DE809693C - Blendeneinrichtung fuer Roentgengeraete - Google Patents
Blendeneinrichtung fuer RoentgengeraeteInfo
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- DE809693C DE809693C DEP28748D DEP0028748D DE809693C DE 809693 C DE809693 C DE 809693C DE P28748 D DEP28748 D DE P28748D DE P0028748 D DEP0028748 D DE P0028748D DE 809693 C DE809693 C DE 809693C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B6/00—Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
- A61B6/06—Diaphragms
Landscapes
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung hat eine Einrichtung zur Blendeneinstellung und Ausrichtung des Strahlenbündels
eines Röntgengerätes zum Gegenstand. Die Einrichtung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich im
wesentlichen durch einen mit der Blende und ihrem Gehäuse starr verbundenen Führungsarm und eine
darin gelagerte Handhabe für die Blendeneinstellung sowie durch ein mechanisches System, das die erstgenannte
Anordnung trägt und gegen die Röntgenröhre und den Leuchtschirm vermittels des Führungsarmes
nebst Handhabe zu verschieben gestattet, vorzugsweise parallel zur Ebene des Leuchtschirms.
Zweckmäßig kann die Einrichtung in der Weise ausgebildet werden, daß das mechanische System
zwei Parallelepipede enthält, deren Achsen senkrecht zueinander liegen, und durch die der Führungsarm
mit der Handhabe hindurchragt.
Ferner kann gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen werden, daß die beweglichen Teile des
mechanischen Systems einschließlich der Blenden- und Einstellanordnung durch Gegengewichte odef
Federn ausgewogen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben und erläutert.
Die Fig. i, 2 und 3 zeigen in Aufsicht, Grundriß
und Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
In den Figuren ist ι ein Rahmen mit einem Tragarm 2, der an der nicht dargestellten Baugruppe
Röntgenröhre—Leuchtschirm befestigt ist. 3 ist ein zu dem Rahmen ι paralleler Rahmen, 4 und
4' sind Führungsstangen, 5 und 5' sind zwei parallele, mit dem Rahmen 1 fest verbundene Achsen,
auf denen die rechten Enden der Führungsstangen 4 und 4' gelenkig befestigt sind. 6 und 6' sind zwei
parallele Achsen, die mit dem Rahmen 3 fest verbunden sind und auf denen die linken Enden der
Führungsstangen 4 -und 4' gelenkig befestigt sind.
Der Rahmen 3' kann sich demnach parallel zum Rahmenlauf einer waagerechten gekrümmten Bahn
verschieben, deren Radius gleich ist dem Abstand der Achsen 5, 6 und 5', 6'.
7 ist ein zu den Rahmen 1 und 3 paralleler Rahmen.
8 und 8' sind Führungsstangen ähnlich den Führungsstangen 4 und 4'. 9 und 9' sind Achsen,
die mit dem Rahmen 3 fest verbunden sind und auf denen die rechten Enden der Führungsstangen 8
und 8' gelenkig befestig* sind. 10 und 10' sind mit
dem Rahmen 7 fest verbundene Achsen, auf denen die linken Enden der Führungsstangen 8 und 8' gelenkig
befestigt sind. Der Rahmen 7 kann sich demnach parallel zu dem Rahmen 3 auf einer lotrechten
gekrümmten Bahn verschieben, deren Radius gleich ist dem Abstand der Achsen 9, ig und 9', io',
Der Rahmen 7 kann also waagerecht und lotrecht verschoben werden, wobei er jedoch stets parallel
zu dem Rahmen 1, d. h. zu dem Leuchtschirm bleibt, wenn die Adisen 5, 5', 6, 6' und 9, 9', 10, 10'
sich in zu diesem Schirm parallelen Ebenen befinden.
11 ist die Blende, deren öffnung einstellbar ist,
12 ist das Gehäuse, in dem sich der Führungsmechanismus
für die beweglichen Teile von 11 befindet.
13 ist ein mit 12 fest verbundener starrer Führungsarm, der die im Handgriff 15 endende
Stange 14 enthäl't. Dieser Handgriff gestattet durch seine Drehung die öffnung der Blende 11 zu verändern.
Die mechanische Einrichtung, die die Umwandlung der Drehung von 15 in eine Öffnungsbewegung der Blende 11 umzuformen erlaubt, wird
nicht beschrieben, da sie durch irgendein bekanntes System gebildet werden kann. Sie kann insbesondere
einen doppelten Handgriff 15 aufweisen, der es gestattet, zwei senkrechte Abmessungen der öffnung
von 11 getrennt zu verändern.
Der die Handhabe 14, 15 tragende Führungsarm
13 ist im Innern des durch die Führungsstangen 4, 4', 8, 8' gebildeten, gelenkigen Parallelepipedes
angeordnet, um den Platzbedarf zu vermindern und selbsttätig di« Hubbegrenzung der
starren Anordnung durch die Rahmen 1 und 3 zu erzielen.
Um die starre Anordnung-11 bis 15 im Gleichgewicht
zu halten, wenn die Ebene der Blende nicht waagerecht ist, kann man Gegengewichte 16 und 16'
verwenden, die rni't Armen 17 und 17' starr verbunden
sind, die ihrerseits auf den Führungsstangen 8 und 8' befestigt sind, oder auch ein einziges Gegengewicht,
das nur mit einem dieser Arme auf einer dieser Führungsstangen fest verbunden ist. Man
kann die Gegengewichte durch Federn ersetzen, wie sie durch 18 und 18' punktiert angedeutet sind.
Diese Federn sind zwischen Punkten 19 und 19', 20 und 20' der Führungsstängen 8 und 8' in der
Weise gespannt, daß sie diesen Führungsstangen Drehmomente erteilen, deren Summe gleich und
entgegengesetzt ist dem von der Masse der beweglichen Teile herrührenden Drehmoment.
Man kann auch das eine dieser Ausgleichssysteme oder eine Kombination dieser Systeme bei den Führungsstangen
4 und 4' anwenden, wenn die Ebenen der Achsen 5, 5' und 6, 6' nicht lotrecht sind.
Man kann schließlich die Federn abnehmbar oder von der Arbeitsstellung des Gerätes abhängig
machen.
Fjg. 4 und 5 zeigen in Aufsicht und Grundriß die Anordnung der beweglichen Blende und ihres
Aufhänge- und Ausgleichssystems in Verbindung mit dem Röntgengerät. In diesen Figuren ist 21
eine Röntgenröhre, deren Brennpunkt sich bei 22 befindet. 23 ist ein Rahmen, der den nicht dar- '·>
gestellten Leuchtschirm enthäl't. 24 ist ein Verbindungsstück für 21 und 23. Der Rahmen 1 und der
Tragarm 2 sind an dem Verbindungsstück 24 mit Hilfe des Zapfens 25 befestigt.
26 is't eine feste, mit 24 verbundene Blende, die
das Röntgenstrahlenbündel bei jeder öffnung und Lage der beweglichen Blende auf die Schirmabmessungen
begrenzt. 27 ist die Person und 28 der Bedienende.
Die Formen des Tragarmes 2 und des Gehäuses 12 sind etwas abweichend von denen in Fig. 1 bis 3,
um die Anordnung des Ganzen zu erleichtern.
In Fig. 4 und 5 ist klar zu ersehen, daß der Bedienende 28 die öffnung und die Lage des Leuchtfeldes
leicht regeln kann, indem er nur auf den Handgriff 15 einwirkt, und daß das Verhältnis der Verschiebungen
des Leuchtfeldes zu den Verschiebungen des Handgriffs 15 gleich ist demjenigen der
Abstände Brennpunkt—Schirm und Brennpunkt—
Blende.
Man kann für den Aufbau der starren Einrichtung Blende—Gehäuse—Handhabe für die Öffnungsregelung
jedes bekannte System benutzen, das es gestattet, kreisförmige, quadratische oder rechteckige
Blendenöffnungen mit festen oder regelbaren Verhältnissen herzustellen, insbesondere Übertragungssysteme
wie die sogenannten Bowdenzüge mit biegsamen Drähten oder Kabeln oder Systeme mit Stäben, Zugstangen und Kurbeln, die auf 1Og
Gleitschienen oder gelenkigen Parallelogrammen bewegliche Plättchen antreiben.
Vorzugsweise wird ein System vorgesehen,, das die Öffnungsregelung der Blende durch Verdrehung
des Bedienungsörgäns oder durch Annäherung
oder Entfernung von geeigneten Handgriffen ge* stattet, oder in allgemeiner Weise durch jede Bewegung,
die verschieden ist von der für die Ausrichtung des Röntgenstrahlenbündels erforderlichen
Verschiebungsbewegung.
Man kann die den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtungen bei Röntgengeräten anwenden,
deren Strahlungsröhre und Leuchtschirm gemeinsam oder getrennt beweglich und gegebenenfalls
durch irgendein bekanntes Mittel im Gewicht ausgeglichen sind. Man kann insbesondere diese
Einrichtungen auf Geräte anwenden, bei denen die Anordnung Strahlungsröhre — Leuchtschirm einfach
lotrecht vermittels Zahnstange oder ähnlicher Mittel verschiebbar ist und in allgemeiner Weise bei
Geräten, bei denenRöhre und Schirm beschränkt be-
weglich sind, Geräte, die durch die Erfindung neue Möglichkeiten erhalten, um so mehr, als sie bisher
die Beobachtung nur unter sehr unbequemen Umständen erlaubten.
Man kann schließlich die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung bei Geräten anwenden,
deren Schirm ein einfaches oder mehrfaches difFusionsverminderndes Gitter aufweist,
das auf den Brennpunkt der Röntgenröhre zentriert ist, wobei diese Zentrierung durch die Verschiebungen
der Blende nicht beeinträchtigt wird, da der Strahlungserzeugende Brennpunkt in bezug auf den
Schirm fest1 ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zur Blendeneinstellung und Ausrichtung des Strahlenbündels eines Röntgengerätes, gekennzeichnet durch a) einen mit der Blende (ii) und ihrem Gehäuse (12) starr verbundenen Führungsarm (13) und eine darin gelagerte Handhabe (14, 15) für die Blendeneinstellung, b) ein mechanisches System (1 bis 10), das die erstgenannte Anordnung (11 bis 15) trägt und gegen die Röntgenröhre (21) und den Leuchtschirm (23) vermittels des Führungsarmes (13) nebst Handhabe (14, 15) zu verschieben gestattet, vorzugsweise parallel zur Ebene des Leuchtschirms.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische System zwei Parallelepipede (4 bis 6 und 8 bis 10) enthält, deren Achsen (5, 5', 6, 6' und 9, 9', 10, 10') senkrecht zueinander liegen und durch die der Führungsarm (13) mit der Handhabe (14, 13) hindurchragt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile (3 bis 10) des mechanischen Systems einschließlich der Blenden- und Einstellordnung (11 bis 15) durch Gegengewichte (16, 16') oder Federn (18, 18') ausgewogen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenθ 929 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1947-02-14 US US728402A patent/US2546699A/en not_active Expired - Lifetime
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