DE809358C - Verfahren und Einrichtung zur photographischen Tonaufzeichnung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur photographischen Tonaufzeichnung

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DE809358C
DE809358C DEP29247D DEP0029247D DE809358C DE 809358 C DE809358 C DE 809358C DE P29247 D DEP29247 D DE P29247D DE P0029247 D DEP0029247 D DE P0029247D DE 809358 C DE809358 C DE 809358C
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Germany
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light beam
rotor
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recording
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DEP29247D
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Pierre Cuvier
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur photographischen Tonaufzeichnung Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches Verfahren zur Aufzeichnung von Tönen und besteht darin, daß die Modulation des Lichtstrahlbündels, das zur Tonaufzeichnung dient, mittels eines Rotors aus magnetischem Metall erhalten wird, der eine Wicklung trägt, die von den modulierten elektrischen Strömen (Mikrophonströme) durchflossen wird. Der Rotor ist beweglich in einem entsprechenden Magnetfeld angeordnet und wird in Schwingungen versetzt, die zu denjenigen der Töne synchron verlaufen. Der Rotor kann mit einem Spiegel oder einem anderen optischen Element versehen sein, über das er auf das Lichtstrahlbündel einwirkt. Die Schwingungen des Rotors können in geeigneter Weise gedämpft werden, z. B. durch Gummistücke, die zwischen den Rotor und die festen Pole des permanenten Magneten oder des Elektromagneten eingebaut werden, die das Magnetfeld erzeugen. Um eine Herabsetzung des Störpegels (Grundgeräusche) zu erreichen, kann man in Abhängigkeit vom mittleren Wert des passend filtrierten oder gleichgerichteten Mikrophonstroms gegebenenfalls auf die Stellung einer Blende einwirken, die das Lichtstrahlbündel begrenzt.
  • Die Abb. i bis 3 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfiridung.
  • Abb. i zeigt ein Schema des schwingenden Rotors in perspektivischer Darstellung; Abb. 2 zeigt ein Schema der Gesamtanlage für die Tonaufzeichnung; Abb, 3 zeigt im Schnitt die Ausführungsform eines Gerätes, das zur Herabsetzung des Grundgeräusches dient. Der schwingende Teil des Gerätes, das in Abb. i dargestellt ist, enthält einen magnetischen Kern .i, der zylindrisch geformt ist und dessen Profil in Doppel-T-Form ausgebildet ist. Auf diesem Kern i ist ein Spiegel s angebracht und ein Draht 2 aufgewickelt. Das Ganze ist durch Gummiringe 6 zusammengehalten und zwischen zwei Polstücken 3 und 4 eines Stators angeordnet, die ein Magnetfeld erzeugen (permanenter Magnet oder Elektromagnet). Die Gummiringe können zwischen den Polstücken 3 und 4 des Rotors und des Stators mehr oder weniger stark zusammengepreßt werden, so daß dadurch die Möglichkeit .einer regulierbaren Dämpfung besteht. Der Spiegel s fängt das Lichtstrahlbündel auf, das von einem Glühfaden 8 ausgesendet wird und mittels eines Kondensators 9 eine Blende io beleuchtet, die zur Abgrenzung des genannten Lichtstrahlbündels dient.
  • Der Kondensor 9 bildet das Bild des Glühfadens 8 auf dem Spiegel ab. Ein symmetrisches Objektiv, das aus zwei Linsen Tja- und iib zusammengesetzt ist, formt das wirkliche Bild der Blende io auf einem Spalt 12, der parallel zur größten Ausdehnung dieser Blende liegt. Der Spiegel spielt für das Objektiv iia , T Tb die Rolle einer Blende, die die nutzbare öffnung dieses Objektivs festlegt.
  • Ein zweites Objektiv 13 entwirft von dem Spalt 12 und von dem Bild der Blende, die sich beide in der gleichen Ebene befinden, ein verkleinertes Bild auf den Film 14, der auf der Trommel 15 abrollt.
  • Sobald der Mikrophonstrom in der Spule des Rotors i fließt, wird der Rotor in Drehschwingungen versetzt, die denjenigen des Tones synchron sind und erzeugt auf dem Spalt 12 ein Bild der Blende, das proportional zur Ablenkung des Spiegels mehr oder weniger abgedeckt wird.
  • Man kann auf diese Weise je nach der Form der verwendeten Blende Phonogramme von gleichbleibender oder veränderlicher Dichte erhalten.
  • Es ist zu bemerken, daß einer der Vorteile einer solchen Einrichtung zur Tonaufzeichnung davon herrührt, daß der magnetische Widerstand des Magnetflusses zwischen dem Rotor i und den festen Polen 3, 4 klein sein kann, was die Aufzeichnung schwacher Ströme gestattet.
  • In dem Vorhergehenden ist angenommen worden, daß die Blende io unbeweglich bleibt. jedoch ist es, um das Grundgeräusch bei der Wiedergabe herabzusetzen, vorteilhaft, die Blende mit einer Einrichtung zu verbinden, die ihre Stellung so verändert, daß ihr Bild den Spalt 12 proportional zur Amplitude des Tones abdeckt, d. h. proportional zur Amplitude des Tonstromes, der die Wicklung des.Rotors durchfließt, und zwar derart, daß die Abdeckung des Spaltes ihren höchsten Wert erreicht, wenn der Tonstrom gleich Null ist.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel, da's in Abb. 3 dargestellt ist, läßt man einen Teil des gleichgerichteten Tonstromes durch die Wicklung 16 eines Elektromagneten 17 fließen, der einen Kern 18, auf dem die Blende io befestigt ist, anzieht. Die Einrichtung wird vervollständigt durch die elastische Lagerung des Kerns und der Blende, z. B. mittels einer Feder i9, die zwischen zwei festen Punkten 20 gespannt wird. Die Bewegung der ganzen Anordnung wird gedämpft beispielsweise durch eine Scheibe 21, die in einem mit zäher Flüssigkeit gefüllten Raum 22 beweglich angeordnet ist.
  • je stärker der Strom ist, der die Wicklung 16 durchfließt, desto mehr wird der Kern 18 in den Spalt des Elektromagneten 17 gezogen, und um so mehr gibt infolgedessen das Bild der Blende den Spalt 12 frei.
  • Die Blende, die auf Abb. 3 als Ausführungsbeispiel dargestellt ist, hat eine Form, die der Herstellung mehrerer paralleler Tonstreifen mit gleichbleibender Dichte entspricht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Photographisches Verfahren zur Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation des zur Aufzeichnung dienenden Lichtstrahlbündels durch einen in einem magnetischen Kraftfeld angeordneten, einen Spiegel oder ein anderes optisches Element tragenden Rotor aus magnetischem Metall erzeugt wird, der eine Spulenwicklung trägt, die von den modulierten elektrischen Strömen (Mikrophonströmen) durchflossen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, durch das eine Dämpfung des Grundgeräusches bei der Wiedergabe erreicht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß bereits bei der Aufzeichnung die Nutzbreite des Lichtstrahlbündels in 'Abhängigkeit von der mittleren Amplitude des Mikrophonstroms begrenzt wird, dadurch, daß man diesen Strom in geeigneter Weise filtriert und gleichrichtet und gegebenenfalls auf die Lage einer Blende einwirken läßt, die das Lichtstrahlbündel begrenzt.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor aus einem Kern von magnetischem Metall gebildet wird, der etwa eine zylindrische Form hat und dessen Profil in Doppel-T-Form ausgebildet ist, und daß der Umfang zwischen den Stegen des T-Profils die Wicklungen für einen Stromkreis trägt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor zwischen den Polen eines permanenten oder eines Elektromagneten angeordnet ist, unter Zwischenschaltung von elastischen Gliedern, z. B. von Gummiringen, die zur Schwingungsdämpfung dienen.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende, die das Lichtstrahlbündel begrenzt, mit einem magnetischen Kern verbunden ist, der im Kraftfeld eines Elektromagneten, der durch gleichgerichteten Mikrophonstrom gespeist wird, beweglich angeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit ausBlende und Kern elastisch gelagert und gedämpft ist.
DEP29247D 1945-10-26 1949-01-01 Verfahren und Einrichtung zur photographischen Tonaufzeichnung Expired DE809358C (de)

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