DE809016C - Verfahren zum Befestigen von Fahrzeugbeplankungen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Fahrzeugbeplankungen

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DE809016C
DE809016C DEL86A DEL0000086A DE809016C DE 809016 C DE809016 C DE 809016C DE L86 A DEL86 A DE L86A DE L0000086 A DEL0000086 A DE L0000086A DE 809016 C DE809016 C DE 809016C
Authority
DE
Germany
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structural parts
load
cladding
sheets
weld
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Expired
Application number
DEL86A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ludewig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ludewig Geb GmbH
Original Assignee
Ludewig Geb GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE809016C publication Critical patent/DE809016C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von Fahrzeugbeplankungen Es ist bekannt, die Blechbeplankungen für den Aufbau von Fahrzeugkarosserien, insbesondere von Kraftomnibussen, an den tragenden Konstruktionsteilen mittels elektrisch oder autogen hergestellter Schweißungen zu befestigen, wobei die Schweißnähte ohne Unterbrechung an den Blechkanten entlang geführt werden. Diesem Verfahren haftet der Mangel an, daß sich die Bleche beim Schweißen verziehen und somit nach erfolgter Schweißung umfangreiche Richtarbeiten vorgenommen werden müssen. Bei Instandsetzungsarbeiten ist das Entfernen der durchgehenden Schweißnähte teuer und zeitraubend.
  • Man ist deshalb teilweise dazu übergegangen, die Beplankungsbleche im elektrischen Punktschweißverfahren mit den tragenden Konstruktionsteilen zu verbinden. Hierdurch wird zwar das Verziehen der Bleche verhindert, bei Instandsetzungsarbeiten aber macht die unzugängliche Schweißstelle bei notwendig werdender Demontage der Bleche besondere Schwierigkeiten. Auch das Neuanbringen von Blechen bei Instandsetzungen ist nach dem Punktschweißverfahren mit besonderen Unkosten verbunden, weil auch die Innenverkleidungen abgebaut werden müssen, da es sonst unmöglich ist, mit der Gegenelektrode an die inneren Konstruktionsteile zu gelangen. Es wird also ein Abbau und Wiederaufbau der Innenverkleidung erforderlich, der neben hohen Lohnkosten und Zeitverlust fast immer zusätzlich Ersatzmaterial für die Innenverkleidung erfordert. Außerdem werden für verschieden gestaltete Konstruktionen verschiedenartige Schweißvorrichtungen notwendig. Außerdem ist es wegen Platzmangel häufig nicht möglich, an alle zu schweißenden Stellen heranzukommen, weshalb dann neben der Punktschweißung zusätzlich noch eines der eingangs genannten Schweißverfahren herangezogen werden muß, wenn man nicht auf die teuren Verschraubungen zurückgreifen will. Außerdem müssen beim Punktschweißen sauber gemachte Bleche und Konstruktionsteile bestehen, da sich andernfalls die Punktschweißung löst.
  • Die Erfindung beseitigt diese Übelstände. Sie besteht darin, daß die Beplankungsbleche an der ganzen Länge ihrer Ränder an den tragenden Konstruktionsteilen des Aufbaues durch aus kurzen einzelnen Schweißstellen, vorteilhaft von flacher, raupenähnlicher Gestalt, bestehende, elektrisch oder autogen hergestellte Schweißnähte befestigt werden. Dadurch wird erreicht, daß die Bleche sich nicht verziehen, die Schweißstellen sowohl bei Neubau als auch bei einer Reparatur auch an schwer zugänglichen Stellen zugänglich, leicht zu lösen und zu ersetzen sind und Einrichtungen, wie sie bei der elektrischen Punktschweißung erforderlich sind, entfallen. Bei Blechen von größerer Abmessung kann zur Vermeidung von Verbeulungen ein Anwärmen zweckmäßig sein. Auch ist es vorteilhaft, zur verbesserten Übersicht eine Anklemmschiene mit Abstandlochungen für die Anschweißstellen zu benutzen. Ferner ist es möglich, gleichzeitig zwei nebeneinanderliegende Bleche bzw. deren Ränder mit nur einer einzigen Schweißnaht mit den tragenden Konstruktionsteilen zu verschweißen, wodurch erhebliche Arbeitszeiten gespart werden.
  • Die Abbildungen dienen beispielsweise zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt Abb. i eine Ansicht desselben und Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i. Die senkrecht durchlaufenden Konstruktionsteile i bilden zusammen mit den waagerechten Teilen 2 die tragenden Konstruktionsteile, auf die die Beplankungsbleche 4, 5, 6, 7, 8, 9, io, ii aufgebracht werden sollen. Nach dem Verklammern der Beplankungsbleche in ihrer richtigen Lage werden ihre Kanten auf ihrer ganzen Länge durch Lichtbogen- oder Autogenschweißung mittels kurzer, flacher Schweißstellen 12, vorteilhaft von raupenförmiger Gestalt, an den tragenden Konstruktionsteilen i und 2 befestigt, wobei es möglich ist, zwei benachbarte Blechkanten gleichzeitig zu erfassen. Am Blech 8 ist gezeigt, daß es auch möglich ist, an schwer zugänglichen Stellen Schweißungen nach der Erfindung vorzunehmen. Die rechte Kante 13 des Bleches 8 ist umgebogen und seitlich am Konstruktionsteil i durch Schweißungen 14 befestigt, die somit von außen nicht sichtbar sind (s. auch Abb. 2). Diese Art der Verschweißung eignet sich vor allem auch für Tür-, Fenster- und andere Öffnungen. Am unteren Rande der Abb. i ist eine Holzleiste 3 gezeigt, gegen die die Beplankungsbleche 9, io, ii verschraubt sind, um darzutun, daß auch diese Kombination möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen von Fahrzeugbeplankungen; insbesondere an Omnibuskarosserien, mit Hilfe elektrisch oder autogen hergestellter Schweißnähte, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnähte zur Verbindung der Beplankungsbleche (5 bis ii) mit den tragenden Konstruktionsteilen (1, 2) des Aufbaues aus getrennt angeordneten, mit Abstand aneinandergereihten einzelnen Schweißstellen (12), vorzugsweise Schweißraupen von derart kurzer Länge, daß auf den Blechen keine Aufbeulungen, sogenannte Schneider, entstehen, zusammengesetzt werden. z. Beplankungs-Anschweißverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beplankungsbleche (5 bis ii) durch Abstandlochungen aufweisende Verklammerungsvorrichtungen mit den tragenden Konstruktionsteilen (1, 2) verklammert und danach in den Lochungen elektrisch oder autogen durch flache und kurze Schweißraupen (12) mit den tragenden Konstruktionsteilen verschweißt werden. 3. Beplankungs-Anschweißverfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beplankungsbleche (5 bis ii) vorgewärmt und danach mit kurzen, einzeln im Abstand angeordneten Schweißraupen (12) elektrisch oder autogen mit den tragenden Konstruktionsteilen (1, 2) verbunden werden. 4. Beplankungs-Anschweißverfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Ränder zweier Beplankungsbleche (5 bis ii) mit Hilfe nur einer aus getrennt angeordneten Schweißraupen bestehenden Schweißnaht mit den tragenden Konstruktionsteilen verbunden werden. . 5. Fahrzeugaufbau, insbesondere Omnibuskarosserie, dadurch gekennzeichnet, daß die Beplankungsbleche (5 bis ii) durch Schweißnähte aus getrennt angeordneten, mit Abstand aneinandergereihten einzelnen Schweißstellen aus Schweißraupen mit den tragenden Konstruktionsteilen (1, 2) des Aufbaues elektrisch oder autogen verschweißt sind. 6. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder benachbarter Bleche (5 bis ii) durch eine einzige Schweißnaht, die aus kurzen, einzeln im Abstand voneinander angeordneten Schweißraupen besteht, mit den tragenden Konstruktionsteilen (1, 2) verbunden sind. -7. Fahrzeugaufbau nach den Ansprüchen 5 und 6; dadurch gekennzeichnet, daß die Beplankungsbleche (5 bis ii) teilweise mit Hilfe einer Holzleiste (3) und teilweise durch in Reihe angeordnete, im Abstand voneinander einzeln elektrisch oder autogen hergestellte Schweißraupen mit den tragenden Konstruktionsteilen verbunden sind.
DEL86A 1949-10-16 1949-10-16 Verfahren zum Befestigen von Fahrzeugbeplankungen Expired DE809016C (de)

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