DE810787C - Feuchtraumleuchte - Google Patents

Feuchtraumleuchte

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Publication number
DE810787C
DE810787C DEP1944A DEP0001944A DE810787C DE 810787 C DE810787 C DE 810787C DE P1944 A DEP1944 A DE P1944A DE P0001944 A DEP0001944 A DE P0001944A DE 810787 C DE810787 C DE 810787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
tabs
damp
protective cage
metal
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1944A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Pleuger
Guenther Dipl-Volksw Spelsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaiser & Spelsberg
Original Assignee
Kaiser & Spelsberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaiser & Spelsberg filed Critical Kaiser & Spelsberg
Priority to DEP1944A priority Critical patent/DE810787C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810787C publication Critical patent/DE810787C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/10Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening
    • F21V17/12Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by screwing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Feuchtraumleuchte Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuchtraumleuchte mit einem flachen, schalenförmigen Sockel aus Isolierpreßstoff und einem daran abnehmbar befestigten Schutzkorb für die Glasglocke. Bei den bekannten Leuchten dieser Art sind die Befestigungsschrauben des Schutzkorbes in Gewindebohrungen des Sockels eingezogen. Die Anbringung von Gewindelöchern für die Befestigungsschrauben des Schutzkorbes am Isolierstoffsockel ist umständlich, weil dabei das Preßwerkzeug mehrere lösbare Gewindedorne tragen muß, die nach dem Pressen des Sockels aus dessen Gewindelöchern herauszuschrauben sind. Außerdem ist ein Gewinde von der für die Befestigungsschrauben erforderlichen Feinheit im Preßstoff wenig haltbar, so daß es bei kräftigem Anziehen der Schrauben leicht zerstört werden kann. Um ein haltbareres Gewinde zu bekommen, verwendet man zur Bildung der Gewindelöcher vielfach kleine, mit einem Innengewinde versehene Metallbüchsen, die beim Pressen des Sockels in dessen Werkstoff eingebettet werden. Das Einbetten der kleinen Metallbüchsen macht aber gleichfalls die Herstellung des Sockels umständlich, weil vor jedem Preßvorgang die Metallbüchsen in die Preßwerkzeuge eingelegt werden müssen. Außerdem kommt es leicht vor, daß der Preßstoff in die Büchsen hineinläuft und deren Gewindebohrung verstopft.
  • Die Erfindung will die geschilderten Mängel beseitigen und erreicht dies in einer besonders einfachen und glücklichen Weise dadurch, daß die Befestigungsschrauben des Schutzkorbes in Metalllaschen eingreifen, die mit dem Leuchtensockel verhakt sind. Dabei kann der Leuchtensockel zum An-und Einhaken der Laschen an seiner Rückseite, nahe bei den Sockelrändern leistenförmige Vorsprünge oder rinnenförmige Vertiefungen aufweisen, während an den Seitenflächen des Sockels zur seitlichen Führung der Laschen senkrecht zur Sockelgrundfläche verlaufende Nuten oder Rippen-oder Leistenpaare vorgesehen sein können. Die Laschen können aus Flachmetallstreifen bestehen, die am hinteren Ende hakenförmig gebogen und am vorderen Ende abgewinkelt und mit einem Gewindeloch versehen sind.
  • Wie ersichtlich, werden .bei der Ausführung der Leuchte nach der Erfindung die Gewindelöcher für die Schutzkorbschrauben am Sockel ganz gespart. Damit sind die Schwierigkeiten in der Anbringung eines haltbaren feinen Gewindes am Preßstoffsockel vermieden, und zugleich ist die Herstellung des Sockels vereinfacht und erleichtert. Die Anbringung von zum An- oder Einhängen und zur Führung der Metallaschen dienenden Vorsprüngen oder Vertiefungen bereitet keinerlei Schwierigkeiten, weil sie durch einfache Vertiefungen oder Vorsprünge an den Preßwerkzeugen erzeugt werden können. Das Muttergewinde für die Befestigungsschrauben ist deshalb, weil es sich in den metallischen Laschen befindet, sehr haltbar, so daß es durch kräftiges Anziehen der Schrauben nicht zerstört werden kann. Ein weiterer Vorteil der Befestigung des Schutzkorbes an mit dem Sockel verhakten Metallaschen besteht darin, daß zum Abnehmen des Schutzkorbes dessen Befestigungsschrauben nicht mehr vollständig herausgeschraubt zu werden brauchen. Es genügt vielmehr, sie zu lockern, worauf die Laschen vom Leuchtensockel abgenommen werden können. Ferner können die Laschen als Scharniere wirken, so daß es z. B. beim Auswechseln der Glühlampe einer Deckenleuchte nicht nötig ist, Schutzkorb und Glasglocke ganz abzunehmen. Vielmehr kann man so vorgehen, daß nach Lockerung der Befestigungsschrauben des Schutzkorbes die Laschen auf der einen Seite vom Sockel abgehängt werden und der Schutzkorb dann zusammen mit der Glasglocke nach der anderen Seite aufgeklappt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. i eine Feuchtraumleuchte in Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-A in Fig. 2.
  • Der Sockel der dargestellten Leuchte hat die Form einer flachen, länglichen Schale a, die an den Längsseiten geradlinig und an den Enden kreisbogenförmig begrenzt ist. An den beiden Enden des Sockels sind zwei wahlweise zur Kabeleinführung benutzbare Stutzen b vorgesehen, die je nach Bedarf durch Einsetzen einer Dichtungsbuchse aus Gummi und eines Schraubnippels c als Stopfbuchse ausgebildet oder durch einen Schraubstopfen d verschlossen werden können. Zur Befestigung an einer Decke oder Wand dienen zwei neben den Stutzen b liegende Füße f, die senkrechte Bohrungen zum Durchtritt von Befestigungsschrauben enthalten. An zwei vorderseitigen Vorsprüngen g des Sockels ist mittels einer Metallbrücke h eine Fassung i für eine elektrische Glühlampe k befestigt. Der verstärkte Rand m des schalenförmigen Sockels a enthält vorn eine ringsum laufende Vertiefung zur Aufnahme eines Dichtungsringes n für eine Fassung und Glühlampe abdeckende Glasglocke o. Zum Schutze der letzteren ist ein Drahtkorb q vorgesehen, der im Beispiel gleichzeitig dazu dient, die Glocke o zu halten. Zu dem Zwecke setzt sich der Schutzkorb q mit seinem Fußring auf einen Flansch der Glocke o auf, was zur Folge hat, daß beim Anziehen der Befestigungsschrauben des Korbes der Glockenrand auf den Dichtungsring n am Sockelrand. gepreßt wird.
  • Für die Befestigung des Schutzkorbes q sind vier Schrauben y, nämlich je zwei Schrauben auf jeder Längsseite der Leuchte vorgesehen. Diese Schrauben greifen durch am Drahtkorb q angebogene Augen v hindurch in Gewindelöcher der auswärts abgewinkelten vorderen Enden s' von vier aus Flachmetallstreifengebildeten Laschensein. Die hinteren Enden s" dieser Laschen sind hakenförmig nach innen abgebogen und untergreifen den Sockelrand m. Dabei sind an der Rückseite des Sockels a dicht bei seinen Längsrändern vier dazu parallel laufende Vorsprünge t in Form von kurzen wulstartigen Rippen oder Leisten vorgesehen, die in die Mäuler der an den Laschen gebildeten Haken s" eingreifen. Es empfiehlt sich, die Laschen s am Sockel gegen Verschiebung in dessen Längsrichtung zu sichern. Zu dem Zwecke sind an der Mantelfläche des Sockelrandes m dort, wo sich hinten die Vorsprünge t befinden, je zwei senkrecht zur Sockelgrundfläche verlaufende Rippen oder Leisten u vorgesehen, deren lichter Abstand der Laschenbreite entspricht und die zur seitlichen Führung der am Sockelrand anliegenden Laschen dienen.
  • Wie ersichtlich, ist der Schutzkorb q nicht mehr wie bisher unmittelbar, am Leuchtensockel festgeschraubt, sondern seine Befestigung geschieht mit Hilfe der Metallaschen s, die ihrerseits mit dem Sockel verhakt sind. Beim Anziehen der Befestigungsschrauben r des Schutzkorbes werden die hakenförmigen Enden s" der Laschen fest auf die Rippen t gepreßt, wodurch eine unverrückbare Befestigung des Schutzkorbes q am Leuchtensockel gewährleistet ist. Sollen der Schutzkorb und die Glasglocke zum Zwecke der Reinigung von Korb und Glocke oder zwecks Auswechslung der Glühlampe abgenommen werden, dann ist es nicht mehr nötig, die Befestigungsschrauben r vollständig herauszuschrauben, vielmehr genügt es, sie soweit zu lockern, daß die Laschen s vom Sockel abgehakt werden können. Beim Auswechseln der Glühlampe einer an der Decke befestigten Leuchte kann auch so vorgegangen werden, daß nur die beiden Laschen auf der einen Seite abgehakt werden und daß dann der Schutzkorb mit der darin befindlichen Glasglocke nach der anderen Seite aufgeklappt wird. Die Laschen wirken in diesem Falle als Scharniere, mit denen sich der Schutzkorb um die zum Anhaken der Laschen .s dienenden Vorsprünge t dreht, wie dies in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispiels sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So ist die Erfindung außer bei Leuchten von länglich runder Grundrißfigur (sogenannten Ovalleuchten) auch bei Leuchten von anderem Grundriß, z. B. bei kreisrunden Leuchten anwendbar. Der Rand des runden Sockels kann dort, wo sich die Laschen s befinden, mit kleinen Abflachungen versehen werden. Die Zahl der Befestigungsschrauben und -laschen des Schutzkorbes kann bei der runden Leuchte gewünschtenfalls auf zwei verkleinert werden. Die zum Anhaken bzw. Aufhängen der Laschen dienenden rippenartigen Vorsprünge t können gegebenenfalls durch an der Rückseite des Sockels <licht bei dessen Rändern angeordnete rinnenartige Vertiefungen ersetzt werden, in welche die hakenförmigen Enden s" der Laschen eingreifen. Ebenso können die zur seitlichen Führung der Laschen dienenden Rippenpaare it je durch eine in der Mantelfläche des Sockelrandes ausgesparte Nut ersetzt «-erden. Um die Laschen gegen Verschiebung zu sichern, können auch andere Vorkehrungen getroffen werden, beispielsweise können an den Enden der Rippen t kurze Querrippen vorgesehen sein, an welche die hakenförmigen Enden der Laschen mit ihren Seitenrändern anstoßen. Bei Anordnung von rinnenförmigen Vertiefungen zum Dingriff der Haken s" kann auf besondere Führungen für die Laschen verzichtet werden, da die Enden der Rinne das Verschieben der Laschen verhindernde Anschläge bilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuchtraumleuchte mit einem flachen, schalenförmigen Sockel aus Isolierpreßstoff und einem daran abnehmbar befestigten Schutzkorb für die Glasglocke, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben (r) des Schutzkorbes (q) in Metallaschen (s) eingreifen, die mit dem Leuchtensockel (a, m.) verhakt sind.
  2. 2. Feuchtraumleuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtensockel (a, m) an seiner Rückseite nahe bei seinen Rändern leistenförmige Vorsprünge (t) oder rinnenförmige Vertiefungen zum An- oder Einhaken der Metallaschen (s) aufweist.
  3. 3. Feuchtraumleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mantelfläche des Sockelrandes dort, wo sich am Rücken die Leisten (t) oder Rinnen befinden, senkrecht zur Sockelgrundfläche verlaufende Rippen- oder Leistenpaare (u) oder Nuten zur Führung der Metallaschen (s) vorgesehen sind. d. Feuchtraumleuchte nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallaschen (s) aus Flachmetallstreifen bestehen, deren hintere Enden (s") hakenförmig gebogen sind, während ihre vorderen Enden (s') abgewinkelt und mit einem Gewindeloch versehen sind.
DEP1944A 1948-10-02 1948-10-02 Feuchtraumleuchte Expired DE810787C (de)

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DEP1944A DE810787C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Feuchtraumleuchte

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DEP1944A DE810787C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Feuchtraumleuchte

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DE810787C true DE810787C (de) 1951-08-13

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ID=7357592

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