DE812640C - Einrichtung zur Kontrolle des Luftdruckes der Luftbereifung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Kontrolle des Luftdruckes der Luftbereifung von Kraftfahrzeugen

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DE812640C
DE812640C DEW1768A DEW0001768A DE812640C DE 812640 C DE812640 C DE 812640C DE W1768 A DEW1768 A DE W1768A DE W0001768 A DEW0001768 A DE W0001768A DE 812640 C DE812640 C DE 812640C
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wheel
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hose
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DEW1768A
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Clemens Welz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0408Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver
    • B60C23/0422Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver characterised by the type of signal transmission means
    • B60C23/0467Electric contact means, e.g. slip-rings, rollers, brushes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/001Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving
    • B60C23/003Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving comprising rotational joints between vehicle-mounted pressure sources and the tyres
    • B60C23/00372Devices for manually or automatically controlling or distributing tyre pressure whilst the vehicle is moving comprising rotational joints between vehicle-mounted pressure sources and the tyres characterised by fluid diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Kontrolle des Luftdruckes der Luftbereifung von Kraftfahrzeugen Es besteht das dringende Bedürfnis, in Kraftfahrzeugen während der Fahrt eine Kontrolle über die Luftdruckverhältnisse in der Luftbereifung sowie die Möglichkeit zu haben, während der Fahrt Luft nachzupumpen.
  • Erfindungsgemäß ist zur Kontrolle des Luftdruckes der Bereifung an jedem Rad ein bei Unterdruck und ein bei Überdruck ansprechender Kontaktgeber vorgesehen und über Schleifringe mit Kontaktlampen derart zusammengeschaltet, daß bei Unterdruck oder Überdruck die zugehörige im Stromkreis liegende Kontaktlampe aufleuchtet. Ferner ist an jedem Rad ein bei Erregung im Sinne des öffnens auf das Schlauchventil wirkender Elektromagnet vorgesehen, der über den bei Überdruck ansprechenden Kontaktgeber geschaltet ist. Die beiden Kontaktgeber an jedem Rad sind zweckmäßig zu einem Gerät vereinigt, welches aus einem das Felgenbett durchgreifenden und unter Federwirkung gegen den Schlauch abstützenden Kolben besteht, der in einem auf der gegenüberliegenden Seite des Felgenbettes befestigten Gehäuse geführt ist und in den Grenzstellungen die Kontakte für Unterdruck und Überdruck beeinflußt, bei normalem Druck jedoch eine Mittelstellung einnimmt. Das Schlauchventil eines jeden Rades ist bei eintretendem Unterdruck während der Fahrt an einen Druckluftbehälter anschließbar. Zu diesem Zweck ist ein Druckluftverteiler vorgesehen, von welchem zu jedem Rad eine Druckluftleitung führt, die in eine an der Raddrehung teilnehmende, an das Schlauchventil angeschlossene Kammer mündet. An den angetriebenen Rädern besteht die Einrichtung zur Druckluftversorgung während der Fahrt aus einer gegenüber dem Rad vorgesehenen, an der Raddrehung nicht teilnehmenden Ringkammer, in welche die Druckluftleitung mündet, einem in der Kammer geführten, mit Durchbrechungen für den Durchgang der beaufschlagenden Druckluft versehenen Ringkolben, einem von letzterem beeinlußten, ebenfalls mit Durchbrechungen versehenen Dichtungsring und einem, die Raddrehung mitmachenden Ringkörper, gegen welchen der Dichtungsring bei Beaufschlagung des Kolbens dicht angepreßt wird und welcher eine mit der feststehenden Ringkammer über die Durchbrechungen des Dichtungsringes und des Kolbens kommunizierende, an das Schlauchventil angeschlossene Ringkammer einschließt. Das Druekluftverteilergerät besteht aus einer an den Vorratsbehälter, zweckmäßig über einen Verschlußschieber angeschlossenen Kammer mit Abzweigleitungen zu jedem Rad und einem Steuerventil zu jeder Leitung, wobei zweckmäßig , jedem dieser Steuerventile die dem gleichen Rad zugehörigen Kontrollampen zum Anzeigen von Unterdruck bzw. Überdruck baulich zugeordnet sind. Mit jedem Steuerventil ist ein Schalter vereinigt, welcher bei Bedienung des Ventils den Stromkreis des Elektromagneten des zugehörigen Schlauchventils schließt, so daß sich dieses Ventil für den Füllvorgang öffnet.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar Fig. i die Einrichtung in schematischer Grundrißdarstellung an einem vierrädrigen Kraftfahrzeug mit angetriebenen Hinterrädern, Fig. 2 das Schaltschema für die Stromverzweigung zur Versorgung eines Hinterrades, Fig. 3 den Druckluftverteiler im Achsschnitt, Fig. 4 den Druckluftverteiler in Ansicht, Fig. 5 und 6 Einzelheiten zu Fig. 3, Fig.7 den Kontaktgeber an einem Rad im Achsschnitt, Fig. 8 den Schnitt nach Linie A-B zu Fig. 7, Fig.9 das Schlauchventil eines Rades mit Steuerelektromagnet, Fig. io die Einrichtung zur Versorgung eines angetriebenen Rades mit Luft während der Fahrt, Fig. i i die Einrichtung zur Versorgung eines nicht angetriebenen Rades mit Luft während der Fahrt.
  • Gemäß den Fig. 7 und 8 ist jedes Rad mit einem Kontaktgeber ausgerüstet, der bei Unterdruck den Stromkreis einer ersten Kontrollampe und bei Überdruck den Stromkreis einer zweiten Kontrolllampe schließt. Die beiden Kontrollampen sind zweckmäßig verschiedenfarbig oder sonstwie unterschiedlich gekennzeichnet. Der Kontaktgeber der Fig. 7 und 8 besteht aus einem Gehäuse i, das auf der Innenseite der Felge 2 befestigt ist. In dem Gehäuse i ist ein Kolben 3 geführt, der unter der Einwirkung einer Druckfeder 4 steht. Der Kolben durchgreift unter der Einwirkung dieser Druckfeder mit einem Ansatz 5 die Felge 2 und stützt gegen den in dem Felgenbett liegenden Schlauch (nicht gezeichnet) ab. Je nach dem Druck, der in dem Schlauch herrscht, wird somit der Kolben 3 mehr oder weniger entgegen der Wirkung der Belastungsfeder ,4 verschoben. Bei unzulässigem Unterdruck nimmt der Kolben die ausgezogen gezeichnete und mit U bezeichnete Stellung ein. Bei normalem Druck wird er durch den Schlauch in der gestrichelt angedeuteten und mit N bezeichneten Stellung gehalten, während er bei unzulässigem Überdruck in die ebenfalls gestrichelte, jedoch mit L" bezeichnete Stellung in das Gehäuse i geschoben ist. In dem Gehäuse befindet sich am Fuß ein Anschlußkontakt 6, der mit einem Kontaktring 7 des Kolbens 3 in Wechselwirkung arbeitet, wenn der Kolben die Stellung U einnimmt. Der Kontaktring 7 steht zweckmäßig unter der Wirkung einer Feder B. Die Kontakte 6 und 7 liegen, wenn es sich um ein Hinterrad handelt, über einem Schleifring 9 im Stromkreis io einer Kontrollampe i i (Fig. 2), d. h. einer der Kontakte 6 oder 7 liegt an Masse, während der andere über die Leitung io und die Kontrollampe i i an die Stromquelle angeschlossen ist, zweckmäßig über einen Kurzschlußschalter 12 und das Zündschloß 13, wie in Fig. 2 gezeigt. Somit leuchtet die Kontrollampe i i auf, wenn in dem kontrollierten zugehörigen Schlauch Unterdruck herrscht. In Fig. 2 ist das Kontaktgebergehäuse i schematisch angedeutet. Das Hinterrad ist mit 14 bezeichnet; das Felgenbett, an welchem das Gehäuse i befestigt ist, wurde in Fig. 2 nicht besonders hervorgehoben.
  • Im oberen Teil (Deckel) des Gehäuses i befindet sich ein Federkontakt 15, der über einen Schleifring 16 und eine Leitung 16' (siehe auch Fig. io) an eine zweite Kontrollampe 17 anderer Farbe angeschlossen ist; diese Kontrollampe liegt mit ihrem anderen Pol parallel zur Kontrollampe i i an der Stromquelle. Der Federkontakt 15 arbeitet in Wechselwirkung mit einem festen Deckelkontakt 18 des Gehäuses, wenn der Kolben 3 bei Überdruck die Stellung Ü einnimmt. Der Kontakt 18 ist über eine Leitung i9 mit einem Elektromagneten 20 verbunden (Fig. 9), dessen Rückleitung mit 21 bezeichnet ist. Der Elektromagnet 20 sitzt über dem Ventilträger 22 des Schlauchventils (Fig. 9). Sein Anker 23 wirkt, wenn der Elektromagnet erregt, also wenn die Kontakte 15 und 18 geschlossen sind, entgegen der Wirkung einer Rückholfeder, im Sinne des Lüftens auf das Schlauchventil, so daß überschüssige Luft austreten kann. Der Vorgang ist also der, daß bei Überdruck durch Schließung der Kontakte 15 und 18 die Kontrolllampe 17 aufleuchtet und daß gleichzeitig der Elektromagnet 2o erregt wird, so daß so lange Luft ausströmt, bis der Kolben 3, den erwähnten Stromkreis unterbrechend, die dem normalen Druck entsprechende Mittelstellung einnimmt und die Rückholfeder des Elektromagnetankers 23 letzteren wieder aus der das Schlauchventil öffnenden Stellung abhebt. In Fig. 2 ist der durch den Elektromagneten gebildete Ventilregler 2o nur schematisch angedeutet. Diese an Hand der Fig. 1, 2, 8 und 9 beschriebene Einrichtung befindet sich an jedem der vier Räder. Für jedes sind zwei Kontrollampen i i und 17 vorgesehen, wie in Fig. 4 gezeigt.
  • Herrscht in dem Schlauch eines Rades Unterdruck, so ist es vorteilhaft, das Nachpumpen dieses Schlauches während der Fahrt bewerkstelligen zu können. Zu diesem Zweck ist ein Druckluftvorratsbehälter 24 vorgesehen, der über eine Leitung 25 an einem Druckluftverteiler liegt. Letzterer besteht aus einer Kammer 26 (Fig. 3). Ein Steuerschieber 27 ermöglicht den Anschluß der Leitung 25 an die Kammer 26. Der Antrieb des Steuerschiebers erfolgt über einen Steuerhebel 28 und ein Zahnrad 29, das mit dem als Zahnstange ausgebildeten Ende des Schiebers 27 kämmt. Wird der Hebel 28 in die ausgezogen gezeichnete Stellung der Fig. 3 und 4 geschwenkt, so gibt der Steuerschieber 27 den Zugang der Druckluft in die Kammer 26 frei. An diese Kammer ist eine der Zahl der Räder entsprechende Anzahl von Preßluftschläuchen 3o angeschlossen. Einer dieser Anschlüsse ist in Fig.3 zu sehen und mit 31 bezeichnet. Diesem Anschluß 31 vorgeschaltet ist ein Steuerventil 32, das durch einen Druckknopf 33 entgegen der Wirkung einer Rückholfeder 34 betätigt wird. In Fig.4 sind die vier Druckknöpfe 33 (je einem Rad zugeordnet) zu sehen. Leuchtet die für ein Rad Unterdruck anzeigende Kontrolllampe auf, so wird auf den entsprechenden Knopf 33 gedrückt, so daß die Druckluft aus der Kammer 26 in den entsprechenden Schlauch 3o strömen kattet. lti Fig. to ist gezeigt, wie für ein Hinterrad der _\tischluß des betrettenden Schlauches 30 erfolgt. Der Schlauch mündet in eine Ringkammer 35, welche an der Drehung des Rades, dessen Achskonus mit 36 bezeichnet ist, nicht teilnimmt, sondern an der Bremsankerplatte befestigt ist. In dieser Ringkammer ist ein ringförmiger Kolben 37 geführt, der bei Beaufschlagung von Druckluft, entgegen der Wirkung einer Rückholfeder, axial in Richtung gegen einen Ringkörper 38 verschoben wird, der mit dem Rad fest verbunden ist, also an der Drehung desselben teilnimmt. Der Kolben 37 ist mit Durchbrechungen 39 für den Durchgang der Druckluft versehen und wirkt auf einen Dichtungsring 4o, der bei Beaufschlagung des Kolbens 37 gegen den Ringkörper 38 luftdicht gepreßt wird und an diesem schleift. Der Dichtungsring 4o, der beispielsweise aus Kunststoff besteht, ist, ebenso wie der Kolben 37, mit Durchbrechungen 41 versehen, die einer Ringkammer 42 des Ringkörpers 38 gegenüberstehen und mit dieser kommunizieren, so daß bei angedrücktem Ring 40 Druckluft in die Ringkammer 42 gelangt. Von dieser aus ist sie über einen Anschluß 43 mittels eines Schlauches 44 mit dem Nippel 45 des @chlauch@-entilgel@auses 22 verhundeti.
  • Der Vorgang ist folgender: Wird einer der Knöpfe 33 gedrückt, so strömt aus der Kammer 26 über den Schlauch 3o Druckluft in die Kammer 35 des betreffenden Hinterrades. Dadurch wird der Kolben 37 in Richtung gegen den Ringkörper 38 bewegt; der Dichtungsring 40 wird an den Ringkörper 38 angepreßt; die Druckluft gelangt in die Ringkammer 42 und von hier zu dem Ventil des betreffenden Schlauches. Dieses Ventil wird, um den Einlaß der Druckluft zu ermöglichen, gelüftet, was dadurch geschieht, daß jeder Druckknopf bei seiner Betätigung den Stromkreis des Elektromagneten 20 schließt. Zu diesem Zweck trägt jeder Druckknopf 33 einen Bolzen 46, der an seinem oberen Ende mit einem Kontaktring 47 versehen ist (Fig. 5 und 6). Dieser Kontaktring legt sich beim Eindrücken des Bolzens 46 in eine Kontaktfedergabel 48, wodurch der betrettende Elektromagn°t 2o erregt wird.
  • Der Aufpumpvorgang wird so lange fortgesetzt, bis die den Unterdruck anzeigende Kontrollampe erlischt. In diesem Augenblick wird der betreffende Druckknopf 33 freigegeben. Damit schließt das zugeordnete Ventil 32. Außerdem wird der Ventilelektromagnet stromlos. Der Hebel 28 kann dann in die gestrichelte Stellung 28' der Fig. 4 umgelegt werden. In dieser Stellung ist die Kammer 26 an ein Kontrollmanometer 49 angeschlossen.
  • Der Ringkörper 38 ist, wie Fig. io zeigt, zugleich Träger der Schleifringe 9 und 16. Die Schleifkontakte, die zweckmäßig unter Federeinfluß stehen, sind mit 5o und 51 bezeichnet.
  • Bei den Vorderrädern ist die Druckluftzuführung einfacher. Sie erfolgt durch einen Kanal 52 des Achsschenkels 53; der Kanal mündet in eine Kammer 54, die über Durchbrechungen 55 mit einer Kammer 56 des Vorderrades kommuniziert. Diese Kammer 56 befindet sich zweckmäßig in dem Fettkappengehäuse 57, das über einen Dichtungsring 58 auf einem die Luftkammer 54 einschließenden Einsatzkörper 59 sitzt. Aus der Kammer 56 gelangt die Luft über einen Anschluß 6o und einen Verbindungsschlauch (nicht gezeichnet) zu dem Schlauchventil der Bereifung. Die den Schleifringen 9 und 16 entsprechenden Schleifringe sind selbstverständlich auch hier vorhanden und in Fig. i i gesondert in Stirnansicht herausgezeichnet. Die Leitungen io und 16' zu den Kontrollampen befinden sich in dem Kanal 52.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Kontrolle des Luftdruckes der Luftbereifung von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Rad ein bei Unterdruck und ein bei Überdruck ansprechender Kontaktgeber vorgesehen und über Schleifringe (9) mit Kontrollampen (ii, 17) zusammengeschaltet sind, so daß bei L'ttterdruck oder Überdruck die zugehörige Kontrollampe aufleuchtet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Rad ein bei Erregung im Sinne des öffnens auf das Schlauchventil wirkender Elektromagnet (20) vorgesehen ist, der über den bei Überdruck ansprechenden Kontaktgeber geschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktgeber an jedem Rad zu einem Gerät vereinigt sind, welches aus einem das Felgenbett durchgreifenden, unter Federwirkung und gegen den Schlauch abstützenden Kolben (5) besteht, der in einem auf der gegenüberliegenden Seite des Felgenbettes befestigten Gehäuse (i) geführt ist und in den Grenzstellungen die Kontakte für Unterdruck und Überdruck beeinflußt, bei normalem Druck hingegen eine Mittelstellung einnimmt.
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchventil eines jeden Rades bei eintretendem Unterdruck während der Fahrt an einen Druckluftbehälter (24) anschließbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet-durch ein Druckluftverteilergerät, von dem aus Druckluftleitungen (30) zu jedem Rad führen und in eine an der Raddrehung teilnehmende Ringkammer (42, 56) münden, an welche das Schlauchventil angeschlossen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, zur Druckluftversorgung der angetriebenen Räder, gekennzeichnet durch eine gegenüber dem Rad vorgesehene, an der Raddrehung nicht teilnehmende Ringkammer (42), in welche die Druckleitung (30) mündet, einen in der Kammer geführten, mit Durchbohrungen für den Durchgang der beaufschlagenden Druckluft versehenen Ringkolben (37), einen von letzterem beeinflußten, ebenfalls mit Durchbohrungen versehenen Dichtungsring (40) und einen, die Raddrehung mitmachenden Ringkörper (38); gegen welchen der Dichtungsring (40) bei Beaufschlagung des Kolbens dicht angepreßt wird und welcher eine mit der feststehenden Ringkammer über die Durchbohrungen (4i) des Dichtungsringes und des Kolbens kommunizierende, an das Schlauchventil angeschlossene Ringkammer (42) einschließt.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftverteilergerät aus einer an den Vorratsbehälter (24), zweckmäßig über einen Verschlußschieber angeschlossenen. Kammer (26) mit Abzweigleitungen(30) zu jedem Rad und einem Steuerventil (32) zu jeder Leitung besteht, wobei zweckmäßig jedem dieser Steuerventile (32) die dem gleichen Rad zugehörigen Kontrolllampen zum Anzeigen von Unterdruck bzw. Überdruck baulich zugeordnet sind. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Steuerventil (32) ein Schalter (33) vereinigt ist, welcher bei Bedienung des Ventils den Stromkreis des Elektromagneten (2o) des zugehörigen Schlauchventils schließt, so daß dieses Ventil für den Füllvorgang geöffnet wird.
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