DE810446C - Brennkraftmaschine fuer feste Brennstoffe - Google Patents

Brennkraftmaschine fuer feste Brennstoffe

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DE810446C
DE810446C DEP5580A DEP0005580A DE810446C DE 810446 C DE810446 C DE 810446C DE P5580 A DEP5580 A DE P5580A DE P0005580 A DEP0005580 A DE P0005580A DE 810446 C DE810446 C DE 810446C
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Germany
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internal combustion
combustion engine
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combustion
piston
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DEP5580A
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English (en)
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Adolf Dipl-Ing Auer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • F02M21/12Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for fuels in pulverised state
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine für feste Brennstoffe Bei der Dampfmaschine wird die Wärmeenergie der Kohle über das Wasser, welches in Dampf verwandelt wird, in mechanische Arbeit umgesetzt. Die Erfindung bezweckt, eine Wärmekraftmaschine zu schaffen, in welcher der feste Brennstoff, lns@esondere Kohle, ohne einen Zwischenträger direkt in mechanische Arbeit umgewandelt werden kann. Flüssige und gasförmige Brennstoffe werden im Otto- bzw. Dieselmotor in bekannter Weise direkt in Arbeit umgesetzt. Nlit festen Brennstoffen wurden auch schon seit längerer Zeit Versuche in dieser Richtung unternommen, z. B. beim Kohlenstaubmotor, in welchen der Kohlenstaub eingeblasen wird, um im Zylinder explosionsartig zu verbrennen. Die Erfindung weicht insofern dadurch vom Kohlenstaubmotor ab, daß erstens der feste Brennstoff (Kohle) unaufbereitet durch eine mechanische Vorrichtung in den Verbrennungsraum eingeführt wird, zweitens der Brennstoff nicht für jeden Arbeitshub besonders eingeführt, sondern für längere Zeit im Brennraum aufgespeichert ist, wo er laufend ergänzt wird, drittens dadurch, daß die Verbrennung nach dem Grade der Luftzuführung stetig erfolgt. Es entsteht hierdurch kein Explosions-, sondern ein Verbrennungsmotor ohne stoßweise Beanspruchung der Bauteile. Die Folge ist billigere Bauart und ruhiger, den Dampfmaschinen ähnlicher Lauf.
  • In Fig. t der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Der Aufbau des Motors ist ähnlich einem Zweitaktdieselmotor. In dem Kurbelgehäuse r befindet sich die Kurbel Z, an welcher die Kurbelstange 3 angelenkt ist. Der Kolben d läuft in der Zylinderbahn 5. Der Verbrennungsraum 7 ist mit dem Zylinderraum 5 durch einen Kanal 6 verbunden, ähnlich wie bei einem Dieselmotor die Vorkammer mit dem Zylinderraum. Der Verbrennungsraum kann sich auch an den Zylinder mit demselben Durchmesser anschließen. Aus verschiedenen Gründen ist jedoch die Trennung durch eine Einschnürung vorteilhafter.
  • Der Verbrennungsraum 7 ist in dem Beispiel kugelförmig ausgebildet. Er wird nicht gekühlt. Um ein Verbrennen der Außenwand zu verhüten und um die Ausstrahlungsverluste herabzusetzen, ist er mit feuerfester Schamotte ausgefüttert. Unter dem Rost 8 sammelt sich die Asche an.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch den Kanal io des Brennraumes 7 wird Kohle eingeführt, bis der Brennraum ausgefüllt ist. Zum Anfachen des Feuers werden durch den Schieber i i hindurch einige Holzkohlenstücke in den unteren Teil des Brennraumes eingebracht. An dieser Stelle sitzt ein Zündstift, welcher beim Einschalten des elektrischen Stromes die Holzkohle wie bei einer Bogenlampe entzündet. Hierbei wird durch den Schieber i i Luft vermittels eines an den Stutzen 13 angeschlossenen Ventilators gesaugt, bei oberer Totpunktlage des Kolbens. Nachdem das Feuer genügend angefacht ist, kann der Motor in Gang gesetzt werden, vorher ist der Schieber ii zu schließen.
  • Beim Aufwärtsgang des Kolbens werden zuerst in bekannter Weise die AuslAschlitze geöffnet, so daß sich die Abgase entspannen und durch den Stutzen 13 austreten können. Nach dem Freiwerden der Überströmschlitze 14 strömt die im Kurbelgehäuse zusammengedrückte Luft in den Zylinderraum 5 und spült die Abgase aus demselben aus. @-@'ährend des Abwärtsganges des Kolbens wird der Luftinhalt des Zylinders in den Brennraum 7 gedrückt. Durch diese Luftzuführung verbrennt ein gewisser Teil der Kohle. Der Luft wird der Sauerstoff entzogen, die Abgase haben der zugeführten Luft gegenüber eine höhere Temperatur, womit der Druck wächst.
  • Die Verbrennung findet während des ganzen Kompressionshubes statt. Nachdem sich zu Beginn die ersten Sauerstoffteilchen an die Feuergase herangeschoben haben, wächst der Druck der Abgase im Raum 7 und übt, da in den Räumen 5 und 7 nur gleicher Druck herrschen kann, einen Rückdruck auf Raum 5 aus, so daß der jeweilige Kompressionsdruck höher liegt als bei Verdichtung ohne Wärmezuführung.
  • Die Kompressionslinie ist eine Polytrope mit großem Exponenten. Sie ist durch Rechnung ermittelt und in dem Diagramm der Fig.3 eingezeichnet. Die Expansionslinie ist mit dem für Verbrennungsmotoren üblichen Exponenten gezeichnet. Aus dem Diagramm ergibt sich ein mittlerer indizierter Druck pm i = 4,6 kg/cm2. Der Kompressionsraum setzt sich zusammen aus dem zwischen Kolbenunterkante und Zylinderboden sich ergebenden Spaltraum, dem Kanal 6, dem Brennraum 7 mit Kanal io abzüglich des in den beiden letzteren Räumen sich befindlichen Kohlenvolumens. Damit der schädliche Raum sich während des Betriebes nicht vergrößert und somit die Leistung sinkt, ist es wichtig, daß die verbrannte Kohle rechtzeitig erneuert wird. Die Beschickung erfolgt automatisch. Anfallende Asche kann während des Laufes durch den Schieber i i abgelassen werden. Der Wirkungsgrad des Motors errechnet sich zu 17 = 20%, der Arbeitspreis pro PS-Stunde bei einem Kohlenpreis von 0,024 D.l/kg zu o,94 Pfennig.
  • Bei der nach Fig. i beschriebenen Ausführung strömt die Verbrennungsluft durch den Kanal 6 während der Kompressionsperiode in den Brennraum 7, bei der Expansion die Abgase in umgekehrter Richtung heraus. Der Motor arbeitet im Gegenstrom.
  • Eine bessere Ausnutzung der Verbrennung ergibt sich im Gleichstromverfahren, wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 dargestellt; außerdem ist Aufladung möglich. Zur weiteren Leistungssteigerung ist bei dieser Ausführung statt des Kurbeltriebes eine Kurvenscheibe verwendet und die Zuführung der Verbrennungsluft einem besonderen Kolben übertragen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Auf der Trieb-Welle 2 ist die Kurvenscheibe 3 angebracht, auf welcher die Laufrolle 17 abrollt und hierdurch den Stufenkolben bewegt. Der Kolben 16 ist der Kompressions-, der Kolben 4 der Arbeitskolben. In der gezeichneten Stellung befindet sich der Kolben im unteren Totpunkt am Ende der Expansion bzw. am Beginn der Kompression. Beim Abwärtsgehen des Kompressionskolbens wurde in den Zylinderraum über das Saugventil 14 Luft angesaugt. Beim Aufwärtsgehen während des Kompressionshubes wird diese Luft über das Druckventil 12 in den Brennraum 7 gedrückt.
  • Am oberen Ende ist der Brennraum mit einem durch ein Steuerungsorgan 8 versehenen Kanal mit dem Arbeitszylinder verbunden. Während des Kompressionshubes führt der Drehschieber 8 eine Schließbewegung aus, welche in dem Augenblick beendet ist, nachdem die Oberkante des Arbeitskolbens 4 den Auslaßkanal 13 überdeckt hat. Nach der Überdeckung werden die im Arbeitsraum 5 befindlichen restlichen Abgase auf einen gewissen vom Inhalt des schädlichen Raumes abhängigen Druck komprimiert.
  • Sofern nicht das reine Gleichstromverfahren angewandt werden soll, kann das Steuerorgan 8 fortgelassen und der Kolben 4 ebenfalls zum Ansaugen und Komprimieren von Verbrennungsluft herangezogen werden, wie im Zusammenhang mit Fig. i behandelt.
  • Solange die Laufrolle 17 auf dem Kreisbogen der Kurvenscheibe 3 abläuft, hat die Verbrennungsluft Zeit, ihren Sauerstoff an den Inhalt des Brennraumes abzugeben, ohne daß eine Rückwirkung auf das Triebwerk ausgeübt wird, wie bei einem normalen Kurbelgetriebe. Die Folge ist, daß pro Kurbelumdrehung mehr Brennstoff verbrannt werden kann als bei der Ausführung gemäß Fig. i ; d.li. es ergibt sich eine Druck- bzw. Leistungssteigerung.
  • Zu Beginn der Expansion, nachdem die Laufrolle die gerade Strecke der Kurvenscheibe berührt, öffnet sich der Drehschieber 8, so daß die gespannten Abgase durch den Kanal 6 in den Arbeitszylinder 5 strömen können. Die Luft bzw. die Gase bewegen sich im Brennraum im Gleichstrom. Damit sich die Laufrolle infolge der Massenkräfte des Kolbens nicht von ihrer Bahn abhebt, wird sie durch Federkraft auf die Laufbahn gedrückt.
  • Die automatische Brennstoffbeschickung erfolgt aus dein Behälter iS über den Drehschieber 9, welcher der Belastung der Maschine entsprechend umläuft. Die Entaschung des Brennraumes kann elieiifalls automatisch oder von Hand vermittels des Drehschiebers i i erfoleen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vcrbrennungskraftmaschine für feste Brennstoffe, insbesondere Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe festen Brennstoff direkt im 7vlinder bzw. in einem mit diesem verbundenen, offenen oder durch ein Steuerorgan abschaltbaren Verbrennungsraum enthält und den Energiegehalt des festen Brennstoffes mittels Verbrennung in mechanische Arbeit verwandelt.
  2. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum Brennstoff für längere Zeit, nicht bloß für einen Arbeitshub enthält.
  3. 3. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennung stetig entsprechend der zugeführten Luft und nicht explosionsartig erfolgt.
  4. 4. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines normalen Kurbelgetriebes eine Kurvenscheibe verwendet wird, um Rückwirkungen auf das Triebwerk während der infolge der Verbrennung erzeugten Drucksteigerung zii verhindern.
DEP5580A 1948-10-02 1948-10-02 Brennkraftmaschine fuer feste Brennstoffe Expired DE810446C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20120186220A1 (en) * 2011-01-21 2012-07-26 Steven Hayden System for converting slow burning fuel that contain ash into energy
CN106640356A (zh) * 2016-12-09 2017-05-10 安徽工业大学 一种自进料粉尘爆炸式发动机

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20120186220A1 (en) * 2011-01-21 2012-07-26 Steven Hayden System for converting slow burning fuel that contain ash into energy
US10539096B2 (en) * 2011-01-21 2020-01-21 Steven Mark Hayden System for converting slow burning fuels that contain ash into energy
CN106640356A (zh) * 2016-12-09 2017-05-10 安徽工业大学 一种自进料粉尘爆炸式发动机

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