeit bestimmtes Wiedereinschalten möglich ist. Schließlich kann eine von der Grundechofront ausgelöste Kippschaltung auch zur Erzeugung eines kurzen Steuerimpulses von etwa 1 bis 2 Millisekunden Dauer dienen, der dem Gitter der Endröhre zugeführt wird und diese vorübergehend sperrt oder die Aufzeichnungsstärke über ein sonst nicht überschreitbares Maß hinaus vergrößert, so daß grundnahe Fischaufzeichnungen und Tiefenaufzeichnung in an sich bekannter Weise durch eine weiße oder schwarze Linie getrennt sind.
  • Die Verwendung einer Kippschaltung in einem Parallelzweig des Schreib verstärkers zur Steuerung der Aufzeichnungsstärke hat den Vorteil, daß schon geringe Abweichungen von dem kritischen Amplitudenwert eine sprungweise Änderung der Schreibstärke zur Folge haben, wobei das verzögerungsfreie Ansprechen der Schaltung für die Aufzeichnung kurzdauernder Impulse besonders wichtig ist, und daß im Vergleich zu einer mit stetiger Verstärkungsregelung arbeitenden Schaltung keinerlei Rückkopplungsschwierigkeiten auftreten.
  • Die Verstärkerschaltung nach der Erfindung kann auch in Verbindung mit einem Kathodenstrahlrohr, auf dessen Schirm der periodisch abgelenkte Leuchtfleck den Empfang von Echoimpulsen durch Aufhellung anzeigt, verwendet werden.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für Echolotimpulse mit einem Verstärker, der empfangenen Echoimpulsen entsprechende Schreibspannungen zur Aufzeichnung der Echos auf elektrisch empfindlichem Papier liefert, insbesondere für eine leicht vom Grundecho unterscheidbare Aufzeichnung der Echos von grundnahen Fischen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Parallelzweig des Verstärkers eine Kippschaltung vorgesehen ist, die durch Echoimpulse von vorgegebener Mindeststärke, die vom Grundecho, aber nicht von den Fischechos erreicht wird, in einen nur zeitweilig oder bedingt beständigen Betriebszustand überführbar ist und während der Dauer dieses Betriebszustandes eine Steuerspannung liefert, und daß im Zuge des Empfangsverstärkers ein steuerbarer Begrenzer für den Höchstwert der Schreibspannung vorgesehen ist, der durch die ihm von der Kippschaltung zugeführte Steuerspannung wirksam bzw. unwirksam gemacht wird, wobei im ersten Falle der Begrenzer normalerweise unwirksam. im zweiten Falle normalerweise wirksam ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß der Kippschaltung Impulse zugeleitet werden, die durch Differentiation aus den Echoimpulsen abgeleitet sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Kippschaltung Impulse zugeleitet werden, die durch Integration aus den Echoimpulsen abgeleitet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer monostabilen, nach erfolgter Auslösung jeweils nach einer vorbestimmten Zeit in den stabilen Zustand zurückkehrenden Kippschaltung.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eingang der Kippschaltung die empfangenen Echoimpulse nach Gleichrichtung zugeführt werden und den Kippvorgang auslösen, wenn ihre Amplitude einen bestimmten Wert überschreitet.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eingang der Kippschaltung die empfangenen Echoimpulse nach Gleichrichtung und Differentiation zugeführt werden und den Kippvorgang auslösen, wenn die Amplitude des differenzierten Impulses einen bestimmten Wert überschreitet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eingang der Kippschaltung die empfangenen Echoimpulse nach Gleichrichtung und Integration zugeführt werden und den Kippvorgang auslösen, wenn die Amplitude der integrierten Impulse einen bestimmten Wert überschreitet.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer spannungsabhängig bistabilen Kippschaltung, die aus einem ersten Betriebszustand in den zweiten übergeht, wenn und so lange die Amplitude der ihrem Eingang zugeführten gleichgerichteten Impulse einen bestimmten Wert überschreitet.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, in welcher der Begrenzer für die Schreibspannung in dem nach erfolgter Auslösung bestehenden Betriebszustand der Kippschaltung wirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzuzeichnenden Impulse vor der Zuführung zu dem steuerbaren Begrenzer um eine etwa der Anstiegszeit der Echoimpulse entsprechende Zeit verzögert werden, während die Zuführung der Echoimpulse zum Eingang der Kippschaltung ohne eine solche Verzögerung erfolgt.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, in welcher der Begrenzer für die Schreibspannung normalerweise in dem nach erfolgter Auslösung bestehenden Betriebszustand der Kipp schaltung unwirksam gemacht ist, gekennzeichnet durch Anwendung zur Erzeugung von Echoaufzeichnungen, in denen Echos mit einer einen kritischen Wert übersteigenden Amplitude mit annähernd größtmöglicher Stärke und Echos mit unter dem kritischen Wert liegender Amplitude erkennbar schwächer aufgezeichnet werden.
  11. 11. Anwendung einer Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 9 zur Erzeugung von Echoaufzeichnungen, in denen Echos mit einer unter einem bestimmten Wert liegenden Amplitude, insbesondere von Fischen in Grundnähe, mit annähernd größtmöglicher Stärke und Echos mit den kritischen Wert übersteigender Amplitude, insbesondere das Grundecho, erkennbar schwächer aufgezeichnet werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 075 020.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 042438.
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