DE810261C - Apparat zur Konzentration von Erzen - Google Patents
Apparat zur Konzentration von ErzenInfo
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- DE810261C DE810261C DEC655A DEC0000655A DE810261C DE 810261 C DE810261 C DE 810261C DE C655 A DEC655 A DE C655A DE C0000655 A DEC0000655 A DE C0000655A DE 810261 C DE810261 C DE 810261C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
- B03B5/623—Upward current classifiers
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
- Apparat zur Konzentration von Erzen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat mit Wirbelbewegung zur mechanischen Konzentration von Erzen. Die Apparate zur gravimetrischen Konzentration beruhen im allgemeinen auf dem Prinzip des Falls von festen Teilchen im Wasser, ihres Anhaftens an einer Wasserfläche und ihres Anhaftens an einer mehr oder weniger glatten Oberfläche.
- Erfindungsgemäß weist ein Apparat zur Konzentration von Erzen eine Wassersäule auf, welche eine aufsteigende Bewegung ausführt und mit Strömen von körnigen oder pulverigen in einer Flüssigkeit aufgeschlämmten in einer Wirbelbewegung gehaltenen Stoffen in Berührung kommt.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung wendet man auf einen solchen Apparat die Erscheinungen an, welche auftreten, wenn eine in einer aufsteigenden Bewegung begriffene Flüssigkeitssäule mit einer Flüssigkeit in Berührung kommt, die mit Schrot, Sand, Schlamm usw. beladen ist und durch eine mechanische Vorrichtung in einer Wirbelbewegung gehalten wird.
- Gemäß einem weiteren Kennzeichen wendet man folgende Theorie an: Es seien L und S flüssige und feste Massen, welche sich in einem Behälter in einer Wirbelbewegung befinden, an dessen unterem Teil eine in geeigneter Weise geregelte Flüssigkeitssäule eintritt. Infolge des Umrührens treten die Teilchen von S nacheinander in die Berührungszone ein, und nach einer Zeit t1 ist eine differenzierte feste Masse s1 in die Flüssigkeitssäule gefallen. Die Bedingungen haben sich dann verändert: die Masse S ist durch eine Masse S - s1 abweichender Zusammensetzung ersetzt, während die Masse L durch die Masse L -+- Il ersetzt ist, wobei Il der Flüssigkeitszustrom während der Zeit t1 ist. Unter der Annahme, daß man die Konstanten des Apparats, insbesondere die Intensität des Umrührens und die Zuführung der Flüssigkeit, so regeln kann, daß gegebenenfalls diese Veränderung berücksichtigt wird, ist nach einer Zeit t2 eine Masse s2 ihrerseits in die Flüssigkeitssäule gefallen, und eine Flüssigkeitsmasse 1z ist in den Behälter eingetreten. Bei Fortdauer dieses Vorgangs hat man schließlich aus der anfänglichen festen Masse S eine Masse s1 + s. + s$ ... ausgeschieden.
- Eine Ausführungsform des Apparats ist schematisch im Längsschnitt auf der Zeichnung dargestellt.
- Auf dieser Zeichnung bezeichnet i einen länglichen Trog, der in der Nähe eines Endes einen Eingang 2 aufweist, durch welchen das Erz eingeführt wird. Schraubenförmige Schaufeln 3 sind an einer drehbaren Welle 4 angebracht, die in Lagern 5, 6 in den Endwänden des Trogs gelagert ist.
- Ein oder mehrere Schlitze 7 sind in der Längsrichtung in dem Boden 8 des Trogs i angebracht, und ein Zylinder 9 ist unterhalb dieser Schlitze angeordnet, durch welche er mit dem Trog in Verbindung steht. Eine auf einer Welle ii befestigte Schnecke io erstreckt sich in dem Zylinder, und die Welle ii ist in Lagern 12, 13 an den Enden des Zylinders gelagert. Eine Verteilungsleitung für Druckwasser 14 ist unterhalb des Zylinders 9 angeordnet, mit. welchem sie über eine Reihe von Verbindungsleitungen 15 in Verbindung steht, aus welchen das Wasser in aufsteigenden Strömen austritt. 16 ist eine Austrittsöffnung, welche an dem dem Eintritt des Erzes entgegengesetzten Ende des Trogs liegt, während 17 ein Ausgang ist, der an dem der Öffnung 16 entgegengesetzten Ende des Zylinders liegt.
- Der Apparat arbeitet folgendermaßen: Das Erz wird bei 2 zugeführt. Das Wasser wird durch die Leitung 14 und die Verbindungsleitungen i5 in aufsteigenden Strömen zugeführt, welche den Zylinder 9 durchdringen und durch den Schlitz 7 in den Trog i aufsteigen. Der Zustrom von Wasser in die Verteilungsleitungen 15 sowie die Stellung und die Breite des Schlitzes 7 sind an jedem Punkt so geregelt, daß die schweren Teilchen, welche in dem Trog bleiben konnten, durch den Schlitz in den Zylinder zu fallen suchen, und daß die leichteren Teilchen, welche in den Zylinder fallen konnten, in den Trog aufzusteigen suchen.
- Hieraus ergibt sich, daß das Erz während seines ganzen Wegs in der Richtung des Pfeils f an schweren Teilchen verarmt, während sich längs des ganzen Wegs in entgegengesetzter Richtung im Sinne des Pfeils f1 die konzentrierten Teilchen mit schweren Teilchen in dem Zylinder anreichern. Diese Anreicherung verstärkt sich in dem letzten Teil dieses Wegs infolge der Ausscheidung der leichten Teilchen, welche durch den Schlitz in den Trog aufsteigen.
- Die durch die Strömung in dem Trog in Richtung des Pfeils f mitgeführten leichten Teilchen werden durch die Öffnung 16 abgeführt, während die schweren oder konzentrierten Teilchen durch die Öffnung 17 abgeführt werden.
- Nicht dargestellte Überläufe regeln das Niveau der Trübe an dem nach dem Ausgang 16 zu liegenden Ende des Trogs sowie den Wasserdruck an dem nach dem Ausgang 17 zu liegenden Ende des Zylinders.
Claims (4)
- PATENTANSPROCHE: i. Apparat zur Konzentration von Erzen, gekennzeichnet durch einen länglichen Trog (i), bei dessen einem Ende (2) das Erz zugeführt wird, in diesem Trog angebrachte Organe (3) zum Umrühren und Vorwärtsbewegen des Erzes, einen Längsschlitz (7) in dem Boden (8) des Trogs, einen unterhalb dieses Schlitzes liegenden Zylinder (9), Vorschubsmittel (io) zur Verschiebung des Stoffs in dem Zylinder in dem der Bewegung in dem Trog entgegengesetzten Sinn, eine Verteilungsleitung für Druckwasser (14), welche unter dem Zylinder liegt und mit diesem durch eine Reihe von Verbindungsleitungen (15) verbunden ist, einen Auslaß (16) für das mit in Aufschlämmung gehaltenen leichten Teilchen beladene Wasser, und einen Auslaß (17) für die schweren Teilchen.
- 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dä.ß eine Längswelle (4) in den Endwänden des Trogs drehbar gelagert ist und schraubenförmige Schaufeln (3) zum Umrühren und Vorschieben des Erzes längs des Trogs trägt.
- 3. Apparat nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Längsschlitze (7) in dem Boden des Trogs vorgesehen sind.
- 4. Apparat nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Schneckenwelle (ii), welche in der Längsrichtung in dem Zylinder (9) gelagert ist, um eine Vorschubsbewegung in einer der in dem Trog erzeugten Bewegung entgegengesetzten Richtung zu erzeugen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| MA810261X | 1949-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810261C true DE810261C (de) | 1951-08-06 |
Family
ID=19736920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC655A Expired DE810261C (de) | 1949-03-15 | 1950-03-15 | Apparat zur Konzentration von Erzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810261C (de) |
-
1950
- 1950-03-15 DE DEC655A patent/DE810261C/de not_active Expired
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