DE810563C - Regeneratorfuellmasse - Google Patents
RegeneratorfuellmasseInfo
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- DE810563C DE810563C DEP20742A DEP0020742A DE810563C DE 810563 C DE810563 C DE 810563C DE P20742 A DEP20742 A DE P20742A DE P0020742 A DEP0020742 A DE P0020742A DE 810563 C DE810563 C DE 810563C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
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- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/053—Component parts or details
- F02G1/057—Regenerators
Landscapes
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Description
- Regeneratoren, die z. B. bei Heißgasmotoren und gemäß dem umgekehrten Heißgasmotorprinzip arbeitenden Kühlmaschinen zur Verwendung kommen, bezwecken, die Temperatur des von der warmen zur kalten Seite der Maschinen strömenden Mittels herabzusetzen, die hierbei frei werdende Wärme aufzuspeichern und diese wieder an das Mittel abzugeben, das durch den Regenerator von der kalten zur warmen Seite der Maschine zurückströmt. Es ist üblich, als Füllmasse für derartige Regeneratoren Metall, z. B. in Form eines Metalldrahtes, wie einer Drahtspule oder eines Drahtknäuels, zu verwenden. Zur Erzielung einer möglichst günstigen Wirkung ist es im allgemeinen erwünscht, den Durchmesser des Drahtmaterials sehr klein zu wählen, z. B. in der Größenordnung von 5o Mikron oder sogar noch kleiner, wie z. B. 20 Mikron. Die Herstellung von Metalldraht mit solchen sehr geringen Durchmessern ist sehr kostspielig, so daß man aus wirtschaftlichen Gründen bei der Verringerung der Metalldrahtstärke in der Regel nicht weiter als z. B. 5o bis 6o Mikron geht.
- Die vorliegende Erfindung macht Vorschläge, eine Füllmasse, deren Herstellungskosten unter Beibelialtung der vorzüglichen regenerativen Eigenschaften bedeutend geringer als die einer Metalldrahtfüllmasse sind, zu schaffen.
- Gemäß der Erfindung besteht die Füllmasse aus einem nichtmetallischen, drahtähnlichen Material, das sich hinsichtlich seinerQuerschnittsabmessungen dadurch auszeichnet, daß der Quotient aus der vierfachen Querschnittsfläche und dem Querschnittsumfange geringer als 1/1o mm ist. Wenn man gemäß der Erfindung verfährt, besteht die Möglichkeit, das drahtähnliche Material auf andere Weise als durch Ziehen herzustellen oder auch Ziehverfahren anzuwenden, die aber wegen der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials wesentlich billiger als bei Verwendung von Metalldraht durchführbar sind. Neben Ziehverfahren können zur Herstellung des betreffenden Drahtmaterials auch Spritzverfahren Anwendung finden. Dies trifft z. B. zu, wenn die Füllmasse des Regenerators nach der Erfindung aus Glas- oder Quarzwolle oder, auch aus bestimmten organischen Kunststoffen besteht. Ferner kommen auch Faserstoffe, wie z. B. pflanzliches oder tierisches drahtähnliches Fasermaterial, zur Verwendung als Füllmasse im Regenerator in Betracht. Aus diesem Grunde ist, wenn im vorliegenden Fall, von drahtähnlichem Material die Rede ist, darunter auch Fasermaterial zu verstehen. Das drahtähnliche Material kann neben einem runden auch ehren davon abweichenden Querschnitt aufweisen. Band- oder streifenförmiges Material sowie Draht mit winkligem Querschnitt kommen auch in Betracht. Bei einer günstigen Ausführungsform der Erfindung wird ein abgeplatteter Querschnitt verwendet. Dieser weist einen großen Umfang je Flächenteil des Querschnittes auf und ist auf einfache Weise zu erhalten. Entsprechend den Temperaturen, die in der Maschine auftreten, in der die neue Regeneratorfüllmasse zur Verwendung kommt, wird man das nichtmetallische drahtähnliche Material auswählen. Wenn der Regenerator zur Verwendung in einem Heißluftmotor bestimmt ist, soll man der Hitzebeständigkeit des Materials Rechnung tragen. In diesem Fall wird man z. B. Glas- oder Quarzwolle als Füllmasse verwenden. Falls aber der Regenerator in einer gemäß dem umgekehrten Heißgasmotorprinzip arbeitenden Kühlmaschine verwendet wird, so wird man durch die geringeren Anforderungen in bezug auf Hitzebeständigkeit im allgemeinen eine viel größere Freiheit in der Wahl haben. Für solche Regeneratoren kann man z. B. mit Erfolg Wolle oder anderes Fasermaterial oder Watte verwenden, die bekanntlich meist aus den Samenhaaren von Baumwolle und derartigen Pflanzen besteht.
- An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
- In der Figur ist das Gehäuse io eines Regenerators im Schnitt dargestellt. Es enthält eine Füllmasse i i, die im vorliegenden Fall aus einer Menge zusammengedrückter Watte besteht. Die Füllmasse wird im Gehäuse io mittels zweier Gazestückchen 12 und 13, die klemmend in das Gehäuse io hineinpassen, an Ort und Stelle gehalten. Die aus Watte bestehende Füllmasse i i eignet sich insbesondere für den vorliegenden Zweck, da es durch Zusammendrücken der Masse i i in mehr oder weniger großem Maße möglich ist, den Füllfaktor und auch den schädlichen Raum in der Masse beliebig zu regeln. Die Fasern der Füllmasse i i haben einen Durchmesser von der Größenordnung von 0,03 mm. Neben den vorerwähnten Stoffen für die Füllmasse ist z. B. auch Papierfaser mit Erfolg verwendbar.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Regeneratorfüllmasse, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem nichtmetallischen drahtähnlichen Material besteht, bei welchem Material der Quotient aus der vierfachen Querschnittsfläche und dem Querschnittsumfange geringer als 1/1o mm ist.
- 2. Regeneratorfüllmasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des drahtähnlichen Materials abgeplattet ist.
- 3. Regeneratorfüllmasse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem organischen Material besteht.
- 4. Regeneratorfüllmasse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus pflanzlichem Material besteht.
- 5. Regeneratorfüllmasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Watte besteht.
- 6. Regeneratorfüllmasse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus tierischem Material besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL810563X | 1947-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810563C true DE810563C (de) | 1951-08-13 |
Family
ID=19838547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20742A Expired DE810563C (de) | 1947-05-22 | 1948-11-05 | Regeneratorfuellmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810563C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2833523A (en) * | 1951-11-27 | 1958-05-06 | Philips Corp | Regenerator for use in hot gas reciprocating engines |
| EP0073115A1 (de) * | 1981-08-10 | 1983-03-02 | Helix Technology Corporation | Kältemasche mit einem regenerativen Wärmetauscher |
-
1948
- 1948-11-05 DE DEP20742A patent/DE810563C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2833523A (en) * | 1951-11-27 | 1958-05-06 | Philips Corp | Regenerator for use in hot gas reciprocating engines |
| EP0073115A1 (de) * | 1981-08-10 | 1983-03-02 | Helix Technology Corporation | Kältemasche mit einem regenerativen Wärmetauscher |
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