DE809355C - Wagenheber - Google Patents
WagenheberInfo
- Publication number
- DE809355C DE809355C DEB111A DEB0000111A DE809355C DE 809355 C DE809355 C DE 809355C DE B111 A DEB111 A DE B111A DE B0000111 A DEB0000111 A DE B0000111A DE 809355 C DE809355 C DE 809355C
- Authority
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- Germany
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- spindle
- sleeve
- support arm
- jack
- support
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F3/00—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
- B66F3/08—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated
- B66F3/16—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads screw operated actuated through bevel-wheel gearings
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
- Wagenheber Es sind Wagenheber bekannt, die seitlich am Fahrzeug an einem dazu besonders ausgebildeten Träger eingesteckt werden. Die Betätigung dieser Heber geschieht meist durch eine Spindel und eine Spindelmutter, an der sich der in den Fahrzeugträger einzuschiebende Einsteckdorn befindet. Für diese Einsteckheber sind zwei Ausführungsformen gebräuchlich, und zwar zunächst eine einfache Form, nämlich eine Spindel, auf der die Mutter mit dem Einsteckdorn bewegt wird und die sich auf eine Fußplatte stützt, und dann eine verbesserte, geschlossene Form, bei der die Mutter der Spindel als eine die Spindel umgebende und an ihrem unteren Ende eine Fußplatte tragende Hülse ausgebildet ist, die ihrerseits von einer am Spindelkopf befestigten Hüise umgeben und geschützt wird, an der der Einsteckdorn befestigt ist. Erstere Ausführungsform hat den Nachteil, daß die Spindel ungeschützt und so dem Verrosten ausgesetzt ist. An der eingefetteten Spindel beschmutzt sich der Autofahrer beim Gebrauch. Die zweite Ausführungsform ist baulich umständlicher und schwieriger herzustellen.
- Der Wagenheber nach der Erfindung vermeidet die Nachteile an den bekannten Hebern durch seine besonders leichte und einfache Bauart, die sich dabei vor allem dadurch auszeichnet, daß der von der Spindel unmittelbar angehobene Tragarm des Hebers in einer einzigen Hülse auf der ganzen Nutzlänge des Hebers gleich gut geführt und abgestützt ist. Durch eine freie Aufhängung der Spindel am Spindelkopf wird zweiseitig eingespannten Spindeln gegenüber jedes Ausknicken unterbunden und damit die Führung der Spindelmutter und die Betätigung des Hebers im besonderen Maße erleichtert. Ein weiterer Vorteil besteht bei dem Wagenheber nach der Erfindung darin, daß sein Spindelkopf kugelgelenkartig auf der Heberhülse sitzend angebracht werden kann. In der Zeichnung ist der Wagenheber nach dieser Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i den Heber im Längsschnitt und in teilweiser Ansicht, Fig. 2 und 3 einen Querschnitt durch den Heber; Fig. 4 stellt wiederum einen Längsschnitt und eine teilweise Ansicht des Hebers dar; Fig. 5 bis 7 sind Querschnitte durch den Heber nach Fig. 4.
- In einer längs geschlitzten Hülse i führt sich der in den am Fahrzeug vorhandenen Träger einsteckbare Tragarm 2 mit einem schildartig ausgebildeten Teil 3. An letzterem Führungsschild sind in einigem Abstand voneinander Führungs- und Stützkörper 4, 5 angebracht und so ausgebildet, daß der obere Körper 4 gleichzeitig die Mutter für die Spindel 6 darstellt, während der untere nur einen freien Durchgang für die Spindel hat. Wesentlich an der Ausbildung der Führungs- und Stützkörper 4, 5 ist, daß sie jeweils nur einseitig und dann abwechselnd an der Innenwand der Hülse anliegen, und zwar der Mutterkörper 4 mit der Stützfläche 7 und der Körper 5 mit der Stützfläche B. Dadurch ergibt sich eine absolut sichere und klemmfreie Führung des Trägers 2, 3 in der Hülse bei geringstem Reibungswiderstand und gewichtsmäßig leichter Bauart.
- Nach der Erfindung ist die Spindel 6, die den Mutterkörper 4 bewegt, frei in dem Spindelkopf 9 aufgehängt; sie wird hier von dem Vier- oder Sechskant io aus über Kegelräder i i angetrieben. Dadurch, daß die Spindel 6 mit dem Fuß 12 des Hebers nicht in Verbindung steht, wird sie nur auf Zug beansprucht und gegen Ausknicken nicht gefährdet. Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist der Spindelkopf 9 unbeweglich auf die Hülse i aufgesteckt und damit verbunden, ebenso wie der Fuß 12 des Hebers.
- Bei der Ausführungsform des Hebers nach Fig. 4 ist der nach Fig. i einteilige Führungskörper 4 aufgeteilt, und zwar in den eigentlichen Stützkörper 13 und eine Mutter 14, die beide in einer Kalotte 15 gegeneinander spielen können. Auf diese Weise kommt eine noch einwandfreiere Führung der Spindel in der Mutter selbst zustande. Gegen Verdrehung ist letztere dadurch gesichert, daß ein Nocken 16 am Schild 3 des Tragarms 2 in eine entsprechende Aussparung der Mutter eingreift.
- Während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i der Spindelkopf 9 fest auf der Hülse i sitzt, ist der untere Teil des Kopfes beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 kugelförmig gestaltet "und auf ein entsprechend ausgebildetes Kragenstück 17 der Hülse aufgesetzt. Gegen Verdrehen wird er dort durch Nocken 18 gesichert, während ein pendelndes Nachgeben des Spindelkopfes durch Ausnehmungen i9 am Kragenstück 17 mögfich ist.
- Die Abstützung und Führung, die erfindungsgemäß durch die zwei an dem Tragschild 3 im Abstand voneinander angebrachten Führungskörper 4, 5 bewerkstelligt wird, kann auch ohne Verlassen des Erfindungsgedankens dadurch bewirkt werden, daß beispielsweise die untere Stützfläche 8 nicht gegen das Hülseninnere wirkt, sondern an der gegenüberliegenden Seite der Hülse auf deren Außenfläche.
- Insgesamt stellt der Heber nach der Erfindung ein Gerät dar; das sich durch außerordentliche Betriebssicherheit, bequemes Bedienen- und geringes Gewicht kennzeichnet. Dabei ist es noch wichtig, daß die Herstellung sich insofern einfach gestaltet, als die einzelnen Teile ohne jede Schwierigkeit zum Ganzen zusammengebaut werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wagenheber, dessen Tragarm durch Ein- oder Aufstecken mit einem seitlich am Fahrzeug hinausragenden Träger zu verbinden ist und dessen Spindel sich in einer Hülse führt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (2) des Hebers sich über ein Schild (3) o. dgl. in einem Längsschlitz der Heberhülse (i) führt und an dem Führungsschild (3) des Tragarms (2) im Abstand voneinander Führungskörper (4, 5) angeordnet sind, die jeweils nur mit einem Teil ihres Umfangs und gegeneinander versetzt am Hülseninnern anliegen, wobei der obere Körper (4) die Mutter für die in dem Spindelkopf (9) frei aufgehängte Spindel (6) darstellt.
- 2. Wagenheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, am Schild (3) des Tragarms (2) befindliche Stütz- und Führungskörper (4) aufgeteilt ist in den Stütz- und Führungskörper (13) und die mit ihm durch eine Kalotte (15) gelenkig verbundene Spindelmutter (14), die durch einen in sie eingreifenden Nocken (16) am Schild (3) des Tragarms gegen Verdrehen gesichert wird.
- 3. Wagenheber nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein Spindelkopf (9) kugelförmig ausgebildet ist und auf einem entsprechend gestalteten Kragenstück (17) der Hülse (i) sitzt, wo ihn Nocken (18) gegen Verdrehen halten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111A DE809355C (de) | 1949-10-13 | 1949-10-13 | Wagenheber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111A DE809355C (de) | 1949-10-13 | 1949-10-13 | Wagenheber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809355C true DE809355C (de) | 1951-07-30 |
Family
ID=6951692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB111A Expired DE809355C (de) | 1949-10-13 | 1949-10-13 | Wagenheber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE809355C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE944086C (de) * | 1952-07-29 | 1956-08-16 | Hans Lehnard | Hebevorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge mit seitlich hervorstehendem Huborgan |
| DE1105128B (de) * | 1957-09-25 | 1961-04-20 | Metallifacture Ltd | Schraubenspindel-Wagenheber |
-
1949
- 1949-10-13 DE DEB111A patent/DE809355C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE944086C (de) * | 1952-07-29 | 1956-08-16 | Hans Lehnard | Hebevorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge mit seitlich hervorstehendem Huborgan |
| DE1105128B (de) * | 1957-09-25 | 1961-04-20 | Metallifacture Ltd | Schraubenspindel-Wagenheber |
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